Es gibt doch keinen Diensthelikopter. Es wird stillschweigend davon ausgegangen, dass du dir selbst einen kaufst.
Ach was. Kennt ihr Carlson vom Dach? Es gibt dann halt Conni vom Dach usw....![]()
Es gibt doch keinen Diensthelikopter. Es wird stillschweigend davon ausgegangen, dass du dir selbst einen kaufst.
Ach was. Kennt ihr Carlson vom Dach? Es gibt dann halt Conni vom Dach usw....![]()
Die Kinder können sich ja überall angesteckt haben. Es kommen dann aber immer so viele Personen auf Verdacht in Quarantäne, dass ich mal gespannt bin, was in den nächsten Wochen passiert, bzw. wie man das organisiert, wenn auch immer wieder Lehrer ausfallen.
Ich habe über den MedAT, also den Medizinertest an den staatlichen Universitäten in Österreich, einen Studienplatz für Medizin in Graz bekommen und bin unentschlossen, ob ich jetzt mit Medizin in Graz beginne. I
Warum hast du dich denn überhaupt für Medizin beworben? Du musst ja irgendeine Motivation haben. Die ist erst einmal das Wichtigste.
2 Freundinnen von mir mit Einserabi waren da sehr schnell raus, als es im 2. Semester mit Leichensezieren losging. Meine Schwester ist Ärztin und ich kann nur sagen, dass es ein harter Job ist. Heutzutage auf alle Fälle keine Garantie mehr, mal reich zu werden. Bist du im Krankenhaus, gibt es 36Stunden Schichten (ich meine sogar, das Jahr im AiP verdient man genau gar nichts, aber ist schon eine Weile her), hast du eine eigene Praxis, brauchst du Privatpatienten und musst schuften, damit es sich rechnet, denn es gibt eine Menge monatliche Ausgaben. Viel Privatleben ist nicht, also bei ihr zumindest.
Web meinst du? Die Aufgabe mit den Eiskugeln habe ich aber mal ähnlich im Unterricht gemacht. Mit richtigem Eis: Es gibt 3 Sorten Eis, auf wie viele Arten kann man die kombinieren, wenn jeder 3 Kugeln bekommt?
So. ich habe noch ein paar konkrete Fragen:
Ich habe eine 1. Klasse.
Vor 2 Tagen kam die Nachricht, dass wir jetzt beschleunigterweise die Möglichkeit haben, eine Lizenz von Threema Work zu beziehen. Werde mich die nächsten Tage damit beschäftigen.
Die Ausreden, in der Corona-Krise einfach abzutauchen, sich einen schönen Lenz zu machen und die Schüler alleine zu lassen, werden immer kreativer...
Wieder mal so ein Jammer-Thread einer sehr privilegierten Gruppe. Offenbar bin ich noch nicht Lehrer genug.
Geht's noch? Ich arbeite mindestens genauso viel wie vor Corona. Ich habe jeden Tag Telefonsprechzeiten mit Kindern und Eltern, bin an mehreren Tagen von 7.30 - 13.00 Uhr in der Notbetreuung, erstelle differenzierte durchdachte Lernpakete, die ich stundenlang zusammenstelle, ausdrucke und für jeden kopiere, habe Lernpläne geschrieben für jeden Tag mit Arbeitsanweisungen und Erklärungen, korrigiere das alles, treffe mich mit Kollegen und SL.
In den Grundschulen gibt es weiterhin Tafel und Kreide und uralte OHPs. Einen PC für alle, den man aus technischen Gründen kaum benutzen kann. Wie sollen wir auf einmal den Ansprüchen, die jetzt da sind nachkommen? Wir arbeiten nicht auf dem neuesten Stand. Smartboardfolien? Was ist ein Smartboard?
Lehrer gelten in der Coronakrise mal wieder als die faulen und undankbaren Säcke. Wir hatten weder Osterferien und nur die Hälfte der Pfingstferien, weil wir 3 Notgruppen betreuen, uns mit Kollegen treffen, Lernpakete schnüren, korrigieren, Berichtszeugnisse schreiben, Lernvideos drehen und gerade auch andere Dinge im Eigenstudium lernen. Zum Glück sind meine eigenen Kinder groß. Die Eltern denken, wir hätten frei. Kollegen appelieren an Demut.
Ich möchte nicht von Eltern kritisiert werden, weil ich jetzt keinen online-Unterricht mache. Mir fehlen die Voraussetzungen. Ich habe weder die Ausstattung, noch das Know-how. Wie soll ich das auf einmal können? Zumal es alle anderen auch nicht tun.
Bei einer Freundin von mir hat der Arbeitgeber (großer Energiekonzern) ihr eine zweite Internetleitung in die Bude legen lassen (inkl. Elektriker, Verdrahtung in der Wohnung, etc.), das sie Rechner und Software gestellt bekommt ist auch gar keine Frage, sondern aus Sicherheitsgründen dort ein muss, sie darf gar keine privaten Geräte für dienstliche Kommunikation benutzen (Abhörsicherheit, Nachverfolgbarkeit, etc.). So ein Vorgehen könnte sich kein privater Arbeitgeber leisten.
Ja, kenne ich bei Freunden auch so.
Wer so denkt konnte nur Lehrer werden...
Ja, gell. Lehrer sind ja auch die einzigen Arbeitnehmer, die für die Arbeit ihre privaten Rechner nutzen müssen. Alle anderen Arbeitnehmer sitzen im Büro und bekommen da Hard - und Software zur Verfügung gestellt, bzw, richtet der Arbeitgeber eine geschützte Homeofficeausstattung ein. Zumindest ist das bei den Leuten, die ich kenne, die im Homeoffice sitzen so. Nur wir Lehrer bewegen uns auf unseren eigenen Rechnern in der Grauzone der Legalität und nehmen klaglos ohne zu jammern auf eigene Kosten und Risiken neue Dinge hin.
Wenn sich meine Arbeitsweise ändert, soll mir auch die Ausrüstung dafür zur Verfügung stehen, wenigstens in der Schule.
Ich bin allerdings auch der Meinung, dass man mit Besoldungsstufe A12 durchaus in der Lage sein sollte, mal einen Beamer anzuschließen
Joa, wenn es einen gibt.
Der Druck auf die Schulen/Behörden adäquate Software anzubieten sollte dringend erhöht werden!
Das finde ich auch.
Danke für eure Beiträge.
Was ich jetzt denke:
Es ist doch wichtig, dass ich mich auf den online-Unterricht einlasse im Hinblick auf weitere Eventualitäten. Es sollte aber innerhalb der Schule ein Konzept geben und dort entsprechend sichere Hard -und Software zur Verfügung gestellt werden.
Ich weiß nicht, ob ethisch genau das richtige Wort in dem Zusammenhang ist.
Diese Gebauer hat ja auch nicht mehr alle Latten am Zaun. Wenn sie die Schüler auf mehr Flächen verteilt, braucht sie auch mehr Lehrer. Wer soll denn die an den ganzen verschiedenen Orten beaufsichtigen? Und Fortbildungen in den Sommerferien? Hier hatten wir keine Osterferien und nur die Hälfte der Pfingstferien, in denen ich sowieso Zeugnisse schreiben muss - hoffentlich guckt sich das niemand ab.
Mich wundert schon länger, dass Lehrer (oder auch Eltern) digitalen Unterricht aus ethischen Gründen ablehnen und um Alternativen bitten.
Hier schreibst du es doch.
Was mir wichtig ist: Ich wohne auf dem Dorf und möchte nicht, dass Eltern andere Kinder, die vllt. nicht so schlau sind, beobachten können(und ratschen).
Aus dem Grund sollen Eltern auch nicht im Unterricht hospitieren.
Die Eltern waren bisher auch so zufrieden, es geht vor allem darum, wenn diese Beschränkungen wieder kommen oder länger gehen werden.
Voraussetzung wäre aber natürlich, dass Hard- und Software zur Verfügung gestellt werden und dass auch die Zeit zur Verfügung steht, sich einzuarbeiten. Außerdem müsste die Schulleitung ein Konzept entwickeln, dass Merkmale des digitalen Unterrichts festhält, wie er an deiner Schule aussehen soll. Es kann ja nicht in jeder Klasse anders laufen.*
Das finde ich auch wichtig.
Prinzipiell bin ich ja willens, brauche aber Unterstützung. Am besten das, was ThOr5ten oben schreibt. Frage mich andererseits aber, ob es bei den ganz Kleinen wirklich so viel bringt.
Wir bieten z. B. Videokonferenzen an, in denen Kinder Gelegenheit zu Nachfragen usw. haben, das ist aber nicht verpflichtend. Dort wird natürlich auch nichts neu eingeführt, das geschieht in den paar Stunden Präsenzunterricht, in denen alle Kinder da sind.
Ich habe zum Austausch tägliche Telefonsprechstunden angeboten in einem festen Zeitraum. Das was schwierig ist, habe ich in den Präsenzunterricht verschoben. Ansonsten habe ich sehr ausführliche differenzierte Lernpakete mit Lernplänen zusammengestellt und die immer für alle Schüler kopiert und geheftet.
Das Digitalpaket dient doch gar nicht der Ausstattung der Lehrer, wenn ich das richtig in Erinnerung habe...
Aber der Schulen. Warst du mal in einer GS? Da gibt es keine Visualizer oder sonst was Schönes, sondern alte OHPs. Und ein paar PCs müssten drin sein, also mehr als einer und funktionierende Internetverbindung auch.
Oder meinst du damit den Online-Unterricht, den die meisten Lehrkräfte während der corona-bedingten Schulschließungen durchgeführt haben?
Ja, das meine ich. Meine Schülereltern meinen das gerade einfordern zu wollen. Aber mal ehrlich, es steht angeblich ein Digitalpaket in Milliardenhöhe zur Verfügung, das von den Schulen/Ländern nicht abgerufen wird und ich soll da mit meinem privaten PC rumbosseln? Sehe ich nicht ein. Außerdem finde ich es wirklich fraglich wegen des Datenschutzes.
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