Beiträge von BaldPension

    Ich erinnere mich, dass wir als Grundschüler an eine, stinknormalen Wochentag am stinknormalen Unterricht zugucken durften. Rahmenprogramm drumherum gabs nicht. Das war meines Erachtens für einen Eindruck völlig ausreichend und hätte man einfach so beibehalten können.

    Ich finde das am zielführendsten. Ich habe es nie verstanden, was Hochglanzbroschüren, bunte Plakate und die Suggerierung von Phantasiaunterricht, der sonst nie stattfindet, soll.8)

    Ich habe auch Verwandtschaft aus der ehemaligen DDR und werde mal nachfragen, ob sie das auch so erlebt haben.

    Und was ändert das, wenn Deine Verwandten das so nicht erlebt haben? Deswegen kann die Aussage von plattyplus doch richtig sein. War dann halt nicht überall gleich.


    Was mich persönlich stört an diesem Thread ist, dass es sich so liest, als würden sich manche diese Übungen (Handgranatenweitwurf, Maschinengewehr-Zusammenbau mit Stoppuhr in der Grundschule) geradezu herbeisehnen. Es ist das eine, zu meinen, wir müssen mehr für unsere Verteidigungsfähigkeit tun, aber solche "Forderungen"...?

    Naja, sowas wünscht niemand. Ich denke, dass sich hier niemand vorstellen kann, was Krieg für uns bedeuten würde.

    Ich habe jedenfalls große Angst, seitdem wir mit dem Schutz der USA nicht mehr zu rechnen brauchen.8)

    In Sachsen-Anhalt oder Schleswig-Holstein sowie Bayern dürfte das wohl nicht im Lehrplan stehen...


    2. Sprachsystematik und Natürlichkeit:

    Das Deutsche hat historisch gewachsene grammatische Strukturen, in denen das generische Maskulinum („die Lehrer“) traditionell auch Gruppen mitgemeint hat. Eingriffe durch Sonderzeichen oder künstlich geprägte Formen (wie „Student:innen“) durchbrechen diese Grammatiksystematik und werden daher von Sprachwissenschaftlern teilweise als unnatürliche Eingriffe in die Sprache kritisiert.

    Im Herzen bin ich Bayer!

    Auch wenn es jetzt ein wenig Off Topic ist (Ich bitte dafür um Entschuldigung!): Dann müsste man im Geschichtsunterricht, wenn das 'Dritte Reich' dran ist, von Nationalsozialist: innen und Faschist:innen, sprechen, wenn man ein Genderfan ist. Ist das so?8)

    Zur englischen Sprache kann ich jetzt nichts sagen, aber ansonsten lehne ich das sprachlichliche Gendern ab und Punkt!8)

    Mhh, ziemlich viel Zündstoff für Ärgernis...

    Ich frage mal ganz dumm (Ich weiß dass ich dumm bin, sehr dumm sogar!): Wozu überhaupt noch Tag der offenen Tür?

    Ich meine, die Schüler haben doch eh eine Schulpflicht. Insofern braucht man nicht für Kunden zu sorgen. Und dunsemal zu meiner Schulzeit in den 1960ern hatte ihn auch niemand vermisst.

    Und dann noch ein anderer Aspekt: Sollte man sich nicht lieber Gedanken machen, den Arbeitsplatz Schule für die kommende Lehrergeneration attraktiver zu gestalten?

    Es ist doch Realität, dass das Nachwuchsproblem noch größer werden wird. Samstagsarbeit macht ihn nicht attraktiver. Ist die veränderte Realität in den oberen Hierarchien des Schulsystems noch nicht ins Bewusstsein angekommen?8)

    Moin zusammen!

    Vieles wurde schon geäußert. Besonders gut hat mir das Statement von Bolzbold gefallen.

    Was soll ich als Mensch, der aus einer anderen Zeit stammt, dazu noch sagen?

    Das Leistungsprinzip ohne wenn und aber sollte wieder mehr in den Vordergrund kommen. Bloß doof, dass ein großer Teil unserer Gesellschaft nicht mehr so tickt. D.h., die Kolleginnen und Kollegen brauchen dafür von den Regierenden und Schulleitungen unbedingt mehr Rückhalt bei Konfrontationen, die es dann naturgemäß geben wird.

    Was mir in den letzten Jahrzehnten auch gehörig auf den Geist ging, wenn selbsternannte pädogische Heilsbringer aus ihren Elfenbeintürmen heraus neue pädagogische Säue durchs Dorf treiben wollten.

    Insgesamt sollte unsere Gesellschaft in dem Sinne wieder vom Kopf auf die Füße gestellt werden, dass jeder einzelne für sein Schicksal selbst verantwortlich ist und nicht der Staat/Institutionen. Mehr Liberalismus, der die Eigeniniative eines jedes Einzelnen einfordert, täte unserer Gesellschaft gut.

    Die Rolle der Schulen als sozialer Fußabtreter würde ich kategorisch ablehnen. Schule bietet guten Fachunterricht und gut ist.8)

    Zur Ausgangsfrage des Threads:

    Ja!

    Anzahl der Infekte seitdem gestiegen. Sowas kannte ich vorher überhaupt nicht. War vorher fast nie krank. Endet seit ca. 3 Jahren ab und zu auch in eine Mittelohrentzündung. Ob es aber auch mit dem höheren Alter zu tun haben kann?

    Die körperliche Fitness hat nicht nachgelassen. Sie ist sogar gestiegen, was aber auch damit zusammenhängen kann, dass ich ca. 4x pro Woche in die Muckibude gehe mit anschließenden Saunagängen. Vorher war ich nicht so ein Sportsknecht.8)

    Dazu muss Gruppenarbeit eingeführt sein und funktionieren. Geht bei mir zB nicht.

    Und wenn ich Klavier spiele, singen 4 Kinder mit, 2 schauen rum und 8 machen sehr lauten Quatsch. Dass da alle wenigstens leise sind, erfordert in der Regel 2 LK.

    Uih! Schlechte Voraussetzungen! Wie positioniert sich die Klassenleitung dazu?

    Ich würde erstmal eine Weile Stillarbeit mit viel Schreiben durchziehen. Du hast genügend Arbeitsblätter?8)

    Wie kann ich selbstbewusster unterrichten? Ganz einfach, in dem ich mich zu einer selbstbewussten Persönlichkeit entwickle!

    Aber wie bekommt man das hin? Etliche Tipps hier berühren nur die Symptome. Stimmbildung, Sport...alles in die richtige Richtung, aber ist die Stimme nicht auch ein Ausdruck des seelischen Befindens/Selbstbewusstsein?

    Ich behaupte mal, dass wir alle nicht in den Obelixtopf gefallen sind und als selbstbewusste Personen auf die Welt gekommen sind. Ich behaupte aber auch, dass man sich Selbstbewusstsein erarbeiten kann. Ein Prozess, der Jahre, wenn nicht Jahrzehnte andauern kann.

    Ich würde erstmal ganz locker bleiben und mir auch außerhalb der Schule Tätigkeitsfelder erschließen, die mein Selbstbewusstsein und Kontakte/Netzwerke zu anderen Menschen erschließen, quasi ein gesellschaftliches Standing aufbauen.

    Je nach Neigung und Interesse kann es die aktive Mitwirkung in einem Verein, Sozialverband, Feuerwehr, Kirchengemeinde, Chor, Musikverein, Kommunalpolitik sein... Die ständige Interaktion mit anderen Menschen und Erarbeitung an verschiedenen Aufgabenstellungen verschaffen in der Gesellschaft Anerkennung, Standing, Beziehungen und Selbstvertrauen. Man ist in der Stadt/Gemeinde bekannt und (hoffentlich) gewertschätzt. Das wirkt letztendlich auch auf das allgemeine Auftreten in der Schule aus.

    Die selbstbewussten und in der Schule erfolgreichen Kollegen , die ich sehr schätze, haben/hatten eins gemeinsam, sie haben gesellschaftlich in tausend Pötten herumgerührt, kannten diesen und jenen und konnten mit ihren Beziehungen ab und dann Querverbindungen zur Schule schaffen. Das verschafft Respekt und Selbstvertrauen...Ein Freund von mir hat es bis zum Landrat gebracht.

    Kurzum: Wer sich ein erfülltes Leben schafft und rege Kontakte nach außen pflegt, kann ein zufriedener und ausgefüllter Mensch werden. Und diese Menschen haben Selbstbewusstsein und unterrichten, wenn sie Lehrer sind, auch selbstbewusst, behaupte ich mal.8)

    Stimmt, habe ich übersehen, weil es sich jahrelang hier nicht beteiligt hat, habe ich ihn als neuen User eingeordnet.
    Trotzdem legt er es in diesem Thread offensichtlich darauf an, dass die anderen über hingehaltene Stöckchen springen.

    Und was möchtest Du jetzt zum o.g. Thema mitteilen?8)

    Wie verhalten die Schüler sich beim Singen oder wenn Du Klavier spielst?

    Unruhige Klassen singen bei mir meistens ganz gerne. Ist wie ein Ventil. Ansonsten lasse ich musiktheoretische Sachverhalte und Musikgeschichte in Gruppenarbeit erarbeiten.8)

    Das halte ich für ein Gerücht, lasse mich aber gerne durch entsprechende Quellen eines anderen belehren.

    Ich habe zumindest in den 1970ern schon mal eine Dokumentation über den Wehrsport an DDR Schulen gesehen. Ich glaube, das war im ZDF Magazin. Ob da alle Schulen gemeint waren, kann ich mich nicht erinnern.8)

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