Beiträge von Quittengelee
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Alles klar, ich bestelle mir einen.
Du doch nicht, nur Cäsaristen und Diktatoren können mit Staatsgeldern machen, was sie wollen. (Edit: und Jens Spahn)
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Man könnte es als Ehrenamt mit Aufwandsentschädigung betrachten. Gute Nischenschulbücher sind rar und wenn ich hier so mitlese, wundere ich mich auch nicht mehr, woran das liegt.
Also, man kann durchaus auch Sachen für andere tun, wenn man sie gerne macht. Den Fußballnachwuchs des örtlichen Vereins sollte auch jemand trainieren, der Freude daran hat und nicht, wer reich damit werden will. Aber wenn ich das Gefühl hätte, ausgenutzt zu werden, meine Zeit zu verschwenden usw., dann mache ich das doch besser nicht. Die Einstellung sollte passen, sonst wird man m.E. nicht froh dabei.
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...Ich finde, Staaten sollten endlich mal aufhören, andere Staaten zu bombardieren, solange kein Angriff erfolgte.
Wenn's nicht so ein schlimmes Thema wäre, könnte ich an dieser Stelle laut lachen. Aber klar, Putin hat sich dahingehend ja auch schon geäußert.
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Mein Argument war, dass eine moralische Argumentation untauglich ist.
Untauglich, weil es den Leuten womöglich jetzt schlechter gehen wird. Und doch: moralisch richtig, weil er so ein Böser ist.
Irgendwo einreiten und jemanden mitnehmen ist in jedem Falle ein Vorgehen, das bewertet werden darf, moralisch, juristisch, vor dem Hintergrund von Machtinteressen... Wie auch immer man dazu steht, das Moralargument kam von dir.
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Wieso ist das Quatsch, was davon ist bitte keine Legitimation des Überfalls auf ein anderes Land und die Entführung des Staatschefs? Kann man ja so sehen, aber behaupten, dass man das weder gesagt noch gemeint habe ist sonderbar.
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Maduro ist ganz zweifellos ein übler Diktator und wenn es eine reine Frage der Moralität wäre, gäbe es eigentlich keine Alternative dazu, alles zu begrüßen, was ihn von der Macht entfernt und den Menschen dort eine Chance auf ein besseres Leben ermöglicht. Alleine an letzteres glaube ich als Ergebnis des heutigen Eingreifens nicht, ...
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In Venezuela lagert mehr Rohöl als in Saudi Arabien, wer behauptet, es ginge um Demokratie oder gar Drogen, der möge bitte einen vernünftigen Nachweis liefern.
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...Dafür müssen wir hier den Thread nicht zweckentfremden. Ich denke, darin sind wir uns einig, oder?

Schade, ich hätte mich gefreut, wenn Du das Einlenken meinerseits als solches erkannt und entsprechend reagiert hättest.
Du hättest erwartet, dass ich deinen Wünschen entspreche und auf bestimmte Weise handle. Macht oder nicht Macht, das ist hier die Frage

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Es gibt nahezu keine Führungsposition, in der man derart wenig "Macht" hat, wie in der Schulleitung. Ich bezweifle stark, dass es einer nennenswerten Anzahl von Personen in Schulleitungspositionen um diese Kategorie ging.
Macht ist Einfluss, etwas zu erreichen. Was man erreichen will, ist ja erst mal unabhängig davon, jedenfalls will man an bestimmten Stellen denken, "so wird's gemacht, weil ich es für richtig halte". Auch wenn es darum geht, anderen zu helfen, Schule in irgend eine Richtung zu entwickeln oder sonstige hehre Motive dahintersehen. Wenn einem alles egal ist, wird man ja nicht Schulleitung.
Jetzt kommt zum Grund, warum man Macht ausüben/Entscheidungen treffen möchte die Persönlichkeit. Wenn sich "Karen" nicht so verhält, wie man das als Chef will, kann man über die missliebige Kollegin lästern, ihr jeden Wunsch erfüllen und sie und sich dafür hassen, Angst haben, dass sie einen vom Thron stürzt, klare Ansagen machen, mit ihr reden, Kompromiss-Lösungen finden, die für alle okay sind oder sie ignorieren.
Als normale*r Kolleg*in hat man diese Bandbreite nicht. Man kann zwar ebenso lästern oder ignorieren, aber man setzt am Ende nicht den Stundenplan. Man vergibt nicht die A14-Stelle. Man entscheidet nicht über die Aufgabenverteilung.
Eigentlich betrübt es mich gerade, dass ich Leuten in Führungspositionen erklären muss, welche Macht sie haben.
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Ich würde mitmachen, unter der Voraussetzung, keine Verantwortung für irgendwas zu haben. Wenn der Verlag das organisiert: gerne, eben weil es an Nischenbüchern fehlt. Aber 'Herausgeber' sein und Zeit und Engagement investieren, um andere zu motivieren? Definitiv nicht für lau.
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Ich bin der festen Überzeugung, dass im Schuldienst viele Soziopathen und Narzissten die "Führungspositionen" bekleiden.
Ich leite mir das so her. Welche Triebkräfte gibt es, mehr Arbeit ("Verantwortung" ) zu übernehmen.
"Etwas gestalten wollen" hört man oft. Was denn? Den Mangel verwalten, die Bass besonders toll umsetzen?
"Mehr Geld" ne, nicht wirklich, gerade in Lebenszeit umgerechnet nicht.
Was bleibt als Motivation? Macht über andere auszuüben und diese das auch spüren zu lassen. Natürlich aus guten Motiven, weil man hat ja den Überblick, deshalb ist man ja in dieser Position.
Legitime Fragen. Wenn auch nicht jeder Soziopath sein möge, so geht es doch immer auch um Macht, das ist nunmal Teil der Jobbeschreibung.
Und auch wichtig: wie verändert sich jemand durch eine Machtposition?
Edit: oder anders, wir verändert es einen möglicherweise, wenn die eigene Motivation keine Passung mit der Realität hat? Wenn ich Chef werde, "um zu helfen" und Leute diese Art von Hilfe aber gar nicht wollen. Fange ich dann an, frustriert zu werden und es an denen auszulassen, denen ich helfen wollte? Insbesondere zum Thema 'Helfen' gibt's interessante Studien.
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Hm, ich kann mir vorstellen, dass die Kinder verschiedene Begriffe aus anderen Kontexten einbringen, um zu beschreiben, was sie wahrnehmen. Ich würde einer Referendarin jedoch unbedingt empfehlen, diese Begriffe aufzunehmen, mit den Kindern zu besprechen, was sie damit meinen und dann die Fachbegriffe zu verwenden. Mit geraden und falschen Ecken gibt's sonst Probleme beim Unterrichtsbesuch.
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Ich hätte gerne was Kreatives beigesteuert, aber mir fällt leider nichts ein! Die KI ist zu doof, um das Prinzip dahinter zu verstehen.
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wichtig ist auch, das haus der vierecke zu berücksichtigen. ich sage dann in den unteren klassen immer, dass ein rechteck ein besonders "schönes" viereck mit "richtigen ecken" ist, die man später rechte winkel nennt, und dass ein quadrat das "feinste" aller vierecke ist, nämlich ein rechteck mit richtigen ecken und allen seiten gleich lang. dann stelle ich auch fragen wie "ist ein quadrat auch ein rechteck?" etc..
Nachdem du Rechtecke als schön und Quadrate als fein definiert hast, sollen die Kinder Quadrate als Rechtecke erkennen? Oder müssen sie erkennen, dass Quadrate fein und schön sind?
Wenn ich verschiedene Vierecke einführen würde, dann wahrscheinlich eher durch Falten und Symmetrien erkennen und vergleichen/ordnen. Aber wohl nicht in Klasse 1.
Edit: wobei der Lehrplan der GS offenbar Parallelen und rechte Winkel einführt, da kann man das Thema auch gleich mit korrekten Begriffen beackern und muss keine Kindersprache erfinden. Finde ich jedenfalls, vielleicht geht es auch so, wie du beschrieben hast.
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Ja, das hast Du. Ich verstehe nach wie vor nicht, woran Du das konkret festmachst, wenn es nicht an "Karen" liegt. Aber das habe ich ja auch ausreichend erläutert. Dafür müssen wir hier den Thread nicht zweckentfremden. Ich denke, darin sind wir uns einig, oder?

Es liegt erstens an dem Schimpfwort, zweitens daran, dass Nachfragen der Kolleginnen mit Lachsmiley versehen werden und drittens daran, dass die folgende Handlung "ich mache jetzt extra alles so und so, dann sehen die, wie doof ihr Verhalten ist" für kindischen Trotz halte. Kindisch kann man mal sein, in der Reflexion sollte man das dann aber im Idealfall erkennen.
Ob du den Thread zweckentfremden willst, weiß ich nicht.
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Ich denke, den kennt er. Geht es Dir um die Verwendung gerade dieses Begriffs?
Hierzu einmal eine Beschreibung durch ChatGPT.
"Kulturelle Bedeutung und Nutzung:
In Deutschland wird der Begriff in den letzten Jahren zunehmend verwendet, vor allem in sozialen Medien, um bestimmte Verhaltensweisen zu kritisieren, die als unangemessen oder egoistisch angesehen werden. Die Bezeichnung ist jedoch auch sehr umstritten, da sie teilweise als abwertend oder stereotypisierend empfunden wird. Manche sehen in der „Karen“ eine Karikatur der „weißen Mittelklassefrau“, die in ihrer Wahrnehmung der Welt wenig Selbstkritik übt und durch ihre Privilegien in verschiedenen sozialen Situationen in den Vordergrund tritt."
Interessanterweise besteht hier keine Verbindung zum Rassismus, was womöglich daran liegt, dass das in den USA eine ganz andere Dimension besitzt und auch eben seit 1619 in der DNA der USA verankert ist.
Das ist durchaus rassistisch, darum geht es aber nicht. Warum ich die hier geäußerte Haltung ggü. Kolleginnen unangenehm finde, hab ich ja ausreichend erläutert.
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