Schmidt: Welche Möglichkeiten siehst du, wie Frauen in Afghanistan wieder Zugang zu Bildung erhalten können?
Beiträge von Gymshark
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Morse' : Die einzelnen Schritte dahin sind wir nicht bekannt, nur eben das zuvor beschriebene Ergebnis hiervon. Zu meiner Überraschung fand ich heraus, dass Afghanistan in den 1960er Jahren noch einmal ein gutes Stück progressiver war - Frauen das Wahlrecht erlangten und wie selbstverständlich Miniröcke und andere westliche Kleidung trugen.
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Seit genau 1.000 Tagen dürfen afghanische Mädchen und junge Frauen, bis auf wenige Ausnahmen, keine höheren Schulen mehr besuchen (Quelle).
Damit ist Afghanistan das weltweit einzige Land, in dem Frauen der Besuch einer Hochschule rechtlich verwehrt bleibt.
Bereits in den 1990er Jahren waren Frauenrechte in dem Land stark eingeschränkt. In den 2000er Jahren konnten sie sich langsam einige dieser Rechte zurückerkämpfen; es gab Frauen, die studierten und sogar bis zum Jahr 2021 eine Frau als Frauenministerin. Dieses Amt wurde übrigens durch die Taliban in ein Ministerium für Zucht und Ordnung umgewandelt.
Haltet ihr es für möglich, dass eine Revolution von innerhalb des Landes kommt oder denkt ihr, dass eine Veränderung nur durch äußere Intervention möglich sein wird?
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Unabhängig von Schule würde ich mir wünschen, dass Kontakte öfter erst einmal beim "Sie" anfangen und dass, wenn man gemeinsam merkt, dass es mit einem "du" weitergehen soll, das gemeinsam besprochen wird und auch die Positionen beidseitig akzeptiert werden. Ein vorwurfsvolles "Du kannst mich duzen." oder noch schlimmer "Warum siezt du mich? Sehe ich so alt aus?" finde ich in den meisten Situation unpassend - man möchte nicht mit jedem ein "beste Freunde"-Verhältnis haben.
Besonders unangenehm ist es mir, wenn ich von Personen, mit denen ich persönliche Differenzen habe, geduzt werde und ich keine Möglichkeit habe, mich sprachlich von diesen abzugrenzen. Das empfinde ich in manchen Situationen als übergriffig.
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Gepaart damit, dass sich die Dummen gerne in den sozialen Netzwerken zusammenrotten
Ich würde es verallgemeinern, dass sich generell Menschen gerne in sozialen Netzwerken mit Gleichgesinnten "zusammmenrotten" - völlig unabhängig von ihrer politischen Einstellung oder ihrem kognitiven Niveau. Im Grunde gibt es zu sämtlichen gesellschaftspolitischen Strömungen Gruppenbildung, da sind die Klimaleugner echt nur eine Gruppe unter vielen.
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Also eigentlich versuche ich das, aber es überzeugt mich nicht, weil ich denke, dass es sowieso nichts ausmacht.
Ist es nicht auch so bei Wahlen? Deine einzelne Stimme macht statistisch gesehen wenig aus, kann aber im Zweifelsfall der ausschlaggebende Grund sein, warum deine Partei einen Sitz mehr am Ende erhält - oder es überhaupt ins Parlament schafft.
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Ich bin jetzt zwar etwas verwirrt, glaube aber, dass wir denselben Gedanken, ihn nur mit anderen Worten ausgedrückt haben.
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Da hatte die Grundschule die Gemeinschaftsschule vor Ort empfohlen.
Die Grundschule darf gerne eine oder mehrere Schulen empfehlen, aber sollte es im ersten Schritt nicht erst einmal darum gehen, welche Schulform auf Basis der bisherigen Leistungen infrage kommt? Das ist dann noch einmal bedeutend wichtiger als die Schule in Ort 1 oder Ort 2.
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Es müsste ein weltweiter massiver Ruck einsetzen, was aber niemals passieren wird.
Die momentane Misere: Deutschland alleine hat einen sehr geringen Einfluss auf das Weltgeschehen. Wenn Deutdchland jedoch nichts/weniger macht, hat man dadurch auch nichts gewonnen.
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Ich würde ja gerne z.B. Kleidung made in Germany kaufen. Finde eigentlich nur Trigema, Hessnatur und Marc Cain. Kauft ihr da ein?
Ich weiß nicht, wie man das Thema gesellschaftlich angehen könnte, ohne dass es wieder auf massive Staatsintervention hinausläuft. Die Tage hieß es erst wieder, dass deutsche Spargelbauern von Rewe informiert wurden, dass Rewe demnächst ausländischen Spargel im Sonderangebot hätte. Laut Rewe sei diese Vorabpreistransparenz seitens der Landwirte gewünscht worden, aber gleichzeitig setzt es wiederum die beiden Gruppen in unmittelbare Konkurrenz - und da die deutschen Spargelbauern sich bei den Erntehelfern an den deutschen Mindestlohn halten müssen, haben sie hier preislich dadurch Nachteile. Und die Deutschen sind bei Produkten wie Obst und Gemüse doch vergleichsweise preissensibel.
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Für den einen Schüler (m/w/d) dürfte das Ergebnis am Ende des Schuljahres ja keine Überraschung sein, da er regelmäßig über das Schuljahr Rückmeldung über seine Leistungen erhielt, aber trotz dieser mehrfachen Rückmeldungen (Ich würde hier auch mal das Halbjahreszeugnis hinzuzählen.) seinen Lernaufwand bzw. seine Unterrichtsbeteiligung nicht steigerte und damit in Kauf nahm, die Klassenziele nicht zu erreichen. Ich meine, das Endzeugnis kommt ja nicht aus heiterem Himmel (Es ist keine Momentaufnahme.) und die Noten der einzelnen Fächer basieren nicht wie teilweise an der Universität auf einer Leistungsüberprüfung, sondern sind das Ergebnis mehrerer Teilnoten, die über einen längeren Zeitraum erhoben wurden.
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Ich würde das Zitat zu "upper middle class" abändern, aber der Rest trifft es im Grunde ziemlich gut.
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Schuld finde ich als Begriff unpassend, Verantwortung eher und da sehe ich alle Generationen gleichermaßen gefragt.
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Ich glaube, es ist schwierig, einer Generation eine generelle Schuld am Klimawandel zu geben, da es eher ein generationenbezogen verändertes Verhalten ist. Beispielsweise isst die junge Generation weniger Fleisch, nutzt aber mehr Elektronikgeräte und ist deutlich reisefreudiger.
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Für deinen Schüler tut es mir leid, wobei natürlich auch die Möglichkeit besteht, außerhalb der Schule den Kontakt zu halten. Was ich schwierig finde, ist dass die Forderung nach mehr Personal implizit die Botschaft vermittelt, dass es doch an den Lehrkräften liegt, wenn ein Schüler die Klassenziele nicht erreicht, die Verantwortung des Schülers ausgeklammert wird.
Hier kommt es wohl auch noch einmal darauf an, ob der Schüler leistungsfähig war, aber die Leistung nicht zeigen wollte bzw. konnte, oder ob bei dem Schüler im Vorfeld schon diese Leistungsfähigkeit nicht vorhanden war, der Unterrichtsstoff schlichweg "zu schwer" und damit nicht geeignet für seine kognitiven Kapazitäten ist.
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Grundsätzlich finde ich es auch legitim, wenn man für sich feststellt, dass man sich schwer tut, Privates und Berufliches zu trennen, wenn man gleichzeitig offen ist, für sich Mölglichkeiten der bewussten Abgrenzung zu finden.
Insbesondere in Berufen mit freier Zeiteinteilung finde ich es sehr wichtig, im allerersten Schritt überhaupt zu definieren, was überhaupt unter "Arbeitszeit" fällt - alleine des Selbstschutzes wegen.
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Ich habe bereits mehrere Menschen mit Homeoffice-Anteilen in meinem näheren Umfeld danach gefragt und es haben mir ohne Ausnahme alle bestätigt, dass sie Arbeit und Privates sehr gut voneinander trennen können. Das hat natürlich aber auch keinen repräsentativen Charakter.
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Das Gute ist, dass ich das auch nicht muss, da es dafür zum Glück euch Sonderpädagogen gibt.
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Mir ging es weniger um den Clown, sondern um die Aussage, dass nach der Wiederholung die Noten gleich schlecht bis noch schlechter sind, was zumindest auf größere Probleme im Hintergrund hindeutet. In welcher Form sich diese Probleme konkret äußern, kann ich ohne Kenntnis des Kindes natürlich nicht benennen.
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Ich kenne diesen Schüler natürlich nicht, kann daher erst recht nicht aus der Ferne etwas diagnostizieren, aber vermutest du hier einen sonderpädagogischen Förderbedarf?
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