Beiträge von Zauberwald

    Ist das tatsächlich deutschlandweit so? Es mag ja Zufall sein, aber alle meine Bekannten, die in einer Arztpraxis geimpft wurden, hatten dort montags oder dienstags ihre Impftermine. Wobei dies nicht viele Personen sind; die meisten wurden in einem Impfzentrum geimpft.

    Meine Schwester ist Ärztin. In BY ist es auf alle Fälle so. Vllt. schaffen es manche ja nicht, alles an nur an 3 Tagen zu verimpfen. Meine Schwester impft allerdings Mo und Di nicht.

    Mir geht es ähnlich. Irgendwie hat man auch noch im Kopf, alles Mögliche schaffen zu müssen...

    Aber irgendwie bin ich auch begeistert. Meine Kids (Kl. 2) machen gerade ihre ersten Präsentationen über Tiere (noch ganz analog mit Plakat und Wortkarten), aber sie machen das ganz toll und die Zuhörer sind auch konzentriert und können da schon ganz gut Stellung beziehen. Hätte ich nicht gedacht.

    Trotzdem habe ich heute eine zusätzliche Pause zum Spielen eingelegt und was auf morgen verschoben. Wir sind alle vom Vormittag gestresster als vorher irgendwie.

    Wenn es mal über 30 Grad hat, wird das glaube ich mit der Maske über 6-8 Stunden äußerst unschön. Das will ich mir momentan noch gar nicht vorstellen. Ich bin heute schon aus dem Zimmer raus und habe mir das Ding ausgezogen, weil es sich um den Mund angefühlt hat wie im Feuchtbiotop. Und heute war es noch nicht mal wirklich warm/heiß.

    In 7 Wochen krabbel ich wahrscheinlich auf allen Vieren aus dem Schulhaus und bin nach zwei Tagen eigentlich schon wieder ferienreif. Hatte ich so auch noch nicht…

    Mir geht es gerade genauso. Gestern musste ich während des Unterrichts mal kurz ans offene Fenster gehen und das Ding kurz lupfen.

    Aus dem Bekanntenkreis will mir das immer keiner glauben, dass ich das Ding oft von 7.30 - 13.30 Uhr trage. Fast ununterbrochen. Und damit unterrichte. Ich weiß gar nicht, was die Leute denken.

    Wenn bei euch so ein Durcheinander und Geschiebe herrscht, klingt es für mich generell ungesund.

    Wir verstehen das auch alles nicht. Vor 2 Jahren kamen eine Kollegin und ich an diese Schule (als Abordnungen), während eine aus dem Stammkollegium an eine andere Schule abgeordnet wurde für 1 Jahr. Muss man nicht verstehen. Es bringt auch immer Unmut.

    Zauberwald Aber nochmal die Nachfrage: Du bleibst doch an derselben Schule wie deine Klasse, die du abgibst, und die Kollegin, die sie übernimmt, oder? Dann kannst du doch gewisse Informationen über die Kinder, die dir wichtig sind, an die Kollegin weitergeben?

    Klar, das werde ich auch tun. Bin eigentl. dran mit Abordnung.

    Ist es der Arbeitsaufwand des Materials?

    Versteh ich nicht. Manchmal sind es so ganz banale Dinge wie dass wir junge Kolleginnen geschickt bekommen, die 3 Jahre an der ersten Stelle verweilen MÜSSEN, während wir überhaupt keinen Bedarf an Lehrerstunden haben. Jedes Schuljahr werden daher 1 oder 2 Kolleginnen woanders hin abgeordnet, um nach 1 Jahr wieder zurückzukehren. Dann beginnt das wieder von vorne und es müssen andere abgeordnet werden, weil wieder zu viele da sind und woanders Mangel herrscht.

    Manchmal kommen auch Referendare, die in einer bestimmten Klasse eingesetzt werden müssen und alles andere wird drum herum gebaut. In der Klasse meiner Tochter habe ich es erlebt, dass die Lehrerin sie nach Kl. 2 behalten hat. Schon hat sich die halbe Elternschaft wieder bei der SL beschwert, weil das nicht üblich ist und sooo viele Nachteile bringt. Es ist hier an vielen GS so, dass nach 2 Jahren gewechselt wird. Das ist eigentlich normal. Ich bin lieber in 3 und 4, lande aber meist in 1 und 2.

    "Pädagogisch bewerten" kann man natürlich trotzdem...

    In einem gewissen Rahmen ja.

    Bei uns führte die pädagogische Bewertung mal dazu, dass meine SL einen Kollegen bat, aus der Hauptschulempfehlung eine Gymnasialempfehlung zu machen, um einem Gerichtsprozess zu entgehen.

    Zum Glück (für uns) gibt es die verbindlichen Grundschulempfehlungen in BW nicht mehr :klatsch:

    Und ich glaube mittlerweile, ohne diese "selbstverordneten Pausen" geht es einfach nicht.

    Seit ich mir vor Jahren einen "schulfreien Wochenendtag" verordnet habe (auch wenn Valerianus fälschlicherweise behauptet, dass Grundschullehrer "nicht einmal die Stunden arbeiten") geht es mir wesentlich besser. Vorher lag ich abends regelmäßig mit Herzklopfen im Bett und bekam 2012 ein Burnout, das mich für 2 Jahre aus den Latschen gekippt hat. Ich war zwar nur 5 Wochen vor und in den Sommerferien "richtig" krank, habe aber trotz Wiedereingliederung und verständnisvoller SL so lange gebraucht, um wieder "richtig normal" zu sein. Ich wollte nur noch mein altes Leben zurück. Das war mein größter Wunsch.

    Da es sich ja um ein Jahreszeugnis handelt, werden natürlich die Leistungen des ganzen Schuljahres berücksichtigt. Je nach Klasse ist der Anteil der verbalen Würdigung mehr oder weniger und da kann man eine Tendenz ausdrücken. Allerdings warte ich auch noch auf die nächste Dienstbesprechung mit genaueren Angaben.

    Jedenfalls finde ich es enorm schwer, die von den Schülern im Distanzlernen abgegebenen Arbeiten zu bewerten. Wir dürfen aber nach kurzen Wiederholung Tests und Klassenarbeiten schreiben.

    Nach dem heute ersten Tag sind mir schon ein paar Defizite bei einigen bewusst geworden, die sich wohl zu Hause noch verstärkt haben. :( Mal abwarten, wie wir damit umgehen sollen. Es sollen ja eigentlich keine Defizite auftauchen, die sich durch das Distanzlernen verstärkt haben. So war es zumindest letztes Jahr.

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