state_of_Trance s Anmerkungen ist gut, denn, wenn man es mal weiterdenkt, kann man sich inzwischen das meiste "spontan benötigte" Wissen ergoogeln bzw. mit dem Taschenrechner ausrechnen. Mit den Grundlagen, die bis zum circa 12. Lebensjahr in der Schule vermittelt werden, könnte man also relativ gut am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, ohne allzu viel zu verpassen. Was man dabei jedoch einbüßt, ist die Fähigkeit, eigenständig zu denken und Ergebnisse einzuschätzen. Am Ende wollen wir ja auch, dass die Schüler später etwas selbst können und nicht bei jeder Kleinigkeit nach Hilfe rufen müssen. Ob die jungen Erwachsenen das nach Ende der Schulzeit auch machen, oder entscheiden, fortan die technischen Hilfsmittel ihr Denken übernehmen zu lassen, liegt natürlich dann in deren Entscheidung.
Mir sind durchaus schon Jugendliche und junge Erwachsene begegnet, die Zahlen oder Operatoren falsch in den Taschenrechner eingeben und dann ein völlig abwegiges Ergebnis herausbekommen. Um dieses Ergebnis als "völlig abwegig" interpretieren zu können, braucht man natürlich einerseits eine gewisse Zahlvorstellung und andererseits die Fähigkeit, das Ergebnis auch auf anderem Wege ermitteln zu können, z.B. durch schriftliche Rechenverfahren.