Nun, vielen Dank dennoch an alle, die mir hier sinnvolle Tipps zum Ausgangsthema gaben. Ich nehme einiges mit!
Beiträge von odeixe
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Ihr habt da also so 'ne Art Briefkastenanlage, wo man seine selbstgekaufte Papierpackung diebstahlsicher zwischenlagern kann? Krass. Bekommt die Schülerschaft ihre ABs dann - wenn überhaupt - doppelseitig bedruckt in DIN A5?
Ja genau , ich war auch baff. Doppelseitig und DIN A5 wäre ja mal was 😆
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Welchen Status hast du da? Wirst du da bleiben?
Ich bin fest angestellte Lehrkraft. Ob ich da bleiben werde weiß ich noch nicht.
Generell muss Unterricht auch ohne Kopien gehen. Es gab ja schon Schulen, bevor Kopierer erfunden wurden.
Klar geht es irgendwie…Man hat früher auch ohne Betäubung operiert.
Das klingt nicht nach einer belastbaren Quelle
Das war die Schulsekretärin. Jede Lehrkraft hat bei uns ein abschließbares Papierfach im Druckerraum, das ist also schon lange so und systemisch.
Noch dringender möchte ich dir davon abraten, Geld einzusammeln. Mit welcher Rechtsgrundlage willst du das tun? Wie setzt du das gegenüber Zahlungsunwilligen durch? Dann hast du auf einmal Verantwortung für Geld, von dem nicht ganz klar ist, ob es überhaupt bei dir sein darf. Ne, Finger weg.
Das lasse ich auch. Das wird eh nix
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Wie gesagt, bei uns gibt es die Qual der Wahl zwischen 2 Verlagen, in Fächern der Oberstufe gibt es teilweise gar ein Arbeitsheft und Trommelwirbel kein Lehrbuch.
…dafür Kopien? 😅
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Haltet Ihr das für eine objektive Meinung? Wenn ja, wie kann das sein?
Ich kann nur für mich sprechen und finde das Bio- und Chemiebuch an meiner jetzigen Schule für eher unbrauchbar. Ich kenne aber auch mehrere gute, auch solche, die ich an der vorherigen Schule nutzte und auch andere, die ich besitze. Ich finde nicht generell die Lehrwerke schlecht.
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ersten Fall die Herausforderung im SchülerInnenverhalten liegt
Die Antwort der Schulleitung war immer, Experimente erst dann zu machen, wenn es das Schülerverhalten hergibt. Wobei ich an der vorherigen Schule den großen Vorteil hatte, die Klasse mal trennen zu können für Versuche.
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Kennt ihr das von früher eigentlich mit den Versuchen?
Bei uns wurde früher nicht viel experimentiert, schon gar nicht durch uns (ich habe in meiner Schullaufbahn kein einziges Experiment selbst durchgeführt). Ab und an hat der Chemielehrer vorne irgendwas ins Reagenzglas geworfen oder der Physiklehrer eine Glühbirne zum Leuchten gebracht.
Ja bei mir auch, auch nicht im Leistungskurs Chemie. Auch in Bio wurde nicht viel gemacht. Dafür wird heutzutage den SuS viel mehr geboten, wenn auch mit weniger gefährlichen Chemikalien.
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Das stimmt, gleichzeitig gilt das auch für die Antwort von Kris24. Ich habe ja schon geschrieben, dass ich mir vorstellen kann, wie sich der Beitrag für dich gelesen hat, es ist aber ebenso verkürzt zu sagen "du hast keine Ahnung, wie schlimm Schulen sein können, wenn bei dir nicht jede Woche die Feuerwehr gerufen wird."
Das Zitat mit der Feuerwehr ist nicht von mir, wen zitierst du? Es ist eben immer ganz einfach gesagt, wenn man nicht die Umstände des anderen kennt. Und deshalb drehen wir uns hier im Kreis und haben keinen Bezug mehr zur Ausgangsfrage….
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In meinen Fächern wird nicht experimentiert, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass, auch an Brennpunktschulen, das Experimentieren in naturwissenschaftlichen Fächern einfach so komplett weggelassen werden kann, wenn es curricular vorgeschrieben ist. Das hat auch nichts mit Realitätsfremdheit zu tun, mir ist bewusst, dass diese Schülerschaft sehr herausfordernd ist, aber wenn wir im Prinzip sagen, dass das Curriculum so nicht umgesetzt werden kann, können wir den Job auch gleich sein lassen.
Sollte sich das auf mich beziehen: ich habe nie geschrieben dass ich nicht experimentieren lasse oder was zeige. Das mache ich eben, so ist es geht mit der jeweiligen Klasse. Aber bei weitem nicht Jede Stunde.
Ach so, natürlich kann das Curriculum nicht umgesetzt werden, mal ganz unabhängig von den Experimenten. Und- sollen wir jetzt alle aufhören?
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nimms nicht persönlich, wenn du gar keine Änderungswünsche diesbezüglich hast und zufrieden bist mit dem, wie du es machst, belasse die Erzählung doch bei den anderen. Manchmal kann man sich aber auch guten Gewissens anhören, welche Lösungen andere für Probleme gefunden haben, Tellerrand und so
Ich nehme es nicht persönlich wenn ich anmerke, dass manche Antworten hier übergriffig und am Thema vorbei sind. Tellerrand ist vorhanden, sonst hätte ich ja nicht nach Ideen gefragt. Ich bedanke mich bei denjenigen, die sinnvoll auf meine Ausgangsfrage geantwortet haben.
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Erstens hat Kris24 wesentlich mehr geschrieben und zum Zweiten: Wenn häufiger was angezündet wird, hat die Schule ein ganz anderes Problem als nur schwierige SuS. Ein bisschen Wille zur guten alten Disziplin muss schon vorhanden sein im Kollegium, wenn man noch irgendwie unterrichten will.
Möchte nicht jede Lehrkraft ein gewisses Maß an Disziplin? Ich denke schon, nur wird es durch äußere Umstände immer schwieriger diese umzusetzen. Ein wahrer Kraftakt. Und ja, viele Schulen haben ganz andere Probleme. Ich finde es schade, dass hier oft schnell ein Stempel aufgedrückt wird. Die Vergleichbarkeit von Schulen, SuS, Infrastruktur, Austattung etc. ist kaum mehr gegeben.
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Bitte bilde dich weiter, damit Chemie allen auch dir Freude macht.
Mir und meinen Schülern macht Chemie Freude! Wie kommst du auf Gegenteiliges und vor allem darauf mir mangelnde Bildung zu unterstellen? Das was du schreibst, ist mir alles geläufig und übrigens null Gegenstand meiner Ausgangsfrage. Stänker doch bitte woanders weiter.
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Jetzt muss ich doch widersprechen, ich bin seit 32 Jahren Chemielehrerin zuerst an einer integrierten Gesamtschule, seit vielen Jahren am Gymnasium mit Abitur fast jedes Jahr. Und meine Kurse schneiden beim zentralen Abitur regelmäßig im Durchschnitt 2 Notenpunkte besser als der Landesdurchschnitt ab, sind also gut vorbereitet. Nach dem letzten Abitur habe ich wieder danke gehört und in keiner Aufgabe im Abitur hätten sie das Gefühl gehabt, unvorbereitet zu sein. Die Theorie kommt also nicht zu kurz.
Von meinem Seminarlehrer in der Ausbildung stammt der Satz, eine Stunde ohne Versuch ist keine Chemiestunde und tatsächlich, ich habe in fast jeder Stunde mindestens einen Versuch (und wenn er noch so klein ist). Chemie ist die Naturwissenschaft, die auf Beobachtung (von Versuchen) aufbaut, abstrakt ist wenig. Gerade in den Anfangsjahren besteht mehr als die Hälfte der Zeit aus Versuchen. Auch ich habe schon Mystery eingesetzt, um z. B. zu wiederholen, immer waren Versuche dabei.
Ich teile übrigens selten Arbeitsblätter aus, meine SchülerINNen müssen viel schreiben. Und dank Versuchen schrieben selbst Fünftklässler mit Begeisterung Protokolle (in Naturphänomene, gibt es leider nicht mehr). Ich hatte jetzt ein Jahr einen defekten Abzug und konnte einen Versuch mit Brom nicht live zeigen, nur als Film, und zum allerersten Mal wurde die dazu gehörige Aufgabe in der Klassenarbeit nur von wenigen gelöst.
Kurz, Versuche sind extrem wichtig für das Verständnis, Chemie ist die Naturwissenschaft, die bis zum Abitur auf Alltagsbeobachtungen aufbaut (mir war das früher gar nicht so klar bis mir in einer Diskussion dies Bio- und PhysikkollegINNen gesagt haben). Du schreibst Quereinstieg, ich frage mich, was du studiert hast.
Das ist schön für dich. Du scheinst ein toller Lehrer zu sein! Komm doch mal an meine Oberschule mit sehr! herausfordernden Kindern, die ich in Bioraum statt im Chemieraum beschule und froh bin, wenn sie auch ohne Experiment alles heil lassen!
Bitte auch mal über den Tellerrand schauen
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Vielleicht hast du deine Äußerungen hier im Ärger überspitzt...
Was soll ich überspitzt haben? Es geht um ein ganz grundsätzliches Problem. Kein Chemielehrer der Welt kann jede zweite Stunde ein Experiment machen, das ist auch überhaupt nicht vorgesehen, wenn du dich mal mit dem RLP beschäftigt hast. So schade, aber es bleibt viel Theorie.
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Schau dir die fachdidaktische Literatur zu deinen Fächern an und du wirst feststellen, dass nur Buchunterricht oder Arbeitsblätter nicht dem fachdidaktischen Qualitätsstandard entspricht
Dafür muss aber Ausstattung und Schülerverhalten stimmen und ist hier auch überhaupt nicht der Punkt.
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Du unterrichtest zwei Naturwissenschaften, davon eine stark experimentelle. Wenn das wirklich deine Sorge und Konsequenz ist, dann läuft sowieso was grundlegend falsch in deinem Unterricht...
Ein bisschen sehr anmaßend, oder?
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Rätsel sind super. Sie beschäftigen und fordern zur Konzentration heraus. Wann immer sich ein (gutes) Rätsel anbietet um zu lernen, sollte man die Gelegenheit nutzen.
Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Da machen dann auch Kinder mit, die beim Schreiben von viel Text den Kopf auf der Bank hätten.
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Es geht natürlich um das Üben und Vertiefen, zum Teil aber auch um das Erarbeiten der Grundlagen, wofür ich Arbeitsblätter verschiedener Formate verwende. In einen abstrakten Fach wie Chemie ist das ein Highlight.
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Dennoch ist es wichtig, in erster Linie das Grundwissen und die Grundwerkzeuge sicher zu beherrschen, ehe im nächsten Schritt weiterführende Kompetenzen ausgebildet und angewendet werden können und sollen.
Das war nicht die Frage!
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Der Etat wurde schließlich für Apps und Apple-Tablets
Haben wir nur leider nicht…. Aber Laptops, die 20 min hochfahren
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