Beiträge von TeachSmart

    Warten wir erst mal den Herbst ab. Die Inzidenzen steigen, bei Kindern und Jugendlichen gerade überproportional stark, ich gehe mal davon aus, dass wir schneller als erwartet bei 100 sind. Übrigens geht es nicht primär darum, was ich oder Kollegen toll finden und ob wir lieber ohne Maske unterrichten würden oder nicht, es geht um die Vermeidung von Ansteckung, die bei den Schülern nach dem geplanten Modell fraglich ist.

    Genau das! Die Inzidenz in Wiesbaden liegt bereits bei 68,2. Das dauert nicht mehr lange.

    Aber, dass man dann nicht mehr an den staatlichen Schulämtern arbeiten darf, halte ich für unrealistisch, oder? Es könnte ja auch sein, dass jemand seine Eignung nicht erhält, weil er aus gesundheitlichen Gründen nicht verbeamtet werden kann. Bei dem aktuellen LehrerInnenmangel wären die Ämter schön blöd, diese KollegInnen nicht doch im Angestelltenverhältnis zu beschäftigen.

    10 Millionen für Luftreinigungsanlagen...mal gespannt, wer die bekommt.


    https://kultusministerium.hessen.de/schulsystem/um…te-prioritaet-0

    Ich komme mir schon ein wenig.... veräppelt vor. Heute Morgen hat er noch gesagt, dass es mit all diesen Anlagen nicht bewiesen sei und dass Lüften vollkommen ausreiche. Langsam steigt wohl wieder der Druck... Die Schulen müssen im Regelbetrieb bleiben. Ach, dann brauchen wir wohl doch solche Anlagen. Und ZACK - 10 Mio. werden investiert. Man man man!

    Doch, das werde ich jetzt bald angehen.

    Bisher war es noch ok, aber inzwischen bin ich doch sehr besorgt. Unser Kreis ist bei über 60 und sehe nicht, dass das bald besser wird.

    Bisher besagt mein Attest, dass ich nur in wenigen Lerngruppen eingesetzt werden soll (sprich im Prinzip nur in meiner Stammklasse, bin ohnehin Klassenlehrer, das klappt gut).

    Jetzt überlege ich am Dienstag mit meinem Arzt etwas mit der Inzidenz zu notieren. In etwa wie "bei einer Inzidenz über 50 darf Herr X nicht im Präsenzunterricht eingesetzt werden"... irgendwie sowas. Macht das bei dem Wert von 50 Sinn? Ich fühle mich unwohl, wir sind derzeit bei 55,3.

    Bevor ich einen neuen Thread eröffne, probiere ich es einmal hier.

    Zurzeit habe ich auf meinem Attest stehen, dass ich in möglichst wenigen Lerngruppen eingesetzt werden soll, um das Risiko einer Ansteckung zu minimieren. Da ich Klassenlehrer einer 2. Klasse bin, ging dies auch problemlos in Absprache mit meiner sehr verständnisvollen Schulleitung.

    Nun frage ich mich, ob es ein Attest geben könnte / ein Attest gibt, auf dem vermerkt ist, dass man ab einer bestimmten Inzidenz nicht im Präsenzunterricht eingesetzt wird.

    Mir machen die sehr stark steigenden Zahlen in Hessen Sorge und ich frage mich, was ich tun kann, um mich auf der einen Seite zu schützen und auf der anderen Seite ein größeres "Sicherheitsgefühl" zu bekommen. Denn wenn ich an Montag denke, zieht sich im Bauchraum alles zusammen. Meine Stadt hat die 50 nämlich nun auch erreicht.

    So in Wiesbaden haben wir nun auch die 50-er Marke geknackt. Ich muss nochmal den Zettel suchen, den es vom Schulamt gab. Ab welchen Zahlen es welche Veränderungen gibt. Mir wird als Risikogruppe nämlich schon mulmig bei dem Gedanken, dass bei so steigenden Zahlen alles im Regelbetrieb läuft.

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Sommerferien gekürzt werden. Eine Verlängerung der Winterferien hatte ich aber auch schon überlegt. Denn je nachdem wie hoch die Zahlen sind, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass es zwei Wochen vor Ferienbeginn dazu kommt "Wir gehen frühzeitig in die Ferien". Aber mal abwarten... Schulschließungen hatte ich auch für unmöglich gehalten, wer weiß, was Corona noch alles mit sich bringt.

    Solche Formblätter gibt es bei uns leider nicht. Hier läuft alles im Regelbetrieb (Grundschule in Wiesbaden). Ich bin wirklich gespannt, wie es nach den Ferien weitergeht. Mir graut es ehrlich gesagt davor (bin aber auch Risikogruppe). Für mich ist das Lüften enorm wichtig, aber bei Regen und Kälte wird das schwierig. Ich möchte ja auch nicht meine armen Kinder erkälten.

    Vielen Dank für eure Antworten!

    Tatsächlich hatte ich gestern ein Gespräch mit der Schulleitung und einem Personalratsmitglied. Das Gespräch ist sehr wertschätzend mir gegenüber verlaufen und auch wenn es sich um Umorganisation und Mehraufwand handelt, so war die Schulleitung direkt bereit nach einer geeigneten Lösung zu schauen.

    Ich fühle mich jetzt viel wohler bzw. sicherer. Ich werde ab nächster Woche ausschließlich in meinem Jahrgang unterrichten und die zwei Stunden, die mir im Unterricht fehlen, werden von meiner Seite aus unterstützend ins Schulcurriculum und in die Schulentwicklung gesteckt.

    Ein Attest war nicht notwendig, wir haben es intern besprochen, um meiner Verbeamtung auch keine Steine in den Weg zu legen. Ich bin gespannt, was die Zukunft bringt, aber aktuell bin ich sehr zuversichtlich und dankbar, dass wir eine Lösung gefunden haben :)

    Ich sollte es ja mit der Corona App einlesen, das hat auch geklappt. Nur wurde bisher das Testergebnis nicht hinterlegt.

    Über einen externen QR Reader kam ich auf eine nicht abrufbare Seite...

    Vielleicht hat das Labor den Code nicht abgescannt und meiner Hausärztin telefonisch das Ergebnis übermittelt.

    Meine Kollegin hat 8 Tage auf ihr Ergebnis gewartet, ebenfalls Hessen.

    Update: Laut Juristin der GEW scheint es so etwas nicht zu geben. Entweder ich gehe ohne Attest arbeiten und dann eben so, wie ich eingesetzt werde, oder ich bleibe mit Attest dem Präsenzunterricht fern :(

    Jetzt habe ich die Schulleitung um ein Gespräch gebeten, in der Hoffnung, dass sie meinen Einsatz im Regelbetrieb noch einmal überdenkt. Schließlich muss ich auch noch eine letzte Stunde kurz vor meiner Verbeamtung zeigen... mal abwarten.

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