Beiträge von sunshine_:-)

    Witzigerweise ist das auch ein spannendes Beispiel. Im Idealfall bestellt man es auf Rechnung und gibt die Rechnung dann zum Schulträger. Jetzt gibt es aber auch Dinge, die man nicht auf Rechnung bestellen / kaufen kann. Bisher ist es durchaus so, dass ich schon Dinge ausgelegt habe. Entweder um mir das Geld von den Schülern oder dem Schulträger wiederzuholen. Wenn ich dem Thread hier folge, scheint das für einige ein absolut no go zu sein. Wie macht ihr das dann?

    Witzigerweise kaufe ich es dann nicht.

    Weil er es nicht muss - der Schulträger. EIn richtiger Grund wurde hier in den fast 900 Beiträgen nicht herausgefunden. :/

    Meine anekdotische Auskunft in Zusammenhang mit geschätzt 10 Schulen ist: Verwaltungsaufwand zu hoch. Die Trägerin möchte dafür keine personellen Kapazitäten zur Verfügung stellen, weder in der Trägerinnen- noch in der Schulverwaltung.

    Inwiefern? Im Gegensatz zu anderen Zuwanderergruppen dürfen sie doch direkt arbeiten.

    Insofern, dass sie zB erstmal nen ineffizienten Sprachkurs machen sollen von bis zu einem Jahr. Hier arbeiten ca 17%, in anderen europäischen Ländern 50%-70% (dazu gibt es eine umfassende Studie der Friedrich- Ebert- Stiftung).
    Sind bei uns die besonders arbeitsunwilligen Ukrainerinnen gelandet? Wohl kaum! Warum klappt es dann hier nicht? Weil es wie so oft unnötige Hürden und falsche Anreize gibt. Das politische Versagen den Migrantinnen jedweder Form vorzuwerfen, finde ich einfach unpassend und polemisch.

    Bzgl. "Es ist nicht explizit erlaubt, also ist es verboten." Kann man so sehen, aber muss man nicht so sehen. Wenn das Ministerium es verbieten wollte, würden sie es tun.


    Das würde das Ministerium mit Sicherheit sofort tun, wenn es gleichzeitig die Schulträgerinnen und Schulverwaltungen mit Geld für den erhöhten Verwaltungsbedarf ausstatten würde. Da hat das Ministerium keinen Bock drauf, weil es traditionell ungern Geld für Bildungseinrichtungen ausgibt.

    Also empfiehlt es ausdrücklich eben nicht das Privat- sondern das Treuhandkonto zu verwenden (kann man in verschiedenen Quellen ergoogeln), die aber so kompliziert sind, dass keine Bank sie anbietet. Auch hier müsste ich im übrigen als Privatperson tätig werden, was ich definitiv aus bekannten Gründen nicht tun werde.

    Edit: https://ga.de/news/politik/d…er_aid-43716657

    Oh. Dachte das wäre ein Überrest der anderen Fragezeichen gewesen. 😉

    Sorry für die Vermutung, aber mehrere Ausrufezeichen oder Fragezeichen hinter einem Satz drücken im Internet IMHO ein Schreien, etwas mit Nachdruck und in Aufregung geschriebenes aus. Ist zumindest die übliche Verwendung.

    (Nein, keine Sorge, ich zitiere jetzt nicht Terry Pratchet. 😉 )

    Sorry!!!! Da hat es mich emotional mitgerissen!!!! ;) :D

    Ja, das hat die Senatsverwaltung in Berlin sogar so angeordnet, dass diese kostenlosen Klassenkonten (die man inzwischen nur noch bekommt, wenn man auch sein Privatkonto dort führt, was sie dann natürlich von einem erwarten) zu nutzen sind.

    Ihr bezeichnet sie ja immer als Privatkonten, wobei da immer drin steht, dass man nicht auf eigene Rechnung handelt und das das Geld Dritter ist.

    Hää?

    Privatkonten in NRW = Privatkonten = mein Konto.

    Berlin nicht = NRW...

    Komplett andere Voraussetzungen...

    Finde ich gut. Wie gesagt: wenn du Mutter bei uns an der Schule wärst, würde ich dich gerne mit zum Schulamt Schulträger nehmen.

    Ich finde nur das Echauffieren mir gegenüber etwas komisch. Ich bin da der falsche Ansprechpartner für.

    kl. gr. frosch

    P.S.: als Vater, der ich nicht bin, würde ich übrigens (um der Schule zur Seite zu springen) auch nachfragen, ob es kein offizielles Konto gäbe und ob ich mal beim Schulträger anklopfen solle. Das hat vor 10 Jahren bei den Toiletten an unserer Schule auch funktioniert.

    P.P.S.: was sagte ein Vater mir im letzten Jahr mal, als ich Geld auf meinem privaten Schulkonto eingesammelt habe: Herr Frosch, die Eltern vertrauen ihnen eben.

    Ich echauffiere mich immer noch nicht

    Ich denke aber, dein Verhalten könnte möglicherweise die unerwünschten Strukturen verfestigen. .

    Dein P.P.S. habe ich in der Tat auch schon 2-3 mal gehört, wenns hart auf hart kommt, hilft mir das aber genau null weiter.

    Was? Das Nutzen meines Privatkontos?

    Hatte ich doch geschrieben.

    • Weil wir es für Klassenfahrten brauchen.
    • Weil es möglich ist und ich kein Problem darin sehe.

    Wenn du ein Problem darin siehst, es nicht willst, du dann lieber nicht auf Klassenfahrt gehst: alles kein Problem. Für mich. Aber du brauchst dich nicht so zu echauffieren (zumindest interpretiere ich deine 4 Fragezeigen so), dass ich es tue.

    Ich echauffiere mich, weil ich als Lehrerin und Mutter ein Geschäftskonto verlange und sämtliches halblegales Gehuddel ablehnen? Na gut, mach du mal.

    Nein. Man sagt dem Schulleiter einfach, dass man das Geld nicht auf sein Privatkonto einzahlen will. Der Schulleiter kann einen ja nicht dazu zwingen.

    Dafür steht auf dem Zahlungs-Infozettel auch immer "Sie können das Geld Ihrem Kind auch in bar mitgeben." Dann liegt es halt sicher verwahrt im Tresor der Schule und der Lehrer bekommt es anschließend als Handgeld für Ausgaben vor Ort mit. (Wobei dann, Stichwort: potentielle Veruntreuung, immer noch die Möglichkeit besteht, dass der Lehrer sich mit dem Handgeld vor Ort in der Kneipe betrinkt. )

    Bar??? Das ist eure Alternative? Ganz sicher nicht. Sorry, aber das finde ich sogar ein bisschen lustig.

    Naja, wenn du nicht einzahlst bzw. den Zettel dass du die Einzahlung nicht tätigst nicht unterschreibst, bleibt dein Kind zuhause, sind es zuviele kann die Klassenfahrt nicht stattfinden.

    Selbst die Leute, die das Geld vom Amt bekommen, bekommen es direkt auf das Konto und es ist kein Problem, warum man also als Privatperson dann eines sieht, keine Ahnung.

    Ich würde nicht nicht einzahlen, sondern in Frage stellen, auf ein Privatkonto (!!!) einzuzahlen. Und jetzt?

    Deinen zweiten Punkt verstehe ich in dem Zusammenhang nicht.

    Gute Frage. Ist das eine Absprache, wenn die Eltern die Aufforderung bekommen, das Geld für die Klassenfahrt auf ein bestimmtes Konto zu überweisen? Welche Wahl haben sie denn? Ist es immer hinreichend klargestellt, dass es sich nicht um ein offizielles schulisches Konto handelt, sondern um irgendeine Privatkonto, von dem sie gar nicht wissen können, wer da noch alles Zugriff drauf hat? Können sie also wirklich beurteilen, auf was sie sich da einlassen?

    Und was passierte, wenn sie um die Angabe eines offiziellen Kontos bäten, weil sie das Geld nicht auf ein Privatkonto überweisen möchten?

    An welcher Stelle erfolgt denn nun die Absprache?

    Berechtigte Frage. Ich wäre dann die Mutter, die weder auf das private Konto der Lehrerin noch anderer Eltern überweisen möchte, weil es sich nicht um Privates handelt.

    Würde ich überstimmt und müsste mitmachen? Würde die Zustimmung öffentlich erfolgen kleiner gruener frosch ? Würde mein Kind ausgeschlossen? Würde die Klassenfahrt abgesagt?

    Ich bin wirklich nach wie vor sehr irritiert darüber, dass so etwas einfach unter "keine Ahnung, immer schon so gewesen" läuft.

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