Beiträge von Gymshark

    Mach’ doch digital. Alles iPad.

    Auch hier braucht man ja Ordnung, sonst kann auch schnell der Desktop eines iPads zum völligen Chaos mutieren. Das verschwundene Arbeitsblatt ist hier "Ich habe es irgendwo abgespeichert, finde es aber nicht mehr.".

    Außerdem kann auch bei einem iPad die Flasche mit Apfelschorle auslaufen und dann ist die Hardware im besten Fall verklebt, im schlechtesten Fall dahin. Ich habe in meiner Schulzeit durchaus mehrfach pokern müssen, ob die Lehrbuchausleihe meine Lehrbücher zum Ende des Schuljahres wieder zurücknimmt.

    Die übergeordeten Themen wie Ordnung und Sorgfalt sind unabgängig von Medium.

    Die AfD ist mit 10 Jahren eine vergleichsweise junge Partei, die zudem inhaltlich ziemlich stark polarisiert - entweder man identifiziert sich mit ihrer Politik vollends oder gar nicht. Für Regierungsverantwortung ist das natürlich erst einmal eine schwierige Ausgangslage, da eine Regierungspartei immer auch den Anspruch haben sollte, die Interessen aller Bürger eines Wahlgebiets angemessen zu berücksichtigen.

    Bis dato waren die Wahlergebnisse der AfD zu niedrig, um eine realistische Chance auf Regierungsverantwortung zu haben, aber wir werden nächstes Jahr in den ostdeutschen Bundesländern sehen, wie sich die anderen Parteien positionieren werden.

    Es gibt keine schlechte Werbung. Die Verkaufszahlen von Rammsteins Platten sind auch nach deren Skandal in die Höhe geschnellt.

    Aiwanger hat es auf jeden Fall so verkauft, dass die Vorkommnisse zumindest von seiner Wählerschaft zu seinem Vorteil ausgelegt wird.

    So ganz leere Rucksäcke hatten wir noch nicht. Hier mal Hausaufgabe vergessen, da mal das Schreibheft; in der Klassenarbeit haben die Meisten dann doch die Materialien dabei. Wobei, doch, eins, zwei Spezialisten haben es schon hinbekommen, ausgerechnet kurz vor der Geometriearbeit das Geodreieck zu verschlampen.

    Ehrlich gesagt, bei manchen SuS bin ich froh, wenn sie überhaupt die Zettel der letzten Stunde noch haben ;)

    Und über Stift und nen Block freue ich mich auch.

    Bei mir hätten schon mehrfach SuS die Klassenarbeit nicht ausfüllen können, hätten sich nicht noch Mitschüler:innen erbarmt und einen Stift ausgeliehen.

    In deiner Schulform ist es aber höchste Eisenbahn, dass die Schüler ihre Arbeitsmittel beisammen haben, denn der potentielle Arbeitgeber wird da später vielleicht nicht so locker darüber hinwegsehen. Bei IT wird es vermutlich bei den meisten Schülern eher nicht Stift und Block sein, aber irgendein Arbeitsmittel werden die späteren Arbeitnehmer schon nutzen müssen - da ist die Phase jetzt quasi eine der letzten Möglichkeiten, noch einmal zu üben, dass man zu wichtigen Anlässen nicht gänzlich unvorbereitet kommt.

    Es ist legitim, für als auch gegen die politischen Inhalte aller demokratischen Parteien (und dieser Begriff trifft auf alle Parteien zu, die derzeit in Bundes- und Landesparlamenten vertreten sind) zu sein. Ich würde mir wünschen, dass dass entsprechende Kritik dennoch auf sachlich formuliert wird. Jemanden als Gurkentruppe zu bezeichnen, finde ich da nicht zielführend.

    PS: Forenteilnehmer als "böse" zu bezeichnen, finde ich für die Unterhaltung gleichermaßen entbehrlich.

    In meinen beiden Fächern gibt es in der Sek I sowohl einen Schnellhefter als auch ein Schreibheft. Gegen Ende der Sek I verlagert es sich immer mehr Richtung Schreibheft, in der Sek II wird letzteres ausschließlich benutzt.

    Bring das mal bei einer wissenschaftlichen Veröffentlichung, auf 100 Jahre alten Schmu zu referenzieren. Das geht wahrscheinlich bei den Historikern, aber sonst ...

    Das finde ich von deiner Seite aus etwas überheblich ehrlich gesagt. Nur weil etwas vor langer Zeit veröffentlicht wurde, ist es noch lange nicht Schmu. In jeder akademischen Disziplin gibt es Klassiker, die nach vielen Jahren innerfachlich immer noch Relevanz haben. Es ist durchaus auch im akademischen Kontext angemessen, auf alte Erkenntnisse zu verweisen und ggf. durch neuere Erkenntnisse zu ergänzen oder auch aufzuzeigen, wie sich diese durch neuere Erkenntnisse letztendlich widerlegen ließen.

    Polizei, Feuerwehr und Co kommt nicht unbedingt an erste Stelle der Prioritäten..

    Magst du erläutern, warum du das anders siehst? Ich habe keine Ahnung, wie Polizei und Feuerwehr in der Ukraine und Syrien organisiert sind, aber sollte, aus welchem Grund auch immer, etwas passieren, finde ich es wichtig, dass die Schüler wissen, wie das System in Deutschland abläuft, um im Zweifelsfall schnell Hilfe holen zu können.

    Hallo susyourmuz,

    das ist ja mal eine schwierige Ausgangslage! Als Student direkt eine Klasse alleine in verschiedenen Fächern unterrichten? Und das ab morgen? Du hättest maximale Gestaltungsfreiheit?

    Studierst du denn bereits eine Fremdsprachendidaktik?

    Wenn es sich um Basisstufe handelt, solltest du im Zweifelsfall erst einmal annehmen, dass nicht viel Wissen vorhanden ist. Da würde ich am Anfang mit den absoluten Einsteigerthemen anfangen: sich selbst vorstellen, Gefühle, Zahlen und Farben...

    Im Grunde muss erst einmal eine gemeinsame Sprachgrundlage vorhanden sein, ehe man an andere Themen denkt.

    Am Anfang sollte der Aufbau von Wortschatz vorhanden sein, dann kommt mit der Zeit Grammatik dazu, das Schreiben erster kleiner Texte, irgendwann auch die Anbahnung von Literatur.

    Was zeitnah erfolgen sollte, ist eine Art Lebenskunde, sprich wie läuft das mit Polizei, Feuerwehr, Krankenhaus, Behörden, Geschäften des täglichen Lebens. Sobald ihr damit durch seid, könnte Politik und Geschichte kommen. Wie ist das deutsche politische System aufgebaut? Welche wichtigen Ereignisse gab es in der deutschen Geschichte? Gerne mit der Zeit auch Mathematik und Naturwissenschaften, aber das hat nicht die oberste Priorität.

    Für die erste Woche: absolute Basisvokabeln, die Schüler viel sprechen lassen, ihr übt gemeinsam Begrüßung und Verabschiedung, Organisatorisches (Wer sitzt wo? Warten sie vor dem Raum oder dürfen sie direkt rein, etc.), vielleicht bringst du ein paar Bilder mit, die man im Ausland mit Deutschland verbindet und ihr sprecht darüber...

    In letzter Zeit bekommen auch die Grünen, genau wie jede andere Partei ihr entsprechendes Fett ab, von daher würde ich die gleichen Anforderungen an Herrn Habeck wie an Herrn Aiwanger stellen. Gerade bei Herrn Habeck sind ja einige Aussagen, die er im Rahmen seiner politischen Tätigkeit traf, eher zweifelhaft, man denke da beispielsweise an seine Aussagen zum Thema "Insolvenz". Ein Kinderbuch verfasst zu haben, ist jetzt auch nicht grundsätzlich ein Argument gegen eine Politikertätigkeit, obgleich diese Vergangenheit gerne (meiner Meinung nach zu unrecht) gegen ihn verwendet wird. Ob sein Wissen im Bereich Volks- und Energiewirtschaft ausreichend ist, um sein Amt kompetent auszuüben, kann wiederum durchaus offen debattiert werden.

    Über seine Jugend ist mir nichts bekannt. In dem Zusammenhang bin ich mir eher unsicher, ob Frau Heinrich von der Grünen Jugend sich von manch einer ehemaligen kontroversen Aussage aufgrund des geringen zeitlichen Abstands wirklich bislang distanzierte.

    Anders herum gefragt: Darf jemand zeitlebens kein Politiker sein, wenn er mit 17 Jahren zwar moralisch zweifelhaft, aber scheinbar nicht im strafrechtlichen Sinne handelte? Ich sehe einen sehr großen Unterschied, ob er diese Flugblätter vor 35 Jahren verteilte und danach zumindest nach außen keine Andeutungen machte, dass er dieses Gedankengut weiterhin teilt (Ob er es für sich im stillen Kämmerlein immer noch denkt, können wir natürlich nicht beurteilen - kann man aber auch bei keinem Menschen.), oder ob er das aktuell im Jahr 2023, als stellvertretender Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Bayerns, noch machen würde.

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