Beiträge von BaldPension

    Was sich in diesem Thread bei einigen User*innen für menschliche Abgründe auftun... Da fehlen mir echt die Worte! Was bin ich froh, dass ich solche Personen mit Ansichten wie euren nicht im real life kenne.

    Werde diesen Thread auf "ignorieren" einstellen. Das mag ich mir nicht mehr antun.

    Es lebe der Moralhammer! Wir leben nun mal in einer vielfältigen Gesellschaft! Also, gibt es auch vielfältige und kontroverse Meinungen. Wo ist das Problem?8)

    Es gibt mehrere Top-PISA-Systeme mit später Selektion (z. B. Estland/Finnland/Kanada). Frühe Selektion korreliert eher mit mehr Ungleichheit als mit besserer Gesamtleistung.

    Man kann es natürlich mit nicht so ganz passenden Vergleichen immer so hindrehen, wie man es gerne hätte!

    Mal ein paar dumme Fragen dazu: Kann man Schulklassen, die kulturell homogener, wie z.B. in Estland, Finnland und Kanada sind, mit heutigen deutschen Schulklassen vergleichen, deren Zusammensetzungen wesentlich komplizierter und unübersichtlich heterogen erscheinen? Gibt es dort vergleichbare soziale und kulturelle Spannungen/Konflikte wie in deutschen Schulklassen?

    Wie sieht es mit dem Erziehungskonsens/Disziplin und grundsätzliche Leistungsorientierung in den o.g. Ländern aus? Wirklich so heterogen, widersprüchlich und konfliktgeladen wie in Deutschland?

    Lebt man z.B. in Finnland nicht doch ruhiger und gelassener als in Deutschland? Wenn ja, wirkt sich das nicht per se auf den Unterricht/Arbeitsverhalten aus?

    Und ja, wie sähe das Ergebnis aus, wenn o.g. Länder unser gegliederte Schulsystem hätten? Wirklich schlechter? Oder ist der gesellschaftliche Geist in Punkto Lernwille, Wertschätzung von Schule/Lehrern nicht letztenendes entscheidender? Und haben sich unsere Gesamtschulen wirklich so bewährt und Ungleichheiten beseitigt?

    Fragen über Fragen...8)

    Ob da ein Zusammenhang besteht?

    Die Frage habe ich erwartet! Ich glaube aber nicht, dass ich so viel Einfluss auf die Entwicklung unserer Staatsschulen nehmen konnte. Habe aber allmählich immer Entwicklungen mitbeobachten müssen, die in eine ungute Richtung liefen. Aber, auf meine anderen noch verbliebenen wertkonservativen Kollegen und meine Wenigkeit wollte niemand hören.

    Kurzum: Ich habe es damals schon kommen sehen, wie es heute ist! Und das ist nicht gut!8)

    ... mir geht es also ganz schnöde und grundsätzlich um den Ansatz der Wahrung möglichst umfassender Homogenität und Ordnung im Schulbetrieb. Ich sehe darin einen großen Mehrwert privater Träger, die im Gegensatz zu staatlichen Schulen nicht verordnet im Chaos versinken müssen und wenigstens einen kleinen Teil der aktuellen Schülergenerationen noch auf angemessenem Niveau beschulen können. Das ist imo erhaltenswert.

    Wenn ich heute Elternteil wäre, würden meine Kinder auch Schulen in privater/kirchlicher Trägerschaft besuchen!

    Homogenität und Ordnung im Schulbetrieb, d.h. die Geborgenheit in einer stabilen, wertkonservativen Struktur wären auch mir für meine Kinder wichtig.

    Nehme zur Zeit in meinem Umfeld viel Postives über Schulen z.B. in katholischer Trägerschaft wahr. Die gab es auch schon in meiner Schulzeit in den 1960er/1970er Jahren. Nur, hat man damals noch nicht so viel darüber geredet, weil es in den staatlichen Schulen noch besser und geordneter lief. Die immer mehr negativ verlaufende Entwicklung fing nach meiner Wahrnehmung ab mitte der 1990er Jahre an. Da fing ich als Referendar an.8)

    Man muss doch auch zeigen, wieviel besser man gewesen ist und wie viel besser es früher war. Danach kann man sich um andere Missstände kümmern.

    Naja, dass sich unser staatliches Schulsystem imme mehr im freien Fall befindet, kann man durchaus wahrnehmen! Ich denke, da hat man aus der Distanz einen unbefangeneren Blick und kann die Dinge besser beim Namen nennen.

    Nur so als Schmankerl: Jetzt überlegt man auch mancherorts, ob man an den Gymnasien Goethes Faust in einfacherer Sprache verfassen sollte. Noch Fragen?8)

    Mir ist sowas auch echt egal. Wegen mir können die sich peinlich verhalten, wie sie wollen. Solange keine Personen oder die Schule beschädigt werden, bitte sehr.

    Mir tut es nicht weh, wenn jemand meinen Namen plärrt.

    Eben! Völlig Hupe! Schule/Lehrer werden nun mal von Politik und Gesellschaft nicht für voll genommen. Punkt!

    Was soll's, wenn in diesem gesellschaftlichen Kontext ein paar Hansel den Namen eines Lehrers herauskrakehlen... Irgendwann werden sie heiser werden.8)

    Eine Appeasement-Politik funktioniert einfach nicht.

    Im Westen die gegenwärtige USA, im Osten Putin-Russland...Ich sehe nicht, dass NATO-Europa den Hauch einer Chance hätte, wenn es jetzt zur militärischen Konfrontation käme.

    Europa muss sich ganz kräftig an beide Ohrläppchen fassen und erstmal beginnen, die Hausaufgaben zu machen, wenn es innerhalb der neuen Weltordnung auf Augenhöhe bestehen will.8)

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