Beiträge von Quittengelee

    Feiern, Konzerte, Festivals, Partys one night stands gibt es heute immer noch trotz Kindern, aber nicht mehr so intensiv und häufig (aber das kann auch eine Frage des Stresses im Job sein -> Studium ist halt was anderes).

    ...

    Der TE hat keine Kinder und seine Frau arbeitet. Er sucht daher, wenn man dem Ausgangsbeitrag Glauben schenkt, nach Alternativen, auf die er bislang noch nicht kam.

    Gehst du alleine auf Festivals? Mit einer Party füllt man ja noch kein Ferienprogramm und auch dafür muss man einen Freundeskreis haben.

    Ich bezog mich auf die ironische Frage, wie der TE denn die langen Semesterferien gefüllt habe. Ich habe da definitiv ein anderes, unbeschwerteres Leben geführt und war noch nicht auf Sinnsuche.

    Ich würde noch bis Ende der Sommerferien warten. Dafür spricht: Schwangerschaften sind am Anfang noch nicht so sicher, wenn du gleich Bescheid gibst und die Schwangerschaft bleibt nicht bestehen, ist deine Klasse wahrscheinlich vergeben und du musst die traurige Mitteilung mit allen teilen, die schon informiert wurden.

    Es sei denn, du bist sowieso nicht scharf auf Klassenleitung, dann kannst du es auch jetzt schon durchklingen lassen, damit deine SL sich darauf einstellen kann.

    Sport würde ich keinesfalls unterrichten, kann mir nicht vorstellen, dass das in irgend einem Bundesland empfohlen wird. Dafür musst du die Schwangerschaft dann wiederum am Ende der Ferien spätestens bekanntgeben.

    Keine Ahnung, aber eine Meinung.

    Er schrieb doch ausdrücklich von seinen Wünschen, Bedürfnissen und persönlichen Stressoren.

    Ich bin aktuell froh, dass mein Beruf keine großartige kognitive Aktivierung benötigt, weil ich konzentrationstechnisch nicht ganz auf der Höhe bin. Ich mache ihn sehr gerne, freue mich auf die SuS, wenn das Schuljahr losgeht und habe bestimmt auch alles Mögliche dafür gelernt. Für kognitiv anspruchsvoll halte ich die Tätigkeit aber nicht.

    Wie hast du denn nur die langen Semesterferien überlebt :ohh: ?

    Hausarbeiten geschrieben, WG-Partys gefeiert, One-night-stands gehabt, auf Festivals gechillt, Auslandssemester absolviert... Führst du jetzt kein anderes Leben als vor 25 Jahren? Ich weiß nicht, wie das Leben ohne Kinder als Erwachsener ist. Aber die Freiheit ist mit Partner*in und lauter arbeitenden Mitmenschen und solchen, die Familie haben und alle Ferien mit selbiger gemeinsam verbringen eine andere.

    Inzwischen kenne ich auch Paare, deren Kinder gerade ausgezogen sind, die müssen sich auch komplett neu finden. Wer macht was wann allein oder eben zusammen?

    Sorry, ich nehme euch eure flächendeckend hier zur Schau getragene Zufriedenheitsmonstranz nicht ab.

    Warum? Ich sehe auf der ersten Seite des Threads (20 Beiträge) keine "extreme" Unfreundlichkeit. Es werden Zweifel geäußert, ob der TE seinen Post ernst meint...

    Eben, du warst der erste. Warum sollte ganz grundsätzlich eine Anfrage nicht ernst gemeint sein, was signalisierst du denn einer Person, die sich mit einer Frage an dieses Forum wendet mit der Rückfrage? Inzwischen hat der Post 11 Lach- und Verwirrtsmileys, wenn du das für freundlichen Empfang hältst, weiß ich auch nicht.

    Und ja, die weitere Entwicklung hat der TE auch selbst provoziert. Trotzdem waren ausgerechnet die ersten Beiträge eben die, die dort stehen. Wer keine Probleme mit seiner Freizeitgestaltung hat, muss sich doch nicht lustig machen?

    Es gibt reichlich Berichterstattung aus dem und über den Gaza-Streifen, jeder kann sich das aussuchen, was zu seinen Überzeugungen passt, ein Mangel an Presse scheint mir kein zentrales Problem.

    Es ist ein Problem, das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit.

    Mit Überzeugung hat das m.E. auch wenig zu tun, es sei denn, man hält Menschenrechte für eine politische Strömung.

    Um Leistung ging es dabei ja gar nicht, sondern um das Vorhalten des Spiegels zur gefühlten Exklusivität. Gerade die Inszenierung als "etwas besseres" durch Ablehnen aller möglichen Vorschläge für Freizeitaktivitäten als "unter der eigenen Würde" wird so schnell ad absurdum geführt.

    Kapa macht viele außergewöhnliche und wirklich bemerkenswerte Dinge. Mit dem Vorhandensein von Verwandten und deren Kontakten in aller Welt oder mitgelieferter Bildung zu prahlen, ist für mich aber kein Zeichen von Stil.

    Dass sich der TE sonderbar aufführt, ist davon unbenommen. Allerdings ist er auch von Anfang an extrem unfreundlich hier angegangen worden, die Ausgangsfrage war aber völlig normal.

    Die Ausgangsfrage war, was andere in den nicht von der Hand zu weisend langen Sommerferien machen. Wenn man keine gute Anbindung in seiner Stadt hat, oder alle Freunde schlicht und ergreifend arbeiten, dann muss man für sich eine Beschäftigung finden, die einen persönlich zutiefst ausfüllt.

    Ich kann mir einiges vorstellen, was einen daran hindert: über 8% der erwachsenen Bevölkerung muss zum Beispiel mit einer Depression klarkommen. Zum Krankheitsbild gehört klassisch, nichts erfüllend zu finden.

    Willst du lieber mit 6-10 Jährigen arbeiten oder mit jungen Hauptschulabsolventinnen, die Erzieherin werden wollen?

    Ich breche es bewusst herunter, weil ich solche detaillierten Pro- und Contra-Listen oft ziemlich nutzlos finde. Es kommt eh immer anders als man denkt, daher sollte man lieber gleich aus dem Bauch heraus entscheiden, finde ich jedenfalls, weil man dann auch keine Entscheidung bereut. So geht's mir zumindest. Irgendwas ist ja immer doof/gut, egal was man macht. Was genau für dich am Ende doof/gut ist, kannst du vorher kaum wissen:)

    Eigentlich ja, wenn es kinderreich, laut und lustig zugeht. Wenn es bedeutet, regelmäßig Schwiegeronkel mit Aluhut treffen zu müssen eher nicht.

    DUum muss sich auch regelmäßig in zynischen Tonfall vorgetragene Tiraden übers böse Impfen, böse Windräder und die böse Baerbock anhören.

    Radln ist halt so unfassbar langweilig und öde. Mein stets nach Reizen suchender hochsensibler Kopf, den vor allem schickes, edles, außergewöhnliches und die extremen interessiert kann mit solchen lanweiligen Standard-Freizeitaktivtäten nichts anfangen. Aber glaub mir: ich wünschte sehr oft, dass ich auch mit solchen einfachen Dingen oder Urlauben zufrieden sein kann. Das denke ich mir wirklich oft, das wäre auch günstiger für mein Leben, wenn ich nicht jedes Jahr 20k für Urlaube ausgeben müsste und angenehm für die Seele wenn ich nicht ständig mehr, weiter, größer wollen würde.

    Dann würde ich Wingsuiten in einen chilenischen Vulkankrater empfehlen. Wärst du zwar nicht der erste, aber es ist nicht so langweilig wie Hobbys von Normalsterblichen. Teurer wäre ein Marsflug.

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