Wir haben ein besonderes Kind, welches in den heilpädagogischen Kindergarten wechseln soll. Der Vorteil da ist eigentlich, dass die Therapie im Kindergarten stattfinden soll, damit man als Familie entlastet ist. Dumm nur: eine Therapie hat den Fahrdienst zum Therapieort eingestellt, das müssen jetzt die Eltern machen. Dann kommt eine Ergotherapiepraxis in den Kindergarten und jetzt kommt es: diese nimmt von Privatpatienten den 1,8 fachen Satz…. Wir blieben für jede Einheit auf über 50 Euro sitzen … Wir hatten bislang einen Platz in einer Praxis, die beihilfefähig abgerechnet hat. Unsere Logopraxis, die das ebenfalls so macht, behalten wir, sonst haben wir da noch das gleiche Problem.
Ende vom Lied: statt im speziellen Kindergarten bei den Therapien Unterstützung zu finden, muss ich alle selbst begleiten und dafür noch weiter fahren… oder jeden Monat mehrere hundert Euro draufzahlen. Für etwas, was jedes gesetzlich versicherte Kind umsonst bekommt.
Auch ja, in Kur fahren wir mit dem Kind auch bestimmt nicht, denn da bleibt man auf viel Geld sitzen. Und in der Schwangerschaft bekam ich keine Haushaltshilfe bezahlt, als ich nur liegen musste. Da das zuhause aufgrund der Situation schwer möglich war, war ich fast vier Wochen in Krankenhaus - denn das wird bezahlt.