Beiträge von fachinformatiker

    Wenn Ihr eure Arbeitszeit trackt, macht ihr das wie im "richtigen" Job oder nur wenn Ihr tatsächlich konzentriert arbeitet?

    Wenn ich z.B. Klausuren korrigiere, benötige ich in kurzen Abständen kurze Ablenkungen. Ich hole etwas zum Essen aus dem Kühlschrank, lese kurz Nachrichten, telefoniere, lese die Post oder bringe den Müll raus.

    Zählt das für euch auch zur Arbeitszeit?

    Im Betrieb werden ja auch Kollegengespräche geführt, aufgeräumt, oder man ist Mal mit den Gedanken woanders.

    Gegen eine Nennung spricht nichts, dafür aber auch nicht. Nichts ist damit erreicht. Aber darum geht es mir auch nicht. Mein Problem ist, dass Vorurteile ganz bewusst bedient werden, dass aus einem Vornamen geschlossen wird, dass jemand ja gar nicht hierhin gehört, dass jemand nur Bürger zweiter Klasse ist. Der besagte Mensch hat mutmaßlich ein Verbrechen begangen – und zwar ein recht schweres. Das gehört zu einer Gesellschaft leider dazu, damit müssen wir irgendwie klarkommen, so tragisch es auch ist. Aber wieso muss so eine Tat, die schon schädlich genug ist, auch noch dazu herhalten, einen großen Teil dieser Gesellschaft zu diffamieren? Ich habe da überhaupt kein Verständnis mehr für. Gar keins.

    Ich habe selber das, was man einen Migrationshintergrund nennt. Und es nervt mich, dass ich bei jedem Verbrechen, das irgendjemand begeht, der einen Migrationshintergrund hat, sofort mitgemeint werde. Und vielleicht ist das gar nicht die Absicht derjenigen, die irgendwelche Vornamendebatten führen, aber das ist was bei mir ankommt. Ich bin toll, ein Mustermigrant gar, solange ich mich nur penibel an alle Gesetze halten. Aber sobald ich einen Fehler mache, bin ich ein eingewandertes Problem, das sich nicht integrieren lässt. Nein. Ich bin hier geboren, ich bin deutscher Staatsbürger und ich lasse mir von niemandem sagen, dass ich mich integrieren muss. Es nervt, es tut weh und ich bin nicht mehr bereit, das mitzumachen. Und deshalb benenne ich diskriminierendes Verhalten da, wo ich es sehe. Und ob es nun böse gemeint war oder nicht, spielt natürlich eine Rolle, aber wenn man jemandem auf den Fuß tritt, dann entschuldigt man sich, auch und gerade dann, wenn man das gar nicht wollte.

    Ich empfinde die Benennung von Fakten nicht als Rassismus und wenn sich offensichtlich herausstellt, dass bestimmte Personengruppen aus bestimmten Herkunftsländern (ob mit oder ohne deutschen Pass) große Probleme bereiten.

    Nur so können diese Probleme gelöst werden. Es fängt bei der konsequenten Abschiebung von Straftätern und abgelehnten Asylbewerben an, geht über aktive Integration der ganzen Gesellschaft für alle die bleiben und vernünftige Schaffung von Perspektiven inkl. Sozialarbeit für diese Personengruppen.

    Das hat überhaupt nichts mit Rassismus zu tun, weil das für alle gilt.

    So wie es aussieht, werden hier wieder Vorurteile bestätigt. Zumindest ist der Name des Täters arabischer Herkunft.

    Aus dem Netz:

    Der männliche Vorname Sinan hat arabische Wurzeln. Wortwörtlich übersetzt heißt er „Eiserne Messerspitze“ oder „Speerspitze“. Eine weitere Übersetzung aus dem Arabischen ist „wird geliebt“.

    Da wahrscheinlich keiner von uns direkt als Kollege oder Verwandter betroffen ist, kann die Diskussion hier eigentlich nur eine Grundsatzdebatte sein.

    Zum einen, wie wir solche Fälle im eigenen Umkreis verhindern können und zum anderen wie die obergeordneten Stellen inklusive Politik reagieren sollten.

    Als IT-Lehrer am BK habe ich das Glück, überwiegend vernünftige Schüler zu haben. Unabhängig ob mit oder ohne Migrationshintergrund und habe die Gefahr bei mir noch nicht gesehen.

    Und auch dann wirst du feststellen, daß man Geld nicht essen kann. Will sagen: Wenn es die folgende Generation nicht mehr (im entsprechenden Umfang) gibt, gibt es für dich auch keine Altenpflege mehr und keinen Arzt, der nicht selber ein Greis ist.

    Sollte es die nächste Generation nicht mehr geben, wer produziert dann die Lebensmittel, die du nach Renten- bzw. Pensionseintritt verbrauchst? Gibt es niemanden mehr, der die produziert, ist dein ganzes Geld wertlos. Auch Gold würde nicht helfen.

    Vgl.: Der Preis für ein Liter Trinkwasser in der Wüste ist ein ganz anderer als der für ein Liter Trinkwasser bei uns. ;)

    Ich denke, jedem ist klar, dass eine Erde mit 500 Millionen Einwohnern weniger Naturverbrauch hat, als mit 10 Mrd. Einwohnern.

    Die notwendige Bevölkerungsreduktion kann aber aus den zitierten Gründen niemals erfolgreich in wenigen Generationen erfolgen.

    Zur Zeit ist es doch so, dass die Zahl der Europäer durch die niedrigen Geburtenraten sinken, während die durch Klimaerwärmung stark betroffenen Länder immer noch stark wachsen.

    Nigerianische Frauen gebären immer noch ca. 5 Kinder im Durchschnitt, auch in Afghanistan wächst die Bevölkerung rasant. In 20 Jahren wollen davon wahrscheinlich viele auswandern.....

    Keine Ahnung, woran das liegt. Russland gut, USA böse, das ist in den Köpfen der meisten Menschen, die hier erzogen wurden, drin.

    Ist das so?

    Ich denke es ist eher ein Reflex der USA zu misstrauen. Nach den Kriegen in Vietnam, Korea, Irak, Libyen und dazu noch die Abhöraffäre und den ganzen Wikileaks-Enthüllungen.

    Aber das dadurch die Russen zu den Guten gehören, habe ich noch nicht gehört. Immerhin ist die USA demokratisch und die vielen Skandale kommen an die Öffentlichkeit, wovon Russland weit entfernt ist.

    Für alle, die es lesen können:

    https://www.spiegel.de/ausland/russla…c0-27e8e935a83c

    Leider werden diejenigen, die es lesen *sollten* kein SPON-Abo haben. Solche Interviews mit Leuten, die es wissen müssen, sind ernüchternd. Ich denke es ist verständlich, dass Menschen an das Gute in Menschen glauben wollen. Die russische Gesellschaft ist aber nicht gut. Lediglich eine kleine Minderheit schert sich überhaupt um das, was in der Ukraine passiert. Es gibt da nichts schönzureden und auch nicht zu entschuldigen. Insofern gibt es auch absolut NICHTS über russische Interessen zu diskutieren. Die können uns vollkommen egal sein, sie einfach nur bösartig.

    https://amp.zdf.de/nachrichten/po…ssland-100.html

    Kann zwar als Nichtspiegelbezahlleser den Artikel nicht lesen, aber Gudkow hat schon mehrfach zu dem Thema veröffentlicht.

    Weiß von einigen Russen in Deutschland, dass diese russische und deutsche Medien konsumieren. Die sind sehr gespalten, von der Ablehnung bis zur Unterstützung des Kriegs.

    Die Unterstützung bei einigen hat mich auch sehr negativ überrascht. Die Rede von Hyperschallatomraketen in den Händen ukrainischer Faschisten an der russischen Grenze mit der russlandfeindlichen Nato hat mich auch fassungslos gemacht. Da wirkt die russische Propaganda.

    Wenn Menschen mit Waffen meine Familie, Mitmenschen bedrohen, ja, dann würde ich natürlich auch zu Waffen greifen. Egal, wie sie sich nennen.

    So, jetzt habe ich deine Frage beantwortet, du aber noch nicht meine.

    Denke schon, dass ich Teilgebiete in Deutschland aufgeben würde, solange wir persönlich nicht angegriffen werden bzw. wenn anschließend Angriffe eingestellt werden würden.

    Besonders dann, wenn ich meine Kinder opfern müsste und wie jetzt den Eindruck habe, dass auch viele in den abgetretenen Gebieten abgetrennt bleiben wollen.

    Wenn ich in den abgetrennten Gebieten leben würde und mir die neue Regierung nicht passt, würde ich notfalls umziehen.

    Andersherum gefragt, würdest Du die Waffe in die Hand nehmen oder deine Kinder schicken, wenn Separatisten in Bayern sich für unabhängig erklären und von Österreich annektiert werden?

    Bei Verhandlungen Vorbedingungen zu verlangen untergräbt ja denn Sinn jeder Verhandlung. Selbst ein Waffenstillstand dürfte keine Vorbedingung sein. Letztendlich gilt es irgendeine Lösung herbeizuführen, mit der beide Seiten gesichtswahrend aus dem Krieg rauskommen.

    Wer weiß, vielleicht ist Russland unter bestimmten Bedingungen bereit, sich zurück zu ziehen oder alternativ die Ukraine bereit, auf Teilgebiete zu verzichten. Das kann nur mit Verhandlungen herausgefunden werden.

    Deswegen ist für mich die Ukraine als Opfer trotzdem auch Kriegstreiber und die heftige ukrainische Reaktion auf Kissingers Vorschlag sehr entlarvend.

    Wir verwenden in der Regel auch private Pkws für Praktikantenbesuche und rechnen diese im Regelfall noch nicht einmal ab. Die Schule sagt, wir sollen die Fahrtkosten in der Steuererklärung angeben.

    Dasselbe gilt für Fortbildungen. Übernachtungen übernimmt die Schule, Fahrtkosten nicht.

    Sogar Kissinger fordert mit fast 100 Jahren Friedensgespräche mit Russland, was von der Ukraine abgelehnt wird.

    https://exxpress.at/kiew-tobt-uebe…che-mit-moskau/

    Ich finde es sehr gut, dass es zur einseitigen Sicht in unseren Leitmedien noch andere Sichtweisen gibt, die zu wenig gehört werden. Der Shitstorm und die Verunglimpfung des weisen Mannes als Faktenverdreheher wird kommen.

    Meinen Schülern zeige ich stets beide Ansichten, damit diese sich ein eigenes Bild machen können.

    Ich glaube, niemand möchte das. Wer nicht gerade ein entwurzelter Single ist oder genügend Geld hat, kann nicht immer zum Schulort ziehen.

    Bin gespannt, ob die Gasvorräte im kommenden Jahr wieder gefüllt werden können. Bei uns in der Schule wird jedenfalls nicht merklich gespart. In der Innenstadt sind jetzt im Gegensatz zu den Jahren davor die meisten Geschäftstüren während der Öffnungszeiten geschlossen und die Außenbecken der Bäder werden nicht mehr beheizt.

    Eine Stunde im schönen ICE, ohne störende Kinder und dann gleich da sein, das fände ich ok.

    Bei uns vor Ort würde das aber so aussehen:

    15 Minuten zum Bus laufen (fährt 3mal täglich), dann mit dem Bus 15 Min zur SBahn (immerhin), dann 7 Min warten/umsteigen, dann 24 Min zur nächsten Stadt, dann 7 Minuten umsteigen, dann 14 Min UBahn (+ 12 Min umsteigen und warten), dann 15 Min zur Schule laufen.

    hmmmm, schöne Stunde :)

    Wenn dann ein Transportmittel in dieser Kette ausfällt, werden daraus zwei gemütliche Stunden.

    Ausfälle gibt's ständig. Im Herbst und Frühling kann es unplanmäßig windig sein oder im Winter schneien oder ein Teil der Fahrer ist krank.

    Den Fernpendlern wurde von der Schulleitung immer gerne erzählt, dass es am Schulort genügend Wohnraum gibt.

    Wenn aber ein beliebtes Schulmitglied gehen wollte, gab es so Angebote, wie einen freien Tag pro Woche. Finde ich fair, solange kein anderer darunter leidet.

    Schriftliche Lernkontrollen sind nicht zwangsweise Klausuren.

    Es gibt Fächer wie Mathematik, da komme ich leicht an die geforderte Zahl.

    In Fächern wie Programmieren bin ich weit von der geforderten Zahl entfernt. Hat mich aber auch nie sonderlich interessiert.

    Wenn irgendwann ein SL oder AL meint, dass besser zu können, darf er das gerne übernehmen.

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