Ich überlege gerade, dass man natürlich exemplarisch eine Klausur für eine bestimmte Lerngruppe entwerfen kann und dafür minuziös die aufgewandte Zeit erfasst. Natürlich greift man dabei auf die bisherigen Erfahrungen zurück. Schließlich hat man weder das Lerngebiet / das Lernfeld ja nicht zum ersten Mal unterrichtet. Mehr als eine Stunde kann das nicht dauern.
Dann kann man doch ganz einfach diese erfasste Zeit als Grundlage für das nächste Schuljahr nehmen, oder? Schließlich sind Lerngruppen ja immer gleich. Und auch Lehrpläne sind verlässlich konstant und stetig.
Letztes Schuljahr hatte ich in einem Fach übrigens einen blinden Schüler, oh, und bei 36 Unterrichtswochen sind im BG acht Donnerstage wegen allerlei schulischer Veranstaltungen ausgefallen.
*Sarkasmus off*
Ich sehe nicht, wie Zeiterfassung, die von oben angeordnet wird, etwas Gutes hervorbringen kann. Die erfassten Daten werden irgendwann zu so etwas wie "Empfehlungen", später dann zu Vorgaben, und dann verbringt man zusätzlich auch noch eine Stunde pro Woche damit, zu begründen, warum die eigene Arbeitszeit über der "Richtlinie" liegt. Und die eine Stunde darf man natürlich auch noch aufschreiben.