Beiträge von Gymshark

    In Thüringen halte ich AfD + BSW für am wahrscheinlichsten.

    In Sachsen bleibt es wohl ein enges Rennen zwischen CDU und AfD um den ersten Platz. Sollte die CDU den ersten Platz machen, wird die Regierungsbildung schwierig. Die CDU wird die AfD nicht als Juniorpartner wählen und die Grünen auch nicht. Mit der SPD zusammen würde es knapp nicht reichen, daher evtl. CDU + SPD + BSW?

    Meinst du mit "große Parteien" SPD und CDU? Bei verändertem Wählerverhalten kann ja durchaus auch eine neue Partei den Status einer "großen Partei" erreichen. Bei der letzten Landtagswahl erreichte die Linke in Thüringen 31%, die AfD könnte diesmal auf ähnliche Werte kommen. In diesen Protenzbereichen kann man durchaus schon von Volksparteien sprechen.

    Man kann nicht heute auf morgen die Anforderungen spontan hochschrauben, aber wenn von Anfang an hohe Anforderungen angesetzt werden, wird dies von Kindern und Jugendlichen als "normal" empfunden und sie passen sich automatisch dem mit der Zeit an.

    Wir sind da schon irgendwo fähig, zu lenken, welche Kompetenzen wie schnell oder wie langsam erworben werden.

    Der Postillon hat hier natürlich an diversen Stellen übertrieben oder auch hinzugedichtet, aber, wenn man keinen mathematisch-naturwissenschaftlichen Beruf erlernt, da hat der Postillon irgendwo Recht, genügen die Inhalte des Mathematikunterrichts bis Klasse 6, um im Alltag gut zurecht zu kommen. Naja, vielleicht eher Klasse 7, Grundvorstellungen zu Prozenten und die wichtigsten finanzmathematischen Grundlagen (z.B. Zinseszins-Effekt) sollten schon nicht unbekannt sein.

    Alles, was darüber hinausgeht (vor allem die Inhalte der Sek II), sind Inhalte, die dem Erwerb eines umfassenden Allgemeinwissens dienen und daher vor allem im gymnasialen Zweig ihre Berechtigung haben. Man muss aber so ehrlich sein, dass ein durchschnittlicher Bürger im Alltag selten mit Herausforderungen konfrontiert ist, die er nur bewältigen kann, wenn er Vektoren- oder Integralrechnung beherrscht.

    Hier ist zumindest einmal eine Analyse der Merzschen Vorschläge.

    https://www.tagesschau.de/inland/innenpo…dublin-100.html

    Man liest hier oft "könnte man, wäre aber rechtswidrig" oder "müsste auf eine politische Mehrheit stoßen".

    Im Prinzip geht es hier ganz oft um den Umgang mit selbst aufgestellten Grenzen, nicht Naturgewalten.

    Gesetze lassen sich ändern oder haben einen Interpretationsspielraum, RosaLaune wird hier zustimmen. Wir haben auch in den letzten Jahren sogar in Europa erlebt, dass Gesetzesbrüche seitens von Regierungen auch ausgesessen wurden. Diese Variante empfehle ich nicht, aber sie ist theoretisch jederzeit möglich, da es erst einen Kläger geben muss. Bis dahin können Jahre ins Land ziehen und oftmals ist das gesellschaftliche Interesse an Aufarbeitung nicht mehr groß, da eher nach vorne statt nach hinten geschaut wird.

    In den allermeisten Fällen ist es weniger ein "Wir können nicht.", sondern ein "Wir wollen nicht.". Sobald ein Wille vorhanden ist, ist eine Umsetzung oft sehr schnell möglich, unanhängig der genauen aktuellen Gesetzeslage.

    Versorgung mit Kost und Logis ist mit dem GG vereinbar. Wäre der absolute Mindeststandard in Deutschland höher, dürfte es ja der Logik nach keine Obdachlose geben, da diese sich ja schon längst auf besagten Mindeststandard hätten berufen können.

    Der Mindeststandard ist auch immer davon abhängig, ob jemand einen dauerhaften Erstwohnsitz in Deutschland hat oder nicht.

    Ein Messerverbot ist wieder ein reines Bürokratiegespenst. Die meisten Menschen tragen kein Messer mit sich herum und diejenigen, die es tun, könnten es sich zumindest vorstellen, es zu verwenden, egal, ob das legal oder illegal ist. Wer Tötungsabsicht hat, wird dies immer auch umsetzen und sich nicht von Verboten abschrecken lassen.

    Es wird bereits viel in Bildung und Sozialarbeit gesteckt. Das Geld wird nur falsch eingesetzt bzw. versickert nur an den falschen Stellen.

    Wir sollten uns hier nicht der Illusion hingeben, dass mehr Geld plötzlich alle Probleme im Bereich "Bildung" lösen würde.

    Hier wurden auf kultuspolitischer Ebene (nicht finanzpolitischer Ebene!) sehr lange die falschen Schwerpunkte gesetzt.


    Ändert aber nichts daran, dass wir ein grundlegendes Problem haben, was nicht einfach verschwindet, wenn man so kurzfristig populistisch die Gesetze verschärfen möchte...

    Es gab zwar ein paar Stimmen, z.B. Frau Faeser/SPD, die Gesetzesverdchärfungen ankündigten, aber den Meisten ging es glaube ich eher um eine konsequentere Anwendung bereits bestehender Gesetze, was ja aktuell nicht stattfindet.

    Klar, es gibt in jeder Partei personelle Ausreißer. Ich würde aber mal behaupten, dass die allermeisten Wähler zumindest die Kernansichten des Spitzenpersonals teilen. Ich wage mal die These, wer mit Merz/Söder völlig auf Kriegsfuß steht, wird zumindest auf Bundesebene nicht CDU/CSU wählen (und selbst in Landespolitik spielen oft bundespolitische Aspekte mit rein) - analog alle anderen relevanten Parteien.

    Was für eine nationale Notlage und wenn damit die vielen Flüchlinge gemeint sind, die meisten Flüchlinge (ohne Ukrainer) kamen in der Zeit als die CDU regiert hat.

    Was für ein populistischer Schwachkopf.

    Mit solchen Aussagen wäre ich vorsichtig, wenn man bedenkt, dass seine Position aktuell von einem Großteil der AfD-, BSW- und CDU/CSU-Wähler getragen wird, die zusammen aktuell eine absolute Mehrheit ergeben würden.

    Wäre Julian Assange Amerikaner, hätte er in Deutschland Asyl beantragen können - und es wegen politischer Verfolgung erhalten müssen.

    Das hängt davon ab, wie er nach Deutschland kommt. Hätte er auf seinem Weg nach Deutschland ein EU-Land oder die Schweiz betreten, hätte er sein Asylgesuch in diesen Ländern aufgegeben müssen. Freiwillige Aufnahmen sind davon natürlich unabhängig.

    Im Grunde gibt es nach geltender Rechtslage nur ganz wenige Fälle, in denen Menschen in Deutschland Anspruch auf Asyl haben.

    Was genau willst du uns damit sagen?

    2023 gab es täglich über 240 Deutsche die Tatverdächtige für eine gefährliche oder schwere Körperverletzung waren. Menschen, insbesondere aber natürlich nicht nur, in prekären Lebensumständen und/oder mentalen Belastungssituationen begehen Verbrechen. Das ist nicht neu und nicht auf Nichtdeutsche beschränkt.

    Meinst du mit "Nichtdeutsche" "Ausländer"?

    Jeder Fall von gefährlicher oder schwerer Körperverletzung ist eine Tat zu viel, unabhängig von der Staatsangehörigkeit des Täters.

    Ich habe oben den Fall aus Moers hinzugefügt, aber nicht als Reaktion auf deinen Beitrag, sondern weil ich von diesem erst nach Abschicken des Beitrags erfuhr. Ich habe den Beitrag editiert und dann wurde erst dein Beitrag angezeigt (Hatte die Seite vorher nicht neu geladen.) Kannst du mir glauben oder nicht, aber es war so.

    Auch Letztere werden als Geflüchtete bezeichnet.

    Hier kommt es sicherlich auch auf Beruf und soziale Stellung des Migranten an. Geflüchtete sind in Deutschland seltener in Berufen, die hohe formale Qualifikationen erfordern, da diese oft nicht vorhanden sind oder anerkannt werden können durch die Behörden; oft fehlt es auch an den Sprachkenntnissen.

    Ist eine migrantisch gelesene Person in einer formal höheren Position tätig, spricht dazu ggf. noch Deutsch auf einem muttersprachnahen Niveau, wird sie fast immer als Migrant und nicht als Geflüchteter wahrgenommen.

    Aber auch beim klassischen Dönermann wird eher angenommen, dass er ein Nachkomme der Gastarbeitergeneration ist statt ein Geflüchteter.

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