Beiträge von sunshine_:-)


    Du nutzt ja selbst den Plural: DefinitionEN.

    Weshalb soll das keine Sache der Meinung sein?

    Im Schulunterricht wird ja gerne auf den Ursprung der Demokratie in Athen verwiesen, mit dem Zusatz, dass diese nach heutigen Maßstäben gar keine Demokratie sei.

    Da habe ich mich doch glatt missverständlich ausgedrückt. Es gibt festgelegte Prinzipien und Demokratie ist definiert für demokratische Staaten (=Demokratien).

    Was Athen damit zu tun hat, weiß ich nun wirklich nicht. Dort wurden unterschiedliche Grundsteine gelegt, wie die allgemeine Wahl für Männer, aber nur wenn sie keine Sklaven oder "Fremde" waren, es gab für ebendiese erstmals Versammlungen oder die Einflussnahme durch das Scherbengericht. In z.B. Sparta sah die Sache anders, aber ähnlich aus, diese Grundlagen haben sich weiterentwickelt, ihren Ursprung hatten sie in Abgrenzung zu Monarchie und Aistokratie.

    Was genau ist jetzt dein Punkt, wenn wir uns die z.B. westeuropäischen Demokratien (again Plural, weil Staaten) im Europa nach dem 2. Weltkrieg anschauen? Klar, dass sich die Definition von Demokratie seit Athen geändert hat denke ich doch! Definition und Prinzipien gelten jedoch so wie im 20. Jahrhundert für D festgelegt und nicht, wie die AFD es sich heute ausdenkt, weil zufällig Montag ist oder so.

    Ich verstehe deinen Punkt. Ich denke auch, dass nur weil eine Partei gewählt wird, das nicht automatisch bedeutet, dass sie demokratisch ist. In meinem Freundeskreis gibt's auch welche, die die AfD kritisch sehen, und wir diskutieren oft darüber, wie weit man bei der Definition von „demokratisch“ gehen sollte. Jeder hat da seine eigene Meinung und das ist auch okay.

    Hm, also nein! Es gibt festgelegte Grundprinzipien und Definitionen von Demokratie. Das ist keine Sache der Meinung.

    Also fernab einer Dienstpflicht empfinde ich die Teilnahme bei der Abiturentlassfeier, d.h. also bei der zeremoniellen Überreichung der Abiturzeugnisse, irgendwo auch als eine Frage des Anstands. Hier mit Paragraphen zu kommen finde ich irgendwie unpassend.

    Da stimme ich dir prinzipiell zu. Jahrelang war der Termin bei uns aber verpflichtend an einem Samstag (10.00-13.00) das fand ich teilweise "schwierig".

    Nein, die Lehrkräfte der letzten beiden Jahre hätten vollkommen ausgereicht. Sonst müsste man ja das komplette Kollegium verpflichten.

    "Antreten" klingt übrigens so komisch in dem Zusammenhang. "Dasitzen" reicht völlig.

    Bei uns ist das tatsächlich eine Dienstverpflichtung, also die Zeugnisübergabe, d.h. da ist jede anwesend.

    Die Feier (bei uns Abiball) sollte dieses Jahr 45 € Eintritt kosten. Eingeladen waren die LK-Lehrerinnen. Da hatte ich dann wirklich keine Lust drauf. Ich bin nicht gewillt, den Eintritt zu zahlen. Wenn jemand möchte, dass ich da bin: bitte eine Karte in mein Fach ;).

    Edit: ähnlich wie bei chilipaprika , zu spät gesehen:-). chilipaprika ist das bei euch "ungefähr" in der Dienstzeit? Oder gibt es eine Ausgleich o.Ä.?

    .... weil meiner Erfahrung nach:

    • einerseits die Kinder mit den akademischen Helikoptereltern ,
    • und andererseits die Kinder von Alleinerziehenden/ Eltern mit Migrationshintergrund/ Eltern mit Bezug von Transferleistungen

    sehr unterschiedliche Möglichkeiten haben, sich "mal ein bisschen anzustrengen". Solange das so ist, halte ich das Sitzenbleiben für ein unangemesses Mittel, weil es eben in der Regel nicht von gleichen Voraussetzungen ausgehen kann, also mehr als ungerecht ist.

    Das ganze mit der Stammelf im Fußball zu vergleichen, ist halt Äpfel und Birnen und so....

    Danke für deine Einschätzung. Es gibt keinen anderen Kollegen, der in Frage kommt. Alle anderen sind in der Wiedereingliederung, im Personalrat, schwerbehindert oder in Elternzeit. Daher kann mir der Personalrat nicht helfen. Dienstunfähig bin ich nicht.

    Verstehe, das macht die Sache natürlich sehr schwierig.

    Der zweite Punkt war so gemeint, wie es auch andere hier geschrieben haben: du klingst schon sehr belastet und solltest schauen, dass dich die ganze Situation gesundheitlich nicht umhaut. Sofern du also bemerkst, dass du nicht mehr in vollem Umfang dienstfähig bist, solltest du die Signale erst nehmen und ärztlichen Rat einholen.

    Alles Gute!

    Liebe Mone121519 ,

    das klingt ja alles sehr stressig. Mir gehen mehrere Dinge durch den Kopf:

    1. Sofort den Personalrat kontaktieren, ggf. deine Gewerkschaft.
    2. Sofern du dienstunfähig sein solltest, kontaktiere unbedingt deinen Hausarzt.
    3. Das kling ja ehrenhaft:
    Also unterrichte ich lieber weniger Stunden und diese sind dann qualitativ auch wirklich gut. Mit der Abordnung an eine für mich weiter entfernte Schule, entfällt der erhoffte Vorteil und die Entlastung, die ich dringend brauche.

    Allerdings denke ich, dass es auch in Ordnung wäre, wenn deine Stunden einfach gut wären 8o.

    Ich drücke dir wirklich die Daumen, denn prinzipiell ist es formal schwierig, gegen eine Abordnung vorzugehen, insbesondere Punkte wie Kinderbetreuung sind ja bei Lehrerinnen einfach mal ein privates Problem.

    Edit: Hat sich inhaltlich und zeitlich mit vorherigen Antworten überschnitten...

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