Beiträge von Anfaengerin

    DA hätte man dann bei uns kein Problem mehr, das stimmt, da gibt es einfach kein WLAN :pfeifen:

    Die Probleme daheim (!)mit dem WLAN - weil viele auch nicht drauf hören, wenn bitten, möglichst per LAN oder nicht unbedingt im Dachgeschoß in die Videokonferenz zu kommen. In der Schule gibt es zum einen wirklich genügend WLAN aber auch genügend Computerarbeitsplätze in der Noteetreuung.

    Ich stimme dir zu.

    Wenn etwas oft gesagt wird, wird es irgendwann geglaubt. (Schulen sind sicher und Kinder infizieren sich und andere selten sind solche Behauptungen. Allerdings gibt es seit kurzem immer mehr Longcovid-Berichte. Auch die vorher verlinkte Ärztin erlebt ein Bewusstseinswandel. Langsam kommt es bei vielen an (das ist vor allem wichtig, damit Betroffene Hilfe erhalten).

    DU hätte tatsächlich über den Sommer viel besser ausgebaut werden müssen (ich traue mich immer noch nicht, Montagfrüh eine verpflichtende VK anzusetzen, sonst klappt es inzwischen gut). Aber selbst wenn es perfekt laufen würde, viele Eltern schätzen die Entlastung, wenn ihre Kinder Kita und Schule besuchen. Longcovid ist weit weg und natürlich infiziert man sich nicht, nur die anderen (das denken sehr viele).

    Mein Bruder hat mit guten Freunden ein System aufgebaut, indem tageweise einer von 5 Erwachsenen auf die Kinder aufpasste (3 immer gleiche Haushalte wären aber nicht erlaubt gewesen, 20 Haushalte in Kita oder Schule aber schon). Sie haben es trotzdem gemacht, weil alle von Anfang an Covid-19 ernst nahmen.

    Wir haben auch Montagfrüh eine verpflichtende Videokonferenz und es wird daheim angerufen, wenn ein Schüler nicht da ist - wenn mehrmals Probleme mit der WLAN-Verbindung auftauchen, wird angeboten in die Notbetreuung zu kommen.

    Vielleicht habe ich als Geschichtslehrer da ein schiefes Bild ... aber ... alle Generationen, die Katastrophen, Pandemien, Kriege (auch als Kinder) durchleben mussten, kamen wieder auf die Beine (oder wie mein Onkel sagte: "Aus uns ist trotz Notabitur auch was geworden"). So schlimm einige Zeit Bildungsausfall ist, das kann aufgeholt werden, "gerichtet" werden ... oder man kann (je nach Jahrgangsstufe) sogar sagen, dass das zwar gut im Unterricht gewesen wäre, wenn es angesichts einer Katastrophe aber weg fällt, geht es auch ohne.

    Menschen, die an der Pandemie sterben oder schwer mit Folgeschäden erkranken ... die können das nicht mehr "aufholen" oder das kann nicht "gerichtet werden".

    Ich formuliere das jetzt evtl. härter, als ich es sonst tun würde (liegt evtl. auch daran, dass eine Cousine von mir mit Covid auf Intensiv liegt und auf der Station KEIN weiteres Bett mehr frei ist) ... aber irgendwie habe ich schon manchmal das Gefühl, dass unsere Gesellschaft Prioritäten in einer Zeit setzt, in der tausende Menschen mit dem Tod konfrontiert sind, die man evtl. überdenken sollte. Auch ein Maß "Normalität" wird gewünscht (gefordert), das einfach im Moment nicht möglich ist. Natürlich sehe ich, dass jüngere Kinder bei Distanzunterricht nicht gut klar kommen, die Eltern oft als Ersatzlehrer einspringen müssen (und wenn sie das nicht können, geht die Schere in der Bildung auseinander) ... aber was sind die Alternativen? Gerade mit Mutationen?

    Wir haben in vielen Kreisen eine Inzidenz über 100 ... da finde ich, sollte man nicht über mehr Öffnung diskutieren.

    ICh würde gerne ein paar Danke-Reaktionen da lassen. Ich schüttel den Kopf über so viele Aussagen in den Social Medias - ich glaube meine Nackenprobleme kommen daher

    Neu ist: Testpflicht für alle, für Schüler und Lehrer, unabhängig von der Inzidenz. PCR/Schnell/Selbsttest, alles an der Schule (hä?). Teilnahme am Unterricht nur mit neg. Testergebnis.

    Da bin ich auch gespannt - ich denke, das negative Testergebnis muss man der Schule vorlegen. Selbsttest könnte ich mir vorstellen, PCR-Tests gepoolt auch für Lehrer z.B., das hatten wir schon - Arzt kommt, nimmt die Proben und am nächsten Tag gibt es das Ergebnis.

    Jetzt wird es spannend -

    Abi bleibt - pandemieangepasst

    Schule ist Teil des pandemischen Geschehens - unter 100 im wesentlichen Wechselunterricht - über 100 Distanzunterricht Ausnahme Abschlussklkasse (inkl. 4. kl. und Q11) - aber generelle inzidienzunabhängige Testpflicht für alle - Schüler und Lehrer - mind. zwei mal die Woche (bei über 100 evtl. mehr) - drei Möglichkeiten - an der Schule - Teilnahme nur mit negativem Testergebnis.

    Auch für mich klingt es so, als ob man erneut nach Auswegen sucht, nachdem sich abzeichnet, dass die meisten LK über 100 liegen werden und somit kein Präsenzunterricht möglich wäre. Kommt zwar für die meisten nicht überraschend, aber für die Regierung wohl doch.

    Erinnert mich sehr an den tollen Stufenplan, der in den Sommerferien entworfen und dann erst aufgeweicht und schließlich ganz ad acta gelegt wurde, als sich zeigte, dass sonst viele Schulen gar nicht erst öffnen könnten.

    Die ganze Planerei im Sommer war für die Füße - das hat uns so genervt!

    Juhu - bin als Betreuungsperson für meine Tante schon länger Prio2, selbst mit Risikofaktoren und Sek. - und habe am Samstag meinen Erstimpftermin! Dann haben alle in der engen Familie aufgrund Alter/Kontaktperson und die zwei jungen dienstlich - eine Impfmöglichkeit erhalten. Wobei ich gespannt bin, was die Jungs als Boostimpfung bekommen - beide hatten AZ mit zum Teil ziemlichen Nebenwirkungen (3 Tage dienstuntauglich).

    In acht Wochen bin ich dann etwas beruhigter.

    Leute, warum versucht ihr alle immernoch Susanna davon zu überzeugen, dass alles irgendwie geht, wenn man nur will? Das klappt doch nicht :lach: Sie hat doch längst für sich entschieden, dass 4km zu weit bis zum Testzentrum ist.

    Hach, was soll ich sagen. Hier im Sauerland... ach egal.

    und ich bin so glücklich, dass wir in 13 km Entfernung ein gut funktionierendes Test- und Impfzentrum haben. In der Landkreishauptstadt - wer will kommt hin.

    Welche Länder sind das? Ich musste bisher nie meinen Impfpass auf Reisen mitnehmen oder zur Erteilung eines Visums vorlegen.

    Ich kann durchaus verstehen, dass Menschen einem schnell zugelassenen, noch nicht jahrelang erprobten Impfstoff kritisch gegenüber stehen und sich zumindest nicht zur Kmpfung damit zwingen lassen wollen.

    Google mal Gelbfieber - da wirst du einige Länder finden, sogar bei Transit braucht man die Impfung. Und die ist auch nicht ohne.

    Alle Gesundheitsämter melden die Zahlen und man findet sie auch alle in diversen Datensammlungen im Netz, lediglich die "offiziellen" Zahlen des RKI weisen noch den Meldeverzug auf, da die Daten von einigen Gesundheitsämtern zwar lokal veröffentlicht aber nich über die vollständige "offizielle" Meldekette weiter gegeben werden.

    Es gibt genügend Alternativen zum RKI, die die Zahlen direkt von den lokalen Gesundheitsämtern aggregieren.

    Mein Blick ist immer rikslayer, rki und LGL (letzteres ist das das in Bayern dem RKI vorgeschaltet ist). Aber auch das LGL scheint am Wochenende nicht zu arbeiten, die Zahlen werden dort meistens erst wieder Montags aktualisiert. Ich wurde beim örtlichen GA von der Schule aus gemeldet zur Mithilfe und auch geschult im Contact Tracing. Es wurde aber keiner aus der Schule angefordert (bin nicht böse drum, da wir in der Schule mehr als genug zu tun haben) - aber ich weiß von jemandem, der dorthin ausgeliehen wurde, wo die Schwächen dort sind. Von Menschen in Quarantäne weiß ich, dass zB. super Leute dort sitzen, die auch wirklich die KPs in Quarantäne schicken, während andere Bearbeiter die gleichen Fälle überhaupt nicht mehr informieren. Und es sitzen zu einem großen Teil nicht unbedingt die effektivsten an den Leitungen (O-Ton eines dort Beschäftigten).
    Dazu kommt dieses unsägliche Gerangel wegen des Computersystems, da sind anscheinend manche Schwellenländer fortschrittlicher.
    Und - wie schon oft angesprochen - ne lieber nicht testen, lieber nicht zum PCR fahren - könnte ja positiv sein und dann muss ich daheim bleiben.

    Ich hoffe auf jeden Fall, dass wir nicht wieder 5 Wochen brauchen, um nach den Feiertagen „verlässliche“ Zahlen zu bekommen.

    Man kann ja nun auch nicht erwarten, dass Gesundheitsämter an Feiertagen Zahlen zum Verlauf der weltweiten Pandemie melden...(Ironie off)

    Das verstehe ich auch nicht - ich weiß hier, dass Teile der Zuständigen wirklich Dienst nach Vorschrift machen, egal was gerade abgeht. Das will mir nicht in den Kopf

    Ich hatte echt gehofft, in den Ferien die Aufforderung zu bekommen, einen Termin zu machen. Jetzt fahre ich zum Teil jede Woche die älteren ins Impfzentrum und schaue in die Röhre. Ist schon ein blödes Gefühl. Mein Hausarzt hat leider nächste Woche Urlaub, da impft er auch nicht, die Woche drauf wird er wohl genügend andere zu tun haben - wer weiß, wann ich dann mal bei ihm oder woanders einen Termin bekomme. Nächste Woche fahre ich meinen Vater und meine Tante zum zweiten Termin (BT bzw. Moderna).

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