Um die Machbarkeit der szenischen Darstellung ging es mir weniger, sondern um die Frage, ob sie die impressionsreiche Perspektive des Ausgangstextes ausreichend inhaltlich erfassen können, um wiederum in die Lage versetzt werden zu können, eine auf den Ereignissen der Geschichte aufbauende Situation szenisch darstellen zu können.
Wenn du Angst hast, dass die Schüler (m/w/d) Sachthemen und Gefühle verwechseln könnten, macht es Sinn, ggf. vorher mit ihnen den Unterschied (an Beispielen) zu besprechen und danach den Begriff "Sachthemen" in der Aufgabenstellung zu nennen.
1. Welche Sachthemen besprechen X und Y am Telefon?
2. Welche Gefühle zeigen sie dabei?
Auch wichtig: Aufgabe 3 deutet schon darauf hin, dass Gefühle oft implizit gezeigt werden. Selten spricht man explizit aus, wie man sich fühlt, und wenn, dann kann das, was man aussagt, dem tatsächlichen Gefühlszustand widersprechen - z.B. "Ich bin nicht wütend." und das mit deutlich verzogener Mine und geballten Fäusten ausgedrückt. Können das deine Schüler (m/w/d) wirklich so erkennen oder könntest du ihnen dabei helfen, um Hilfen anzubieten, wie sie erkennen können, ob ein Protagonist glücklich/traurig/etc. ist?