Ich bin für folgendes Modell: AmPULS: Klassenassistenz für mehr individuelle Unterstützung (Link ist nur ein Beispiel, es gibt noch viele weitere Seiten dazu und auch bereits Modelle an Schulen).
Viel besser als Schulbegleitung und ein Gewinn für die ganze Klasse.
Also Poollösung, funktioniert nicht für alle Kinder. Manche benötigen mehr Betreuung.
Ich arbeite als Lehrer. Privat bekomme ganz nah mit, wie eine solche Poollösung an mittlerweile etwa 20 Schulen in der Nachbarstadt, einer Großstadt, in NRW funktioniert (die anderen Schulen der Stadt sind noch nicht Teil des Projekts).
Hier gibt es für jede Klasse eine Klassenassistenz. Es profitieren also alle Kinder von dieser Unterstützung, unabhängig von Einzugsgebiet und Sozialindex. Weil eine Schulbegleitung von den Eltern beantragt wird, ist deren Dichte nämlich ansonsten an den Schulen mit Sozialindex zwei, drei oder vier höher als an den Schulen mit Sozialindex sieben, acht oder neun.
Dennoch ist eine Schulbegleitung im Sinne einer 1:1-Begleitung weiter möglich, wenn es erforderlich ist. Die Poollösung schließt also das 1:1 nicht aus. Das halte ich für das optimale Modell. An meiner Schule würde es bedeuten, dass es in den 5 Klassen ohne 1:1-Begleitung mehr Unterstützung gäbe. In anderen Klassen säße keine dritte oder vierte 1:1-Begleitung mehr rum.