...Arrestpflicht...
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Wer dieses Verhalten ernsthaft für "Komplimente" hält, braucht ein grundlegendes Sozialtraining. Ich bin aber sicher, dass du nur mal wieder auf Bodensatzniveau provozieren willst.
Das ist eine eher neue Entwicklung. Dass Menschen so in Angst leben ist irrational und der zunehmenden Berichterstattung geschuldet.
Im Gegenteil, es war früher noch schlimmer. Da hatte jede Frau CS-Gas in der Tasche, davon wurde dann irgendwann abgeraten. Wir durften nicht trampen, nicht allein im Dunklen unterwegs sein usw., die Gefahr sexueller Übergriffe ist für Frauen real.
Wundert mich wirklich sehr, dass manche Männer davon nichts mitbekommen haben wollen.
Kennt ihr das auch nicht?
Das stimmt mich ehrlich gesagt traurig. Schade das leider Vertreter meines Geschlechts es schaffen, solche Unsicherheiten (ob nun objektiv vorhanden oder subjektiv empfunden) erzeugen.
Das überrascht dich aber jetzt nicht wirklich? Soweit ab von Gesellschaft kann eigentlich niemand leben, dass er das nicht mitbekommen hätte
Aber man kann zusehen, wenn Menschen in Nicaragua, Pakistan oder Xinjiang unmenschlich behandelt werden? Wo machst du den Unterschied? Wir warten darauf, dass du die Grenze ziehst, wem man Miete/KV/Unterhalt zahlen muss und wem nicht.
Nein, auch da sollten wir selbstverständlich nicht zusehen. Das fängt bei Lieferkettengesetzen an und hört beim aufs Tapet bringen von Menschenrechten beim Geschäftemachen nicht auf.
Es ist es aber in diesem Kontext nur whataboutism. In Griechenland und Spanien landen Geflüchtete an, diese müssen auf irgend eine Weise versorgt werden, Asylanträge geprüft etc. unabhängig davon, dass in weiter weg liegenden Ländern Menschenrechte verletzt werden.
Kurz: WIR dürfen keine Menschenrechte verletzen, was wir tun, wenn wir diese Deals eingehen.
Daran sind jedoch nicht die Migranten schuld, sondern das ist Ergebnis eines veränderten Freizeitverhaltens.
Das ist in diesem Kontext Quatsch, weil Maylin85 ja gerade beschrieb, dass sie die einzige Frau war, nicht die einzige Person.
Tut es das nicht?
Wir haben an der Schule einen hohen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund. Die sind friedlich, die Eltern auch - weitestgehend.
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Bei uns auch, das sind die Eltern, die zum Elternabend kommen, während Chantals Mutter rauchend vor der Schule wartet, weil sie weder Job noch Hobby noch Interesse am eigenen Kind hat.
Davon abgesehen kann ich das unspezifische Unbehagen durchaus nachvollziehen, ich wollte auch nicht in einem Viertel leben, wo überwiegend arabische Männer wohnen. Das ändert aber alles nichts an der Frage, wie man mit Menschen an Grenzen umgehen sollte, nämlich tragfähige Lösungen finden.
Es ging um Schweden, das Caro07 ausdrücklich fachinformatiker bekräftigend als Beispiel heranzog.
Und zum Thema "unwohl fühlen durch fremdsprachige Ausländer", was ja im Osten so viel anders wäre:
"Der Ausländeranteil in Würzburg liegt bei rund 14,9 % (ca. 19.000 bis 20.000 Personen bei knapp 134.000 Einwohnern). Die Stadt Chemnitz verzeichnet einen nahezu identischen Ausländeranteil von 14,68 % (rund 36.955 Personen bei etwa 251.000 Einwohnern). Beide Städte liegen damit sehr nah am deutschen Großstadtdurchschnitt."
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Okay, ich gebe solche Listen auf, aber eben mit den Fachbegriffen (erläutern, wiedergeben, auf etwas hinweisen, erklären, betonen, unterstreichen, usw..), genauso wie ich es von meinen KuK in den Sachfächern erwarten würde ...
Ich weiß nicht. Klar, die Fachbegriffe kann man sich auch als fremdsprachige Lehrkraft problemlos vorher aneignen. Aber ein Gefühl in dem Sinne, dass man sofort hört, ob sich ein Schüler "gut" ausdrückt und das aufgreifen und besser ausdrücken kann, das braucht schon sehr viel Spracherfahrung. Ich weiß nicht, wie lange man im Land leben muss, bis man das kann?
Von dem habe ich nicht geschrieben und das auch nicht gemeint. Da ich mich wegen Spenden mit entsprechenden Organisationen auseinandersetze, weiß ich, dass es Organisationen gibt, die sich um Kriegsflüchtlinge kümmern. Natürlich sind es noch zu wenige.
Und ich sehe es so, dass Staaten in die Pflicht genommen werden müssen, da Asyl ein Menschenrecht ist. Da reichen private Organisationen nicht aus, die unkoordiniert irgendwo helfen.
Ich sehe auch nicht, warum ausgerechnet Deutschland oder Schweden sich nicht beteiligen sollten. Warum? Weil im Nachbarland kein Krieg herrscht? Oder sind Ukrainer noch okay und es geht nur um Moslems?
Gut, Gletscher ist Fachsprache, aber das wird die Lehrkraft in der Vorbereitung merken, es ging mir um den Gebrauch der richtigen Sprache im Unterricht allgemein. Man kann mal einen falschen Begriff nutzen oder einen Fall vergurken, das minimiert meines Erachtens nicht den Unterrichtserfolg. Da wo Sprache Gegenstand ist aber mitunter schon.
... (schriftlicher und mündlicher Gebrauch, Redenanalyse / politische Sprache, Vorgangsbeschreibung, Berichte, Gedichte / Lyrik produzieren und analysieren, Ganzschriften lesen, untersuchen, besprechen, Rezensionen, verschiedene Formate wie auch Lebenslauf und Motivationsbriefe, sprachliche Manipulation erkennen, usw...).
Das ist doch wohl alles Vermitteln von Sprache? Wenn man da kein ausreichendes Gefühl für die Semantik hat, bei Begriffen strauchelt, selbst nur 2 Synonyme kennt oder komplexe Fragen nicht beantworten kann, ist es problematischer als mal zu sagen, oh, ihr habt Recht, bei Gletscher müsste es "ein" heißen.
hier noch mal was von mir, für Alle, nicht Quittengelee: BITTE BITTE nehmt die DURCHGÄNGIGE sprachliche Bildung ernst. In ALLEN Fächern. Es ist nicht unsere Aufgabe im Fach Deutsch, die Sprache beizubringen und eigentlich ist es ein sehr wichtiger Teil des Fachunterrichts, eine differenzierte Bildungssprache beizubringen, wobei auf dem Weg dahin aufgrund der heterogenen, sprachlichen Voraussetzungen eben immer mehr Spracharbeit geleistet werden muss...
Wieso ist es denn nicht Aufgabe, in Deutsch Deutsch beizubringen? Grammatik, Rechtschreibung und Literatur sind ja wohl das reine Vermitteln deutscher Sprache. Und natürlich ist es ein Problem, wenn eine Lehrkraft die Fälle selbst nicht beherrscht, wenn sie sie den Kindern beibringen soll, wenn sie mal "das Gletscher" in Erdkunde Klasse 7 sagt, geht die Welt aber nicht unter.
Was soll Schweden hier aller 10 Beiträge? Willst du es so handhaben wie Trump, der mit seinen ICE-Beamten mordend durch die Städte zieht? Wir finden sicher noch mehr Beispiele aus der ganzen Welt, wie man mit dem Problem umgehen könnte.
Und ja, wer um Asyl bittet, hat das Recht, dass das überprüft wird. Dass das an der eigenen Grenze passiert und nicht in Indien ist doch irgendwie logisch. Warum willst du dich unbedingt um Geflüchtete aus Myanmar kümmern? Also mach das, wenn es dich glücklich macht, ich denke aber, wir sind schon mit der aktuellen Situation vor Ort ausgelastet. Ja, vor Ort, Spanien und Italien sind europäische Nachbarn, an deren Grenzen Menschen ankommen, für die eine verantwortungsvolle Entscheidung getroffen werden muss.
Wenn es um Mitgefühl geht, dann braucht man keine Unterschiede machen. Vor allem, die auf der ganzen Welt vertrieben werden. Die haben alle unser Mitgefühl. Da gibt es Organisationen, die sich dafür einsetzen, dass es ihnen in der Unterkünften an der Landesgrenze den Umständen entsprechend gut geht und sie nach dem Ende wieder zurückkönnen. Da können wir sehr wohl etwas machen, nämlich diese Organisationen unterstützen. Die Probleme müssen vor Ort gelöst werden und nicht im fernen Europa.
Man darf aber auch nicht alle in einen Topf werfen: Kriegsflüchtlinge, Wirtschaftsflüchtlinge, die nicht vor Verfolgung fliehen wie z.B. der aktuelle Fall der Marokkaner.
Da stimme ich dir zu. Leider kommt zu der Einmischung noch dazu, dass diese Menschen durch das Internet meinen, dass unser Leben das Non plus Ultra ist und dieser Standard leicht zu erreichen und nur positiv ist. Doch, was sie da sehen, ist nur die halbe Wahrheit. Das war ja auch zu DDR Zeiten so, als man Westfernsehen gesehen hat und sich nur dadurch ein Bild vom Ganzen gemacht hat.
Vielleicht sollte man sich einmal überlegen, woher das ganze Staatsvermögen kommt, das bei uns immer weniger wird, sodass an Stellen gespart wird, die man so nicht kennt: z.B. Straßensanierung (unsere Straßen hier sind in einem schlechten Zustand, das kannte man früher nur von Italien), Bahn (lokal müssen an einigen Strecken Züge extra langsam fahren, weil die Schienen das nicht mehr hergeben), Hilfen für Arme im Land usw. Bei uns gibt es eine Iniative der Tageszeitung, die immer wieder um Spenden bittet für verarmte Menschen in der Umgebung, die in Not geraten sind und sich manchmal nicht mal das Grundsätzliche leisten können. Ich gucke eher genau hin, wenn es um Menschen vor Ort geht. Diejenigen "Ausländer", die als Ungelernte bei uns Arbeit finden, werden ausgebeutet. Das gelobte Land sind wir schon lange nicht mehr.
Bin gerade über all die konservativen Aussagen überrascht. Dass unsere Straßen nicht saniert wurden, ist nicht die Schuld der Ausländer, dass es auch in Deutschland Armut gibt, kein Grund, Verantwortung für Asylsuchende abzugeben.
Komisch übrigens, dass da nicht die Schuld bei den Armen gesucht wird. Sollen die sich etwa keinen Job suchen? Was stehen diese faulen Stützeempfänger an der Tafel an oder leben unter der Brücke? Zynismus off
Natürlich muss man zwischen Kriegsflüchtlingen und anderen Personen unterscheiden, deren Asylantrag dann ja auch abgelehnt wird. Dir geht es aber offenbar darum, dass niemand erst europäische Grenzen Übertritt und vor Ort in Zeltlagern betreut wird. Dann müssen aber vernünftige Unterkünfte her. Und ein Plan, was passiert, wenn der Krieg im Heimatland 10 Jahre dauert. Man kann nicht die Türkei oder dubiose afrikanische Staaten und Milizen dafür bezahlen, sich um die Geflüchteten zu "kümmern", wenn man genau weiß, dass die Menschen unmenschlich behandelt werden. Ausgerechnet Christen sollte das doch einleuchten?
Doch. Es ist die Allzweckkategorie "Vorbild". Es gibt keine Punkte für positives Verhalten (Freundlichkeit, Pünktlichkeit, gepflegtes Auftreten, Engagement, Sicherheit ... also alles, was selbstverständlich sein sollte aber nicht dazu führt, dass man Punkte sammelt und besteht) aber durchaus Punktabzug.
oder noch schlimmer, Ich zitiere meine Fachleiterin Französisch "Natürlich darf ich Ihnen (mir) keine bessere Note geben, weil Sie perfekt Französisch sprechen, es wäre ja unfair den Anderen gegenüber. Aber ja, Herr X (Fach 2) kann und soll Punkte abziehen, wenn Sie fehlerhafte Tafelbilder abgeben" (sie bezog sich auf die Inhaltlichkeit, die sprachliche Richtigkeit in der Fremdsprache ist ja inhaltlich)
(Leider war besagte FL' auch der Meinung, meine Mitreffis, die Fehler in Französisch machten, könnten nicht dafür bestraft werden, weil es Aufgabe des 1. Staatsexamens gewesen...)
Da mit vielerlei persönlich gestricktem Maß zu messen ist aber schon sonderbar. Also Tafelbilder kann man vorbereiten, das Argument verstehe ich. Aber wer beim Sprechen gravierende Fehler macht in der Sprache, die er unterrichten soll, sollte doch auch inhaltliche Abzüge in Kauf nehmen müssen.
Vielen Dank euch allen für die Antworten und Tipps. Meine Fächer sind Englisch und Erdkunde.
Achso, ist Englisch denn deine Muttersprache? Erdkunde sollte ja nicht das Problem darstellen.
Aufgrund des Titels dachten wir, dass du an einer Grundschule arbeitest. Und da wird das sprachliche Vorbild wahrscheinlich noch genauer genommen...
Wenn man sich gerne Dinge privat ausdruckt, weil man spaß daran hat. Ist das völlig in Ordnung.
Danke, wie großzügig. Ich hatte meinen zweiten Beitrag dazu wieder gelöscht, in dem ich aufgezählt hatte, warum jetzt gleich einer erklären wird, warum es NICHT nötig ist, einen Drucker zu besitzen für NIEMANDEN und kam ja auch prompt. Seltsamerwise von dir, der so empfindlich reagiert, wenn Lehrerinnen dir oder deinen Kindern etwas vorschreiben wollen ![]()
Die Frage war halt, wofür man einen Drucker braucht, Leute haben wunschgemäß aufgezählt.
Ich musste durchaus eine Personalausweiskopie dem neuen Führerscheinantrag beilegen. Man kann das vielleicht für 60ct in einem Copyshop machen oder den Antrag im Amt ausfüllen oder sich noch etwas Umständlicheres überlegen, oder man kopiert, scannt und druckt einfach ganz bequem von zu Hause aus.
Ganz vergessen: Beihilfe müssen wir nach wie vor per Post einreichen, genau genommen müsste ich alle Rechnungen ohne Duplikat kopieren. Ich scanne sie aufgrund der hohen Anzahl nur ein, digital geht es aber leider hier immer noch nicht. Wenn ich ein sehr teures Medikament einzeln einreiche, dann drucke ich den Antrag auch wieder aus.
Mir fällt bestimmt noch mehr ein...
Ach und Briefmarken oder Rücksendeetiketten drucke ich ab und an.
Ich wüsste nicht, dass es bei der Bewertung von Unterricht einen Kriterienkatalog für Aussprache und Grammatik gibt, daher wüsste ich auch nicht, inwiefern man die Muttersprache extra berücksichtigen könnte.
Problematisch würde es m.E. werden, wenn die Kinder dich öfter nicht verstehen, die Arbeitsanweisungen häufig unklar sind. Oder wenn du inhaltlich Falsches vermittelst. Das wäre aber bei jeder Lehrkraft so, daher kannst du dich darauf vorbereiten (Tafelanschrieb vorher gut vorbereiten, Arbeitsaufträge vorher aufschreiben und ablesen oder auswendig lernen).
Das sind aber alles Sachen, die auch muttersprachlichen Berufsanfängern zu empfehlen sind.
Insofern: wenn du nicht so starke Ausspracheprobleme hast, dass die Kinder rätseln müssen, was du von ihnen willst, sollte eine andere Muttersprache m.E. kein Nachteil sein.
Ich würde auf jeden Fall als erstes mit den Kindern sprechen und dass sie natürlich nachfragen dürfen, auch wenn sie einen Fehler an der Tafel entdecken oder so. Und besonders Kinder mit anderen Erstsprachen werden sich gesehen fühlen, du bringst ja in jedem Falle auch eine Stärke mit als mehrsprachige Lehrkraft.
Lass mal überlegen... Ich denke aller 2-3 Tage brauchen wir einen Drucker. Antrag Jobrad, Perso-Kopie, Formulare für neuen Führerschein, Antrag Hundesteuer, Antrag Parkausweis für Schwerbehinderte, Bilder für Sachunterrichtsplakat "Berühmte Erfinderinnen", Rechnungen des selbständigen Familienmitglieds, irgend ein Mist für den Unterricht, der einem 21.30h einfällt, während Corona ein Haufen Homeschoolingzeug für die SuS und die eigenen Kinder, Songtexte, in denen man händisch rumschreiben will, einen Gutschein zu des Urgroßonkels Namenstages...
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