Beiträge von BaldPension

    Naja, bei den Türken kommt das dann wie eine Provokation rüber.

    Das war aber vor Erdogan schon so.

    Es lebt ein uralter Streit zwischen diesen beiden Völkern, der auch in unseren Schulstuben ausgetragen wird. Ich glaube nicht, dass wir da groß Einfluss nehmen können.8)

    Ich will wirklich weder in irgendeine Panik ("nur in der Schule kann ich mich anstecken") verfallen, noch den Diskurs "ich gebe keinen Cent für meine Arbeit aus" befeuern, aber den Spruch darf man nicht als Arbeitnehmer zu oft sagen. Sorry. Wenn mein Arbeitgeber wirklich der Meinung ist, dass meine Arbeit quasi nur mit FFP2-Masken möglich ist, muss er auch einen Beitrag dazu leisten.

    Chili (die Unmengen an Geld für ihre Arbeit ausgibt, aber auch ab und zu einsieht, dass es bestimmte Grenzen gibt)

    Naja, ich habe noch nie für die Schule mein Geld für irgendetwas geopfert. Wäre ja noch schöner. Dann könnte ich ja gleich Eintritt dafür zahlen, dass ich arbeiten darf. Was in der Schule vorhanden ist, wird verwendet und was nicht da ist, kann auch nicht eingesetzt werden und Punkt!

    Bei der Coronamaske Schwamm drüber. Würde ich mir notfalls für mich noch selbst kaufen.

    Was mich mehr beunruhigt, ist die Tatsache, dass ich den Schülern in punkto Gesundheit ausgesetzt bin.

    Eine unbedachte Bewegung, Maske rutscht ab oder Riemen lockert sich...

    Ich möchte, dass ich auch seitens der Schüler geschützt bin. Die Maskenpflicht für alle würde das Risiko auf jeden Fall mindern.

    Dazu könnte ich mir auch vorstellen, mit Kleinstgruppen im Schichtsystem zu arbeiten. Dann könnte meinetwegen die Schule von 8-18 Uhr dauern. Für ordentlich Geld würde ich mich auch freiwillig melden, mehr Stunden zu abzuleisten. Zusätzliche Kollegen gibt es ja auf dem Arbeitsmarkt nicht. 8)

    Wat?? Ich habe in NRW noch keine staatliche Schule in öffentlicher Trägerschaft mit Kreuzen im Klassenraum gesehen. Dat wär ja man noch schöner. Die würd ich aber auch sowas von flott abnehmen. Und sollte ich mal eines übersehen bin ich mir sicher, dass einige Schüler meiner Schule es ohne lange zu fackeln in die eigene Hand nehmen würden, die Dinger falsch rum aufzuhängen.

    Schulgottesdienste gibt es zu ein paar größeren Feiertagen (3-4x im Jahr), aber die Teilnahme ist selbstredend freiwillig. Ist für einen größeren Teil der Schüler eine willkommene Einladung, 1h später aufzustehen ("Ich war beim Gottesdienst, ganz ehrlich!"). Verübeln kann ich es ihnen nicht, bekräftigen tue ich sie aber natürlich auch nicht.

    Über diese Haltung bin ich sehr entsetzt und betroffen! 8)

    Die Frage taucht hier regelmäßig auf. Antwort war bisher immer "Wenn der Lehrer nachweisen kann, dass er sich in der Schule angesteckt hat, kann das Land haftbar gemacht werden." (Frau Gebauer eh nicht als Person.)

    Es wird aber schwer fallen, die Ansteckung eindeutig und einwandfrei auf die Schule zurückzuführen.

    Also: wohl eher nein.

    kl. gr. frosch

    Ich stelle mir jetzt gerade vor, wenn es dann in jeder Schule in punkto Ansteckungen wie bei Tönnies zugehen wird.8)

    Klo

    Kevin und Justin kriegen im Schnitt bei gleicher Leistung auch schlechtere Noten als Sebastian und Alexander.

    Niemand ist völlig neutral.

    Genauso ist es! Die einen Schüler kann man mehr leiden, die anderen weniger, wenn man ehrlich zu sich selbst ist.

    KollegInnen, die sowieso alle (!) Schüler liebhaben und dazu gleich liebhaben, waren mir immer schon suspekt.

    Aber einer meiner hat sich dann immer zu sich selbst gesagt, "Du kannst den Kevin nicht ausstehen. Das wird sich in nächster Zeit nicht ändern. Aber, Du bist ein professioneller Lehrer und musst als Beamter Dienst nach Vorschrift machen. Lass Deine persönlichen Gefühle im Unterricht und bei der Beurteilung außen vor! Es zählt nur die fachliche Leistung."

    In solchen Fällen war ich bei der Zensurenfindung besonders genau, was nicht zum Nachteil des betreffenden Schülers war.

    Kurzum: Man sollte zu seinen Gefühlen stehen, sie sich bewusst machen und versuchen, sachlich und objektiv zu reagieren. 8)

    Wir brauchen nicht darüber nachdenken, dass rassistische Äußerungen nicht diskutabel sind. Geht's auch weniger nicht doppelt nicht verneint?

    Völlig wurscht! Kommt auch nicht mehr so darauf an. Ich mach's doch eh nicht mehr so lange.

    Miss Jones' Kommentar bezog sich vermutlich auf

    "Wenn du solche Texte schreibst, hättest du ja auch im Kosovo bleiben können!", ein Satz, den der TE ja angeblich selbst aus dem Munde des Parallelkollegen hörte.

    Ist klar, sowas sagt man auch nicht. Flappsigkeit gegenüber Schülern geht generell nicht, auch bei Schülern ohne Migrationshintergrund.

    Man muss immer höflich und korrekt unterrichten, eben Dienst nach Vorschrift.

    Aber trotzdem wissen wir alle im Forum nicht, wie es sich wirklich zugetragen hat. Ich halte mich da mit Verurteilungen lieber zurück. 8)

    Diese gehören aus dem Dienst entfernt.

    Ganz simpel.

    Ich bin darüber erstaunt, nein entsetzt, wie schnell KollegInnen hier vom Forum aus abgeurteilt werden, obwohl niemand dabei war und niemand den Gesamtzusammenhang beurteilen kann.

    In diesem Thread wird oft das Wort "Vielleicht" verwendet. - Wirklich alles so simpel?

    Hallo in die Runde,

    meine Kollegin hat von Eltern (mit Migrationshintergrund) einer 4. Klasse den Vorwurf erhalten, "deutschen" Kindern bei gleichen Leistungen bessere Noten zu erteilen (bzw. deren Kindern schlechtere).

    Auf welcher objektiven Grundlage basiert dieser Vorwurf? Die Eltern können die Notengebung beurteilen? Aufgrund welcher Wahrnehmung? Welche Interessen/Motive spielen bei dem Vorwurf eine Rolle? Sind die Kinder mit Migrationshintergrund in dieser Klasse wirklich auf dem gleichen sprachlichen Niveau wie die einheimischen Mitschüler? Gibt es keine objektiven Leistungsunterschiede in den Fächern, wo es auf die deutsche Sprache ankommt? Und wer war im Unterricht dabei?- Wirklich alles so simpel? Oder sollte das Ganze nicht doch differenzierter, ohne Rassismusvorwurfsbrille, betrachtet werden?

    Sie hat aber nach einer Selbstreflektion gesagt, dass sie manche Kinder vielleicht etwas strenger auf Vergehen hinweise als andere.

    Interessant! In welchem Rahmen fand die "Selbstreflexion" statt? Selbstanklage oder Beichte vor dem besorgten Kollegium? Mit der Schulleitung? - Wirklich alles so simpel?

    Wenn es notwendig sein sollte, Schüler "schärfer" anzusprechen, dann ist es eben so.

    Das ist Alltag. Die Schüler sollten sowieso in individueller Weise angesprochen werden. Ziel ist ja, dass der Schüler die Botschaft des Lehrers versteht.

    teilweise haben es Schüler erzählt, teilweise habe ich auch Aussagen gehört

    Butter bei die Fische! Aussagen von wem?

    Ich denke, wir brauchen hier nicht darüber weiter nachdenken, dass rassistische Äußerungen/Handlungen, und seien sie auch nur flappsig gemeint, überhaupt nicht diskutabel sind.

    Ich warne auf der anderen Seite vor voreiligen Rassismusvorwürfen. Ungerechtfertigte Rassismusvorwürfe können angezeigt und strafrechtlich verfolgt werden.8)

    "Och, so viel Publikum hatte ich vor der Corona-Zeit ja noch nie!", sprach der Pianist für Avantgardistische Musik, nachdem das Ordnungsamt ihm mitgeteilt hat, dass sich im Konzertsaal nur fünf Personen aufhalten dürfen. 8)

    Mit der Oma muss es anders geregelt werden, sonst schaffst Du es nicht und bist schon vorher berufsunfähig bevor Du überhaupt angefangen hast.

    Dein gesundheitlicher Zustand ist, nach meiner Auffassung, ein Symptom der absoluten Überforderung.

    Denk an Dein Leben!

    Kannst du ja als "Realschullehrer" bestens beurteilen - auf Stammtischniveau. Bist du auf Kurzarbeit, oder wieso hast du nichts Besseres zu tun, als hier rumzutrollen?

    Dann erzähl das mal mit dem 'Stammtischniveau' all meinen Freunden und Bekannten, die an unseren Stadtgymnasien unterrichten, werter Ratatouille!

    Mal abgesehen von den Informationen vor Ort brauche ich nur die Statistiken unserer Tageszeitung seit den letzten vierzig Jahren vergleichen. Die Zahl der Einser-Abiturienten hat den letzten Jahren inflationsartig zugenommen. Dass das in der Realität nicht mit gestiegenem Leistungsniveau zu tun hat, weiß jedes kleine Kind, aber unsere Gymnasialkollegen besonders. Selbst die Eltern machen sich schon darüber lustig.8)

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