Die Beschädigungen an Unterseekabeln, Abschießen von Flugzeugen... Russland wird immer weitergehen, wenn Europa keine Strategie einfällt.
Beiträge von Quittengelee
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Es müsste halt reguliert werden, kann ja dann Merz als erste Amtshandlung tun. Die Grünen dürfen natürlich nichts verbieten.
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Meine Erfahrungen in der UK von vor zwanzig Jahren: zum Glück nicht krank geworden im Auslandssemester, denn:
Termin beim Hausarzt: eine Woche Wartezeit, die Nurse hat dann aussortiert, wer bis zum Arzt durfte, der Rest wurde mit Ibuprofen nach Hause geschickt. Eine Kommilitonin musste zum Zahnarzt, dick geschwollene Backe. Kann empört wieder: Termin erst in drei Tagen. Nach drei Tagen: war nur der Termin zum Formulare ausfüllen, nochmal drei Tage warten. Ist dann nach Hause geflogen, ging schneller. Eine britische Kommilitonin wartete 1,5 Jahre auf einen Termin beim Augenarzt, trotz Zusatzversicherung. Und dann bekam sie plötzlich einen und musste dafür ihren gebuchten Urlaub stornieren, denn sonst hätte sie wieder so lange warten müssen.
Das ist in Deutschland aber leider nicht viel anders. Ich vermute, auch deswegen gehen immer mehr Leute in die Notaufnahmen der Krankenhäuser mit immer unbedeutenderen Erkrankungen. Es gibt z. B. Hausarztpraxen, die grundsätzlich nicht ans Telefon gehen, so dass man sich zur Terminabsprache vor Ort anstellen muss.
Und dass Privatpatienten überall schnell Termine bekommen stimmt so auch nicht.
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Bürgerversicherung (wie in Kanada oder der Republik China auf Taiwan), steuerfinanzierte Krankenbehandlung (wie im UK oder Spanien) fielen mir da sofort ein. Der Vorteil bei beiden gegenüber dem System der Pflichtversicherung ist, dass niemand einfach aus dem Raster fällt. Die Niederlande fahren mit ihrer privaten Krankenversicherung auch nicht so schlecht.
UK und Spanien sind Jetzt nicht die Länder mit dem tollsten Gesunsheitssystem, die mir so eingefallen wären, aber wenn du meinst...
In jedem Falle haben wir doch einen SPD-Gesundheitsminister, müsste der nicht sozialverträgliche Ideen haben?
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Diese Diskussion haben wir ja auch schon vor ein paar Jahren geführt. Ich denke, an den Parametern hat sich nichts geändert.
Nein, das haben wir nicht. Die Voraussetzungen des TE sind fundamental andere als die anderer User.
Solange der TE weiß, worauf er sich einlässt, kann man ihm nur alles Gute und viel Glück bei seinem Vorhaben wünschen.Das auf jeden Fall.
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Ich gehe davon aus, dass der Threadersteller trotz Beförderungsamt und Vollzeit eine intensive/gute Beziehung zu dem Kind aufbauen kann. Er wird ja hoffentlich nicht 24/7 arbeiten müssen. Es gibt eben weniger me-time oder es ist eine us-time.
Der TE hat mehrfach erzählt, dass er in einer besondere Situation lebt und daher Sorge hat, eben nicht genug Zeit für das Kind zu haben.
Aber offenbar hatte er sich ja schon entschieden, bevor es diesen Thread gab.
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Dann erledigt man aber diese Aufgaben in der Freizeit, also unbezahlt. Das ist Karriere?
Nein, das tut man nicht automatisch. Der TE hat ja bereits Abminderungsstunden für die Tätigkeiten, die er statt Unterricht ausübt. Teilzeit wäre weniger Unterricht für weniger Geld.
Dass Karriere im Schuldienst nicht mit gigantischen Aufstiegschancen und Reichtum belohnt werden ist jedem klar, denke ich. Manche Leute haben aber Bock auf derlei Aufgaben, mehr Bock als im Verein Ehrenamt zu leisten und eben auch mehr Bock als auf Unterricht. Ist ja nicht für jeden anstrengend, weniger zu unterrichten und stattdessen mehr zu organisieren. Und wer schon 5 Abminderungsstunden hat, der sitzt nicht in Der Freizeit an der Arbeit, wenn er es nicht darauf anlegt.
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Das kann auch die Oma sein. Im Falle des TE möchte er aber selbst diese Bezugsperson sein. Vollzeit, Beförderung UND intensiv begleitender Elternteil dürfte irgendwo kollidieren und das ist für das Kind nicht so relevant wie für die Eltern, die sich diese Fragen stellen.
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Positiv formuliert: die Beitragsbemessungsgrenze
- ermöglicht bei der der GKV, dass viele drüber sich trotzdem gesetzlich versichern, ohne zu sehr auf den Beitrag zu gucken (weil außerhalb des Beamtentums der Arbeitgeber immer die 50% des Beitrags dazugeben)
- kappt auch die Leistungen des ALG und der Rente
(ich habe letztens entdeckt, dass es Länder gibt, wo es NICHT der Fall ist - tadaaa Frankreich - und ich staune echt, wie man als Staat auf die Idee kommen kann, jemandem 6000 Euro Arbeitslosengeld auszuzahlen).Das verstehe ich nicht. Was hat der Beitrag zur Krankenversicherung mit dem ALG zu tun in Frankreich?
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Und jetzt rechne das Ganze mal mit der GKV durch und frage dich, warum ich die Lehrerbesoldung als viel zu gering erachte und mich lieber durch die IG Metall vertreten lassen würde.
Dass das ein Ausnahmefall ist, ist dir aber bewusst. Du kannst übrigens auch als Angestellter arbeiten, dann stimmt das Verhältnis Einnahmen/KV-Beiträge wieder.
Eine echte Schweinerei sind doch die Beitragsbemessungsgrenzen. Egal, ob man 5. 000 oder 50.000 im Monat zur Verfügung hat, man bezahlt dasselbe. Bzw. wer 50.000 verdient, lässt sich eh privat versichern. Wieder mal müssen nicht die den Spaß finanzieren, die das Geld haben.
Ich bin für die Abschaffung der PKVen. Sollen sich bitte alle gleichermaßen an den Gesundheitskosten beteiligen.
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Teilzeit, um den Workload zu schaffen? Das ist kein besonders sinnvoller Tipp.
Verstehe ich, aber nur bis zu einem gewissen Grad- hier wird oft ein Dogma draus. In diesem Fall möchte jemand Zeit haben und Karriere gleichzeitig. Da könnte es Sinn ergeben, Unterrichtsstunden zu reduzieren, damit man sich auf die neuen Aufgaben konzentrieren kann.
Und wenn ein Mann schon mal über Teilzeit nachdenkt, muss man es ihm auch nicht gleich wieder ausreden... Finde ich

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... Allerdings möchte ich ergänzen, dass ich jetzt feststelle, dass sich Kinder quasi an nichts erinnern, das sie vor dem 3 1/2 Lebensjahr erlebt haben...
Das ist so geschrieben falsch. Nur weil sich kleine Kinder an etwas nicht erinnern, bedeutet es natürlich nicht, dass es sie nicht am entscheidendsten prägen würde.
Aber klar, die Entwicklung eines Kindes kann grundsätzlich auch eine andere Bezugsperson begleiten.
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Mir fällt auf, dass du mehrfach schreibst, Familie ginge vor alles... jede Sekunde mit dem Kind wäre besonders wichtig... nach einem Schicksalsschlag hättest du andere Prioritäten... aaaaaber eigentlich willst du die Stelle unbedingt und es sei doch bestimmt machbar.
Lass mich spekulieren: Wenn du die Aufgaben übernimmst, dann wird es immer der andere Elternteil sein, der bei Kindkranktagen zu Hause bleiben wird, du bist ja nicht entbehrlich. Der andere wird den Löwenanteil der Elternzeit nehmen, weil Beförderung annehmen und erst mal ein Jahr von der Bildfläche verschwinden, dafür hat man zu viel Gewissen. Dann wird der andere Elternteil die Eingewöhnung in der Kita machen. Später kümmert er sich um die Musikschule am Nachmittag und bringt das Kind zum Zahnarzt. Am Ende wird immer der Job Priorität haben, weil du nicht wegen einem Zahnarzttermin deines Kindes die Konferenz nicht besuchen kannst, die du selbst leitest oder whatever.
Will sagen, ich hab keine Ahnung, wieviel Zeit A15 kostet, aber den Vorsatz, dass Familie dann noch Vorrang hat, halte ich für unrealistisch. Diese Entscheidung würde ich also treffen, ist es okay, dass eben nicht die Familie an erster Stelle kommt, sonst bemogelst du dich m.E. selbst, weil du eben den Job haben willst.
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@1996 , was verwirrt dich an meinem Beitrag? Das war ein Witz. Also das mit dem Urlaub stimmt, aber ich kenne Herrn Piwarz nur vom Sehen, wir haben noch nie miteinander telefoniert.
Edit: huch, wir haben seit ein paar Tagen einen neuen Kultusminister, habe ich bestimmt einen wichtigen Weihnachtsrundbrief nicht gelesen

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Klingt gut! Ich sollte öfter Rat bei ChatGpt suchen. Kann man auch ein Therapiegespräch führen?
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Der Sängerkrieg der Heidehasen, gehörte allerdings meiner großen Schwester. Die erste selbst erworbene Kassette war billiger Techno.
Und bei dir?
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