Beiträge von Anfaengerin

    Wenn die im Unterricht vermittelten Inhalte und Kompetenzen abgefragt werden, kein Problem.

    Das besteht erst dann, wenn etwas benotet wird, was die Nichtmusiker oder Nichtsportler so schnell in der Schule gar nicht lernen können.

    Wenn der Nichtschwimmer in 10 Doppelstunden schwimmen lernt, ist das eine großartige Leistung. Trotzdem kann er natürlich noch keine tollen Zeiten schwimmen. Die Note sollte er also dafür bekommen, dass er jetzt schwimmen kann und nicht über seine Zeit auf 50 Meter.

    In Musik mussten wir früher Noten erkennen, die der Musiklehrer auf dem Klavier gespielt hat. Das wurde ein paar Stinden geübt. Alle Schüler, die Instrumente spielen, hatten gute Noten, alle, die kein Instrument hatten schlechte. Unser Musiklehrer sagt, daß sei heute unzulässig, weil man dieses Hören in ein paar Stunden Schulunterricht gar nicht vermitteln kann.

    Aber das wird doch bewertet - zumindest kenne ich es so. Die Verbesserung von "ich trau mich nicht einen Handstand zu machen" bis zu "ich stehe zwar etwas wackelig - aber relativ gerade und gestreckt" ist doch mindestens mit gut bzw. sehr gut zu bewerten.
    Bei Leichtathletik ist es schwieriger, da hatte ich immer Leistungen aus verschiedenen Bereichen bewertet und die Schüler konnten sich ein oder zwei Streichergebnisse raussuchen - 5 Leistungen absolviert, 2 konnten gestrichen werden.

    Mir ist als wäre die Sau neu angemalt worden und ist bereit durchs Dorf getrieben zu werden.

    Ich bin immer noch gegen Pflichten und Verbote.

    Da der Virus nicht so leicht übertragen werden kann wie z.B. Masern bzw. das SARS Cov2 wird es dazu eher keine Impfpflicht geben. Diejenigen, die sich einer Exposition aussetzen und nicht geimpft sind, sind selbst dran schuld. Wird ja auch keiner gezwungen eine Malariaprophylaxe zu machen oder gegen HIV ein Kondom zu nutzen.
    Es gibt leider noch ein paar Erreger, bei denen ich mir dann eine Impfpflicht wünschen würde, die sind zum Glück noch nicht pandemisch.

    Wann ist denn bei FSME eine Exposition "erwartbar"? Das hängt doch von verschiedenen Faktoren ab? Risikogebiet, Aufenthalt in freier Natur (und Art der Aktivität und Bekleidung dabei), ... ? Das Alter soll auch einen Risikofaktor zumindest für einen schwereren Verlauf darstellen?

    Ich war schon immer viel in der Natur unterwegs - sei es zum Laufen, Reiten etc. Da ich auch schon lange unter Migräne leide, hätte ich starke Kopfschmerzen nicht unbedingt gleich mit einer Enzephaltitis in Verbindung gebracht.
    Außerdem sind wir schon lange Risikogebiet.
    Alter - naja, ich wollte auch als Jugendliche keine Enzephalitis

    Das weiß man natürlich nie. Spanisch ist halt das noch am ökonomischsten. Die Sprache wird viel gesprochen und es ist eine romanische Sprache, die für uns einigermaßen einfach erlernt werden kann.

    Es hat aber jeder andere Vorlieben und daher finde eine Auswahl wichtig.

    p.s.: nicht jeder hasst Französisch und Frankreich so sehr wie ich. Da gibt es sicher Abstufungen, bis hin zur Duldung.

    Hassen ist etwas hoch gegriffen für mich - aber starke Abneigung trifft es gut.
    Zum einen, das für mich unangenehme Lautbild und dann halt die schlechten Erfahrungen. Die habe ich bisher noch in keinem anderen Land gemacht.

    Wenn man nach Frankreich geht, ist es immer gut, wenigstens ein bisschen Französisch zu können. Die Franzosen stellen sich gerne recht stur und tun so, als verstehen sie nix anderes.

    das hat meine persönliche Abneigung gegen Französisch verstärkt. Ich bin sprachlich nicht so begabt, mir lag Latein sehr und ich war froh, diesen Weg gehen zu können (E/L). Meine Kinder auch - die haben mein Fremdsprachengen geerbt. Jetzt würde ich wohl Spanisch spätbeginnend nehmen.
    Bis jetzt hatte ich nur in Frankreich schlechte Erfahrungen mit der Kommunikation - in jedem anderen Land wurde ein Versuch in Englisch zumindest nicht abgeblockt.
    Russisch oder Arabisch würde mich noch interessieren - aber wie gesagt aufgrund des fehlenden Talentes lerne ich lieber andere Sprachen (C++, Java etc.)

    Nö, anmaßend - wobei: Vielleicht wachte die SuS da gerade mal auf, die chillt ja ohnehin die meiste Zeit (jedenfalls, wenn ich mir die Fehlstunden anschaue).

    Und blöd ist es auch von der Lernerin: Was würdest du mit einer Schülerin machen, die dich deiner Meinung nach offensichtlich provoziert? Wohlwollend behandeln ? Wohl kaum.

    professionelle Distanz - dann nochmal extra korrekt und keinesfalls emotional

    Ohne jetzt den Rest gelesen zu haben - ich hätte sie, da anscheinend die Klassenarbeit noch lief, direkt nachschreiben lassen. Entweder im Klassenraum oder z.B. bei der Schulsozialarbeit.
    Das mit der Bahn ist doof, da reibe ich mich auch regelmäßig an den Schülern auf, die es nicht schaffen die Anreise so zu planen, dass sie rechtzeitig da sind.
    Rechtslage kann ich auf die Schnelle nichts zu sagen.

    Ich fürchte, es hilft nur mantraartig, auf die Ausbildung als mögliche Qualifizierung zur Berufsausübung hinzuweisen und deren Vorteile gegenüber dem Studium aufzuzeigen. Hannelotti hat ja bereits darauf hingewiesen, dass es derzeit eine der zentralen Aufgaben in ihrem Tagesgeschäft ist und ich sehe leider auch den Bedarf hier, weil einfach extrem viele Fehlvorstellungen bei Schülern vorhanden. Ich weiß nicht einmal, wo diese herkommen, aber es besteht bei ganz vielen Jugendlichen ein undifferenzierter und unreflektierter Wunsch nach Studium, obwohl Antimon völlig korrekt, aufzeigte, dass eine gefragte Fachkraft durchaus mehr verdienen und bessere Jobchancen als ein ungefragter Akademiker haben kann.

    Hätten die Schüler aus deinem Beispiel gleich die Fachinformatikerausbildung gemacht, wer weiß, ob sie sich nicht nur Zeit, sondern auch viele Rückschläge und Misserfolge erspart hätten. Außerdem wäre bei besonders guten Leistungen (auch hier wieder nicht die Generallösung für alle, sondern die fachlich besonders Versierten!) die Weiterbildung zum Meister für Informationstechnik möglich - und damit kann man bereits ordentlich Karriere machen, wenn denn gewünscht.

    Ja, das sehe ich auch so und rate Abiturienten auch gerne zu einem dualen Studium oder auch einer Ausbildung. Wie geschrieben, habe ich selbst auch gemacht und auch zwei meiner Kinder.

    was wirklich noch helfen kann, ist Akupunktur. Aber das muss man auch wollen.

    Außer der Germanist wird Wirtschaftsminister. Klingt komisch, ist aber so.


    Ich denke, das Schulsystem in Deutschland ist viel zu festgefahren und unflexibel - erschwert Übergänge und legt einen indirekt mental zu früh auf eine bestimmte Laufbahn fest. Das Schulsystem der DDR war eigentlich formal gar nicht so schlecht. Bei Staat und Umsetzung haperte es bekanntermaßen.

    Und das sehe ich eigentlich überhaupt nicht. Die Übergänge sind - in Bayern - vielfältig und flexibel. Ich hatte schon alles - runter auf Realschule, danach mit Übergangsklasse Abitur. Von der Mittelschule in die 10. Gymn usw.
    Ich sehe immer noch wie vor 15 Jahren Eltern, die lieber Realschule bevorzugen als Stress im Gym, weil sie sagen, dass die Kinder ja nach der Mittleren Reife immer noch weitermachen können.

    Antimon

    in D braucht man jetzt aber (wie in etlichen anderen Ländern auch) Abitur um Hebamme zu werden.

    Ich selbst habe eine Lehre nach dem (guten) Abi gemacht, weil meine Eltern mir kein Studium an der Uni mit meinem zugesagten Platz (Biochemie) zahlen konnten. Daher habe ich nach der Lehre in der Nähe studiert und bin halt gefahren. In der vorlesungsfreien Zeit habe ich gearbeitet, um das nächste Semester zu finanzieren.

    Heutzutage sehe ich Schüler, die nach mehreren Jahren Studium (Physik, Informatik u.ä. ) abbrechen und dann doch eine Lehre machen (Fachinformatiker). Da hätte ich zur umgekehrten Reihenfolge geraten.

    Ein Jugendlicher in der Schweiz hat nach 9 Jahren Volksschule formal gar keinen Abschluss. Das erste Abschlusszeugnis wird für *alle* nach der Sekundarstufe II ausgestellt.

    nochmal zum Thema Studenten in der Türkei - Nachlesen findet man z.B., dass alle Sekundarabschlüsse anerkannt werden, nicht nur der, der in etwa der allgemeinen Hochschulreife entspricht. Dann ist weiterhin die Altersstruktur anders in der Türkei, es gibt mehr junge Menschen und ergo mehr potentielle Studenten.
    Dann ist noch fraglich, ob auch Berufshochschulen mit dazu zählen, in denen berufsqualifizierende Abschlüsse erreicht werden.

    Also schwierig 1:1 zu vergleichen.

    Anekdotisch: Schüler, die von uns aus "heim" in die Türkei an ein Gymnasium wechseln, kamen sehr gerne wieder schnell zurück. Das sehr autoritäre und starre System fanden sie abschreckend.

    Klingt so, als ob sowohl die Realschule als auch die Mittelschule ein Ort des Lernens und der Förderung in kleinen Klassen sei. Das ist schon mal ein Pluspunkt.

    Da du von deinem Umfeld sprichst: Gibt es denn in selbigem Menschen aus sozial schwachen Verhältnissen?

    ja - sogar ganz viele, da ich ehrenamtlich in einem Sportverein tätig bin. Und da ist von Empfänger von Bürgergeld, alleinerziehender Mutter alles dabei. Ganz wenige sind Akademiker. Ich selbst war in der Familie die erste, die studiert hat, bei meinen eigenen Kindern hat nur einer klassisch studiert - die anderen beiden haben eine Ausbildung gemacht.

    Ich kann diese fehlende Durchlässigkeit in meinem Umkreis nicht bestätigen.
    Anekdotisch, da eigene Erfahrungen:
    In den Grundschulklassen meiner Kinder war nach der 4. Klasse etwa die Aufteilung 1/3 Mittelschule, 1/3 Realschule und 1/3 Gym. Bei denen, die in der Schule blieben (also Mittelschule) war der Tenor - endlich werden die Klassen kleiner und endlich das Tempo geringer. Davon sind eigentlich alle gut durchgekommen - etliche mit dem erweiterten Abschluss nach der 10. Klasse
    Von denen, die auf die Realschule gingen, sind ca. 20 % entweder noch nach der 5. Klasse auf das Gym gewechselt, oder haben (für sie entspannt) die mittlere Reife gemacht und sind dann über die Einführungsklasse ins Gymnasium gekommen. Haben also zu dem Zeitpunkt schon G9 wieder gemacht. Davon waren auch welche, wo ich die Entscheidung der Eltern mit der Begründung (wir kennen das mit dem Gymnasium nicht, also lieber Realschule - DDR) nicht so richtig verstanden habe.
    Von dem Drittel, das auf das Gymnasium gegangen ist, sind ca. 10-20 % entweder ca. in der 8. Klasse auf die Realschule gegangen oder nach der 10. auf die FOS / BOS oder in ein anderes Bundesland.
    Ich sehe auch aktuell Schüler, die von der Real- oder Mittelschule "hoch" ans Gymnasium gehen, wenn nach der 5. oder 6. Klasse klar wird, dass es gut zu packen ist.
    Wenn ich die Klassen aktuell anschaue, sehe ich ein sehr gemischtes Elternhaus - etliche Schüler kenne ich durch Sport usw. auch privat - und keinen grundlegenden akademischen Hintergrund.

    Wenn ich mir die Grundschüler in der 4. Klasse anschaue, vermisse ich die 4zügige Realschule - nach der 4. Klasse gingen früher die Schüler, bei denen klar war, dass sie mehr leisten möchten. Die anderen hatten zwei weitere Jahre Zeit sich zu entwickeln und dann den Weg entweder über Realschule oder Mittelschule zu gehen. Auch da gab es in der 4. Klasse schon Auswahltests, die aber nicht für alle verpflichtend waren ( so meine Erinnerung).

    Liestal kann ich dir die aus dem 2018 verlinken:

    https://www.gymliestal.ch/fileadmin/dateiablage/matur2018/

    Du musst auf SPF C klicken, ziemlich weit unten. Wir sind im Wechsel mit der Biologie nur jedes 2. Jahr schriftlich dran, dazwischen mündlich. Der Prüfungsvorschlag aus dem 2020 fehlt gänzlich obwohl es einen gegeben hätte. 2022 laden wir offenbar erst nächstes Jahr hoch oder so. Bei uns fehlt die aus dem 2018, die hätte ziemlich anders ausgesehen als Liestal. Typisch für beide Schulen ist eigentlich, dass wir sehr breit von allem ein bisschen fragen. Dafür erwarten wir wenig auswendig Gelerntes.

    Dankeschön, die werde ich gerne mal machen. Ich fand sie erstaunlich kurz gehalten - kein Geschwafel.

    Man geht ja in so ein Restaurant nicht alle Tage! Aber wir wollten da einfach immer schon einmal hin. Mein Mann sagt, es ist der letzte runde Geburtstag, den er feiern wird, weil es danach nichts mehr zu feiern gäbe... :autsch: Auf jeden Fall war es sehr lecker und von der Portion her total in Ordnung! Ich hatte den Lammrücken; mein Mann den Rehrücken. Auch unseren Gästen hat es geschmeckt! Alles andere regelt die Kreditkarte... :wink_1:

    mmmh Lammrücken wäre auch meins gewesen, meinem Mann hätte der Rehrücken auch angelächelt

    Das stimmt natürlich. Schriftliche Abschlussprüfungen im Schwerpunktfach Chemie sind auch einigermassen bekloppt. Kein einziger meiner KuK würde die lösen können, nicht mal die Leute aus der Bio wenn sie nicht zufällig noch Chemie unterrichten. Man hat's ja aber 4 Jahre lang geübt und dann klappt es eben. Die "Spezialität" der Chemieprüfungen in Muttenz und Liestal ist sicher der hohe Anteil an Transferaufgaben, dafür fragen wir keine freaky Details. Die Prüfung aus Oberwil könnten meine SuS nicht lösen, obwohl sie formal gar nicht schwieriger ist. Die kaspern einfach sehr viel mit dem Orbitalmodell rum. Am Ende ist eben wirklich die spannende Frage, woran man sich 5 Jahre später noch erinnert, wenn man das Fach nicht studieren geht.

    Könntest Du mal Chemieprüfungen verlinken? Die fände ich spannend.

    Das waren aber doch hoffentlich alleinstehende Kolleg*innen und freiwillige Abordnungen.

    Ich hab mir die Liste ja auch mal angeschaut. Ehrlich gesagt muss man Bayern und das bayerische Schulsystem schon wirklich wollen und 3000 Euro sind jetzt auch nicht so viel.

    Ich dachte ja immer, dass wenn ich nochmal jung wäre, ich nach Meck-Pom gehen würde. Die haben zu meiner Zeit nur nicht verbeamtet. Irgendwie sind die Werbungen dort auch etwas attraktiver und bei den Lebenshaltungskosten hat man die 3000 Euro in Bayern schnell eingespart.

    ich mag Bayern

    tja...die Familie zu 4. Hätte 2900€ zahlen sollen...uns wir zu 5. diesen Preis. Darauf konnten wir gut verzichten...

    Aber die Geschichten ab 5 wird es billiger sind ein Ammenmärchen...

    Im Endeffekt bringt diese Diskussion hier eh nichts..

    Es schreiben immer die gleichen Verbitterten..ich hab mal gerade so grob geguckt wozu du dich so äußerst...du scheinst grundsätzlich unzufrieden.

    Man muss doch nicht wirklich mit drei Kindern für eine Woche nach Malle fliegen - zu dem Preis ja schon gar nicht.
    Gut, ich kann da nicht mitreden, da auch drei Kinder, aber nur Teilzeit angestellt.

    Ich kenne bisher keine verbeamteten Lehrer mit mehr als drei Kindern, die dafür dann so viel mehr ausgeben mussten.

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