Ich finde die Fragen nicht übergriffig, sondern bei jemandem, der seine Religiösität so pedantisch lebt, dass er sie über dienstliche Belange stellt, schon durchaus relevant. Die eine oder andere Auslegung des Islam ist nunmal ganz sachlich betrachtet problematisch und nicht mit freiheitlich-demokratischen Grundwerten zu vereinen, daher würde ich persönlich es auch als wichtig erachten vor einer Einstellung bestmöglich abzuklopfen, dass der Bewerber sie nicht teilt.
Ich finde, mit solchen Aussagen weckst du eher Zweifel an deiner freiheitlich-demokratischen Verortung. Da will jemand zu seinem Wochengebet und daraus leitet man einen Verdachtsfall für Extremismus ab. Absurd. Sorry, aber das ist natürlich rassistisch.
Jamaha Ich habe zwar dem Glauben den Rücken gekehrt und sehe auch vieles am Islam kritisch, aber ich würde immer dafür eintreten, dass du deinen Glauben innerhalb der Gesellschaft leben kannst. Was sich hier für Vorstellungen auftun, trifft mich sehr und es tut mir leid, dass du so viel Unsinn abbekommen hast. Der Lehrberuf ist ein schöner Beruf und du wirst für die Schüler eine Identifikationsfigur sein (das kann auch anstrengend sein). Bitte lass dich nicht abhalten, wir brauchen auch Menschen, die sich von der Mehrheitsgesellschaft unterscheiden, gerade in der Bildung)