Beiträge von Ichbindannmalweg

    Was mich wundert: es werden immer nur die Behauptungen von Schülern aufgeführt, nirgends gesagt, was nachweislich während der Fahrt passiert ist. So nimmt der Leser immer an, dass die Behauptungen der Schüler den Tatsachen entsprechen. Wenn dem so wäre, hätte man das doch auch geschrieben. Mit scheinen hier absichtlich Informationen zurückgehalten zu werden. Sonst würde man doch ein Urteil aufgrund des Verhaltens auf der Fahrt fällen und nicht wegen der fehlenden schriftlichen Abfrage.

    Ich kann mir beim besten Will nicht vorstellen, dass man drei Tage lang nicht nach einem kranken Schüler schaut. Und wenn das so war, dann gehört genau dieses Verhalten bestraft.


    Kann der Fall erneut vor eine höhere

    Instanz gehen?

    Das Verhalten der Eltern würde ich so deuten: nichts von den gravierenden Problemen im Vorfeld gesagt, damit das Kind mitfahren kann. Dann die eigene Schuld im Prozess gegen die Lehrer verarbeiten…

    Welche Schuld trägt die Schulleitung, die offenbar diese Fahrt genehmigt hat, mit einer doch erstaunlich dünnen Personaldecke für ein solches Ziel?

    "Es hört sich für mich sehr ungerecht an."

    Mit vertauschten Rollen wäre das kein seltener Fall, würde es sich dann für dich immer noch ungerecht anhören oder tut es das nur, weil es hier ausnahmsweise die Frau ist, die etwas von ihrer Versorgung abgeben soll?

    (Die subjektive Behauptung, dass er nie etwas gemacht habe, blende ich mal aus, hier würde im umgekehrten Fall aber auch ein Entrüstungssturm über die Geringschätzung der "Care-Arbeit" ausbrechen.)

    Ja, vermutlich ist es die Frau, die beide Jobs macht. Aber auch ein Mann könnte arbeiten und sich um Haushalt und Kinder kümmern, während die Frau nur shoppen und zum Frisör geht (bewusst gewähltes Beispiel). Und warum vermute ich trotzdem, dass es eine Frau ist? Weil diese oft stolz auf ihre Leistung sind und trotzdem dem alten Rollenbild entsprechen wollen. Und einfach nicht den Mumm haben zu sagen, dass sie nur mit Ehevertrag heiraten, aus Angst der Kerl könnte weg sein… So meine Beobachtung…

    Ich kenne kenne auch so traurige Konstellationen, wo einer der Partner sowohl die Carearbeit als auch die Arbeit zu einem großen Anteil übernimmt und leider keinen Ehevertrag hat. Bei geteilter Arbeit ist die gesetzliche Regelung ja fair, aber wenn die Arbeit während der Ehe schon nicht gerecht verteilt ist, ist es das Geld nach der Scheidung auch nicht. Zumal diese ungerechte Verteilung die Scheidung auch noch wahrscheinlicher macht. Und wenn ich dann noch hier lesen muss, dass der arbeitende verbeamtete Partner nicht mal von der geringen Rente des Partners profitiert, dann sehe ich da jetzt schon die vorprogrammierte relative Altersarmut des Partners, der eigentlich den Großteil der Arbeit macht. Und sich dieses Problems gar nicht bewusst ist. Kann man ja schlecht drauf hinweisen.

    Es gibt ja auch Konstellationen, wo nicht die Kindererziehung ausgeglichen wird, sondern die Bequemlichkeit eines Partners. Der vielleicht nicht mal Carearbeit geleistet hat. Wenn der Partner „die Arbeit nicht erfunden hat“, sollte man wirklich ernsthaft über einen Ehevertrag nachdenken.

    Ich habe selbst keine Erfahrung, aber habe im Bekanntenkreis eine Konstellation gesehen, die gerade so nach Ehevertrag schreit: Partner 1 Lehrer mit guten Aussichten auf hohe Pension, Partner 2 elend lange studiert, verdient nur durchschnittlich und hat aufgrund fehlender Beitragsjahre nur Aussicht auf geringe Rente. Wenn das in die Brüche geht, wird es für Partner 1 teuer…

    Bei uns (Ersatzschule, kirchlicher Träger) haben bisher weder Angestellte noch Planstelleninhaber den Inflationsausgleich erhalten.

    Noch jemand an einer Ersatzschule mit leerem Konto?

    Kann ich bestätigen, drei verschiedene Träger und kein Geld. Ich gehe davon aus dass die die Gesetzgebung abwarten, weil Angst vor fehlender Refinanzierung besteht. Wenn das Land noch nicht überwiesen hat, geben die bestimmt nichts weiter.

    treasure Danke und auch dir gute Besserung 💐 Ja, am meisten nervt mich, dass zum bisherigen Krankheitspool noch eine weitere hinzu kommt, und zwar definitiv ob top wie ich ja jetzt gelernt habe.

    Ich würde mich übrigens heute nicht mehr ärgern, wenn Ich zwischen den Ferien krank werde. Und noch konsequenter die Arbeit liegen lassen, die in diesen Wochen angefallen ist und nicht mit Gewalt versuchen versäumte Arbeit nachzuholen oder sogar den Schreibtisch mit ins Bett zu nehmen.

    Ein kleines Baby ist übrigens noch eine dankbare Aufgabe bei Krankheit, ein zweijähriger wäre wohl deutlich schwieriger. Unser dreijähriger braucht Einzelbetreuung, den muss der Papa übernehmen. Ich hoffe wir fallen nie beide aus und wenn dann nur wenn er auch krank ist. Nur Fieber kann ihn in seinem Bewegungsdrang stoppen 🙈

    Selbst schuld. In der Steuererklärung nicht angegeben, also nichts bekommen ;)
    Nennt sich "Verpflegungsmehraufwand bei Dienstreisen.
    https://www.finanztip.de/reisekosten-absetzen/

    Die erstattung vom Dienstherrn musst du jedoch angeben - sonst ist es Steuerhinterziehung. Es bleibt dennoch ein Plus.

    Nochmal: Die steuerliche Seite ist mir geläufig (und natürlich immer genutzt).

    Was mir fehlt ist eine Quelle, die meinen Dienstherren dazu verpflichtet zu zahlen, in diesem Fall NRW. Habe ich noch nie gehört, vielleicht gibt es das ja hier nicht.

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