Beiträge von klosterfee

    Ich schreibe mir täglich auf dem PC für jede Stunde einen groben Fahrplan auf.
    Das hilft mir, die Stunden im Kopf durchzuspielen und evt. Probleme nochmals zu durchdenken.


    Das sieht dann in etwa so aus:


    Ma Kl. 2a
    --> Lied: Lasst uns froh und munter sein
    --> WDH Halbieren im ZR bis 100
    --> HA besprechen und notieren
    --> Einführung Hunderterfeld


    Mu Kl. 3a
    --> Lied: Lasst uns froh und munter sein
    --> Musikhören: Der Nussknacker (Tschaikowsky)
    - Marsch (Mitspielsatz)


    LG Klosterfee

    Ich hätte auch noch einen Literaturtipp:


    Michael Gaidoschik
    Einmaleins verstehen, vernetzen, merken
    Strategien gegen Lernschwierigkeiten


    Gaidoschik spricht sich deutlich gegen das Reihenlernen aus, sondern für das ganzheitliche Lernen.
    Ein sehr gutes Buch.


    LG Klosterfee

    Ich habe noch nie einen einzelnen Buchstaben eingeführt, sondern Buchstaben immer in Verbindung mit einem sinnvollen Wort erarbeitet.


    Ich habe z.B. die Bild-Wort-Karte "Mama" an die Tafel geheftet. Anschließend haben wir das Wort gelesen, einzeln und im Chor. Dann wurde das Wort im Lesekasten aufgebaut. Am nächsten Tag haben wir das Wort von hinten abgebaut und die Wortreste gelesen, anschließend nochmals aufgebaut und wieder abgebaut. Am dritten Tag habe ich den Kindern gezeigt, wie man M und m schreibt.


    Am vierten Tag gab es ein neues Wort.


    Ich habe niemals Lokalisations- und Differenzierungsübungen durchgeführt, und alle Kinder haben in dem Jahr das Lesen gelernt, die meisten um den Jahreswechsel herum, die letzten im März.


    Die Methode ist angelehnt an die Methode von Hiltraut Prem. Ich habe sie ein wenig abgewandelt, damit sie zu unserem Lehrwerk passt.


    LG Klosterfee

    Du könntest aber auch eine Geschichte schreiben oder weiterschreiben lassen, z.B. Entführung des Burgfräuleins etc.


    Mir fällt gerade spontan das folgende Lied dazu ein: http://www.magistrix.de/lyrics…-Im-Jahr-1199-142078.html


    Das könnte man evt. als Einstieg nehmen, um z.B. eigene Ideen für einen Geschichteninhalt zu finden oder den Anfang (evt. auch nur das Ende) vortragen und weiterschreiben bzw. einen Anfang und einen Hauptteil finden.

    Die Zeitschrift "Praxis Grundschule" hat sich im letzten Heft damit beschäftigt.
    Kannst ja mal im Online-Archiv des Verlages blättern.

    Zu Aschenputtel fällt mir jetzt spontan ein, dass man aus verschiedenfarbigen Erbsen und Linsen und jeder Menge Glitzer das Schloss gestalten könnte.
    Das kann man auch in Gruppenarbeit machen. Das könnte man in 3 Stunden schaffen und wäre nicht so ein riesiger Aufwand wie das Gipsen, denke ich.
    Sorry, bin nicht so kreativ und auch kein Kunstlehrer.
    Aber vielleicht ja doch keine soooo blöde Idee.


    LG Klosterfee

    90 min Musik am Stück habe ich auch schon unterrichtet. Das ist ganz schön hart. Daher muss man sich schon viel einfallen lassen, um die Kiddies bei Laune zu halten.
    Ich habe die ersten 15 min meiner Stunden immer mit einem Referat oder einem Vortrag anfangen lassen. Immer ein Schüler hat seinen Lieblingsmusiker der Klasse vorgestellt (mit Plakat natürlich) oder mit seinen Mitschülern einen Tanz oder ein Lied einstudiert. Dieser Vortrag kam immer gut an und wurde von mir auch benotet.
    Danach haben wir das aktuelle Lied wiederholt oder das aktuelle Musikstück gehört. Dazu wurde dann ein Tanz einstudiert oder eine Begleitung erarbeitet. Oft habe ich die Klasse dazu in Gruppen eingeteilt, und die Ergebnisse wurden dann präsentiert. Da bist du froh, dass du 90 min zur Verfügung hast.
    Oder du lässt die Schüler in Gruppenarbeit Plakate zu den Instrumentengruppen erstellen und sich gegenseitig vorstellen.

    Das "Problem" der Leihbücher, die nur zu den Unterrichtsstunden ausgegeben werden, kenne ich.
    Ich handhabe das folgendermaßen: Ich vermerke mir in meinem Stoffverteilungsplan, welche Lieder ich im Schuljahr als Liedkontrolle abverlange (pro Halbjahr 2 Lieder). Diese 4 Lieder kopiere ich dann aus unterschiedlichen Musikbüchern heraus, und die Kinder heften sie in ihre Hefter. Dann bekommt man auch keine Schwierigkeiten mit dem Kopierrecht. Alle anderen Lieder singen wir so lange mit Buch, bis die Kinder den Text können. Das ist erfahrungsgemäß nach der 3. Wiederholung.
    Du kannst ja im Hefter eine Liste mit den Liedern anlegen, die ihr schon erarbeitet habt. Dann erinnern sich die Kinder aufgrund des Titels auch ohne Liedblatt an die einzelnen Strophen. Und wenn du viiiiiel Zeit hast, kannst du die Texte auch abschreiben lassen. ;-) (Welch´ eine Zeitverschwendung!)

    Ich habe von November 2008 bis April 2010 mein Referendariat in Niedersachsen gemacht. Ich habe sofort mit 10 Stunden eigenverantwortlichem Unterricht begonnen und die RESTLICHEN Stunden bei den Kollegen hospitiert. Du wirst doch als Fachlehrer angestellt bzw. verbeamtet. Hätten sie nicht dich als Referendar, dann hätten sie einen weiteren Lehrer (in Teilzeit) an der Schule.
    Die erste eigene Stunde kannst du dafür nutzen, um die Schüler kennenzulernen, das Material zu besprechen, das verwendet werden soll, den Lernenden zu offerieren, was du von ihnen erwartest (Regeln und Normen gleich in der ersten Stunde klarstellen) und schon einmal vorzufühlen, welche Vorerfahrungen die Schüler bezüglich deines Faches mitbringen.

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