Beiträge von FrozenYoghurt

    Wie wäre es, wenn die zuständige Lehrkraft das den SuS erklärt? Hier muss das niemandem gesagt werden, Captain Obvious.

    Und nenn mir bitte mal einen Tag in einem vergangenen Jahrzehnt vor KI, in dem du NICHT von irgendwem gefragt worden bist "was soll ich jetzt machen?" Jetzt fragen einige offenbar nicht mehr gedankenlos die Lehrperson sondern gleich die KI.

    Schule ist ein Ort, an dem man lernt, mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel Punkte zu erhalten. Wenn wir das anders haben wollen, müssen wir das Schulsystem ändern. Das hat mit KI überhaupt nichts zu tun.

    Meiner Meinung nach hat das schon was mit KI zu tun. Die Motivationsschwelle für SuS wird halt immer höher, je einfacher es ist, sich die Arbeit zu erleichtern. Klar, ich wäre auch hart faul gewesen, wenn schummeln / abschreiben etc. so einfach gewesen wäre damals. Ist aber auch einfach ne Erziehungssache seitens der Eltern. Warum den anstrengenderen Weg wählen?

    Also ich rechne ihnen vor, wie sich ein ETF mit einer extrem langen Laufzeit am Ende rechnet und was Risikostreuung bedeutet. Von wegen: "Wenn ihr als Azubis 20€ monatlich zurücklegt und als Facharbeiter dann mit 200€ monatlich einsteigt, könnt ihr Euch als Renter jeden Monat 2000€ zusätzlich zur Rente selber "auszahlen".

    Das mache ich immer mit Excel am Beamer und rechne ihnen vor, was sie nach 10, 20, 30 bzw. 40 Jahren da auf dem Konto haben und welcher Kaufkraft das wahrscheinlich entspricht. Mit Excel kann man die Kalkulation ja einfach "runterziehen" und zeigen wie sich veränderte "Zinssätze" und kleinere/größere monatliche Sparleistungen auswirken. Da kann man das gut in 45 bzw. 90 Minuten in die Vertretung packen.

    Ansonsten ist das Thema "Einkommenssteuererklärung" auch immer ganz heiß.

    Falls du die Excel teilen würdest, ginge meine „Vorfreude“ auf die kommende, vertretungsreiche Woche in ein ähnliches Plus wie so manches Depot 😄

    Ich fände es schön, wenn es irgendeine politische Partei gäbe, die Altersvorsorge wie in den USA fördert. Also sprich 401k, IRA-Roth usw., dass private Vorsorge gefördert wird und nicht in absolute Abzocker-"Versicherungsmäntel" gepackt wird unter dem großen Lobbyismus der Versicherungsbranche.

    Stattdessen lese ich heute, dass Merz & sein Kasperlekabinett überlegen, auf Kapitalerträge noch Sozialabgaben zu erheben. Ich glaub, ich spinne!

    Barmenia, leider 31€ teurer für mich ab dem 01.01.26. Hoffentlich lässt sich der TV-L mit verdi nicht zu hart mit Schnittchen und so über den Tisch ziehen, dass man wenigstens die Mehrkosten im Monat raus hat nach dem neuen Tarif.

    L ist leider so gar nicht das richtige für WBKs :( Nicht mehr. Als diese Schulen noch groß waren, war das ein übliches Fach. Heutzutage zu nischig.

    Sehr schade! Kenne mich in dieser Schulform wohl kaum aus. Ein Sek I Zertifikat in Info hätte ich noch zu bieten.. hilft hier allerdings nicht viel, denke ich. Trotzdem wären die Rahmenbedingungen schon was für mich.

    Eine Reihe der zu erwerbenden Kompetenzen werden aber in den klassischen Prüfungsformaten nur schwerlich abgeprüft werden können. Schon aus diesem Grund ist eine weitere Bewertungsgrundlage sinnvoll. (Wir können natürlich auch die Diskussion aus den 00er-Jahren wieder aufmachen und an der Bedeutung der Kompetenzen zweifeln und es bei bloßen Inhalten belassen; die Frage ist, ob wir damit die Schüler und Schülerinnen auf ihr weiteres Leben hinreichend vorbereiten.)

    Im Übrigen obliegt es der Fachkonferenz und dann der einzelnen Fachlehrkraft, im Rahmen der Sonstigen Mitarbeit ein entsprechendes Anforderungsniveau vorzusehen. Als Lateinlehrer wundere ich mich manchmal in diesem Bereich allerdings...

    Rein aus kollegialem Interesse, was folgerst du aus dem Anforderungsniveau aus Sicht eines Lateinlehrers?

    Ja, da bin ich ganz bei Dir, zumal das ein Schlag ins Gesicht aller SchülerInnen war, die regelmäßig zum Unterricht erschienen sind und ggf. durch zurückhaltende sonstige Mitarbeit eine schlechtere Note bekommen haben, die sie ggf. in der von Dir genannten Konstellation womöglich nicht bekommen hätten... Das läuft meinem Gerechtigkeitsempfinden - was gleichwohl nicht der Maßstab sein kann und darf - diametral zuwider.

    Ich will dem Kollegen nichts unterstellen, vermute aber ganz stark, dass seine Prüfung fachlich zu leicht und der Schüler gleichzeitig recht passabel vom Leistungsvermögen einzuschätzen war / ist.

    Ich werde es bei der SoMi-Halbjahrsnote pädagogisch so handhaben, dass ich diese Prüfung geringer einfließen lasse, als den restlichen SoMi-Bereich, sodass die Schülerin aller Wahrscheinlichkeit nach eine faire und auch halbwegs vernünftige Note am Ende des Halbjahrs haben wird. Denn ich schätze sie schon so ein, dass sie ohne die Prüfung im SoMi-Bereich schon besser weggekommen wäre.

    Ich danke dir vielmals, das gibt mir Sicherheit. An unserer Schule hatte übrigens besagter Beratungslehrer letztes Jahr eine Feststellungsprüfung für einen seiner Schüler durchgeführt, der das komplette Halbjahr entschuldigt gefehlt hat. Der Schüler hat diese Prüfung mit 11 Punkten absolviert und der Beratungslehrer gab ihm dann auch in der Konsequenz diese Note als SoMi-Note für das Halbjahr. Für mich ein Unding und nach der Lesart der von dir zitierten Urteile auch nicht in Ordnung!

    Mein Fall scheint nun etwas anders gelagert zu sein. Ich werde jetzt im laufenden zweiten Quartal besagte Schülerin gut im Blick haben und die ganze Chose schon irgendwie moderiert bekommen - es sei denn, die Schülerin fehlt erneut massiv.

    An unserer Schule haben wir erstmals eine Q2, also die Oberstufe war bisher im Aufbau. Vielleicht ist unsere OK da noch nicht erfahren genug!

    Das wird jetzt heikel - da hätte ich im Nachhinein auch anders "beraten" müssen. Ich hätte bei Quartal schalten müssen, sonst hätte ich meinen Einwand sofort vorgebracht. Tut mir Leid.

    Zum einen gibt es keine Quartalsnoten als justiziable Teilnote - es gibt nur eine SoMi-Note am Ende eines Halbjahres. In der Mitte des Halbjahres informiert die Lehrkraft über den Leistungsstand - das wird leider als Quartalsnote fehlinterpretiert.

    Daraus ergibt sich eigentlich folgendes:
    Eine Feststellung des Leistungsstandes durch Prüfung hätte eigentlich nur bei einer unzureichenden Bewertungsgrundlage am Ende eines Halbjahres durchgeführt werden dürfen - ausgehend davon, dass eine Anwesenheit von mindestens 50% notwendig ist, um überhaupt eine Bewertungsgrundlage zu haben - auch hier wäre sie dünn. Selbige Prüfung kann eine zu dünne Bewertungsgrundlage nur ergänzen, aber nicht ersetzen. Das bedeutet, dass das Ergebnis der Prüfung formal nicht mit der SoMi-Note des Halbjahres gleichgesetzt werden darf, wenngleich es natürlich vom Leistungsbild her trotzdem so auskommen kann.

    Zur Aussage des Beratungslehrers: In der Sache hätte er Recht - die Note der Prüfung und die bisherige SoMi-Note müssten eigentlich zu einer hier fiktiven Teilnote zusammengefasst werden. Das ist aber wegen meiner obigen Aussage hinfällig.

    Das Ganze ist jetzt leider ziemlich verfahren und ich wundere mich im Nachhinein nicht nur über meinen "Aussetzer" sondern auch über den des OKs, der das an sich auch hätte wissen müssen.

    Berichte doch mal bei Gelegenheit, falls das Ganze noch ein Nachspiel haben sollte.

    Oha, okay! D.h., eine justiziable "Quartalsnote" existiert eigentlich überhaupt nicht. Mit dem Begriff "Quartalsnote" wird leider so dermaßen inflationär um sich geworfen, dass sich da niemand sicher ist im Kollegium bzw. Teilwahrheiten verbreitet werden auf dem Flur. Die OK scheint mir in dem Bereich nicht so fit zu sein und trifft kaum klare Aussagen, schon gar nicht schriftlich.. Ich denke, auf der nächsten Abteilungskonferenz wird das nochmal Thema werden. Da wäre ich gerne drauf vorbereitet. Kannst du mir für deine Beratung vlt. noch passende Stellen zum lesen bzw. verweisen geben? Für den Bereich der Feststellungsprüfungen kenne ich die zwei Paragraphen in der APOGoSt bzw. im Schulgesetzt, die sind aber halt super dünn. Ich bräuchte im Prinzip Belege für "Quartalsnote keine justiziable Teilnote" und "Feststellung des Leistungsstandes ... am Ende eines Halbjahres".

    Ich werde auf jeden Fall berichten, wie es weitergeht.

    Auch eher geringe Qualität in den Wortbeiträgen (Reproduktionsebene), sie reichte auch mal nen sehr ganz offensichtlich mit AI verfasste Abgabe zu einer Aufgabe ein. Wobei wir dann hier mMn. auch schauen müssen, dass rein arithmetische Notenvergebung ja auch nicht sein soll und in genau die Richtung geht es ja schon, wenn wir schon Prozentrechnung betreiben.

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