Wobei es hier im Ausgangsposting primär nicht um die Schüler ging, die immer schlechter werden, sondern um die Rahmenbedingungen. Oder, sunshine_:-) ?
Genau, insbesondere die Rahmenbedingungen, die inzwischen so vielfältig sind, dass viele den Aufgaben nur noch hinterherlaufen.
Was die Schülerinnen direkt betrifft, da sehe ich als Hauptpunkt eben "die Medien". In welchem Ausmaß diese die Lebenswelt der Schülerinnen beeinflussen ist in der Politik/ Verwaltung usw. leider immer noch nicht angekommen und wird nirgendwo thematisiert.
Beispiel: WhatsApp! WhatsApp ist nunmal da und wird nicht weggehen. Es kommt zu Cybermobbing usw. Jetzt kann man auf dem Standpunkt stehen, dass ginge uns nichts an. Wir seien nicht zuständig, sondern die Eltern. Sind wir wirklich nicht zuständig? Die Konflikte werden ja aus der Schule und in die Schule getragen. Außerdem besteht das gleiche Problem auch im Teamschat, der von der Schule auf einen Gerät der Schulträgerin bereit gestellt wird. Prävention? Gibt es keine. Behandlung der Problematik? Wir haben keine Zeit dafür vorgesehen an meiner Schule. Was also tun? Viel Arbeit, viel Aufwand, viel Zeit, kein Konzept.
Das wäre so ein Beispiel für eine Thematik, bei der ich mich im Sinne meines Erziehungsauftrages in der Pflicht sehe, aber weder weiß, wie noch wann.
Dies ist nur ein Beispiel für die Vielzahl der Anforderungen, denen sich Kolleginnen zunehmen nicht gewachsen sehen.
Das nochmal zur Konkretisierung meiner Ausgangsfrage.