Beiträge von Zauberwald

    Die Kinder haben einen blauen Schnellhefter für Mathe und einen roten für Deutsch, die anderen sind nicht so viel im Betrieb. Diese liegen unter dem Tisch und ja, sie heften seit dem 1. Tag ab. Derzeit habe ich Elterngespräche und gebe den Eltern dann die Schnellhefter mit, damit sie zu Hause in einen Leitzordner umgeheftet werden. Die Kinder bringen die leeren Schnellhefter wieder mit.


    Mein letzter Durchgang Klasse 1 und 2 heftete gleich in die Leitzordner ab, die im Regal standen. Das gab schon immer ein bissel Aufruhr, aber ich dachte dann, dass es ja auch eine kleine "Bewegungspause" ist und mich stört es nicht sonderlich, wenn es mal kurz nicht so leise ist. Sind ja Kinder.

    Wenn sich die korrigierten Hausaufgaben stapeln und du sie nicht zeitnah zurückgeben kannst, ist das Ganze sinnlos. Die Kleinen haben nicht viel davon, wenn sie das rot angestrichene nach Tagen sehen, v.a., wenn es nicht mehr aktuell ist.
    Ich mache es (nach Absprache mit den Eltern) so, dass die Kinder die Hausaufgaben, die auf Arbeitsblättern stehen, auf ihr Pult legen. Ich schaue grob, ob es gemacht wurde, ordentlich aussieht und dann wird es abgeheftet.
    Mathe lesen wir manchmal die Aufgaben vor, aber mehr schaffe ich nicht. Lesehausaufgaben werden vorgelesen. Mit den Eltern habe ich vereinbart, dass sie Arbeitsblatthausaufgaben kontrollieren. Anders ist es bei den Heften. Wir haben ein Buchstabenheft, ein Lernwörterheft und ein Heft, in dem der neue Buchstabe und Wörter, in denen er vorkommt geschrieben werden. Da ich kontrollieren möchte, ob die Schreibweise stimmt, werden diese eingesammelt und vorgeschrieben (der nächste Buchstabe).
    Arbeitshefte in Deutsch und Mathe werden alle paar Tage eingesammelt und zurückgegeben, wenn wir darin weiterarbeiten.

    Das ist mein ganz persönlicher Albtraum :flieh: Auch nach mehreren Jahren hab ich Angst, dass das passiert.

    Wenn es passieren würde (wie soll das gehen?), wäre das eine Geschichte, die du (auch) mit einem Schmunzeln erzählen könntest.


    Ehrlich gesagt, habe ich immer Angst zu verschlafen und kontrolliere mehrmals, ob der Wecker gestellt ist :pfeifen:

    Wir haben Kollegen, die eingesammeltes Geld von Schülern verlegen, die das nicht so ganz kapieren, wie man eigentlich Noten macht, die nie in ihre Fächer kucken und keine Schreiben/E-Mails lesen, die 1 Minute nach Unterrichtsbeginn gemütlich vom Parkplatz ins Lehrerzimmer schlendern und die auch mal vergessen, dass sie heute Unterricht haben und nicht in die Schule kommen. :hammer:

    Och, die kriegen wahrscheinlich kein Burnout.

    Also in Niederbayern sind die Käffer (Bayerischer Wald und so) heiß begehrt. Um dahin zu kommen musst du verheiratet sein und mindestens ein oder zwei (kleine) Kinder haben. Ich weiß nicht, ob das immer noch so ist, aber früher musste man mit dem Versetzungsgesuch sogar eine Bescheinigung über eine unbesfristete Anstellung des Ehepartners im Wunschgebiet mitschicken.
    Alle anderen landen erstmal in Oberbayern (v.a. München) oder oberbayernnahe Landkreise.

    Nach Hof und Naila usw. möchte auch niemand.

    Das würde ich mir überlegen, liebe CDL. Wenn Du das tust, wirst Du in meinem Büro an die Heizung gefesselt, bis Du einen Arbeitsvertrag mit uns unterschrieben hast. Da wäre ich mittlerweile völlig skrupellos :engel: .

    Oh, das nenne ich mal Wertschätzung :D

    Versetzung ja, aber in NRW brauchen sich viele gar nicht versetzen lassen, weil sie sich nach dem Ref selbst aussuchen können an welcher Schule sie sich bewerben.

    Oh! Das hört sich gut an. Und diese Wunschschulen suchen gerade jemanden? Gibt es keine abgelegenen Käffer (wie hier oder in BY), wo niemand hin möchte?
    In BW wollen die jungen Leute gerne in die Unistädte (Heidelberg, Freiburg, Tübingen, Karlsruhe, sogar Stuttgart) und weniger nach Kleinschießmichtot - sogar die Gegend um FDS, die ich so liebe, gilt als das Ende der Welt.

    Ich kenne nur die anderen Fälle. Eine junge Kollegin wurde nach dem Ref. trotzdem dass sie schon länger verheiratet war, so weit weg versetzt, dass sie einen einfachen Fahrtweg von 2 Stunden hatte. Sie hat sich dann dort eine kleine Wohnung gemietet.


    Im Ref. ist es so, dass es bei GS nur wenige Seminarorte gibt. Die Schulen sind oft weit davon entfernt.

Werbung