Naja, das mag alles so sein, aber das Argument, dass man in der Pause mit der Sekretärin reden muss, trifft auf das normale Fußvolk auch zu. Wir kommen in der Pause meist nicht mal zur Toilette, auch dann nicht, wenn wir keine Aufsicht haben. Wir kommen in der GS mit Früh-, Bus- und Pausenaufsichten gerne mal auf 100 Minuten Aufsicht und es würde die Moral schon heben, wenn die SLen evtl. auch mal 10 oder 15 min in der Woche diese niederen Aufgaben übernehmen könnten, aber das wird nie passieren. In über 30 Dienstjahren nie gesehen.
Beiträge von Zauberwald
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Je nach Symptomlage steht nach dem Wörtchen „Abklärung“ dann aber manchmal genau dasselbe, wie nach dem Wörtchen „Verdacht auf…“, z.B.: „Abklärung Lipödem“ könnte ebenso gut „Verdacht auf Lipödem. Bitte um Abklärung.“ lauten im Überweisungsschein.
Irgendwie bezweifle ich, dass an der Stelle „Abklärung Leberkarzinom“ besser wäre für die TE, als „Verdacht auf Leberkarzinom. Bitte um Abklärung.“ Das haut einen egal in welcher Formulierung um.
Genau. Das Wort Karzinom ist schon zu viel. Bösartig erst recht. Da gehört eine andere Formulierung hin, aber ich bin ja keine Ärztin.
Vielleicht: Druck in Lebergegend, (wie von der Patientin geschildert) oder Abklärung Ultraschallbefund, ... jedenfalls keine vermutete Diagnose, wenn noch nicht einmal eine Blutabnahme erfolgt ist oder eine Biopsie gemacht wurde.
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Das bringt jetzt zwar nichts und ich habe deine Schilderung der Handlungsweise deiner Ärztin nicht ganz verstanden, aber sehr professionell scheint sie nicht zu sein.
Auf meinen Überweisungsscheinen steht immer "Abklärung.......bladibla..." und nicht "Verdachtsdiagnose Bösartiges Leberkarzinom." Welcher Arzt/Ärztin haut denn sowas raus und drückt es dem Patienten in die Hand?
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Also ich fand das als Schülerin immer suß und wir haben uns gefreut dass unsere Lehrkräfte an uns gedacht haben.
Deshalb gibt es bei mir auch immer nur Schokolade oder ähnliches.
Im Deutsch- LK hat unser Lehrer immer zuerst die Themen mitgeteilt und meinte dann, er geht uns Kaffee kochen, wir dürfen uns solange besprechen. Nach ein paar Minuten kam er mit 2 Kannen Kaffee und Tassen zurück. Werde ich nie vergessen.
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Die Krux: nicht wenige Hochbegabten sitzen im gegliederten Schulsystem in der Hauptschule, weil nicht erkannt, nicht angepasst, nicht gefördert/gefordert.
Bei entsprechenden Leistungen können sie in Bawü trotzdem Abitur machen: 10. Klasse der Hauptschule, dann in die Beruflichen Gymnasien wechseln und nach 3 Jahren hat man die Allgemeine Hochschulreife in der Tasche. Das schaffen nicht viele, aber es sind immer welche dabei (oft Mädchen).
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Kann nicht schlafen und jetzt kriege ich auch noch Hunger...
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Da war ich heute abend auch. Auf deutscher Seite am Bodensee, ca. 50 m von der Schweiz.

Da bin ich dauernd, Nähe Coronazaun

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Ja, es gibt bei und keine Pauschale Beihilfe.
Ich bin also gesetzlich versichert zu 100% (weniger gibt's nicht) und hab noch zusätzlich 70% Beihilfeanspruch
Also zahlt dann die Gesetzliche 100% und du reichst bei der Beihilfe die Rechnungen ein und behältst die 70%? Oder wer bekommt den Rest? Denn so bist du ja zu 170% versichert

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Als Kind hatte ich eine Freundin, die gehörlos war. Meine Eltern sagten "taubstumm." Sie war die Tochter von Freunden meiner Eltern und wir spielten öfter miteinander. Mit meiner Schwester und ihr zusammen erfanden wir zu unserer Kommunikation eine eigene Zeichensprache. Das funktionierte gut. Mit ihrer Familie kommunizierte sie in Gebärdensprache, die wir aber nicht konnten. G. besuchte die entsprechende Förderschule im Ort, machte den Führerschein, lernte Bauzeichnerin, heiratete einen ebenfalls gehörlosen Mann, sie zogen mehrere hundert Kilometer von unserem Heimatort weg und gründeten eine Familie.
Ich überlege gerade, was anders gelaufen wäre, wenn sie eine Regelschule besucht hätte und ob sie als Kind unter ihrer Schulform gelitten hat. Vermutlich hätten Gehörlose in der Regelschule nicht mehr Probleme als alle anderen, bis darauf, dass die Verständigung nicht so einfach ist.
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Ich habe tatsächlich auch ein schwerhöriges Kind in der Klasse, das Hörgeräte trägt und ich selbst muss mir so ein Gerät umhängen, damit das Kind mich besser versteht. Es ist aber nicht taub, da geht das mit einfacher Ausstattung. Ich dachte eher an extremere Fälle.
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So einfach ist das mit der Inklusion nicht. Zum Beispiel sind tatsächlich Förderschulen mit dem Schwerpunkt Hören ganz anders ausgestattet als die anderen Schulen. Da haben die Kinder Kopfhörer und Hörgeräte, die die Lehrkraft vorne an einem Pult steuern kann usw.... So etwas haben die anderen Schulen gar nicht. Gebärdensprache usw... Wie soll man als nicht in dem Bereich ausgebildete Lehrkraft diese Kinder fördern, zumal die Ausstattung fehlt?
Ein wichtiger Punkt sind auch die kognitiven Fähigkeiten. Autisten, die manchmal sehr intelligent sind, gehören schon aufs Gymnasium, aber was soll da z.B. ein Kind mit Downsyndrom? Da könnten ja auch Eltern, deren Kind eine Hauptschulempfehlung hat, den Besuch des Gymnasiums einklagen...
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Nicht wirklich. Haben beide Steuerklasse 4. Das Problem bei mir ist die gesetzliche Krankenversicherung. Da bezahle ich auch den Arbeitgeberanteil mit. Momentan zahle ich 700 Euro im Monat, bei Vollzeit 1100 Euro. Somit bleiben Netto 200 Euro mehr bei Vollzeit. Das sind, wenn mans auf die Wochen zulegt 50 Euro pro Woche. Also verdiene ich dann an dem Tag, den ich pro Woche mehr arbeite 50 Euro. Das lohnt einfach nicht.
Kannst du denn an der Krankenversicherung nichts ändern?
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Ich freue mich immer, wenn die Kinder sagen: "Dürfen wir nach der Pause weitermachen?" Aber als Klassenlehrer in der GS kannste ja deine Planung kurz über den Haufen werfen, weil du sowieso den ganzen Vormittag - oder mehrere Stunden - in der Klasse bist.
Ansonsten schließe ich mich Leo 13 an.
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4 Jahre sind ja noch eine lange Zeit. Stell dir vor, es kommt so was wie Corona dazwischen, dann sind die Planungen im Eimer. Du kannst doch reisen. Niemand sagt, dass man ein ganzes Jahr am Stück unterwegs sein muss. Vielleicht nimmst du deine Tochter 6 Wochen mit....
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Also mein Kollege hat das auch gemacht, aber so geplant, dass er die Kinder mit auf Weltreise nehmen konnte. Das eine Kind hatte gerade den mittleren Schulabschluss und das andere Abi gemacht.
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Er kann relativ Problemlos auf das Gymnasium, auch dort findet ganz normale Inklusion über diverse Förderbedarfe statt, auch wenn oft anderes unterstellt wird. Das Kernproblem am Gymnasium ist, dass dort kein zieldifferenter Unterricht geleistet werden kann. So lange es zielgleich ist, lässt sich fast alles andere irgendwie regeln.
Mein autistischer Schüler löst die schwierigsten Aufgaben und kann sie auch gut anderen erklären. Ich lasse ihm einfach die Aufgaben nach oben offen. Das müsste jedes Gymnasium schaffen. Der ist zufrieden, wer er tüfteln darf. Ich sehe allerdings Probleme, wenn ihn etwas nicht interessiert, momentan war das eigentlich noch nicht der Fall. Nur zu einfach sollte es nicht sein, daher wäre z.B. Hauptschule/Mittelschule oder wie die Schulen in den verschiedenen Bundesländern heißen vmtl. nichts, weil er einfach unterfordert wäre.
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Aus meiner Sicht diskutieren wir hier das Thema Inklusion mit demselben Resultat wie bisher.
Ich hatte bisher immer den Eindruck, dass wir uns (fast) alle einig sind: Inklusion ist toll und schadet niemandem, wenn man genug Geld in die Hand nimmt, um kleine Lerngruppen, durchgehende Doppelbesetzungen, ausreichend Räume für Aufteilungen und notwendige Ausstattung zu finanzieren. Unter solchen Bedingungen würden sich vermutlich (fast) alle für Inklusion auch an ihrer Schule aussprechen.
Unter den Bedingungen, die wir personell und räumlich an vielen Schulen haben, sehen aber viele die Vorteile noch bei Förderschulen mit kleineren Gruppen.
Trotzdem gibt es natürlich überall auch engagierte Kollegen und Kolleginnen, die bereit sind Inklusion auch bei schwierigen Bedingungen umzusetzen. Oder es umsetzen müssen und das beste daraus machen.
Ich fände es z.B. sehr schade, wenn das autistische Kind, das ich derzeit unterrichte, nicht aufs Gymnasium dürfte. Er ist der intelligenteste von allen und nimmt so gerne Anregungen und Herausforderungen an, löst die schwierigsten Aufgaben. Die Förderschullehrkräfte müssen dann aber auch einen Spagat hinlegen, wenn sie allen Kindern gerecht werden wollen.
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Für mich ist die perfekte Unterrichtsstunde die, in der die Schüler allein an vorbereitendem Material arbeiten können und ich Zeit habe, einzelnen zu helfen oder alternativ vorne auf meinem Stuhl sitze und durchatme, wenn mich niemand braucht.
Am allermeisten mag ich es, wenn die Kinder (das kann auch da sein, wo ich Fachlehrerin bin) schon von sich aus die Sachen aus dem Schrank geholt haben und schon angefangen haben zu arbeiten, bis ich das Klassenzimmer gewechselt haben, z.B. wenn sie eine Präsentation vorbereiten o.ä.
Sind aber natürlich keine klassischen Vorführstunden.
Diese Frage kann man meiner Meinung nach nicht beantworten, das sieht jede/r anders, v.a. die Prüfer.
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Meine Oma hätte gesagt: "Es ist kein Schaden so groß, es ist ein Vorteil dabei ." Durch die ganze blöde Situation bist du wenigstens zur Ärztin gegangen und wurdest untersucht. Vielleicht wärst du ohne Anlass gar nicht so schnell untersucht worden.
Alles Gute und nicht vom Schlimmsten ausgehen!
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