Beiträge von sunshine_:-)

    Das war aber ja in NRW schon vor 20 Jahren an so mancher Hauptschule so, je nach Region und Klientel. Da war kein geregelter Unterricht möglich, die Schülerinnen wurden verwahrt und verwaltet, Personal fehlte. Das habe ich selber so erlebt und dachte eben damals schon: so kann das nicht weitergehen.

    Ich frage mich halt, ob wir in 10 Jahren wieder/immer noch an dem Punkt sind, dass wir glauben, es ändere sich was oder dann einfach z.B. Klassen vergrößert werden oder Unterricht gestrichen wird. Oder ob es mal eine wirkliche Veränderung gibt weil sich die Situation objektiv extrem verschlechtert.

    Obwohl nach meiner Erfahrung im Lehrerinnenzimmer ja gerne mal gejammert und geschimpft wird, ändert sich aus meiner Sicht die Stimmung.

    Viele Kolleginnen sind wirklich richtig genervt, einige überlegen zu kündigen, andere sind dauererkrankt, Nachwuchs fehlt, die Studierendenzahlen sinken...

    Soziale Probleme in der Schülerinnenschaft nehmen zu, "die Medien" spielen eine immer größere Rolle, Leistungsbereitschaft und Bildungsniveau sind im Sinkflug usw.

    So weit- so bekannt. Aber nun zu meiner eigentlichen Frage:

    Ist dies das übliche "Früher war alles besser" oder glaubt ihr, wir steuern auf einen großen Knall im Bildungssystem zu, nach dem sich wirklich mal etwas ändern muss und wird?

    Beim 2. Gespräch in kurzem Intervall würde ich allerdings nicht 30 Minuten zur Verfügung stehen, sondern sagen wir mal 10 Minuten um ein (!) konkretes (!) Problem zu besprechen. Damit zeigst du Bereitschaft und kommst der Informationspflicht nach. Alles andere sprengt den Rahmen.

    Ich würde eine Begleitung nicht nur als Zeugin mitnehmen, sondern auch als Moderatorin.

    Kurz zu meinem Hintergrund: Ich war selber auf dieser Schule, die mittlerweile in einem sozialen Brennpunkt liegt. Natürlich geht es darum, dass der Glottisschlag im Kontext von Gendersprache eingeführt wurde. Das steht in einem der Artikel, die in den verlinkten Texten verlinkt ist. Demgegenüber hat das generische Maskulinum eine jahrhundertelange Tradition im Deutschen, wie E. Meineke nachweist.

    Es ist daher keine reine Bild-Schlagzeile, um die es hier geht.

    Meine eigene Position ist, dass ich das generische Maskulinum plus Erklärung nutze. Also ich nutze Sätze wie "Wir wenden uns an Schüler jeglichen Geschlechts". Das heißt, dass ich, wie in den Naturwissenschaften üblich, die generische Form sauber definiere und dann, wenn es effizient erscheint, auch bei der generischen Form ohne weitere Erklärungen bleibe. Meine Motivation dabei ist, dass Sprache üblicherweise umso besser allgemein akzeptiert wird, je effizienter bzw. kürzer die Ausdrücke sind.

    Für eine, die nix zum Thema Gendern sagen und es vor allem nicht diskutieren möchte ganz schön viel blaba Text.

    Was ich auf jeden Fall feststelle: die fanatischen Vertreterinnen des generischen Maskulinum scheinen ordentlich Muffensausen zu bekommen. Anders lassen sich diese ständigen und leicht weinerlichen (Neu-)Beiträge nicht erklären.

    Öhm, nö! Hier in der Gegend werden keine Maibäume verschenkt. Davon habe ich noch nie gehört. Wo genau gibt es diesen Brauch?

    In unserer Region gibt es das "Maibaumsetzen": Dabei werden größere, geschmückte Baumstämme - meist Birkenstämme - entweder am Abend des 30. April oder am Vormittag des 1. Mai aufgestellt, verbunden mit einem kleinen "Rummel" (Getränke- und "Fress"-Buden/-Wagen, evtl. musikalische Begleitung von einem Spielmannszug, DJ oder Band, "Kinderbespaßung" usw.) oder einer "Tanz in den Mai"-Veranstaltung auf dem Saal/im Zelt. Aufgestellt wird der Maibaum meist mit Hilfe der Feuerwehr auf einem zentralen Platz im Ort, also z. B. auf dem Dorfplatz/Marktplatz/Schützenplatz, vor einer Gaststätte oder vor dem Feuerwehrhaus.

    DUUM nennt uns ihren/seinen Lieblingsfilm.

    Grob würde ich sagen im NRW-Rheinland.

    Da ist es aber auch nochmal unterschiedlich von Region zu Region, in manchen Dörfern ist es so wie bei euch.

    Tanz in den Mai gibt es Abends, in der Nacht stellt der Mann der Frau einen individuellen geschmückten Maibaum (=Birke) mit Namen ans Haus. Im Schaltjahr stellen auch Frauen den Männern einen Baum.

    Bis 10 € bekommen wir es mit Kassenzettel im Sekretariat erstattet. Darüber hinaus brauche ich für eine Erstattung im Vorhinein die Genehmigung der Schulträgerin und dann nur auf Rechnung. Da ich mir nicht sicher sein kann, es im jedem Fall wiederzubekommen: Nein!

    Witzigerweise ist das auch ein spannendes Beispiel. Im Idealfall bestellt man es auf Rechnung und gibt die Rechnung dann zum Schulträger. Jetzt gibt es aber auch Dinge, die man nicht auf Rechnung bestellen / kaufen kann. Bisher ist es durchaus so, dass ich schon Dinge ausgelegt habe. Entweder um mir das Geld von den Schülern oder dem Schulträger wiederzuholen. Wenn ich dem Thread hier folge, scheint das für einige ein absolut no go zu sein. Wie macht ihr das dann?

    Witzigerweise kaufe ich es dann nicht.

    Weil er es nicht muss - der Schulträger. EIn richtiger Grund wurde hier in den fast 900 Beiträgen nicht herausgefunden. :/

    Meine anekdotische Auskunft in Zusammenhang mit geschätzt 10 Schulen ist: Verwaltungsaufwand zu hoch. Die Trägerin möchte dafür keine personellen Kapazitäten zur Verfügung stellen, weder in der Trägerinnen- noch in der Schulverwaltung.

    Inwiefern? Im Gegensatz zu anderen Zuwanderergruppen dürfen sie doch direkt arbeiten.

    Insofern, dass sie zB erstmal nen ineffizienten Sprachkurs machen sollen von bis zu einem Jahr. Hier arbeiten ca 17%, in anderen europäischen Ländern 50%-70% (dazu gibt es eine umfassende Studie der Friedrich- Ebert- Stiftung).
    Sind bei uns die besonders arbeitsunwilligen Ukrainerinnen gelandet? Wohl kaum! Warum klappt es dann hier nicht? Weil es wie so oft unnötige Hürden und falsche Anreize gibt. Das politische Versagen den Migrantinnen jedweder Form vorzuwerfen, finde ich einfach unpassend und polemisch.

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