Beiträge von Gymshark

    Kinder sollten immer vor dem jeweiligen Partner (m/w/d) kommen. Deswegen auch der Tipp, sich nie den Namen des jeweiligen Partners (m/w/d) tätowieren zu lassen, wenn Name, dann höchstens die Namen der Kinder.

    Meine persönliche Einschätzung wäre, dass man am besten fährt, wenn man als "Person mit Kind(ern)" möglichst eine Partnerschaft mit einer anderen "Person mit Kind(ern)" eingeht und als "Person (noch) ohne Kind(er)" möglichst eine Partnerschaft mit einer anderen "Person (noch) ohne Kind(er)". Gemischte Partnerschaften können funktionieren, sind aber dem Risiko ausgesetzt, dass früher oder später ein Partner (m/w/d) nicht damit zurechtkommt, dass die Perspektive und Prioritäten des anderen Partners komplett andere sind.

    Hier im Forum wird immer mal wieder die Betreuungssituation von Mit-Userinnen, die ihre Kinder alleine erziehen, thematisiert und nicht selten kommt hierbei heraus, dass sich die zugehörigen Väter (Erzeuger?) kaum bis nicht um die Erziehung ihrer Kinder kümmern. Eine Studie der Bremer Universität ergab, dass ganze 30% der Väter nach der Trennung gar keinen Kontakt mehr mit ihren Kindern haben - 30 (!) Prozent (Quelle). Im verlinkten Artikel wird angedeutet, dass in vielen Fällen Gründe im schwierigen Umgang mit der Ex-Partnerin liegen, aber was können konkret die Kinder dazu? Fliehen zu viele Männer vor Verantwortung und wird die Position dieser 30% gesamtgesellschaftlich zu sehr verharmlost? Wie gehen im Zweifelsfall zukünftige Partnerinnen damit um, sobald sie erfahren, dass ihre Partner Väter sind und sich kaum bis nicht um ihre Kinder kümmern? Sind das die Männer mit denen sie wirklich im Zweifelsfall selbst Kinder bekommen möchten? Wie ist eure Position dazu?

    Man muss hier aber auch ehrlich sagen, dass dem Fach Ethik unterschiedliche Bedeutungen beigemessen werden. Für Pädagogen (m/w/d) und Entscheidungsträger (m/w/d) in der (Bildungs-)Politik scheinen vor allem die Ausbildung und Prägung sozialer Fähigkeiten durch Auseinandersetzung mit den Unterrichtsinhalten eine tragende Rolle zu spielen, während es für einige Schüler (m/w/d) einfach ein weiteres Fach darstellt, für das man Inhalte lernt und in einer Klassenarbeit wiedergibt, ohne dass hierdurch das eigene Verhalten beeinflusst wird.

    Deswegen keine Aufsätze mehr für die Zukunft.

    Das sehen die Curricula in den Sprachen aber eindeutig vor. In den modernen Fremdsprachen ist Schreiben eine wichtige Kompetenz und damit ist nicht nur gemeint, dass die Schüler (m/w/d) Texte abschreiben, sondern auch selbst erstellen und rhetorisch gestalten sollen. Wie sollen sie das üben, wenn sie keine Aufsätze mehr schreiben sollen?

    Davon mal abgesehen: Wenn es danach geht, dürften ja gar in gar keinem Fach mehr schriftliche Arbeitsaufträge gestellt werden. Das kann ja wohl nicht das Ziel sein.

    Es gilt wie immer: Nachweislicher Betrug = Note 6. Wenn der Betrug nicht nachgewiesen werden kann, aber vermutet wird = mündliche Prüfung über Inhalte. Wer dann (gut) besteht, hat Glück gehabt.

    Die Abbildung ist aus dem Jahr 2018. Für eine grobe Orientierung ist sie ganz gut. Die Linken wären wohl inzwischen auf der soziokulturellen Konfliktachse deutlich weiter Richtung liberal/libertär, eher noch hinter den Grünen, einzuordnen. Die CDU auf der sozioökonomischen Konfliktachse wiederum weiter Richtung Staat. Ich überlege, ob die Positionierung der FDP in der Abbildung so noch passend ist oder ob das BSW diese Position inzwischen eingenommen hat.

    Jede Kleinstadt mit circa 10.000 Einwohnern hat im Durchschnitt eine weiterführende Schule. Bedeutet, es bräuchte 8.000 bis 9.000 der von dir beschriebenen Schulen bundesweit. Da sind sicher gute Ansätze vorhanden - dann denke ich jedoch an die Beschreibung von Kris24s Schule, die ja bundesweit auch kein Einzelfall ist, und mir wird schnell klar: Mit Ausnahme von ein paar Modellschulen in wirtschaftlich starken Gegenden dürfte das flächendeckend eher nicht die nächsten 10 Jahre zum realistischen Vorhaben werden.

    Pragmatisch wird zumindest die nächsten 10 Jahre die Frage sein: Wollen wir im Zweifel lieber die sonderpädagogischen Förderzentren mit im Schnitt (Ich weiß, dass es auch solche und solche Förderzentren gibt.) besserer personeller und räumlicher Ausstattung sowie besonders geschultem Personal, oder dass in der Regelschule einfach ein weiterer Stuhl dazugestellt wird, die Regelschullehrkraft das nötigste sonderpädagogische Fachwissen irgendwie nebenbei aneignet und eventuell mal alle paar Wochen eine sonderpädagogische Lehrkraft kurz vorbeischaut oder (wie hier auch schon beschrieben) Mails mit Handlungsanweisungen verschickt?

    Kein anderes Fach, weder Deutsch noch Mathematik, ist auf diese Weise grundrechtlich verankert. Warum gerade Religion?

    Man müsste fragen, was die Alternative wäre. Im schlechtesten Fall wäre der einzige Zugang junger Menschen zu religiöser Bildung über ein extremistisch orientiertes Elternhaus oder ein Hinterhofgotteshaus. Da ist mir persönlich ein staatlich organisierter Religionsunterricht orientiert an wissenschaftlichen Standards lieber.

    Ich schließe mich Zauberwald an. Staatlich organisierter Religionsunterricht kann dazu beitragen, dass Lernende in die Lage versetzt werden, etwaige im Rahmen der religiösen Erziehung durch das Elternhaus entstandene Fehlvorstellungen als solche identifizieren und einordnen zu können. Ein informierender Religionsunterricht zeigt nicht nur die (bis ins Jahr 2026 vorhandenen) religiösen Einflüsse gesellschaftlichen Miteinanders, sondern auch Gemeinsamkeiten unterschiedlicher Strömungen und sogar anderen Glaubensrichtungen auf. In Abgrenzung zur Glaubenspraxis, bei der das mündige Individuum einen eigenen Zugang zum Thema "Glaube" für sich findet (inklusive der Entscheidung, nicht zu glauben), ist religiöse Bildung für alle Heranwachsenden wichtig - gerade in Zeiten der sozialen Medien.

    Das Lernen über "Kulturen, Gesellschaften und vor allem Traditionen" hat zweifelsfrei hohe Bedeutung und hat an mehreren Stellen seinen Platz innerhalb der Curricula, sei es im Religions-, im Deutsch-, Politik-, Geschichts-, Kunst- oder Musikunterricht.

    Ich sehe einen ökumenischen Religionsunterricht, und sei es einer, wie von Plattenspieler vorgeschlagen, mit protestantischer Ausrichtung, als durchaus zeitgemäß, auch weil so zu kleine Lerngruppen vermieden werden, und dieser Unterricht auch die unterschiedlichen Strömungen innerhalb des Christentums aufgreifen und thematisieren kann - was wiederum sicher spannend für Schüler (m/w/d) aus nicht-christlichen Elternhäusern ist.

    Pragmatische Betrachtung: Die derzeit stimmenmäßig zwei größten Parteien in Deutschland positionieren sich eindeutig pro sonderpädagogischer Förderzentren.

    Ein Austritt aus der UN-Behindertenrechtskonvention ist deswegen unwahrscheinlich, da kein politischer Akteur (m/w/d) sich die Blöße geben möchte, dass die weltweiten Medien dies als "Deutschland ist behindertenfeindlich." deuten. Obwohl bei ehrlicher Betrachtung die rechtliche und faktische Situation von Menschen mit Behinderung in Deutschland deutlich besser ist als in manchen Ländern mit zweifelhaftem Verständnis von Menschrechten.

    Es gibt einige Länder, die die UN-Behindertenrechtskonvention ratifizierten, denen es nicht um die gesellschaftliche Gleichstellung von Menschen mit Behinderung geht.

    Bedeutet für Deutschland: Der Erhalt der sonderpädagogischen Förderzentren wäre dann möglich, wenn entweder die (internationalen) Forderungen nach einem inklusiven Schulsystem schlichtweg ignoriert würden, oder Deutschland erwirkt, dass in diesem Punkt eine Ausnahmeregelung etabliert wird.

    Und so lange Schlangen vor Wahllokalen habe ich in Deutschland auch noch nie gesehen.

    Das ist regional unterschiedlich. In Berlin gibt es bisweilen bei Wahlen lange Schlangen, siehe z.B. Bundestagswahl im Jahr 2021 als diverse Probleme auftraten und u.a. Bürger (m/w/d) bisweilen deutlich nach 18 Uhr noch ihre Stimme abgeben wollten, was nach behördlicher Prüfung der Vorfälle zur Wahlwiederholung 2024 führte.


    chilipaprika : Das Vorzeigen der Ausweisdokumente ist auch nicht verpflichtend, sondern kann auf Anfrage verlangt werden. Die Entscheidung fallen wiederum die Wahlhelfer (m/w/d). Kennen sie einen, kann vermutlich hierauf verzichtet werden. Auf der Wahlbenachrichtigung ist der Hinweis dennoch angegeben. Das soll vermeiden, dass Personen im Namen Dritter wählen.

    Zum letzten Satz: Briefwahlen gelten als weitestgehend sicher, aber es gab in den letzten Jahren natürlich auch gelegentlich nachgewiesene Fälle von Wahlbetrug.

    Das was in den USA einen halben Skandal darstellt, ist in Deutschland gängige Praxis. Wir sind aber die Bürokratie hierzulande gewöhnt und können uns nicht vorstellen, dass diese in anderen Ländern, wenn überhaupt, eine teilweise deutlich untergeordnetere Rolle spielt.

    Naja, Songs haben den Vorteil, dass sie zielkulturell authentische Texte darstellen, deren Auseinandersetzung zudem für Schüler (m/w/d) in der Regel motivierend ist. Man kann damit mehrere Kompetenzen auf einmal trainieren - neben kommunikativen auch literarische und ggf. auch kulturelle Kompetenzen.

    Es ist nur schwer, in der Sek I authentische Songs, also keine explizit für Lernzwecke komponierten Songs, zu finden, die genau an den aktuellen Stand bzgl. Wortschatz und grammatischer Kompetenzen, den die Schüler (m/w/d) zu dem Zeitpunkt verfügen, anknüpfen.

    Ich würde dir zustimmen, dass Songs eher ergänzenden Charakter im Unterricht haben sollten, da es nicht zu jedem curricular relevanten Thema einen passenden Song gibt.

    Mit Blick auf die deutsche Bürokratiekultur erscheint es vermutlich naheliegend, dass dem Personalausweis eine hohe Bedeutung beigemessen wird. Und dass wohl mit dem Hintergrund wenig verwundert, dass es einen Gesetzesabschnitt gibt, der noch einmal zusätzlich den Untetschied zwischen einem Ausweis und einem Pass regelt.

    ÖPNV sollte m.E. für alle kostenlos sein, dann würde mancher autofahrende Mensch selbiges mal stehen lassen.

    Öffentliche Dienstleistungen sind doch nie kostenlos, sondern werden über Steuern finanziert, wodurch "mancher autofahrende Mensch" indirekt doch hierfür zahlt.

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