Beiträge von Zauberwald
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Was mich derweil aber auch interessieren würde. Diese gesamte Diagnose ist eigentlich in Richtung Asperger gelaufen. Wie steht ihr zu ADHS? Sehr ihr das als die kleinere, größere oder selbige Hürde im Vergleich zu Asperger, was die Verbeamtung und/oder Einstellung angeht?
Wir kennen dich nicht. Ferndiagnosen bringen dir nichts.
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Der Amtsarzt ist doch kein Facharzt, der sich mit Autismus auskennt. Das ist meist jemand, der woanders zuviel Schaden anrichtet. M.E. kann der dir nicht weiterhelfen. Und off-topic: Ich hatte in meinem Lehrerleben schon mehrfach mit Asperger-Autismus zu tun. Keiner glich dem anderen. Da gibt es sooo viele Spektren. Und ich würde das nicht als "leichte Form" abtun.
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@ Mathelehrer123: Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, was du noch von uns willst. Ich verstehe auch dein Anliegen nicht. Willst du von uns Zustimmung, dass du - in deinen Augen ja ohne Grund und auf Hörensagen - zu einem Arzt rennen willst (der dir wenn es dumm läuft die Zukunft verbaut), um dir die Absolution für deinen Traumberuf zu holen? Glaube mir, wenn deine Krankheit dich daran hindert, kommst du gar nicht weit.
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Bekommst du da überhaupt einen Termin? Die werden sich wundern...
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Gerne mit der Begründung, dass ich aktuell vor einer amtsätzlichen Untersuchung stehe,
Wieso das denn? Vor dem Studium muss doch niemand zu einer amtsärztlichen Untersuchung, die steht vmtl. vor dem Ref. in 4 oder 5 Jahren an.
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Ich möchte ja keine Diagnose löschen. Ich möchte bei ggf. bei einem anderen Arzt ein fachärztlichen Gutachten erhalten, das prüft, ob Asperger denn nun wirklich (noch) vorliegt oder nicht. Das ist ja mein gutes Recht, ein derartiges Gutachten zu verlangen.
Wo wir gerade dabei sind: weiß jemand, ob sowas die GKV übernimmt oder ob man sowas selbst zahlen muss?
Gibt es denn Listen von Berufen, die man nicht ausführen darf, wenn man Asperger hat? Verstößt das nicht gegen das Recht auf freie Berufswahl?
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Also geht es hier doch immer wieder um Verbeamtung. Warum sollte eine Erkrankung, von der man angeblich nichts merkt, zum Ausschluss führen, als Lehrer arbeiten zu können? Wenn du allerdings doch beeinträchtigt bist, wirst du wahrscheinlich gar nicht erst die Prüfungen schaffen. Solltest du sie schaffen, besteht kein Grund, dass du nicht arbeiten kannst. Aber wie sollen wir das einschätzen, ohne dich zu kennen? Probiere es doch einfach. Spätestens bei den ersten Praktika siehst du vmtl. klarer.
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Klasse 1 - "Herr pepe, darf ich bei Klo gehn?"
: "Darf ich zum Klo gehen!" - "Komm mit!"Bei mir sagen viele tatsächlich: "Ich hab fertig" - das Dumme ist, es färbt ab.
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Es ging hier die ganze Zeit um die Verbeamtung, so dass ich das falsch im Hinterkopf hatte. Deine eigentliche Frage würde ich so beantworten, dass es darauf ankommt, die Anforderungen als Lehrer zu erfüllen, bzw. die Prüfungen und das Ref. zu schaffen. Erfüllst du sie, wirst du zum Schuldienst zugelassen. Die Kindheitsdiagnosen interessieren niemanden.
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Einer Person mit zwei psychischen Beeinträchtigungen zu raten, sofort Medikamente abzusetzen, halte ich für fahrlässig bis lebensgefährlic
Setz deine Medikation JETZT ab, dann hast du in 7 Jahren auch kein Hickhack mit der privaten Krankenkasse (PKV).
Manche Medikamente müssen langsam ausgeschlichen werden. Das geht nicht mit Hau-Ruck.
Aber wir drehen uns irgendwie im Kreis. Wir sind keine Ärzte und können hier nicht befinden. Wenn Mathe-Lehrer 123 nur Lehrer werden will, wenn er verbeamtet wird, dann soll er vllt. noch einmal in sich gehen und überlegen, was der richtige Weg für ihn ist. Die Verbeamtung kann ihm doch niemand garantieren. Ich stoße mich auch etwas an der Aussage, die hier irgendwo fiel, dass man automatisch verbeamtet würde, wenn man nur den Amtsarzt überstanden hätte. Bei uns standen da immerhin 2 Schulratsbesuche dazwischen, der einen für geeignet hielt oder nicht - und da ging es nicht um die Gesundheit. Aber heute ist das vmtl. anders. In BaWü reichen glaube ich Unterrichtsbesuche und Berichte des Schulleiters, aber ich habe sehr wohl erlebt, dass die Verbeamtung von Kollegen hinausgeschoben wurde, wenn nicht alles optimal lief.
Ich musste damals dem Schulrat auch das komplette Schriftwesen vorlegen und beim 1. Besuch kam er völlig unerwartet und unangekündigt. Meine Erstis hatten Angst vor ihm, weil er einen schwarzen Mantel und einen schwarzen Hut trug und nicht gerade freundlich dreinblickte.
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es ist bundeslandabhängig.
In NRW und NDS (zum Beispiel) musst du erst zur Planstelle zum Amtsarzt. Ich glaube, im Süden ist es auch zum Ref der Fall. Ich glaube aber, dass es dort (im Süden) keine Systematik gibt, ob man noch mal zur Planstelle muss.Ich musste nur vor dem Ref. zum Amtsarzt (BY). Als ich dann nach ein paar Jahren das Bundesland wechselte, da musste ich allerdings auch zum Amtsarzt.
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Nein. Es war nur zu .... persönlich.

Du meinst, du trägst immer noch deine Jacke aus der 8. ?
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Zur Antwort von karuna:
-> Eine versagte Verbeamtung ist nicht schön, gerade wegen den 600-900 Euro netto weniger, aber auch mit einer Anstellung kann ich leben.
Kenne mich nicht aus, aber ist das wirklich so viel? Als Beamter musst du ja noch die PKV vom Netto abziehen. Ich dachte bisher, dass der nennenswerte Unterschied in Pension/Rente liegt.
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...Hm, schade, dass der Frosch seinen Beitrag gelöscht hat. War wahrscheinlich nicht freundlich und er hat es dann bedauert.
Wahrscheinlich dachte er, was ich für eine Rabenmutter bin...
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Und auch das lässt sich nicht so pauschal sagen, sondern ist wohl letztlich eine Frage der Schule und des Kollegiums. Unser Lehrerzimmer ist viel zu beengt zum Arbeiten, dafür ein netter Pausen Raum wo viel Quatsch gemacht wird.
Ja, das stimmt. Aber es wird schon viel darin gearbeitet, auch nachmittags bis spät. Das ist, wenn viel im Team gearbeitet wird. In einer Jahrgangsstufe haben die Kolleginnen ganze Tischreihen mit ihrem Material belegt, also aufgestellt. Da wird immer wieder gestöbert, auch in den Pausen. Ich selbst komme in den Pausen wenig dazu, ins Lehrerzimmer zu gehen. Entweder habe ich Aufsicht (wir sind nach Jahrgängen getrennt wegen Corona und da kommt man öfter dran, bei den Einsern ist man anfangs sowieso immer dabei) oder ich bespreche mich schnell im Klassenzimmer mit Kolleginnen. Das bedaure ich auch sehr, dass da weniger smalltalk im Lehrerzimmer geht als früher.
Wenn ich morgens zur zweiten habe, sitzen regelmäßig Kolleginnen im Lehrerzimmer, die auch zur zweiten haben, aber sich im Team besprechen oder anderweitig arbeiten. Ich bin dann immer ganz leise, obwohl ich auch mal gerne einen Spaß machen würde.

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Passte er immer noch hinein oder war die viel zu eng?
Seiner Meinung nach wäre das ja noch gegangen.
Er ist jetzt 1,85m... Aber als wir dann zu Hause die alte und die neue Jacke im Vergleich probierten, musste er doch selber lachen. 


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