Engelchen
Beiträge von Spring
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Ich lote es tatsächlich aus. Ich versuche hier ein paar offene Frage beantwortet zu bekommen. Ein Neustart mit Lehramtsstudium schließe ich aber aus, sondern es dürfte eher um den Quereinstieg ins Ref gehen. Da ich Wirtschaftswissenschaften studierte, wäre wohl der einstieg in kaufmännische Berufsschulen am naheliegendsten. Falls es bei mir klappt, dann auch erst zum zweiten Halbjahr ab nächsten Jahres (wegen Fristversäumnis).
Einige hier schreiben ja recht hohe Zahlen an Vertretungsstunden. Wenn ich dann bedenke, dass das pro Lehrer stattfindet, dann ist das echt viel. Bei meiner Frage nach Mehrarbeit geht es mir auch darum, abzuleiten, ob es einen hohen Bedarf an extra eingestellten Vertretungslehrern geben könnte. In meinem BL kann man sich auch jeweils für ein halbes Jahr jeweils als Vertretungslehrer bewerben. Dabei werden nicht nur Leute mit Lehramtsstudium angesprochen, sondern auch Leute mit anderen Abschlüssen wie mich mit meinem Master. Das würde also bedeuten, direkt in die Klasse ohne Ref und ohne Erfahrung. So könnte ich die Zeit bis zum Vorbereitungsdienst bereits für Erfahrung nutzen und überlegen, ob es wirklich was für mich ist. Vielleicht käme es auch gut an für die Bewerbung aufs Ref. Aber andererseits überlege ich, ob das so nicht sogar etwas zu heftig ist, direkt in den Lehrdienst ohne Ahnung geworfen zu werden.
Du stellst die Frage pauschal für alle Schulformen und Klassenstufen. Bei uns (berufliche Schule) wird z.B. oft nicht vertreten, weil die SuS in der Regel nicht beaufsichtigt werden müssen und wir in der Regel kaum Minderjährigen in den Bildungsgängen haben. Das bedeutet also, wenn der Lehrer nicht da ist, entfällt der Unterricht. Das sieht im Sek I - Bereich allerdings schon ganz anders aus.
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Korrekturen geschafft! 😇😇😇
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Bei uns gibt es keine Durchnummerierung, denn das machen schon die Schüler. Ich trage dann auch nach der Prüfung ein, wie viel Papier verwendet wurde. Wir müssen dann noch einmal in eine Papiertabelle die Noten eintragen und das ganze dann noch einmal digital. Die Klausuren werden auch alphabetisch weggeheftet, das muss ich machen. Ich loche dann alles und hefte es ab in einen Ordner, den es im Sekretariat gibt. Ich finde das nicht so wild. Es gehört eben dazu.
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Heuernte
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Es gibt auch oft Dienstpflichverletzungen. Ist jetzt nicht meine Sache, aber bei der Häufigkeit kann ich nicht einfach wegschauen.
Auf was spielst du da an? Was passiert denn deinem erfahrenen Kollegen, der länger an der Schule ist als du und der halt aber das Pech hat, dass er öfter krank ist? Magst du dazu was schreiben oder bleibt das einfach eine Andeutung?
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Entschleunigung
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Nicht so arg kompliziert vermutlich, aber ohne ein vernünftiges Altersgeld noch keine Option.
Ich hab zudem immer mal wieder Bewerbungen rausgeschickt - Fazit: schlecht bezahlt ist realistisch, darüber hinaus ist es schwer. Ich war damals bei Siemens, mit tollen Incentives, Betriebsrente, IG Metall Tarif... war einfach dumm und naiv, das aufzugeben.
Das klingt aber sehr frustriert. Es gibt ja diesen doofen Spruch: Take it, change it or leave it. Ich weine auch manchmal meinem Bürojob hinterher und dann schaue ich auf meine Gehaltsabrechnung und es ist wieder ok. 😁
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Da in meiner Verwandtschaft ehemalige Sportlehrer sind, kann ich dazu nur sagen: lange Unterricht (Sport oft immer als letztes am Nachmittag), hohe Lärmbelastung, immer Bundesjugendspiele, jedes Jahr eine Woche Skifreizeit (also Rumkraxeln am Idiotenhügel mit denjenigen, die noch nichts können) und im Sommer irgendeine Aktion mit Ruderbooten, die heutzutage wahrscheinlich gar nicht so einfach laufen würde, weil niemand mehr schwimmen kann.
Abgesehen davon, dass ich ein Sportstudium nie geschafft hätte, wollte ich auch mit keinem Sportkollegen tauschen.
Aber was soll überhaupt die Frage? Mich "triggert" keine Fächerkombi, ich freue mich, wenn Kollegen da sind.
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Gewährung von Korrekturtagen unter der Bedingung, dass man an anderer Stelle zusätzlich zu vertreten hat ? Sind bei euch als Kompensation für abiturbedingte Mehrarbeit nicht per Erlass Korrekturtage vorgesehen ? Wenn ja, warum müssen diese noch "nachgearbeitet" werden, was den Zweck von Korrekturtagen quasi ad absurdum führt ? Es wird höchste Zeit für eine korrekte Arbeitszeiterfassung.....
Bin auch für eine Arbeitszeiterfassung. Es geht nicht nur um das Abitur, ich habe hier das Abi, FHR, Berufsfachschule etcpp liegen. Nein, es gibt eigentlich keine Korrekturtage, da der Unterricht in den meisten Prüfungsfächern nach den Prüfungen entfällt. In der Regel hat man ja trotzdem noch andere Klassen, aber da dürften wir uns mal korrekturfrei nehmen, wenn wir dann mal für andere KuK einspringen würden zum Vertreten (in der beruflichen Bildung... egal, es war die letzte Auskunft der SL und mehr fällt mir dazu auch nicht mehr ein). Bevor ich mich ärgere, korrigiere ich lieber.


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Hallo,
ja, das ist leider normal. Ich hatte im letzten Jahr 130 Abschlussklausuren (Erst- und Zweitkorrektur, Abi, FHR, Berufsfachschule). . Es gibt bei uns Korrekturtage, die an die Bedingung geknüpft sind, dass man andere KuK dann wieder vertritt. Also wir können sie nehmen, wenn wir an anderen Tagen vertreten. Gibt es bei euch solche Regelungen auch? Unbedingt in der Gesamtkonferenz mal ansprechen!
Meine Mentorin im Ref (Gym) ist Pfingsten und Christi Himmelfahrt nie weggefahren, weil Abi. Willkommen im Schulalltag!
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Entgrenzung
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Es gibt eine Korrelation zwischen Homepage und Güte einer Schule?
Güte? Gute Güte.
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Einstein
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Danke für deine Nachricht! Wie war das dann bei dir, wenn die alten Ausbilder*innen einen Teil des Gutachtens verfasst haben? War das dann komplett schlimm? Durftest du es lesen, wie genau hast du es bekommen? Also ich habe noch absolut keine Ahnung wie es weitergeht. Noch steht kein Termin für ein Entwicklungsgespräche. Es gibt noch viele Dinge, die ich in Erfahrung bringen muss...
Na ja, was heißt "komplett schlimm"? Ich durfte es nicht lesen, aber mir ist mitgeteilt worden, dass man nicht glaubt, dass ich es schaffe. Diese Einschätzung wurde dann auch so von meiner neuen Ref-Schulen übernommen, an die ich gewechselt bin. Da wir an zwei Schulen im Ref eingesetzt sind (Sek I und Sek II) wurde die negative Bewertung durch die Sek I durch die positive Bewertung der Sek II ausgeglichen. Ich arbeite nicht mehr an der Sek I, jedem, der mich dorthin versetzen wollte, würde ich meine Bewertung aus dem Ref zeigen.

Bitte such das Gespräch mit deiner Hauptseminarleitung, die kann dich beraten und ggf. vermitteln. Meiner Erfahrung nach ist es aber sinnvoll, die Schule zu wechseln. Ich hätte das Ref abgebrochen, wenn ich in dem Laden hätte bleiben müssen.
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Gibt es die Möglichkeit, dass du dich mit anderen Refis austauschst und ihr eure Entwürfe einmal besprecht? Ihr sitzt in denselben Seminaren und wisst, worauf ihr achten müsst. Oder dass ihr euch einfach zu einem Planungstreffen zusammensetzt? Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht, da hilft es, wenn andere auch da sind.
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Hallo,
ich war lange stille Mitleserin und habe mich auch schon vor langer Zeit angemeldet.
Ich bin seit einigen Jahren Lehrerin und schaue hier immer wieder gerne vorbei.
Ich bin mittlerweile in der beruflichen Bildung unterwegs, u.a. mit dem Fach Deutsch.
Viele Grüße

Spring
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Ich kenne diese Situation. Das einzige, was mir geholfen hat: Schulwechsel, alles noch einmal neu und versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Die erste Schule wird auch ein Teil deines Schulgutachtens schreiben, das kannst du nun einmal nicht ändern. Sei dir gewiss, dass deine Schulen auch miteinander kommunizieren! Das hilft dir nicht, aber es wird genau so sein.
Du hast nur eine Chance, indem du deine Fachleiter für dich gewinnst und deinen Unterricht so gut wie möglich machst. Stell dir vor, dass es darum geht, einfach zu bestehen! Vier gewinnt. Das hat mir geholfen. Ist es fair und gerecht? Nein, aber meiner Erfahrung nach ist das Referendariat eben einfach eine Phase des Leidens. Tut mir leid, wenn ich das einfach so schreibe.
Du kannst auch hinwerfen. Aber dann verpasst du einen tollen Beruf und viele Möglichkeiten.
Ich bin mittlerweile übrigens verbeamtet und mein Gutachten zur Verbeamtung enthielt mehrere Fünfen (Bestwertung). Im Bereich Schulentwicklung und Unterrichtsqualität - was absurd ist, da ich nichts anders gemacht habe als im Referendariat, das ich gerade so bestanden habe. Aber an meiner Schule nach dem Ref ist man mir enorm positiv begegnet und alles, was ich gemacht habe, war gut. Ich verstehe es selbst nicht, vielleicht habe ich mich auch in den drei Jahren so toll entwickelt, ich kann es selbst nicht sagen. Vielleicht war es auch positiv, dass der Stress des Refs weg war und ich endlich authentisch unterrichten konnte, ich verstehe es selbst bis heute nicht. Allerdings wurden mir Fachlich auch nie Dinge vorgeworfen, es ging um Classroom-Management und solche Sachen. Vielleicht habe ich die mittlerweile gelernt? Ich weiß es nicht. Man macht Erfahrungen und wird besser, diese Entwicklung war im Ref für mich nicht so schnell möglich. Manche brauchen länger, um ihre Lehrerpersönlichkeit zu finden. Der Wandel von: "Du bist ungeeignet und kannst fast nichts, mit Bauchschmerzen bestanden" zu "Super, toller Unterricht, wir freuen uns so, dass wir so eine fähige Kollegin haben" ist für mich heute im Nachhinein immer noch schräg. Manche brauchen eben länger. Ich gehöre dazu.
Es hilft dir nicht, aber du hast nach Erfahrungen gefragt! Es geht also, man kann nach einem Schulwechsel bestehen und ein tolles Gutachten zur Verbeamtung kriegen.
Gib nicht auf, wenn dir etwas an dem Beruf liegt und tausch dich mit anderen Refis aus. Vielleicht habt ihr auch die Möglichkeit der gegenseitigen Hospitation? Das wäre für mich sicherlich auch hilfreich gewesen.
Alles Gute!
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