Beiträge von Ichbindannmalweg

    Was ich mit frage: wie kommt man auf die Idee, mit einer Förderschulklasse unbedingt ins Ausland fahren zu müssen? Das dürfte die Mitnahme von zusätzlichem Personal die Erreichbarkeit der Eltern deutlich erschweren. Wenn es nicht geht, dann bleibt man halt in der Nähe, so dass die Eltern jederzeit abholen können. Klar ist das weniger attraktiv, aber die meisten Kinder reisen heute mit ihren Eltern so viel, dass das gar nicht mehr drauf ankommt.

    Und wenn Ausland, dann zumindest ein Land, dessen Sprache man fließend spricht. Und nein, Englisch reicht in Italien meiner Erfahrung nach nicht.

    Also den gleichen Hebesatz wie bei Kassenpatienten (ja, der einfache Satz ist nur eine Rechengröße). Üblich ist in der PKV doch der 2,3-fache Satz. Warum zickt die Beihilfe da denn rum?

    1,8 mal so viel wie der Kassensatz oder auch 1,8 mal so viel wie der Höchstsatz, den die Beihilfe bezahlt. Grob gerechnet. Kassenarzt und Beihilfe Höchstsatz sind für Ergo und Logo fast identisch.

    Beihilfe und PKV zahlen in der Regel bis zu 3,5 mal den Kassensatz, bei Laborleistungen habe ich schon 1x den Kassensatz gesehen. Aber der Kassenarzt selbst ist 1 und nicht 1,8.

    Wir haben ein besonderes Kind, welches in den heilpädagogischen Kindergarten wechseln soll. Der Vorteil da ist eigentlich, dass die Therapie im Kindergarten stattfinden soll, damit man als Familie entlastet ist. Dumm nur: eine Therapie hat den Fahrdienst zum Therapieort eingestellt, das müssen jetzt die Eltern machen. Dann kommt eine Ergotherapiepraxis in den Kindergarten und jetzt kommt es: diese nimmt von Privatpatienten den 1,8 fachen Satz…. Wir blieben für jede Einheit auf über 50 Euro sitzen … Wir hatten bislang einen Platz in einer Praxis, die beihilfefähig abgerechnet hat. Unsere Logopraxis, die das ebenfalls so macht, behalten wir, sonst haben wir da noch das gleiche Problem.

    Ende vom Lied: statt im speziellen Kindergarten bei den Therapien Unterstützung zu finden, muss ich alle selbst begleiten und dafür noch weiter fahren… oder jeden Monat mehrere hundert Euro draufzahlen. Für etwas, was jedes gesetzlich versicherte Kind umsonst bekommt.

    Auch ja, in Kur fahren wir mit dem Kind auch bestimmt nicht, denn da bleibt man auf viel Geld sitzen. Und in der Schwangerschaft bekam ich keine Haushaltshilfe bezahlt, als ich nur liegen musste. Da das zuhause aufgrund der Situation schwer möglich war, war ich fast vier Wochen in Krankenhaus - denn das wird bezahlt.

    Vorweg: Ich finde es gut, wenn Eltern sich kümmern und sie sollten bei Bedarf immer einen Termin beim Lehrer bekommen. Aber ich sehe keine Notwendigkeit zur „Gesichtspflege“. Zumindest nicht bei den Lehrern, die aufgrund ihrer Fächer schon viele Termine haben. Warum nicht mal zu Sport, Kunst und Musik gehen? Die Kollegen haben oft einen ganz anderen Blick auf die Kinder, ganz besonders möchte ich da mal die Sportlehrer nennen. Diese Kollegen sitzen dort stundenlang alleine in den Räumen und nutzen die Zeit für sinnvolle Arbeit oder Kaffeetrinken. Vielleicht müssen Sie mich dann auch nicht nach dem Elternsprechtag vertreten, weil ich mal wieder krank bin. Etwas Offtopic: auf das Schütteln von ungefähr 100 Händen beim Elternsprechtag verzichte ich übrigens schon länger 🙈

    Ich kenne mich in rechtlichen Dingen in Hamburg leider nicht aus, finde die Aussage zur Belastbarkeit aber übergriffig. Als hätte man als Lehrer kein Recht, wie jeder andere Arbeitnehmer, auf Familie. Bei dem aktuellen Lehrermangel werden sich doch die meisten Schulen freuen, wenn die Kolleginnen in Teilzeit zurückkommen. Vielleicht ist es gar nicht so schlimm, an einer anderen Schule zu arbeiten. Ich glaube, ich würde das erst mal abwarten, kann mir nicht vorstellen, dass das die Schulleitung entscheidet. Zumindest nicht mit dem Argument, dass du mit drei Kindern nicht belastbar bist. Nennt man sowas schon Bossing?


    Wenn es so arg viele Kollegen mit Kindern und Teilzeit gibt, dann muss die Schule halt ihr Konzept für Klassenleitung ändern.

    Unabhängig davon: 40 Termine in 8 Stunden = 7 Termine pro Stunde... finde ich viel.

    Bei uns sind es nur 5 Minuten pro Termin, zwei Termine sind netterweise als Pause geblockt. 40-50 Termine an einem Nachmittag… und davon gab es zwei. Ansage ist: für alles was länger dauert, mache man in diesen 5 Minuten bitte einen zusätzlichen Termin mit den Eltern aus. Probleme gibt das ganze aber nur bei der Kombi Vollzeit, 2 Hauptfächer und Klassenleitung… also bei einer Hand voll Personen. Also ist es kein Problem. Meine Anmerkung, dass 5 Minuten für ein sinnvolles Gespräch sowieso nicht reichen, beantworte eine Person mit einer recht hohen Zahl hinter dem A mit: mehr als 3 Minuten bräuchte er nicht um die Noten vorzulesen. Thema erledigt.

    Als Privatversicherter ist das so. Gesetzlich Versicherte nehmen, was sie kriegen können.

    Da habe ich genug Gegenbeispiele erlebt. Sinnvoll aussuchen kann man Termine sowieso nicht, wenn sie viele Monate vorher vergeben werden. Und da hieß es definitiv auch nur: nehmen oder auf Termin verzichten. Habe ich sogar schon in einer reinen Privatpraxis erlebt. Das wird immer schlimmer und umso schlimmer, je spezieller das Fachgebiet ist.


    Es freut mich, dass es so viele Schulleiter gibt, die ein Telefonat als völlig ausreichend ansehen 👍🏻 Ich habe mal rund ein Dutzend zusätzliche Elterngespräche vor Ort führen müssen, weil die Slots am Elternsprechtag nicht ausreichten. Telefonieren wurde mir untersagt, jeder habe ein Recht drauf den Lehrer zu sprechen (wohl eher: zu treffen). Im Jahr zuvor hatte ich die sehr guten Schüler bzw deren Eltern im Vorfeld abtelefoniert , das hat wohl irgend einem Elternteil nicht zugesagt. Muss ich erwähnen dass ich nach jedem Elternsprechtag krank war?

    Hä? Da gebe ich einen Termin um 15:10 Uhr vor. Warum sollte ich einen um 17:00 Uhr vereinbaren?

    Du Glückseliger. Unsere Schulleitung lässt Lehrer auch um 19:00 antanzen, wenn „wichtige“ Eltern meinen, dass die Arbeit vorgeht… Da nützt es auch nichts wenn ich drauf hinweise, dass mir die Bank um 19:00 auch keinen Termin gibt. Und die Berufsgruppe der besagten Eltern auch nicht.

    Wenn ich mich recht erinnere, hat der Frosch eine schier unmenschliche Anzahl an Überstunden abrechnen können - ohne eine sehr geschickte Verlagerung der Denkarbeit auf das Rad hätte es vermutlich kein Radfahren mehr gegeben. Alternativ viel Unterrichtsausfall.

    Frage: wenn ich meine Arbeit auf einem speziellen Arbeitsplatz mit Ergometer indoor verrichte (das gibt es, sogar für Schüler im Klassenzimmer laut Medienberichten), ist das dann Radfahren oder Arbeitszeit?

    Wir sind mal drei Wochen durch GB, ohne vorherige Planung, einfach drauf los. Praktisch: B&B gibt es überall spontan. Start in Deutschland, Fähre nach York (komm gerade nicht auf die Hafenstadt, durch Yorkshire nach Liverpool, Ausflug nach Dublin, von dort Fähre nach Wales und die Südküste entlang. Über Belgien zurück. Werde ich nie vergessen.

    Erfahrung aus dem Bekanntenkreis, aber schon ein paar Jahre her: a) Wechsel aus dem Ersatzschuldienst, verbeamtet, in öffentlichen Schuldienst mit Freigabe: Neuverbeamtung mit neuem Gutachten vom Amtsarzt. b) gleiches im Angestelltenverhältnis, ebenfalls Amts Arzttermin gelaufen.

    Seit ein paar Jahren sind die Anforderungen an die Gesundheit für Beamte gesunken, oder besser gesagt: die Versagung der Verbeamtung ist deutlich schwieriger geworden. Eventuell schauen, ob mit der neuen Stelle auch eine Verbeamtung möglich ist? Da würde ich mich sehr gut beraten lassen im Vorfeld.

    CDL, ich weiß nicht, was dich an meinem Beitrag so verwirrt. Es ist nicht weit von Frankfurt nach NRW und der TE ist sehr an den finanziellen Aspekten interessiert. Deshalb finde ich den Hinweis auf NRW wichtig, denn mit drei Kindern sind ist der Unterschied ganz grob vierstellig, ganz egal auf welchem Kaff man wohnt… sowas hält man ja kaum für möglich, wenn man aus der freien Wirtschaft kommt.

    Ein Tipp noch: Krankenhäuser lassen bei diesen Summen auch mit sich reden, einfach mal die Buchhaltung anrufen wenn es da Probleme gibt. Die verschieben dann das Zahlungsziel. Wir hatten eine etwas komplizierte Schwangerschaft und ein gutes halbes Dutzend hohe Rechnungen. Zum Glück hat es immer knapp gepasst mit der Bearbeitungszeit. Am schwierigsten war es, nicht den Überblick zu verlieren, vor allem wenn man noch über den Beihilfeergänzungstarif etwas holen muss.

    fossi74 je nachdem nach wie vielen Berufsjahren man die Kinder bekommt, können 170 € doch schon ein nützlicher Betrag sein. Wenn man gerade noch sein BaföG abbezahlt und eventuell baut, dann ist es halt mal einen Monat nicht so eng. Das sind dann halt drei Tropfen auf den heißen Stein…

    Der Tipp, den gebraucht zu kaufen, ist übrigens auch nur bedingt gültig. Gute Sachen halten durchaus ihren Preis. ich würde eher sagen: kaufe die Sachen erst, wenn du sie wirklich brauchst. Und frage dich: brauche ich das wirklich, oder will ich es nur haben? Zwillinge sind halt deshalb auch besonders teuer, weil das zweite Kind ja die Sache nicht vom ersten nachtragen kann. Quasi doppelt so teuer wie ein Einzelkind. Was den Familienzuschlag betrifft, müsste in NRW eigentlich nicht das dritte Kind, sondern das erste Kind das meiste Geld bringen. Ja, ich weiß, warum das nicht so ist. Aber das entspräche doch der Realität. Aber Recht und Gerechtigkeit ist nun mal nicht das gleiche.

    Herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs 💐💐

    Zurück zur Frage:

    Von der Geburt im Oktober bis Auszahlung Familienzuschlag sind bei uns 6 Monate ins Land gezogen. Davon sind nur wenige Wochen selbst verschuldet gewesen. Und bis heute ist der fälschlicherweise gekürzte Zuschlag für Kind 2 nicht korrigiert, bin mal gespannt wie lange das noch dauert.

    Die Beihilfe war übrigens so nett und hat mit dem Nachweis über Kindergeld die Rechnungen bezahlt.

    Und danke für die Erinnerung, die Erstausstattung muss ich auch noch beantragen. Das ging bei Kind 1 aber genau so schnell wie jeder andere Antrag.

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