Learning bei doing heißt dann aber unter Umständen auch, dass ein Jahrgang Opfer unprofessioneller Experimente wird.
Ist so, aber die nächste Frage ist dann, was bringen uns solche Feststellungen oder auch die von Plattenspieler oder einzelne von kodis Aussagen?
Gut hätte ich gefunden, wenn das Schulministerium aufgrund dessen eben die Seiteneinsteigerausbildung so gestaltet hätte wie es in der OBAS in Sek 1 und Sek 2 bereits der Fall ist und auch die Einstiegsvoraussetzungen besser auf den späteren Berufsalltag angepasst hätte. Hat das Schulministerium aber nicht. Gut fände ich auch, wenn alle Schulen ihre Seiteneinsteiger wesentlich enger begleiten und umfassender ausbilden würden, als es vorgeschrieben ist. Das tun manche Schulen, andere aber nicht.
Und aus Schulsicht: Wenn Seiteneinsteiger X eine Stelle nicht besetzt und zum Beispiel eine 1. Klasse alphabetisiert, dann hat eben jemand anders an der Schule eine doppelte Klassenleitung und alphabetisiert zwei 1. Klassen ... es fehlt einfach die bessere Alternative zum Seiteneinsteiger.
Wenn Schnepfilein an die Grundschule möchte, sollte sie sich bewerben und wenn sie eingestellt wird, hat sie die Verantwortung, das beste aus den Umständen zu machen. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Für die Gestaltung ihrer berufsbegleitenden Ausbildung und für ihren späteren Einsatz sind aber andere zuständig.