2052 🥹
Oh jeh! Da schaue ich bereits vom Himmel auf die Schulwelt herab.![]()
2052 🥹
Oh jeh! Da schaue ich bereits vom Himmel auf die Schulwelt herab.![]()
Ich erinnere mich, dass wir als Grundschüler an eine, stinknormalen Wochentag am stinknormalen Unterricht zugucken durften. Rahmenprogramm drumherum gabs nicht. Das war meines Erachtens für einen Eindruck völlig ausreichend und hätte man einfach so beibehalten können.
Ich finde das am zielführendsten. Ich habe es nie verstanden, was Hochglanzbroschüren, bunte Plakate und die Suggerierung von Phantasiaunterricht, der sonst nie stattfindet, soll.![]()
Am besten, man bewegt sich einfach überhaupt gar nicht mehr fort.
Wann kannst Du frühestens in Pension gehen?![]()
Ich habe auch Verwandtschaft aus der ehemaligen DDR und werde mal nachfragen, ob sie das auch so erlebt haben.
Und was ändert das, wenn Deine Verwandten das so nicht erlebt haben? Deswegen kann die Aussage von plattyplus doch richtig sein. War dann halt nicht überall gleich.
Was mich persönlich stört an diesem Thread ist, dass es sich so liest, als würden sich manche diese Übungen (Handgranatenweitwurf, Maschinengewehr-Zusammenbau mit Stoppuhr in der Grundschule) geradezu herbeisehnen. Es ist das eine, zu meinen, wir müssen mehr für unsere Verteidigungsfähigkeit tun, aber solche "Forderungen"...?
Naja, sowas wünscht niemand. Ich denke, dass sich hier niemand vorstellen kann, was Krieg für uns bedeuten würde.
Ich habe jedenfalls große Angst, seitdem wir mit dem Schutz der USA nicht mehr zu rechnen brauchen.![]()
Wie alt bist du denn, wenn du dich selbst aus einer anderen Zeit stammend bezeichnest? (Vampir?)
Ich stamme noch aus dem Zeitalter der Dichter und Denker.![]()
Im Jahr bevor ich nach Bielefeld zog, ging dank Blitzeis, Schnee und LKW auf der A2 bei Bielefeld 72 Stunden nichts mehr.
So gesehen wird die Klimaerwärmung für bessere Verhältnisse sorgen.![]()
Bis vor ein paar Jahren in guter Absicht mehrmals mit der Bahn in den Urlaub gefahren. Es wurde immer mehr zum Desaster und Totalausfall. Da hat mein 1. Klasse Ticket auch nichts genutzt. Da wünsche ich mir meine gute alte DB zurück. Da gab es sowas nicht.![]()
In Sachsen-Anhalt oder Schleswig-Holstein sowie Bayern dürfte das wohl nicht im Lehrplan stehen...
2. Sprachsystematik und Natürlichkeit:
Das Deutsche hat historisch gewachsene grammatische Strukturen, in denen das generische Maskulinum („die Lehrer“) traditionell auch Gruppen mitgemeint hat. Eingriffe durch Sonderzeichen oder künstlich geprägte Formen (wie „Student:innen“) durchbrechen diese Grammatiksystematik und werden daher von Sprachwissenschaftlern teilweise als unnatürliche Eingriffe in die Sprache kritisiert.
Im Herzen bin ich Bayer!
Auch wenn es jetzt ein wenig Off Topic ist (Ich bitte dafür um Entschuldigung!): Dann müsste man im Geschichtsunterricht, wenn das 'Dritte Reich' dran ist, von Nationalsozialist: innen und Faschist:innen, sprechen, wenn man ein Genderfan ist. Ist das so?![]()
Alles anzeigenOk. Dankeschön für die Rückmeldungen.
Arme Kinder. ...
In Sachsen-Anhalt oder Schleswig-Holstein sowie Bayern dürfte das wohl nicht im Lehrplan stehen.
Besonders im Deutschen sehe ich das sehr kritisch. Ich gendere nicht. Ich schreibe Kolleginnen und Kollegen usw !
Gründe u.a.
1. Verständlichkeit und Lesefluss:
Viele Menschen empfinden gendergerechte Formen (z. B. „Lehrer:innen“, „Lehrende“, „Schüler*innen“) als sperrig oder störend. Studien zur Lesbarkeit zeigen, dass Texte durch Genderzeichen oder Doppelnennungen schwieriger zu erfassen sind und die Lesegeschwindigkeit sinkt – besonders bei längeren Texten oder Vorträgen.
2. Sprachsystematik und Natürlichkeit:
Das Deutsche hat historisch gewachsene grammatische Strukturen, in denen das generische Maskulinum („die Lehrer“) traditionell auch Gruppen mitgemeint hat. Eingriffe durch Sonderzeichen oder künstlich geprägte Formen (wie „Student:innen“) durchbrechen diese Grammatiksystematik und werden daher von Sprachwissenschaftlern teilweise als unnatürliche Eingriffe in die Sprache kritisiert.
3. Gesellschaftliche Wirkung und Akzeptanz:
Gendern polarisiert stark: Umfragen zeigen, dass eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung (je nach Studie 60–80 %) gendergerechte Sprache ablehnt oder sie nicht verwendet. Dadurch kann Gendern im Alltag oder in der Schule eher zu Unverständnis, Ablehnung oder Spaltung führen, statt zu mehr Gleichberechtigung – was das ursprüngliche Ziel konterkariert.
Das ist meine persönliche Meinung!!
Alles Gute.
Zur englischen Sprache kann ich jetzt nichts sagen, aber ansonsten lehne ich das sprachlichliche Gendern ab und Punkt!![]()
Mhh, ziemlich viel Zündstoff für Ärgernis...
Ich frage mal ganz dumm (Ich weiß dass ich dumm bin, sehr dumm sogar!): Wozu überhaupt noch Tag der offenen Tür?
Ich meine, die Schüler haben doch eh eine Schulpflicht. Insofern braucht man nicht für Kunden zu sorgen. Und dunsemal zu meiner Schulzeit in den 1960ern hatte ihn auch niemand vermisst.
Und dann noch ein anderer Aspekt: Sollte man sich nicht lieber Gedanken machen, den Arbeitsplatz Schule für die kommende Lehrergeneration attraktiver zu gestalten?
Es ist doch Realität, dass das Nachwuchsproblem noch größer werden wird. Samstagsarbeit macht ihn nicht attraktiver. Ist die veränderte Realität in den oberen Hierarchien des Schulsystems noch nicht ins Bewusstsein angekommen?![]()
Das mag aber auch daran liegen, dass ich inzwischen nicht mehr in der Schule arbeite...
Eine gute Wahl!![]()
Moin zusammen!
Vieles wurde schon geäußert. Besonders gut hat mir das Statement von Bolzbold gefallen.
Was soll ich als Mensch, der aus einer anderen Zeit stammt, dazu noch sagen?
Das Leistungsprinzip ohne wenn und aber sollte wieder mehr in den Vordergrund kommen. Bloß doof, dass ein großer Teil unserer Gesellschaft nicht mehr so tickt. D.h., die Kolleginnen und Kollegen brauchen dafür von den Regierenden und Schulleitungen unbedingt mehr Rückhalt bei Konfrontationen, die es dann naturgemäß geben wird.
Was mir in den letzten Jahrzehnten auch gehörig auf den Geist ging, wenn selbsternannte pädogische Heilsbringer aus ihren Elfenbeintürmen heraus neue pädagogische Säue durchs Dorf treiben wollten.
Insgesamt sollte unsere Gesellschaft in dem Sinne wieder vom Kopf auf die Füße gestellt werden, dass jeder einzelne für sein Schicksal selbst verantwortlich ist und nicht der Staat/Institutionen. Mehr Liberalismus, der die Eigeniniative eines jedes Einzelnen einfordert, täte unserer Gesellschaft gut.
Die Rolle der Schulen als sozialer Fußabtreter würde ich kategorisch ablehnen. Schule bietet guten Fachunterricht und gut ist.![]()
Zur Ausgangsfrage des Threads:
Ja!
Anzahl der Infekte seitdem gestiegen. Sowas kannte ich vorher überhaupt nicht. War vorher fast nie krank. Endet seit ca. 3 Jahren ab und zu auch in eine Mittelohrentzündung. Ob es aber auch mit dem höheren Alter zu tun haben kann?
Die körperliche Fitness hat nicht nachgelassen. Sie ist sogar gestiegen, was aber auch damit zusammenhängen kann, dass ich ca. 4x pro Woche in die Muckibude gehe mit anschließenden Saunagängen. Vorher war ich nicht so ein Sportsknecht.![]()
Stillarbeit mit viel Schreiben in der Förderschule ?
Oh, das habe ich übersehen! Habe selbst etliche Inklusionsschüler unterrichtet. Da kann ich mir die Herausforderung gut vorstellen. Kann aber aus dem Hut keine Tipps geben. Ging bei mir selbst einiges in die Binsen.![]()
Sag mal, warum schreibst du eigentlich "Forschrift", ist das irgendein Insider, den ich nicht kenne?
Stilmittel! Zum einen hat es einen gewissen Wiederkennungswert, zum anderen soll unsere Bildungsmisere immer wieder verdeutlicht werden.![]()
Dazu muss Gruppenarbeit eingeführt sein und funktionieren. Geht bei mir zB nicht.
Und wenn ich Klavier spiele, singen 4 Kinder mit, 2 schauen rum und 8 machen sehr lauten Quatsch. Dass da alle wenigstens leise sind, erfordert in der Regel 2 LK.
Uih! Schlechte Voraussetzungen! Wie positioniert sich die Klassenleitung dazu?
Ich würde erstmal eine Weile Stillarbeit mit viel Schreiben durchziehen. Du hast genügend Arbeitsblätter?![]()
Wie kann ich selbstbewusster unterrichten? Ganz einfach, in dem ich mich zu einer selbstbewussten Persönlichkeit entwickle!
Aber wie bekommt man das hin? Etliche Tipps hier berühren nur die Symptome. Stimmbildung, Sport...alles in die richtige Richtung, aber ist die Stimme nicht auch ein Ausdruck des seelischen Befindens/Selbstbewusstsein?
Ich behaupte mal, dass wir alle nicht in den Obelixtopf gefallen sind und als selbstbewusste Personen auf die Welt gekommen sind. Ich behaupte aber auch, dass man sich Selbstbewusstsein erarbeiten kann. Ein Prozess, der Jahre, wenn nicht Jahrzehnte andauern kann.
Ich würde erstmal ganz locker bleiben und mir auch außerhalb der Schule Tätigkeitsfelder erschließen, die mein Selbstbewusstsein und Kontakte/Netzwerke zu anderen Menschen erschließen, quasi ein gesellschaftliches Standing aufbauen.
Je nach Neigung und Interesse kann es die aktive Mitwirkung in einem Verein, Sozialverband, Feuerwehr, Kirchengemeinde, Chor, Musikverein, Kommunalpolitik sein... Die ständige Interaktion mit anderen Menschen und Erarbeitung an verschiedenen Aufgabenstellungen verschaffen in der Gesellschaft Anerkennung, Standing, Beziehungen und Selbstvertrauen. Man ist in der Stadt/Gemeinde bekannt und (hoffentlich) gewertschätzt. Das wirkt letztendlich auch auf das allgemeine Auftreten in der Schule aus.
Die selbstbewussten und in der Schule erfolgreichen Kollegen , die ich sehr schätze, haben/hatten eins gemeinsam, sie haben gesellschaftlich in tausend Pötten herumgerührt, kannten diesen und jenen und konnten mit ihren Beziehungen ab und dann Querverbindungen zur Schule schaffen. Das verschafft Respekt und Selbstvertrauen...Ein Freund von mir hat es bis zum Landrat gebracht.
Kurzum: Wer sich ein erfülltes Leben schafft und rege Kontakte nach außen pflegt, kann ein zufriedener und ausgefüllter Mensch werden. Und diese Menschen haben Selbstbewusstsein und unterrichten, wenn sie Lehrer sind, auch selbstbewusst, behaupte ich mal.![]()
Stimmt, habe ich übersehen, weil es sich jahrelang hier nicht beteiligt hat, habe ich ihn als neuen User eingeordnet.
Trotzdem legt er es in diesem Thread offensichtlich darauf an, dass die anderen über hingehaltene Stöckchen springen.
Und was möchtest Du jetzt zum o.g. Thema mitteilen?![]()
Alles anzeigenHallo!
Mich beschäftigt das Thema: wie kann es über eine ganze Stunde hinweg dauerhaft ruhig bleiben? Oder ist das utopisch?
Ich habe mehrere Klassen in Musik, Mittelschule, immer 5. oder 6. Stunde. Obwohl ich mich sehr um Sktruktur und Regeln bemühe, ist es mir nicht möglich, die Schüler 50 Minuten "ruhig zu halten". Immer wieder kommen in verschiedenen Ecken der Klasse Gespräche auf, wenn ich an der Tafel schreibe ist das anscheinend das Signal "jetzt können wir quatschen", das gleiche während einem Methodenwechsel oder wenn eine Kopie ausgeteilt wird. Danach muss ich jedes Mal sagen "seid leise" und abwarten - dann ist es wieder für eine Minute ruhig, bis der nächste Unruheherd ausbricht. Schwierig ist auch zuhören während andere Lösungen sagen oder erzählen - da wird auch schnell dort und da geschwätzt.
Mittlerweile habe ich eine Klangschale, die aber auch nicht immer hilft.
Ich möchte Kollektivstrafen vermeiden und nur diejenigen mit Konsequenzen belegen, die stören. Dazu versuche ich mir Namen aufzuschreiben und beim 3. Mal bekommt derjenige eine Zusatzaufgabe.
Das funktioniert aber so gut wie gar nicht - denn ich stelle immer wieder fest, ich kann mich nicht gleichzeitig auf meinen Unterricht konzentrieren und zu jeder Zeit ALLE Störer aufschreiben. Das bringt mich aus dem Fluss und lässt mich den Faden verlieren. Und in der Zeit ist ja wieder eine kleine Pause, in der Raum für Schwätzen ist. Meist fallen mir 1, 2 besonders auf - aber ich kann die Schwätzer nicht vollständig "erfassen". Mal reden die, dann wieder die anderen - so schnell kann ich gar nicht mitschreiben. Das führt natürlich dazu, dass manche schon 3 Striche haben und andere gar keinen, obwohl sie auch geredet haben.
Aus Frust darüber werde ich jetzt doch wieder auf die Kollektivstrafe zurückgreifen - dh wenn es unruhig ist kommt ein Strich an die Tafel, beim 3. Strich schreibt die ganze Klasse einen Absatz ins Heft. Nächste Stunde prüfe ich diesen Absatz mündlich, aber nur bei denjenigen, wo ich mit Sicherheit weiß, dass sie am Quatschen beteiligt waren. Die ganz ruhigen Kinder frage ich nicht ab, um wenigstens etwas Gerechtigkeit zu schaffen.
Aber ich kann es einfach nicht leisten, permanent alle 25 Schüler zu überwachen und genau zu dokumentieren, wer wie oft schwätzt, und die häufigsten Schwätzer feststellen, um dann nur die zu bestrafen. Da müsste man eine 2. Lehrperson dabeihaben, die sich wie ein Polizist nur darauf konzentrieren kann.
Ich weiß dass meine Methode keine wirklich gute Lösung ist - habt ihr andere Ideen?
Wenn wirklich nur 2, 3 Schüler laut sind und der Rest komplett ruhig wäre es ja leicht - aber so ist es nun mal nicht.
Ein Grund ist sicher auch, dass ich eine eher leise Stimme habe und aufgrund von Stimmproblemen lautes Sprechen vermeiden muss. Könnte ich sehr laut sprechen, würde es wsl gleich weniger Störungen geben - das sehe ich an Kollegen, die mit sehr lauter Stimme unterrichten.
Lg!
Wie verhalten die Schüler sich beim Singen oder wenn Du Klavier spielst?
Unruhige Klassen singen bei mir meistens ganz gerne. Ist wie ein Ventil. Ansonsten lasse ich musiktheoretische Sachverhalte und Musikgeschichte in Gruppenarbeit erarbeiten.![]()
Das halte ich für ein Gerücht, lasse mich aber gerne durch entsprechende Quellen eines anderen belehren.
Ich habe zumindest in den 1970ern schon mal eine Dokumentation über den Wehrsport an DDR Schulen gesehen. Ich glaube, das war im ZDF Magazin. Ob da alle Schulen gemeint waren, kann ich mich nicht erinnern.![]()
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