Beiträge von Nymphicus

    Das gibst du aber extrem verkürzt - und damit missverständlich - wieder. Während einzelne Methoden um ihrer selbst willen wenig Effekt auf den Lernerfolg haben, haben es z.B. Meta-kognitive Strategien, Feedback, effektive Klassenführung, Klarheit der Lehrperson usw. sehr deutlich. Gerade diese sind aber über geeignte Methoden auch gut zu transportieren.

    Meta-kognitive Strategien, Feedback, effektive Klassenführung, Klarheit der Lehrperson setzen allesamt keinen Wechsel der Sozialform oder Abweichung von den klassischen Arbeitsformen voraus. Wäre das anders, hätte Methodenvariation eine Effektstäre jenseits der 0. Hattie hat sogar belegt, dass direkte Instruktion gefolgt von Arbeitsphasen (ähnelt am ehesten dem verschrieenen "Frontalunterricht") im Vergleich die überlegene Unterrichtsform ist (sofern man dessen Qualität am Lernzuwachs und nicht an Zeitvertreib o.ä. misst). Hattie hat explizit eine Aussage zur Methodenvielfalt getroffen, da wirkt es gezwungen, diesen zur angeblichen Voraussetzungen der bewusst getrennt erhobenen Kategorien machen zu wollen.


    Die Realität des Referendariats übertünchende Aussage, dass Methoden als Selbstzweck verpönt sein entspricht weder meiner persönlichen noch der Wahrnehmung der meisten Referendare. Man könnte sich ja mal Fragen, warum der Anteil von Gruppenarbeit über Jahre hinweg zunahm und warum Referendare sich gezwungen fühlen, keinen Frontalunterricht machen zu dürfen. Bist du zufällig in der Lehrerausbildung?

    Ich sehe Unterrichtsplanung nicht als Vorbedingung für "nicht-langweilige Stunden" (ich bevorzuge begrifflich: interessant). Entgegen den im Referendariat z.T. vermittelten Pseudokriterien, kann sich eine reizvolle Stunde auch aus dem Thema ergeben, gerade wenn man geschickt genug ist durch Schülerfrage entstehende Exkurse anschaulich zu vertiefen und ggbf sogar mit spontan herbeigezogenen, interessanten Medien über den Beamer zu verknüpfen.


    Ich habe stets die Erfahrung gemacht, dass Schüler den Methodenzirkus je Älter sie werden garnicht so sehr schätzen, sondern sich durchaus auch freuen, wenn eine Stunde straightforwad nach Buch geht, ggbf. sogar statt Tafelbild rasch und effizient die Musterlösung nach der Besprechung projeziert wird. Umso mehr Zeit für das gute alte Klassengespräch.


    Ich würde nicht allzuviel Zeit auf die Feinheiten des Ablaufs verwenden, sondern eher auf eine geeignete Auswahl von Materialien. Dadurch bleibt man methodisch immernoch hinreichend flexibel, während man den Materialstock beliebig lange weiterverwenden kann. Den im Referendariat eingetrichterten Ekel vor dem einfachen Lehrbuch konnte ich hingegen nie nachvollziehen.

    Ja, ich lese schon noch im Coronabereich, da mir aber signalisiert wurde, dass meine Postings dort gelöscht würden, werde ich vorerst nichts mehr schreiben. Mein Angebot einen Nachweis zu erbringen wurde bislang nicht angenommen, auch konnte mir abseits der "Schreibberechtigung" kein weiterer Grund für mein "Schreibverbot" gegeben werden. Einige im Coronafaden lassen ja auch durscheinen, dass sie das freut, weil meine Postings schlechte laune machten. Die Moderation ist sichtlich bemüht, dass Thema nicht öffentlich zu diskutieren.


    Ich frage daher nochmals:


    Ist die Moderation an einem Nachweis meiner beruflichen Tätigkeit interessiert?

    Was begründet überhaupt die Zweifel daran, warum müssen andere sie nicht nachweisen?

    Auf Basis welcher Regel wird mir das Schreibrecht vorenthalten?

    Gegen welche Regel soll ich verstoßen haben?

    Wieso äußert sich niemand von der Moderation zu der Kritik hier und im Coronafaden?

    Ich sehe übrigens in dem Verwirrend Smiley den Beweis, dass Alasam ein Alternativaccount von Lindbergh ist. Geschickt, den Profilzugriff einzuschränken.

    Ein verwirrt Smiley ist für Dich ein Beweismittel? Gut, dass Du nicht eine Jurakarriere angestrebt hast.:rofl:

    Oha, was ist denn da bitte los?! Das ist ja eine tolle Forums-Kultur, wenn das stimmt ... Zumindest kann man sich so natürlich auch seine große Echo-Kammer schaffen. Oder hast du Leute beleidigt? (Wobei damit so manche hier ja auch ohne Probleme davon kommen. Kann also kein Grund sein)

    Ja, jetzt herrschen angeblich Zweifel an meiner Schreibberechtigung als Lehrer, aber es ist ja offensichtlich, dass es darum geht, dass hier manchen nicht passt was ich schreibe. Ich kann meine Schreibberechtigung ohne Probleme nachweisen. Ist natürlich trotzdem völlig willkürlich, weil das ja hier von allen möglichen Leuten eingefordert werden könnte (aber offenbar nicht wird).


    Schon seltsam auch, dass das ausgerechnet den Coronabereich betrift, nachdem einige Nutzer sich wieder besonders echauffierten, betrifft und nicht nach einem Nachweis gefragt wird und einige hier schon traditionell rumpöbeln können (wie Wollsocken aka ihre neuen Inkarnationen).


    Wenn die Moderation will, kann sie anonymsierte Beweiaufnahmen wahlweise von Korrekturstapeln, Dokumenten oder sonst was mit handschriftlichem Gruß erhalten.

    Man hat mir verkündet, dass ich im Corona-Sonderbereich nicht mehr schreiben dürfte. Meine Posts würden gelöscht. Ein Verstoß gegen Regeln wurde nicht benannt, aber dass ich mich doch auch mal bei anderen Themen beteiligen könnte. Meine künftigen Posts dort würden manuell gelöscht werden. Das gleiche Spiel also wie bei Lindbergh.

    Mir wurde dieselbe Ehre wie Lindbergh zu Teil. Offenbar findet man nichts um eine Sperrung direkt begründen zu können und versucht es jetzt über diese "Methode" per PN nach und nach das Forum von ungenehmen Nutzern zu säubern.


    Ich wüsste gerne mit welcher Forenregel diese Willkür begründet wird und hätte auch gerne konkrete Verstöße benannt. Über PNs plaudern scheidet hier schonmal aus, da das bei Lindbergh offenbar auch geduldet wurde.

    Welche Entscheidung??? Wenn du zur Arbeit musst, weil du sonst deinen Job verlierst, dann hast du dich gar keine Wahl!!! Eine Entscheidung kann man nur treffen, wenn man eine Wahl hat.

    Zwischen Kind aus der Schule nehmen und Job verlieren gibt es einige Eskalationsstufen. Gerüchteweise soll es möglich privat Betreuung zu organisieren. Wenn jemand diese Alternativen versucht hat, bin ich gerne verständnisvoll und immer an der Seite der Eltern, die diesen Druck als ungerechte Zumutung empfinden. Aber es von vornherein als Wahl zwischen diesen 2 Möglichkeiten zu inszenieren ist unehrlich.

    Wieso geraten Mütter in das Dilemma? Was ist mit den Vätern?

    Weil idR die Mutter diese Entscheidung trifft, die Hauptbezugsperson ist und der Vater Hauptverdiener ist. Aber Du hast recht, für einen Vater sollte es genauso ein Dilemma sein.

    a) Warten wir mal Omicron ab.

    b) Wir diskutieren hier über die Hochinzidenzbundesländer und nicht über Niedersachsen. Und da ist das eine durchaus realistische Perspektive. Auf jeden positiv Schnellgetesteten kommt nochmal ein Vielfaches von Schülern die "Grippe" haben und nach ihrer Wiederkehr noch tagelang charakteristischen Husten haben. Von Asymptomatikern mal ganz zu schweigen. Wo über Wochen Inzidenzen weit jenseits der Tausend herrschen und das mitunter auch ohne Maskenpflicht wird das noch vor eintreten der vollen Impfschutzwirkung (was ja auch nochmal Wochen dauert, was Du leider vergessen zu haben scheinst) eintreten, dass die Mehrheit der Schüler es hatte. In Sachsen und Thüringen ist das allemal ein kurz bevorstehendes Szenario.


    Also haben wir hier deine übliche Unterdramatisierung.

    Die meisten haben halt keine Symptome und von Langzeitfolgen schrieb shells etwas nicht ich.

    Es wäre allerdings furchtbar interessant zu wissen, was Du zu Shells Ausführungen sagst?


    Ich möchte übrigens an dieser Stelle festhalten, dass die Dilemmata, in die Mütter geraten, niemals hätten zu Stande kommen dürfen, ich finde es entsetzlich, dass die Politik so eine Situation herbeiführt. Genauso wird der Kontrolldruck auf Servicepersonal und Lehrer abgewälzt, der Konflikt um das Impfen in jede private Beziehung und Familie, die Frage nach der Maske in jeden Klassenraum. Es ist schrecklich von Kindern zu erwarten, ohne Maskenpflicht sich entweder anzustecken oder gegen den sozialen Druck als Minderheit eine Maske tragen zu müssen. Unternehmen werden gestützt, gleichzeitig werden die übrigen Belastungen der Pandemie knallhart sozialisiert.


    Erwiesenermaßen gäbe es mit FFP2 Maskenpflicht, vernünftiger Testinfrastruktur und Luftfiltern bei bisherigen Varianten so gut wie kein Ansteckungsgeschehen mehr.

    Natürlich ist es irrelevant, weil du darauf keine Antwort hast.

    Natürlich hätte ich eine Antwort darauf, ich halte es nur für unehrlich eurerseits zuerst darauf zu verweisen, während es einfach empirische Realität ist, dass man mit hoher Wahrscheinlichkeit sein Kind der Durchseuchung aussetzt.


    Aber mit empirischen Realitäten haben es nicht alle so, das merke ich schon.


    Hast Du dich beizeiten gegen eine hingenommene Durchseuchung ausgesprochen? Andere auf die Gefahren hingewiesen? Eingaben bei der Politik oder Medien gemacht? Mit anderen Eltern versucht eine Betreuung in Eigenregie auf die Beine zu stellen? Überlegt bei Spitzeninzidenzen auch mal zeitweise etwas weiter zu fahren, für eine Lösung? Für FFP Masken oder privat beschaffte Luftreinigung geworben?


    (frei abgeändertes Sprichwort): Wer will, findet Lösungen. Wer verdrängt, findet Gründe.

    Nymphicus: Was würdest du denn tun, wenn du ein Grundschulkind in Sachsen hättest? Als Lehrer könntest du ja jetzt auch nicht einfach so zur Betreuung zu Hause bleiben. Was wäre deine Lösung???

    Mmn ist irrelevant was ich dann tun würde, da es ja lediglich um die Frage geht, ob man dann auch so ehrlich ist zu dieser Entscheidung zu stehen. Wo ist das Problem, zu getroffenen Entscheidungen zu stehen? Die Leute machen sich nicht ehrlich und verdrängen lieber. Ein weiterer Grund für unsere Situation und das breite ignorieren unangenehmer Fakten.


    Wer sein Kind bei solchen Inzidenzen in die Schule schickt, nimmt eine Infektion billigend in Kauf, das ist halt so. Vielleicht hat man gute Gründe oder auch nicht, vielleicht ist die Politik letztendlich verantwortlich oder der Gruppendruck. Das ändert aber nichts an dem Umstand. Wir sind doch alle Erwachsene, die sowas zugeben können, oder nicht?

    Man will halt seinen Kuchen essen und gleichzeitig auch behalten. Da stört es nur, solche einfachen Tatsachen auszusprechen. Was ist so schwer daran zuzugeben, dass man zur Existenzsicherung die Ansteckung seiner Kinder billigend in Kauf nimmt? Man kann sich ja die Verantwortung immerhin mit den staatlichen Stellen teilen, die es verabsäumt haben die Inzidenzen unter Kontrolle zu halten.


    Nur weil man eine nachvollziehbare persönliche Motivation für etwas hat, heißt das nicht, dass der beschrieben Umstand sich in Luft auflöst.

    Ich habe 2 Grafiken gepostet, wo man die Antworten fände, wenn man nur wollte.


    Soll ich lieber Karl Lauterbach zitieren?

    Diese Grafik ist wichtig. Aus UK, wo in Routine PCR Omicron identifiziert werden kann. Der Omicron Anstieg ist steil trotz hoher Impfquote und Delta Welle. Aus meiner Sicht sind dies bisher klarsten Daten, dass Omicron nicht nur für Genesene sondern auch für Geimpfte Problem ist. (

    )


    Omikron ist eine Immune Escape Variante. Wie kann man also sowas schreiben und sich dann noch aus dem Fenster lehnen?

    Zitat


    Diese Immune Escape Variante gibt es aber (noch) nicht, vielleicht wird es sie auch nie geben.


    Welche gesellschaftlichen Auswirkungen meinst du denn? Und warum glaubst du, dass ich davon betroffen wäre?


    Unsere Kliniken sind dicht, die Versorgung nicht sichergestellt. Ganze Branchen können grade wieder nicht frei wirtschaften. Tausende warten auf Plätze in LongCovid Ambulanzen und Psychiatrien. Schwerkranke werden umhergeflogen und warten auf Klinikparkplätzen oder werden "aussortiert". Gewaltige Kosten für die öffentliche Hand. Wie kann man das nicht sehen?


    Die Variante müsste übrigens nicht einmal kränker machen, den höhere Ansteckung generiert auch bei gleicher Virulenz viel mehr Fälle in einem kürzeren Zeitraum. Krankenhausbelegung ist eine Funktion aus: Wie krank es macht * Zahl der Fälle. Wieso muss ich das hier überhaupt noch erklären!? Das Pandemie 1x1 nicht beherrschen, aber mit Vokabeln wie Panikmacher um sich werfen.


    Witzig, wie sich hier manche immer wieder über Lindbergh erhoben haben, während Posts kommen, die nur unwesentlich durchdachter wirken.

    Die Information an sich mag neutral sein, wir kennen dich aber schon eine geraume Zeit und wissen, warum du das schreibst: Um Panik zu verbreiten.

    Wie wärs wenn Du dich mal informierst, bevor Du meine Aussagen beurteilst und Fehlschlüsse ablieferst? Du kannst mich auch fragen, ich liefere meist freihaus.


    Eine Nummer kleiner geht nicht? Meine Zeiten sind aktuell alles andere als düster und sie werden es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht, wenn ich oder eine geliebte Person sich mit Corona ansteckt, weil wir alle geimpft und teils sogar schon geboostert sind.

    Zu meinen, gesellschaftlichen Auswirkungen einer Seuche beträfen einen nicht, weil man geimpft ist, ist mehr als egozentrisch. Angesichts einer Immune Escape Variant of Concern auch einfach am Thema vorbei.


    Wer meine Ausführungen als unfreundlich empfindet, möge reflektieren, was der ständige Vorwurf der Panikmache impliziert.

    naja, "working hypothesis" sind halt keine gesicherten Zahlen, bestätigt sind laut Artikel mindestens 13.


    Ich finde den Artikel interessant, aber man sollte ihn nicht falsch zusammenfassen. Dass es 60 Ansteckungen gab, wie du unter dem zitierten Artikel behauptest, stimmt in dieser Absolutheit nicht. Vielleicht stimmt es noch nicht, aber es steht jedenfalls so nicht da.

    Wenn auf einer Party mit 120 Leuten bereits 12 Leute positiv getestet wurden und 48 weitere noch sequenziert werden, ist die Wahrscheinlichkeit bei der Inzidenz, dass auch nur mehr als 1-2 Infektionen nicht diesem Cluster zuzuordnen sind im Bereich der Wahrscheinlichkeit vom Blitz getroffen zu werden. Deswegen ist es auch die Arbeitshypothese der Forscher. Deine Anmerkung ist also fehl am Platze und letztlich als rhetorisches Mittel einzuordnen. Jedenfalls wurde das Thema wieder mal vom eigentlichen Sachverhalten weggeführt. Wenn hier einer einen falschen Eindruck vermittelt, dann Du. Also, was soll das?


    Dieser Zweckoptimismus, der eingefordert wird, während man unwillig ist, die Tatsachenlage gefahrenangemessen zu diskutieren, ist neben dem Virus selbst der zweitbedeutendste Grund dafür, dass Europa und USA von der Pandemie am meisten verheert wurden und weiterhin werden.


    Ich brauch hier garnicht auf akut drohende Gefahren hinzuweisen, weil es von einem Teil der Nutzer eh verhöhnt würde. Wir taumeln orientierungslos in sehr düstere Zeiten.

    Können uns alle einsperren, erschießen oder lernen irgendwie mit Vorsicht damit zu leben...

    Was soll ich mit euren Antworten als Reaktion auf eine neutrale Information anfangen? Sie klingen trotzig, mehr nicht.


    Man lebt mit diesem Virus, indem man es kontrolliert. Manche müssen aber offenbar erst real sehen, was die neuen Kenndaten einer Variante praktisch bedeuten. Leider bedeutet das jedes mal viele Opfer. Was bisher war, war leider erst der Anfang. Und wir sind als Gesellschaft 100% selbst dran schuld.

    "Their numbers COULD rise to over 60 people" steht im ersten Satz.

    "Our working hypothesis is that at least half of the 120 participants were infected with the Omicron variant during the party. This makes this, for now, the largest Omicron outbreak outside South Africa."


    Die ausstehenden Proben werden nochs sequenziert, das ist der Grund. Hauptsache abwiegeln.

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