Mir geht's um die Unterschiede zwischen den Ländern und Schularten.
Thema Förderschule: es gibt keine vernünftigen Lehrwerke, lediglich alte werden unprofessionell überarbeitet. Mir ist es peinlich, dass die Kinder, die von der Grundschule zu uns kommen, besseres Material gewohnt sind. Ab und an gibt es auch bei uns Eltern, denen das auffällt. Außerdem ist es ein Arsch voll Arbeit, sich ALLES selbst aus den Fingern saugen zu müssen.
Hier gibt es Notengebung, auch in der Inklusion, das übt in diesem Falle sinnlos Druck auf alle Beteiligten aus.
Bei Grundschuldidaktik fällt mir auf, dass sich etwa in Mathe alle an PIKAS der TU Dortmund orientieren. Ist ein tolles Programm, nur frage ich mich, warum andere Unis das offenbar ihren Lehramtsanwärter*innen nicht vermitteln, so dass man Leuten, die fest im Berufsleben stehen, alles neu erzählen muss. So unfassbar viele neue Erkenntnisse kann es doch beim Thema Anfangsunterricht nicht geben, dass daraus aller paar Jahre neue Vorgaben gezimmert werden müssen.
Und wenn das doch der Fall ist, müsste an anderer Stelle wieder gekürzt werden. Was sollen die Kolleg*innen eigentlich noch alles leisten?
chilipaprika , gibt es bei euch aller 5 Jahre neue Curricula für die Gymnasien? Vorgaben, wie man Vokabeln lernen soll und wie viele Minuten jede Woche Physikformeln zu wiederholen sind?