Beiträge von Sheldon

    Mir gefällt deine Art sehr - suchst die Schuld nicht bei anderen und behältst trotz der schwierigen Lage einen sachlichen Blick - Respekt!


    Ich würde mindestens einen Schulwechsel anraten, du brauchst gute Anleitung um herauszufinden, wie du dich verbessern kannst. Suche auch Hilfe bei Kommilitonen und frage die Fachleiter nach konkreten Kritikpunkten und wie du sie verbessern kannst.


    Ein mangelhafter UB ist schnell geschehen, der nächste kann auch wieder "sehr gut" sein. Ich habe es selbst gesehen bei einer Referendarin... das Thema der UPP gefiel den Prüfern nicht - trotz perfekter Vorbenotung und tollen UBs... durchgefallen. Ref verlängert, nächste UPP Einserschnitt... dämliches System aber wir müssen mitspielen!

    Viele Kopierer an den Schulen können mit dem automatischen Einzug ganz toll einscannen und alles gleich als pdf auf nem USB-Stick speichern.


    Noch fahre ich zweigleisig, versuche aber Dopplungen auf Papier langsam loszuwerden, neues Material wird nur noch digital aufbewahrt.

    Je mehr ich so lese, desto klarer wird mir, wie katastrophal mein Ref (bzw. mein Seminar) war. Die meisten ReferendarInnen waren sehr eingeschüchtert, es kursierten Gerüchte, welche FL welchen Snack gerne mögen, für einige wurde statt Kaffee der Lieblingstee gekauft und vorbereitet - und das für JEDEN EINZELNEN UB! (Gebracht hat es mir leider nichts, die wenigen Männer am Grundschulseminar fielen reihenweise bei den Fachleiterinnen durch oder gaben nach entwürdigenden UB-Besprechungen schon vor der Prüfung auf)

    Wie das "Catering" am Prüfungstag läuft, entscheidet die Schule - bei mir haben es netterweise die KollegInnen übernommen, bezahlt aus der Lehrerkasse.

    Es gibt auch Berufskollegs mit Förderschwerpunkten. Die Schulmail spricht ja von "Grund- und Förderschulen". Je nach Förderschwerpunkt kann es da sicherlich sehr sinnvoll sein, wenn die Lehrkraft mitmacht.

    Ok Förderschule gebongt. Aber die Lehrkraft könnte ihren Lolli zum Schluss auch heimlich wegwerfen ^^

    Ich finde es sicherer, wenn die LK sich regelmäßig "selbsttesten" und man beim positiven Pool sicher sein kann, dass es "nur" min. ein Kind war

    Wenn man religiöse Symbole verbietet, dann für alle. Aber dann wirds nicht nur wegen Kopftüchern schwierig, sondern auch, weil irgendwer das schon erwähnte Spaghetti-Monster vielleicht auf dem T-Shirt hat, oder ein Rastafarian-Shirt oder einfach nur Rastazöpfe... wo fängt die politische Aussage an?

    Das ganze sollte natürlich gleichermaßen für Lehrkräfte wie für Lernende gelten... dann kommt der nächste mit "Free Julian Assange" oder Antifa-Symbolen....


    ...und ehe man sich versieht, lebt man mit einer harten Zensur, in der jederzeit jegliches Symbol oder Bildchen "im Erscheinungsbild" zum Ausschluss vom Unterricht führen kann.

    Also meine Recherche hat bisher auch nur ergeben, dass es noch gar keine klare rechtliche Grundlage für Pflichttestungen gibt. Daher sollten wir als ausführendes Organ die Bälle sehr flach halten... dokumentieren und abwarten. Mit dem Problem wird sich das Ministerium noch beschäftigen, oder die Gerichte...

    Naja klar, aber bleibt alles ohne Konsequenzen? Dann wäre ja der Präsenzunterricht mehr oder weniger freiwillig!


    Und damit würde man die Lehrkräfte zwingen, für einzelne Verweigerer Distanzunterricht vorzubereiten?!

    (Unsere Schule macht durchgehend M+D+SU gleichzeitig in Präsenz+Distanz, aber Nebenfächer nur Präsenz)

    Sorry dass ich hier so dazwischengrätsche... und sorry falls die Frage schonmal auftauchte... habe den Überblick verloren!


    Gibt es irgendwo eine Anweisung oder rechtl. Grundlage inwieweit ich Kindern beim "Selbsttest" helfen muss? (Grundschule)


    Wenn die das nicht so hinbekommen oder ich sehe, dass sie nicht weit genug drin sind oder oder... dann wird ja im Coronafall ein falschnegatives Ergebnis wahrscheinlich oder?

    Ich liebe das Thema, hatte beim letzten Durchgang richtig tolle Unterrichtsgespräche mit den Kindern. Je gelassener und offener man selbst ist, desto leichter fällt es den Kindern, sich zu öffnen. Wir hatten auch Jungs- und Mädelsstunden, aber vieles konnten wir auch zusammen im Sitzkreis besprochen. Da durften auch mal derbe Begriffe fallen und huijuijui die Youtube-Generation (oder Youp*rn?) hat da einiges drauf ;-)


    Am besten war die Stunde über Gefühle und Selbstbewusstsein bezogen auf den eigenen Körper. Hier haben die Kinder gesagt, was sie gar nicht an sich mögen und die anderen haben Bezug dazu genommen (waaas? aber ich mag deine Haare total!) - das war richtig gut und alle gingen happy aus der Stunde (bisschen wie warme Dusche)

    Im Zweifel lohnt sich also immer ein Doppelcheck. Mic-Symbol und Indikator der Webcam (falls vorhanden) sowie fette rote Rahmen sind oft ein Anzeichen, das noch was läuft

    Ich bin in meinen ViKos (Google Classroom) immer zwei mal drin, hat mehrere Vorteile, u.a. kann ich eben kontrollieren, was die Teilnehmer sehen

    Lassen wir mal die Notbetreuung zur Seite:

    Also du machst Deutsch, Mathe und Sachunterricht. Damit machst du weniger, als die Kollegen, die noch Nebenfächer machen müssen. Wenn das bei euch nicht gemacht wird, gut für deine Kollegen, normalerweise gibt es aber auch da Aufgaben und Betreuung.

    Von daher sehe ich jetzt nicht den krassen Mehraufwand. Du machst deinen ganz normalen Stundenumfang, nur halt im Distanzlernen.

    Wie soll dein Arbeitsumfang reduziert werden?

    Wir sollten das zum letzten Zeugnis auch machen. Ich habe mich geweigert und schließlich bei allen Kindern das gleiche geschrieben "...hat sich im Distanzlernen selbstständig mit ausgewählten Inhalten der Fächer .... beschäftigt"


    Bitte versucht nicht, das Lernen zuhause in irgendeiner Form zu bewerten. Wie schnell oder wie sorgfältig etwas erledigt wird, hängt von vielen vielen Faktoren ab. Ob und wann man Aufgaben zurück bekommt, entscheidet nicht das Kind selbst.

    Und hier nochmal deR Hinweis auf die unglaublich guten Überwachungstools in der Anton-App!

    Du kannst auf die Sekunde genau sehen wann und wie lange sich ein Lerner mit welcher Aufgabe auseinander gesetzt hat.

    Das ist der Vorteil dieser ganzen GRuppen-Geschichte

    Ich stimme mucbay33 zu und frage mich, wie man in der ersten Klasse, nach so einem turbulenten Halbjahr und damit Einstieg in die Grundschule, überhaupt von einer leistungsstarken Klasse - geschweige denn von einem leistungsschwachen Schüler sprechen kann. In der ersten Klasse!! Nach effektiv 3-4 Monaten Unterricht!

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