Eine Ausnahme besteht: im gleichen Jahrgang darf man als Reli-Lehrkraft nicht auch Ethik unterrichten.
Aha und warum?
Eine Ausnahme besteht: im gleichen Jahrgang darf man als Reli-Lehrkraft nicht auch Ethik unterrichten.
Aha und warum?
Wie soll eine Schulung d.E. aussehen, wenn für dich mit viel Erfahrung diese Erkenntnis geblieben ist?
...bin bis heute der Meinung: wenn Messer im Spiel ist dann all in ODER run. ...
Edit: Salman Rushdies Ärzte haben ihm mal gesagt, er könne von Glück reden, dass der Attentäter keine Ahnung von Messern gehabt habe, sonst wäre er nicht mehr am Leben.
Das bedeutet, selbst wenn man keine Ahnung von Messern hat und zusticht, bringt man der Person in Sekundenschnelle die schlimmsten Verletzungen bei (quer durch den Darm, Auge weg etc.). Ich frage mich, wie man sich da noch groß verteidigen soll.
Warum?
Weil man nur Religionslehrer werden kann, wenn man sich zu Glauben und Kirche bekennt.
"Die Lehrkraft selbst verpflichtet sich in der persönlichen Erklärung dazu, dass sie bereit ist, den Religionsunterricht im Rahmen des schulischen Bildungsauftrags in Übereinstimmung mit der Lehre der katholischen Kirche glaubwürdig zu erteilen sowie ein Zeugnis christlichen Lebens in Schule und Unterricht zu geben."
Kann man das nur für den Religionsunterricht an und ausschalten?
Tomatenduft
Alles anzeigenIch habe überlegt, wie ich es ausdrücken soll, war aber auf dem Sprung. In beiden Unterrichtsfächer werden weitestgehend die gleiche Themen aufgegriffen. Da der RU konfessionsgebunden erteilt werden soll, werden da Schwerpunkte anders gesetzt. In der Praxis sage ich in dem einen Unterricht „in der ev. Kirche kann es so und so sein, und bei mir ist es so“, im anderen Unterricht sage ich „in der evangelische Kirche gibt es diese und diese Position“ … danach oder davor geht es in beiden Fächern in die Auseinandersetzung mit dem Thema und verschiedenen Ansichten, Vorgehensweisen, Ritualen, Meinungen, Positionen.
Ich bin nicht sicher, ob es hier zu einer ehrliche Auseinandersetzung zu dem Inhalt kommen kann, da ja sämtliche Threads, in denen das Wort „Religion“ vorkommt, gerne von Areligiösen und Atheist:innen gekapert werden, um ihre Ablehnung darzulegen.
Deine Unterstellung und Verknüpfung, Quittengelee , man würde sich in Reli auf den lieben Gott beziehen und in Ethik nicht, geht in genau diese Richtung der Unterstellung.
Ich würde mich darüber austauschen, aber ich mache es nicht, wenn doch nur wieder Unterstellungen und Vorwürfe kommen.
Ein Punkt für die, die wollen, dass Religion aus aller Leben verschwindet und Religion in der Gesellschaft nicht sichtbar sein soll.
Mit Religionsfreiheit hat das nichts zu tun, eher mit Diskriminierung um der Religion Willen.Mir wäre viel mehr wichtig und wert, dass man mehr Verständnis für andere aufbringt, auch im Hinblick auf Religionen. Dazu muss ich die Religion oder die Ablehnung des anderen nicht annehmen oder beeinflussen. Ich kann einfach fragen und es mir erklären lassen.
Das hat überhaupt nichts mit meinem Beitrag zu tun. Wenn du es aber nicht aushältst, über Ethikunterricht zu sprechen, lassen wir es.
Alles anzeigenSagt auch keiner, aber Religionsunterricht hat eine Menge Ethik-Inhalte
und die Ethik/ Werte-und-Normen-Curricula haben auch Anteile, sich mit Weltreligionen und religiösen Sichtweisen zu beschäftigen:
Aus der Anhörfassung 2018 SekI Werte und Normen (NDS):
"Die Schülerinnen und Schüler entdecken Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Weltreligio-nen und unterscheiden Deutungen von Religion. Zudem analysieren sie Zusammenhänge zwischen Re-ligion und angewandter Ethik und erörtern religionskritische Positionen."
Aufgeführt sind dann auch der Vergleich von Weltreligionen und das Erläutern unterschiedlicher Orientierungsangebote von Religionen und Weltanschauungen.
Die Schnittmenge der Fächer ist groß, deshalb kann man für Ethik/WuN zumindest in den Reli-Themen suchen, welche Materialien nutzbar sind (Weltreligionen, Konflikte, Lebenslauf/Lebensende...)
Als Reli-Lehrkraft hat man also schon eine Menge Einsicht in die Themen und eine Ahnung von der Vermittlung, auch wenn sie im Ethik-Unterricht dann mit anderem Schwerpunkt/ mehr Neutralität erfolgt.
Wo nimmst du "mehr Neutralität" her? Wonach bemisst die sich? Du lässt halt dann den lieben Gott irgendwie weg, wenn du über das Lebensende sprichst?
Ethik ist ein Teilgebiet der Philosophie. Nach meinem Verständnis ist die Herangehensweise eine komplett andere als die eines Pfarrers, der -zumindest zu meiner Zeit- Religion unterrichten durfte. Und mir ist klar, dass Pfarrer sehr viel wissen, Theologie ist ein komplexes Studium. Trotzdem wird die Herangehensweise immer von christlichem Weltbild geprägt sein.
In Sachsen war es bislang verboten, Ethik fachfremd zu unterrichten. Das würde aufgeweicht wegen Lehrkräftemangel. Ich überlege gerade, ob es nicht explizit für Religionslehrkräfte untersagt sein sollte, fachfremd Ethik zu unterrichten.
... und das sage ich als praktizierende Christin.
Das sagt gar nichts aus.
Meine Frage war aber durchaus Ernst gemeint, Ethikunterricht ist kein abgespeckter Religionsunterricht.
Das kann von ernstgemeinter Ermunterung über verzweifelte Suche nach Kandidaten bis hin zu vergiftetem Lob wirklich so ziemlich alles sein. Aber das kann man bestenfalls bei Kenntnis der beteiligten Personen beurteilen, im Forum leider eher nicht.
Nach meinem Eindruck hatte der/die TE sich eher gefreut, weil er oder sie vorher nie darüber nachgedacht hatte.
Die Zweifel haben eher wir gehegt. Ich möchte jedenfalls von jemandem vertreten werden, der nicht mit der Schulleitung allzu dicke befreundet ist, damit Anfragen nicht vorher schon abgewägt werden, ob man diese weiterleiten möchte.
Wie ist das eigentlich bei euch, so in die Runde gefragt. Schafft euer PR es, Informationen einzuholen oder Probleme bei der SL anzusprechen, auch wenn er/sie persönlich findet, dass das kein Problem ist oder gar zufrieden mit der Situation ist?
Dünnpfiff auf einem pälzer (hessischem ??) Straßenfest mit frischem Most und Zwiebelkuchen ![]()
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Es ging etwa darum, dass ein SL zum Kollegen gesagt hat, er sei doch prädestiniert für die Personalratsarbeit. Ob das als Lob zu verstehen ist, weil man so diplomatisch etc. ist, ob es als Kritik gemeint sein könnte (nach dem Motto "na einer mit Ihrer Streitlust wäre ja ein toller Gewerkschafter") oder ob es irgendwie ganz grundsätzlich nicht eher ein seltsames Ansinnen einer Schulleitung ist, sich in die PR-Wahlen überhaupt einzumischen, blieb offen.
Warum eigentlich gerade evangelische Religionslehre und nicht alevitische, altkatholische, islamische sunnitischer Prägung, jüdische, katholische oder syrisch-orthodoxe?
Und warum überhaupt irgend ein Religionslehrplan?
Es ist nervig, unsere Beihilfestelle ist z.B. nach wie vor nur postalisch zu erreichen...
Trotzdem ist es Jammern auf hohem Niveau, insbesondere, wenn man nur mal ne Zahnspange braucht. Ich finde, dass man sich das ab und an ins Bewusstsein rufen sollte.
Sowieso, wenn die Kinder gesund sind. Aber auch die gesundheitliche Versorgung, die Deutschland bietet und dass Rechnungen zu überweisen die größte Anstrengung bedeutet, um an Leistungen zu kommen.
Edit: ich sitze ca. 2 Stunden im Monat an den Abrechnungen.
Mach doch einfach was du für richtig hältst. Kollektive Fernabsolution wird's halt nicht geben, aber die brauchst du ja auch nicht.
Ich wünsche dir nichts Schlechtes, mögest du stets gesund deiner Arbeit nachgehen können. Die Rede war von berechtigtem "Ärger", wenn du damit nicht umgehen kannst, solltest du dir keinen einhandeln. Oder eben tun, was du für richtig hältst, was man als Erwachsener so macht.
Danke, chilipaprika , seit ich von deiner Mission weiß, hab ich viel mehr Spaß im Leben ![]()
Ist es eine kluge Idee, im Internet nach unbekannten Abithemen zu suchen?
...
4.) Direkt am ersten Ferientag stieg ich in den Flieger und machte den besten Bikepackingurlaub in Skandinavien über 17 Tage und im Anschluss noch Komfortprogramm in Antalya.
hier ausgestiegen. Niemand interessieren deine Flugkilometer.
Kommt denn noch irgendwo eine konkrete Frage?
Meiner Erfahrung nach bekommt man auch woanders nicht ständig Fleißsternchen auf die Stirn geklebt. ...
Stelle ich mir gerade bildlich vor
Aber im Ernst, woanders kann man zumindest Beförderung oder Gehaltserhöhung erwirken? Im Schuldienst bleibt einem nur das "Danke".
Und auch wenn ich es mir inzwischen abgewöhnt habe, darauf zu warten, mir ist gerade eine lobende Erwähnung eingefallen, die ich im Referendariat von meinem damaligen Chef bekommen habe. Es ist Jahrzehnte im Gedächtnis geblieben.
Es tut einfach gut, mal rückgemeldet zu bekommen, was man für Stärken hat.
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