Beiträge von Gymshark

    Und ich betone nochmal: ich meine keine Migranten! Da könnte ich es ja verstehen.

    Wie sind diese Satz gemeint? Die Curricula unterscheiden nicht zwischen Schülern (m/w/d) mit und ohne Migrationshintergrund. Schüler (m/w/d) eurer Bildungsgänge müssen ja bestimmte formale Zulassungsvoraussetzungen erfüllen und die sollten dieselben sein - egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund.

    Als Lehrkraft unterrichtet man nicht nur junge Menschen in einer bestimmten Atersgruppe, sondern immer auch Unterrichtsfächer auf einem bestimmten Anspruchsniveau. Bedeutet in deinem Fall: Möchtest du lieber die Grundlagen in den Jahrgangsstufen 1-4 legen oder darauf aufbauend bereits fortgeschrittenere Inhalte in den Jahrgangsstufen 5-10 vermitteln, damit verbunden ggf. auch Abschlussprüfungen ablegen?

    Ich weiß zwar, dass Sozialwissenschaften =/= Sozialpädagogik, aber da es durchaus inhaltliche Schnittstellen gibt: Könntest du dir Lehramt der beruflichen Schulen mit der Fachrichtung Sozialpädagogik vorstellen? Du würdest damit angehende Erzieher (m/w/d) und Fachkräfte anderer sozialer Berufe unterrichten. Mein letzter Stand war, dass das ein Mangelfach in vielen Bundesländern ist.

    Nun ja, mit der Oberstufenreform sind die Klausuren in der Q1 künftig gedeckelt und kürzer, dafür in der Q2 doppelt so lang. Wie man das sinnvoll trainieren soll, weiß ich noch nicht.

    Da frage ich mich, ob die Diagnostik hinsichtlich der Gütekriterien wirklich durch mehr Zeit so viel zielgerichteter ausfällt. Gibt es dazu irgendwelche Evidenz oder ist da der Gedanke "Viel hilft viel."?

    Natürlich sagt niemand, ich möchte es, selbst wenn es manche wünschen. Ich bezeichne das als rhetorische Frage.

    Es gibt auch Schüler (m/w/d), die sich ein Siezen wünschen, aber sich nicht trauen, bei einer offenen Befragung, ob jemand gesiezt werden möchte, die Hand zu heben und dabei ggf. die Einzigen zu sein. Wenn schon gefragt wird, dann wenigstens im Rahmer einer geheimen Wahl (via Zettelchen o.ä.).

    Du kannst es ja als "Umbruch" beschreiben, Oberstufe ich schon was anders als Mittelstufe, also siezen wir uns jetzt alle (die SuS untereinander machen das sicher nicht, aber das ist ja nicht schlimm).

    Beim Übergang in die Sek II kann man recht gut erklären, dass sich ein paar Modalitäten ändern, und in dem Zusammenhang kann man als Lehrkraft anführen, dass die Schüler (m/w/d) jetzt in einem Lebensabschnitt sind, indem sie nicht nur Andere siezen, sondern erstmals auch gesiezt werden können. Da kann z.B. mit den Deutschkollegen (m/w/d) abgesprochen werden, dass sie im Rahmen des Unterrichts die semantische Bedeutung der Pronomen thematisieren.

    Siezen ist zu Beginn für Jugendliche ungewöhnlich, aber so sind viele erste Male im Zusammenhang mit Erwachsenwerden.

    Ergänzung: Wenn berufsbildende Schulen eine Option darstellen, würde ich noch zusätzlich die beruflichen Fachrichtungen Pflege und Sozialpädagogik erwähnen. Beide durchaus gefragt und vermutlich (Hier bitte noch einmal die Einschätzung der Kollegen (m/w/d) der berufsbildenden Schulen.) mit deinen bislang studierten Fächern als allgemeinbildende/s Fach/Fächer kombinierbar.

    Bei allen Gesetzen gibt es immer Missbrauch - dessen sind wir uns sicher einig. Ein missrauchsresistentes Gesetzwerk wird es wohl nie geben. Ich gebe dir Recht, dass besagte Partei (bzw. einige Vertreter (m/w/d) hiervon) populistische Rhetorik einsetzen, weil sie dieses Jahr Wahlen gewinnen wollen. Hinzu kommt, dass der Kanzler dies, als Reaktion auf Klagen aus der Wirtschaft hinsichtlich der aktuellen Konjunkurlage, nutzen möchte, um sein innenpolitisches Profil zu schärfen.

    chilipaprika : Das Beispiel mit deinem Mann muss aber wirklich im Einzelfall sehr genau abgewogen werden, sodass es nicht am Ende dazu führt, dass Vorgesetzte (m/w/d) ihre Mitarbeiter (m/w/d) mehr oder weniger dazu zwingen, im Krankheitsfall wenigstens ein paar Stunden zu arbeiten, weil derzeit viel zu tun sei und der Kollege X und die Kollegin Y das ja auch in der Vergangenheit gemacht hätten - und man will ja nicht unkollegial sein (= unterbewusst Druck aufbauen). Das Missbrauchspotential ist sehr hoch, wenn der Wunsch nicht explizit vom erkrankten Mitarbeiter (m/w/d) selbst kommt.

    Gehst du immer davon aus, dass Alle lügen [?]

    Ich sowieso nicht und ich denke, dass es auch bei der Partei, die derzeit am stärksten mit Forderungen in die Richtung auffällt, nicht der Fall ist. Ich vermute, dass die besagten politischen Akteure, nicht ich, der Auffassung sind, der derzeit niedrigschwellige Zugang zu einer Krankschreibung werde zumindest von einem Teil der Bevölkerung missbräuchlich genutzt, was auf Makroebene zu einer Schwächung des Bildungsniveaus und der Wirtschaftsleistung führe (Man bemerke an der Stelle den verwendeten Konjunktiv.). Besagte politische Akteure begründen ihre Position wiederum mit Deutschlands im internationalen Vergleich überdurchschnittlich hohen Krankheitstagen.

    Um die Machbarkeit der szenischen Darstellung ging es mir weniger, sondern um die Frage, ob sie die impressionsreiche Perspektive des Ausgangstextes ausreichend inhaltlich erfassen können, um wiederum in die Lage versetzt werden zu können, eine auf den Ereignissen der Geschichte aufbauende Situation szenisch darstellen zu können.


    Wenn du Angst hast, dass die Schüler (m/w/d) Sachthemen und Gefühle verwechseln könnten, macht es Sinn, ggf. vorher mit ihnen den Unterschied (an Beispielen) zu besprechen und danach den Begriff "Sachthemen" in der Aufgabenstellung zu nennen.

    1. Welche Sachthemen besprechen X und Y am Telefon?

    2. Welche Gefühle zeigen sie dabei?


    Auch wichtig: Aufgabe 3 deutet schon darauf hin, dass Gefühle oft implizit gezeigt werden. Selten spricht man explizit aus, wie man sich fühlt, und wenn, dann kann das, was man aussagt, dem tatsächlichen Gefühlszustand widersprechen - z.B. "Ich bin nicht wütend." und das mit deutlich verzogener Mine und geballten Fäusten ausgedrückt. Können das deine Schüler (m/w/d) wirklich so erkennen oder könntest du ihnen dabei helfen, um Hilfen anzubieten, wie sie erkennen können, ob ein Protagonist glücklich/traurig/etc. ist?

    Verstehe. Zu viel (ungenutzte) Zeit sorgt schnell dafür, dass man auf dumme Gedanken kommt - das natürlich auch bei überfürsorglichen Eltern. Da du ja in einer eher teueren Wohngegend wohnst, werden die allermeisten Schülereltern einen (gutbezahlten?) Job haben, aber ich vermute, der Eine oder die Andere könnte von einem zusätzlichen Hobby oder sozialem Engagement profitieren, um den Kindern nicht den ganzen Tag am Rockzipfel zu hängen.

    Vorab: Ich schreibe als Fachfremder. Deutsch ist nicht Teil meiner Fächerkombination.

    Ich habe mir die Kurzgeschichte durchgelesen und auch die Arbeitsaufträge. In der Kurzgeschichte passiert sehr viel innerhalb kurzer Zeit und auch in den Arbeitsaufträgen geht es um verschiedene Perspektiven/Perspektivwechsel. Das zu verarbeiten, ist durchaus kognitiv fordernd. Mein erster Eindruck war erst einmal "erschlagen". Und jetzt überlege ich im nächsten Schritt, wie Hauptschüler (m/w/d) die Informationen aufnehmen und verarbeiten würden. Ich würde an der Stelle entweder noch kleinschrittiger vorgehen oder sogar Visualisierung einsetzen, um sicher zu gehen, dass die Schüler (m/w/d) wirklich in der Lage sind, den inhaltlichen Verlauf der Kurzgeschichte erfassen zu können, um darauf aufbauend in die szenische Darstellung gehen zu können.

    Das von dir formulierten Stundenziel klingt sehr nach Anforderungsbereich III. Entspricht das so auch den curricularen Vorgaben für deine Lerngruppe?

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