Der andere Beitrag ist 3 Jahre alt, kann sich doch was Neues ergeben haben. Und dass jemand Daten wieder löscht, weil er fürchtet, erkannt zu werden, finde ich per se auch nicht komisch.
Beiträge von Quittengelee
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Wenn du es gelesen hast, hast du es offenbar nicht verstanden. Zwei inhaltlich nicht passende Seiten mit anderem Schriftbild und anderem sprachlichen Ausdruck tauchen in einer Arbeit auf. Die Lehrkraft weiß, dass manchmal Inhalte auswendig gelernt werden und wenn es zur Fragestellung passt, ist es auch in Ordnung für sie. In diesem Falle haben die offenbar nachträglich eingefügten Seiten aber nicht mal etwas mit der Aufgabe zu tun, was den Verdacht, dass die Schülerin keinen Plan hat, auch noch erhärtet.
Abgesehen vom rechtlichen Aspekt, den Seph mindestens 3x erklärt hat, ist es auch so albern, die Schülerin zu verteidigen, weil sie sich noch nicht mal selbst dazu geäußert hat. Du denkst dir seit Tagen total unwahrscheinliche Szenarien aus, um eine Kollegin zu widerlegen, die etwas sehr Wahrscheinliches äußert.
Wenn wir erfahren sollten, dass die Schülerin Schauspielerin ist und selbst angibt, alles auswendig gelernt zu haben und auch eine plausible Erklärung für das andere Schriftbild hat (plötzlicher Schreibkrampf nach Aufschreiben der 2,5 Seiten etwa), dann kannst du immer noch aus deinem reichen Erfahrungsschatz schöpfen und bestätigen, dass du das genau so schon oft erlebt hast.
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Ja, wir haben quasi immer die gleiche Aufgabenstellung. Kern ist die Darstellung von Theorien und die Anwendung auf ein Fallbeispiel. Die beiden Theorieteile (eigentlich wären 4 gefordert gewesen) sind die, von denen ich vermute, dass sie reingeschummelt worden sind. Die sind noch nicht mal korrekt gelöst ... wir hatten eine Musterklausur samt Musterlösung im Unterricht besprochen, daran hätte sie sich halten können, aber es sind Begriffe definiert und erklärt, die gar nicht nötig gewesen wären bzw. unter eine andere Theorie fallen. Einige SuS haben Dinge auswendig gelernt (Thesen der Sozialisation), das ist auch ok, manchmal ist das so. Aber 2.5 Seiten auswendig lernen wäre viel. Vor allem ist das Schriftbild und der Schreibstil ein wirklich heftiger Bruch - ich bin mir zu 100% sicher, dass sie das nicht in der Klausur geschrieben hat.
Wie bewerte ich das Ganze nun?
Wolfgang Autenrieth , hattest du das eigentlich gelesen?
Miss Miller , hast du die Schülerin darauf angesprochen und dürfen wir wissen, wie sie reagiert hat?
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Musste gerade an die Organisatorin des Turnfests in Leipzig denken, die 80.000 Teilnehmende, Freiwillige und 850.000 Gäste koordinieren muss. Ob die in der Planung auch mit WhatsApp-Gruppen arbeiten?

Vielleicht ist die Misskommunikation am Ende nicht auf das Medium, sondern auf was Persönliches zurückzuführen. Wenn man wo neu ist und Dinge anders macht oder machen will, ist man eher als Mobbingopfer anfällig. Da ist die WA-Gruppe vielleicht das Symptom, nicht die Ursache?
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Über Zahlen habe ich gar nicht gesprochen, es ist ganz objektiv so, dass Inklusionskinder mit GE und der überwiegende Teil mit ES eben nicht zielgleich beschult werden können und darum völlig zurecht nicht am Gymnasium sind und das ist für den Betroffenen auch gut so.
Förderschwerpunkt Hören haben wir sogar überproportional viele im Vergleich zu Gesamtschulen, weil die bei uns tendenziell sogar besser aufgehoben sind.
Ich spreche aber über Zahlen. Warum sind denn Jugendliche d.E. mit Förderschwerpunkt Hören besser am Gym aufgehoben als an der Gesamtschule? Weil der Unterricht am Gymnasium leiser ist und dort weniger nichtdiagnostizierte Verhaltensauffällige beschult werden? Und warum denkst du, dass Inklusion von zieldifferent Beschulten an allen Schularten außer dem Gymnasium besser wäre? Wie sollen denn die Haupt-, Real- oder Gesamtschulen das alleine leisten?
Ich fürchte, die meisten Gymnasiallehrkräfte halten ihre Schulform für was Besonderes. Die durchschnittliche Oberschullehrkraft will aber auch nichts weiter, als ungestört unterrichten und ihre SuS zum Abschluss führen.
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Ich hab immer sehr schnell Leute im Verdacht, nur KI zu sein. Besonders, wenn sie mit großen Problemen aufwarten in ihrem ersten/ihren ersten Beiträgen. Ich hab dann sofort ein Gefühl, dass das nicht wahr sein kann, weil Menschen so nicht sind. Ich versuche, dann nichts mehr zu schreiben. Gemeldet habe ich schon öfter, ist nix passiert, blöd was im Thread selbst geschrieben habe ich auch und das wurde oft gelöscht durch die Moderation (ich akzeptiere das!). Mir tun die Kollegen hier leid, die den TE glauben und denken, die Welt sei so schlecht.
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Verstehe ich nicht. Ich denke nicht, dass die Welt schlecht ist, weil Luisa ein Problem hat und ich muss dir auch nicht leid tun deswegen.
Schriebst du nicht kürzlich im Frust-Thread, dass du enttäuscht bist, weil in einer WhatsApp-Gruppe jemandem für irgendwas gedankt wurde, was eigentlich du initiiert hattest? Menschen sind empfindliche Wesen, Therapieplätze nicht ohne Grund rar.
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Ich habe nie behauptet, dass Lisa russischer Bot ist. ...
Russisches Brot hab ich gelesen

Und Sorgen macht einem alles mögliche, man muss aber nicht jede Sekunde des Tages an den Weltuntergang denken. Im Zweifel ist der Klimawandel sowieso das garausmachendste Übel und schneller als Botverdummung.
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Und generell gilt (habe ich aber schon mehrfach geschrieben) wenn dir jemand komisch vorkommt: melde den User - aber diffamier ihn nicht im Thread. Das ist kontraproduktiv, denn es könnte genauso gut ein echter User mit einem Problem sein.
Dann mach doch den Thread zu und frag die TE in einer PN, ob sie existiert und warum es zwei gleiche Threads gibt mit einer Menge Antworten aber ohne Reaktion ihrerseits, dann muss hier niemand spekulieren.
Verarscht werden ist nämlich genauso nervig, wie eine Anfrage stellen und für ein Troll gelten zu werden, obwohl man möglicherweise keiner ist. Im Gegensatz zur Theorie schreiben in der Praxis hier Leute von Hand und mit NI (=natürliche Integillenz).
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Er kann relativ Problemlos auf das Gymnasium, auch dort findet ganz normale Inklusion über diverse Förderbedarfe statt, auch wenn oft anderes unterstellt wird. Das Kernproblem am Gymnasium ist, dass dort kein zieldifferenter Unterricht geleistet werden kann. So lange es zielgleich ist, lässt sich fast alles andere irgendwie regeln.
Da wird nichts unterstellt, guck bitte mal, wie viele Inklusionskinder in deinem Wohnort an einem Gymnasium und wie viele in einer Mittel-Sekundar-/Oberschule unterrichtet werden.
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Und deswegen gehtdas gemeinsame Beschulen meines Erachtens nicht und es war richtig, Kinder mit abweichendem, eine Mehrheit beeinträchtigenden Sozialverhalten gesondert zu beschulen.
Das habe ich nicht gesagt. Ich habe gesagt, es ist anstrengend. An Erziehungshilfeschulen sind ausschließlich nicht gruppenfähige Kinder, die tun sich gegenseitig auch nicht gut. Ist halt in jedem Falle schwierig, aber natürlich ist der Rollstuhl nicht das Problem.
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Es ist halt einfacher, je homogener die Klasse ist. Ich hab an der Förderschule Lernen auch Kinder, die an der Grenze zur geistigen Behinderung sind, die sind genauso frustriert, wenn sie eine 5 schreiben. Noten sind bei uns nicht abgeschafft an der Förderschule. Und das Verhalten gewalttätiger Kinder oder von Kindern mit Autismus sind anstrengend, ist einfach so.
Ich weiß nicht, was Inklusion ist, vielleicht wenn man Lehrpläne und Noten abschafft? Ernsthaft, die Behindertenrechtskonvention soll sich gerne um rollstuhlgerechte Eingänge zu Restaurants und Behörden kümmern, Gebärdendolmetscher*innen in der Tagesschau. Schule ist einfach Schule und kein Austragungsort für alle gesellschaftlichen Probleme.
Edit: ich bin ja seit Jahrzehnten für eine Schule, in der in Lernräumen Lehrkräfte sitzen und für ihr Fach eine Lernumgebung vorbereitet haben. Die SuS können sich aussuchen, wo sie hingehen und dort Zeit mit ihrem Projekt verbringen. Dann könnte man auch für diverse Niveaustufen was vorbereiten. Für viele psychische Erkrankungen braucht es trotzdem besondere Bedingungen.
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Es würde mir im Traum nicht einfallen, für einen Forumsbeitrag oder einen Email die KI zu öffnen und einen Prompt zu formulieren. Da bin ich schneller, wenn ich den Text selbst formuliere und dann bin ich auch zufriedener damit.
... Selbst wenn es schneller ginge, dann kann ich doch auch gleich die KI zu Lösungen befragen. Sie formuliert bestimmt viele famose Ideen zu Problemen im ersten Jahr einer Lehrkraft. Der Witz ist doch aber der Austausch in einem Forum.
Ich formuliere doch auch nicht meinen Tagebucheintrag per KI und speichere ihn ungelesen ab. Oder beim Therapeuten einen vorformulierten Text mitbringen zu "meine Ängste, Kindheit, Kellertreppe, Zusammenhänge" und der Therapeut dann so, Moment *tipp* "was sagt Freud zu Kellertreppe, Angst, Kindheit..." Und dann schickt man sich die Informationen zu

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Ohne Fleiß kein Preis.
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Nochmal: Warum muss das ein Problem sein? Wenn ihr euch für die beiden anderen Klasen einig seid eine Stadtführung buchen zu wollen, dann könnt ihr das doch unabhängig von dem Kollegen machen. Alternativ könntet ihr euch auch mit dem Kollegen einigen, dass er die Stadtführung für alle macht und das gesparte Geld in einen anderen Ausflug investieren oder- verrückte Idee- nicht ausgeben. Das dürfte manche Eltern freuen.
Ich verstehe es so: der Kollege wurde auserkoren, für alle das Programm zu machen, dann bucht er das Schwimmbad aber keinen Stadtführer und die anderen wissen nichts davon, erfahren 3 Wochen vorher, dass ein Teil der 8b ins Schwimmbad darf und kein Stadtführer gebucht wurde.
Edit: wenn dem so ist, kann man nur sagen, dass man jetzt schriftlich haben möchte, was geplant ist und sich um den Rest selbst kümmern.
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"Herde" finde ich schön in diesem Kontext und abonniere mal diesen feinen Thread...
Kann man da eigentlich Bilder knipsen oder lauft ihr nonstop diese krassen Routen?
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Verhältnismäßig gute Leistungen bayerischer SuS könnten auch damit zusammenhängen?:
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Ich finde übrigens durchaus grundsätzlich gar nicht verkehrt, dass es gewisse Kontrollmechanismen gibt... -
Ja, eigentlich ist die Mehrheit gegen das Schwimmbad. Aber wenn er's trotzdem macht (oder eher machen lässt), dann entsteht Ausgrenzung. Und das will ich nicht. Ich gebe also nach in dem Punkt. Um weitere Missstimmungen zu vermeiden.
Mit Respekt hat zu tun, dass man sich nicht wichtiger nimmt als andere. Regeln sind für alle da, ob sie einem nun passen oder nicht. Auch das Akzeptieren von Mehrheitsentscheidungen hat mit Respekt zu tun. Wenn jeder macht, was er will, ist eine Gesellschaft nicht existenzfähig.
Aber der Kollege geht doch gar nicht ins Schwimmbad?! Er will, du willst nicht, gehst dann für ihn? Das ergibt keinen Sinn.
Und zum Respekt, ja, dich stört seine Art. Vorschläge, wie du damit umgehen kannst, ignorierst du aber. Was hättest du denn gerne hier gehört? Wie unmöglich der Typ ist? Ich fürchte, das bringt dich nicht weiter, weil es die Zusammenarbeit nicht verbessert. Du kannst ihn nicht ändern, nur deinen Umgang mit der Situation
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Auf das Schwimmbad lasse ich mich sogar ein, weil es eben sein Wunsch ist. Ich verstehe zwar nicht, warum er dann dennoch partout nicht mit ins Bad, sondern sich um den Rest seiner Klasse kümmern will, aber Aktivitäten, bei denen zwei Drittel der Schüler ausgeschlossen werden, will ich nicht. Dann geh' ich halt selber mit ins Bad.
Verstehe ich nicht. Du schriebst doch gestern:
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Die anstehende Klassenfahrt macht mir richtige Bauchschmerzen. Er ist nicht bereit, Mehrheitsentscheidungen zu akzeptieren. Was die anderen Lehrer nicht wollen, möchte er mit seiner Klasse einfach allein machen (z. B. Ausflug in ein Schwimmbad).
Und was das ganze mit Respekt zu tun hat, den du mehrfach erwähnst, verstehe ich auch nicht. Okay, du bist genervt. Und nun?
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Vielleicht werde ich es mit 20 Jahren Berufserfahrung anders wahrnehmen. Aber mit einer Anzahl an Berufsjahren, die sich (noch) an einer Hand abzählen lassen, empfinde ich den häufigen Austausch als sehr bereichernd. Und hin und wieder auch arbeitserleichternd.
Zum Thema "unnötig": Warum glaubst du, dass es keinen Mehrwert für die Schüler hat? Oder ist der Mehrwert so gering, dass er den (angeblichen) großen Aufwand nicht rechtfertigt?
Ich bin nicht die Angesprochene, aber wo liegt der Mehrwert denn für dich? Wenn Lehrkräfte sich austauschen wollen ist das doch schön, wenn sie es nicht wollen, ist die Stimmung schlecht, wenn man sie zwingt. Und dass der ganze Jahrgang auf dieselben Aufgaben trainiert wird, ist ja nun per se kein Mehrwert.
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Vielleicht mag jemand von euch unterschreiben? Bringt am Ende juristisch gesehen nichts, weil der Landtag die Petition sowieso bearbeiten muss. Aber es hat doch mehr Gewicht, je mehr Leute unterzeichnen, denke ich.
Der Ärger geht v.a. um zu kürzende Abminderungsstunden und dass Lehrkräfte ab 58 keine Entlastung mehr bekommen sollen mit der Begründung, es hielte sie statistisch gesehen nicht davon ab, früher in Rente zu gegen.
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