Wenn die im Unterricht vermittelten Inhalte und Kompetenzen abgefragt werden, kein Problem.
Das besteht erst dann, wenn etwas benotet wird, was die Nichtmusiker oder Nichtsportler so schnell in der Schule gar nicht lernen können.
Wenn der Nichtschwimmer in 10 Doppelstunden schwimmen lernt, ist das eine großartige Leistung. Trotzdem kann er natürlich noch keine tollen Zeiten schwimmen. Die Note sollte er also dafür bekommen, dass er jetzt schwimmen kann und nicht über seine Zeit auf 50 Meter.
In Musik mussten wir früher Noten erkennen, die der Musiklehrer auf dem Klavier gespielt hat. Das wurde ein paar Stinden geübt. Alle Schüler, die Instrumente spielen, hatten gute Noten, alle, die kein Instrument hatten schlechte. Unser Musiklehrer sagt, daß sei heute unzulässig, weil man dieses Hören in ein paar Stunden Schulunterricht gar nicht vermitteln kann.
Aber das wird doch bewertet - zumindest kenne ich es so. Die Verbesserung von "ich trau mich nicht einen Handstand zu machen" bis zu "ich stehe zwar etwas wackelig - aber relativ gerade und gestreckt" ist doch mindestens mit gut bzw. sehr gut zu bewerten.
Bei Leichtathletik ist es schwieriger, da hatte ich immer Leistungen aus verschiedenen Bereichen bewertet und die Schüler konnten sich ein oder zwei Streichergebnisse raussuchen - 5 Leistungen absolviert, 2 konnten gestrichen werden.