Beiträge von Quittengelee

    Solche Leute wie Du, die nur polemisch daherreden, sind in dieser Diskussion nicht hilfreich.

    Oder so Leute wie Maylin85? Polemisch ist hier ja so einiges.

    Nein, aber bis zum Zeitpunkt der physischen Lebensfähigkeit außerhalb des Körpers der Mutter, also 24. Woche (meine ich?). Meinetwegen setz noch einen Puffer von 2 Wochen rein, aber irgendwo zwischen Woche 20 und 22 wäre meines Erachtens ein vernünftiger Kompromiss.

    Eben, nennt sich Diskussion und das wäre eine Begründung.

    Edit: Rest gelöscht. Mir stößt deine obige aggressive Wortwahl auf, dich bezeichnet auch niemand als parasitären Zellhaufen.

    Es gibt übrigens auch die Möglichkeit, gar nicht zu antworten. Den Stress machst du dir ja letztlich gerade selbst, auch wenn er total verständlich ist.

    Es ist ganz generell nicht nötig, das erste Gespräch mit der Schulleitung zu führen, den Anspruch hat man als Elter nunmal schlicht nicht, da hat deine SL dem ganzen zu viel Gewicht beigemessen.

    Ich würde ein paar Tage warten, dann in Ruhe eine Mail schicken oder anrufen: Liebe Frau X, am 22.2.2222 ist Elternsprechtag. Falls es vorher ein akutes und dringendes Anliegen gibt, teilen Sie mir dieses thematisch mit, dann entscheide ich, ob ich dafür einen extra Termin anberaume. Die Kriterien der Leistungsbewertung unserer Fachschaft entnehmen Sie bitte diesem und jenem Pamphlet, zum ersten Elternabend wurde diese ausführlich erläutert.

    Bei Problemen mit Ihrer Tochter können Sie sich auch immer an unsere hervorragende Schulsozialarbeiterin oder unseren fantastischen Beratungslehrer wenden, deren Sprechzeiten Sie auf unserer Homepage finden.

    Oder kurz: sachlicher werden, auch wenn die Mutter emotional ist. Wenn du formal alles richtig gemacht hast, brauchst du dich nicht drängen lassen.

    Und für alle hier: Manchmal (immer?) ist die Feder stärker als das Schwert.

    Wenn das Zitat auch etwas überraschend kommt, weil vom Schreiben bislang nicht die Rede war, das Problem bleibt das Gleiche:

    Du wirfst Menschen, die mitteilen, dass sie erst auf Klassenfahrten fahren, wenn dafür ein Dienstkonto gestellt wird, indirekt vor, aggressiv, gewalttätig und gegenüber ganz konkreten Menschen unfair zu sein. Das ist ein großes Problem, weil du (hier stellvertretend für viele, viele andere Kolleg*innen) eine Verdrehung der Tatsachen vornimmst.

    Nicht die, die sich legal verhalten, sind die Unfrieden auf Erden stiftenden Bösen. Sondern die, die aus einem vor Jahrzehnten gemachten Planungsfehler, einer Gesetzeslücke oder übersehenen Schludrigkeit eines Vorvorgängers heraus immer weiter etwas Falsches tun, um nicht anzuecken, bringen die in Misskredit, die sich eigentlich genau richtig verhalten.

    Siehe Klassenfahrtthread und Susanneas Begründung, warum ausgerechnet der ein Kollegenschwein sein soll, der sagt, dass er nicht 24 Stunden wach sein und Verantwortung übernehmen kann.

    Was ich nicht verstehe, ist folgender Widerspruch:

    a)

    - Ich kenne meinen Schulträger,

    - ich werde auch in 20 Jahren noch konstruktiv mit ihm zusammen arbeiten

    b)

    Ich mache aus dem Schulträger keine Person. Ich weiß, dass das eine Institution ist. Aber ich weiß auch, dass dort an den Schreibtischen Menschen sitzen, mit denen ich rede(n kann).

    Wieso knüpfst du das konstruktive Reden mit Vertretern einer Behörde an dein halblegales Verhalten, das nichts aber auch gar nichts mit den Menschen, die in dieser dieser Behörde arbeiten, zu tun hat? Es fehlt eine gesetzliche Regelung und kein guter Wille des Schulträgers oder gar der dort Arbeitenden.

    Oder können auch Eltern nicht mehr auf deine konstruktive Zusammenarbeit hoffen, wenn sie sagen "ich überweise kein Geld auf das Privatkonto einer mir kaum bekannten Person"? Oder irgend ein anderes Beispiel, hatte ja bereits ein Konkretes beschrieben. Nimmst du selbst anderen persönlich übel, die sich weigern, ein Fehlverhalten zu begehen? Wenn nicht, warum erwartest du das von anderen? Oder scheust du schlicht und ergreifend den Konflikt in deiner Gemeinde mit enttäuschen Eltern etc. pp.?

    Edit: mir ist das deswegen so wichtig, weil ich es für das Grundübel so mancher Kollegien halte: ich bestehe nicht auf meinem Recht, weil sich jemand persönlich angegriffen fühlen könnte. Und oft genug ist es leider auch so.

    Diese Güterabwägung muss aber die betroffene Frau treffen und sonst niemand. Es ist die Frau, die sich ggf. ihre Bildungskarriere oder ihre Berufslaufbahn ruiniert, die die finanziellen Nachteile trägt, die im Falle des Weggebens des Kindes mit Stigmatisierung aus dem Umfeld konfrontiert ist und die sich den Körper ruiniert und, wenns blöd läuft, mit Schwabbelwampe, Dehnungsstreifen, Rissen, Inkontinenz etc. leben muss. Diese Opfer muss man freiwillig erbringen wollen und in diese Entscheidung hat auch niemand reinzugrätschen.

    Frauen haben immer abgetrieben und werden immer abtreiben. Die Frage ist lediglich, in welche Bedingungen und Risiken man sie zwingt.

    Also bist du dafür, dass man bis zum Einsetzen der Wehen abtreiben können soll? Darf man dann auch ein Neugeborenes töten, wenn es die Karriere ruiniert? Überlebt ja auch nicht alleine.

    Das Problem ist halt, wie so oft, dass es alleine Frauen trifft und Männer darüber entscheiden. Aber die grundsätzliche Frage, bis zu welchem Monat Abtreibung okay ist und ob man zum Beispiel eine Beratung vorschalten sollte, finde ich schon diskutierenswert. Wenn ein schwerbehindertes Frühchen auf die Welt kommt müssen Ärzt*innen auch alles daran setzen, das Leben zu erhalten. Ist schon etwas komplexer.

    Allein der Papst und seine Begründungen interessieren mich dabei einen Scheiß.

    Ich mache aus dem Schulträger keine Person. Ich weiß, dass das eine Institution ist. Aber ich weiß auch, dass dort an den Schreibtischen Menschen sitzen, mit denen ich rede(n kann).

    Was ändert dein Reden mit den Menschen an dem beschriebenen Problem? Offenbar bin ich nicht die einzige, die dich nicht versteht.

    Noch 'ne Runde? Wer zahlt?

    :prost:

    Könnte auch dein dritter Beitrag dieser Art allein in diesem Thread sein, oder? Du stehst halt einfach über den Dingen, da kommen wir einfach niemals ran.

    ...

    Ich vermute, sie will irgendwie auch den Frust an mir auslassen, da ihre Tochter ja niedergeschlagen sei. ..

    Manchmal hilft es, sich nicht sofort zu verteidigen, sondern das aufzugreifen und anzunehmen, was der andere anbietet. Wenn die Tochter niedergeschlagen ist, könnte man sagen, "Ja, das verstehe ich." Und dann könnte man etwas vorschlagen, das einen Ausweg anzeigt, etwa "Aber es gibt zum Glück wirklich Wege zu einer besseren mündlichen Note, den Ihre Tochter gehen kann. Als ersten kleinen Schritt könnte sie sich zum Beispiel vornehmen,...". Kann sie sich das auch vorstellen?

    Du machst aus "dem Schulträger" eine Person, das ist aber eine Institution. Oder muss dann Herr Müller vom Amt sein Privatkonto zur Verfügung stellen, wenn du dich weigerst? Ist er dir persönlich böse und kommt nie wieder zum Kaffeetrinken vorbei? Was wäre das für ein Mensch?

    Es geht also gar nicht um Stilfragen, sondern darum, dass du aus einem Sachverhalt ein persönliches Ding machst und damit (ja, auch dir unbekannten) Personen aber eben realen Personen das Leben schwerer machst, indem du dich davor scheust, ich sag mal Sand im Getriebe zu werden. Dafür musst du überhaupt nicht unfreundlich werden zu der Person, die den Schulträger vertritt, das kann man total freundlich erklären.

    Ich hab neulich nachgefragt, warum die Lehrkraft eine Lektüre nicht über das Schulbudget bestellt, wie in Sachsen verpflichtend, sondern den Eltern gesagt wird "bis Montag Buch x für 9,99 € kaufen und lesen lassen, über das Buch wird eine Klassenarbeit geschrieben." Ich war die einzige, wie so oft. Und eine Mutter hat dann verschämt bei mir nachgefragt, was aus meiner Anfrage eigentlich geworden ist, sie habe das nicht gewusst mit dem Lektüregeld. Ich habe von der Lehrkraft bis heute keine Antwort bekommen, die Eltern haben alle das Buch gekauft, weil am Ende will man ja nicht die Lehrpersonen verärgern und die Note fürs Kind ist das Allerwichtigste. Und so viel Geld sind 9,99 ja für die Rechtsanwälte und Zahnärztinnen ja auch gar nicht.

    Gerade dadurch, dass aus Sachfragen Personenfragen gemacht werden, erschwert man so viele Situationen, macht aus eigentlich sachlicher Kommunikation einen persönlichen Angriff und manifestiert sie in alle Ewigkeit.

    Sorry, CDL , weder bin ich Anwältin für irgendwen, noch habe ich ein persönliches Problem mit dir, da interpretierst du nun zu viel hinein. Ich beziehe mich auf Aussagen, in diesem Falle, dass Frauen irgendwas müssen. Für mich klingt das nicht besser als "junges Fräulein, tu mal dies oder lasse das", du hast es anders gemeint, für mich klingt es so, ob du das intendiert hast oder nicht.

    Stimmt, es war nicht Zauberwald, ISD schrieb:

    Zitat

    Gerade vor dem Hintergrund ist es ein Hohn Frauen vorzuwerfen, sie hätten nach oben geheiratet, würden sich aushalten lassen, etc. Und nur, weil frau heute rechtlich die gleichen Chancen hat, als noch vor 50 Jahren, steckt vieles noch unbewusst in den Köpfen von Frauen und Männern(die immer noch in der Regel in den entscheidenden Positionen sitzen). ...

    Es geht um den Vorwurf, der in beiden Beiträgen mitschwingt, benachteiligte Frauen seien selbst Schuld.

    Naja, ein Diktat ist automatisch grammatikalisch korrekt, da der Text vorgegeben ist. Da es im Diktat nur auf die Rechtschreibung ankommt, ist es auch wichtig, dass die Buchstaben lesbar sind und "Diensdag" wäre nunmal ein Fehler.

    Ansonsten ist es ja bloß eine von vielen Noten, ich würde mich deswegen nicht ärgern. Lieber Buchstaben üben :)

    Wenn du es schon verallgemeinern möchtest, dann wäre wohl „Man“ das Ersatzwort, dass du suchst.

    Nein, ich will dir zeigen, wie sonderbar das klingt und du mit der komischen Formulierung, was "Frau" so muss, meiner Meinung nach das Gegenteil von dem ausdrückst, was du offenbar wolltest. Da Zauberwald dich und StateOfTrance in einem Beitrag zitiert hat, bin ich wohl nicht die einzige, der dieser Satz aufgestoßen ist. Aber dann ist ja nun alles geklärt.

    Sachlich äußern tue ich es auch regelmäßig, dass wir gerne ein offizielles Konto hätten.

    Aber du schriebst, dass Mangels Konto keine Klassenfahrt stattfinden könne.

    So eine Aussage ist nicht mein Stil. Warum sollte ich da versuchen, der Stadt die Schuld zuzuschieben ... und so nur die Sachdiskussion verhärten.

    Das klingt, als ob "die Stadt" eine Person wäre, zu der man ganz lieb sein und nachgeben muss, damit sie nicht böse auf einen ist. Finde ich alles andere als sachlich.

    ...

    Ich frage euch eben, was ihr dazu denkt, ob ihr ähnlich benotet (1/3 Mitarbeit und Heft, 1/3 HÜs, 1/3 Tests für die Note) ...

    Es ist egal, wie andere es handhaben und du weißt auch nicht, ob die Lehrkraft so bewertet.

    Ich würde mit den Eltern sprechen, ohne mich auf die Noten zu beziehen, die dich m.E. nichts angehen. Erzähle ihnen davon, was dir am Verhalten auffällt, wie intensiv und selbständig das Kind sich in der Schach-AG verhält, dass du sogar über Hochbegabung nachgedacht hast. Schlüsse können diese dann selbst ziehen.

    Du bist unangenehm davon überrascht, dass ich wiedergebe, was meine Mutter aus ihrer eigenen Geschichte gelernt und ihren Kindern vermittelt hat? Denn vollständig zitiert lautet der Abschnitt wie folgend:

    Ich habe an keiner Stelle behauptet Frauen sollten anders für sich kämpfen müssen als Männer. Ich teile aber vollumfänglich das Credo meiner Mutter, dass wir als Frauen es uns auch schlicht wert sein müssen für uns selbst zu kämpfen und uns nicht nur abhängig machen dürfen von Partner oder Partnerin, die uns versorgen.

    Wenn du das für eine unangenehme Erkenntnis erachtest tut es mir leid für dich, aber unterstell mir keine Aussagen, die ich nicht getätigt habe.

    Zitate sinnentstellend zu kürzen, damit sie zur eigenen Argumentation passen ist übrigens schlicht daneben.

    Dann zitiere ich dich halt ganz und sehe es immer noch genauso. Deine Mutter musste besonders kämpfen, einfach nur, weil sie eine Frau war und deswegen benachteiligt wurde, wie so viele andere ihrer Generation. Wir hoffen alle, dass das irgendwann passé sein wird, selbst in Mitteleuropa, wo es Frauen tendenziell natürlich inzwischen leichter haben als in vielen Teilen der Welt. Warum haben sie es inzwischen leichter als in vielen Teilen der Welt? Weil sie jahrzehntelang dafür gekämpft haben. Deswegen finde ich deine Aufforderung,

    Meine Mutter durfte von ihren Eltern aus auch kein Gymnasium besuchen, weil sie ja „nur“ ein Mädchen war. Nach der Realschule durfte sie noch ein Jahr an die sogenannte „Frauenfachschule“, ein Vorläufer der Beruflichen Gymnasien mit Schwerpunkt Ernährung, durfte aber auch dort kein Abitur machen, sondern musste nach der Fachhochschulreife abgehen und eine Ausbildung als Technische Zeichnerin machen. Sie hat aber einfach nicht locker gelassen, sondern sich über ihren Beruf emanzipiert vom Elternhaus und dank eines Stipendiums dann später noch an einer Fachhochschule studiert.

    Frau muss auch für sich selbst kämpfen und es sich selbst wert sein, eigene Ziele zu erreichen, statt sich nur von einem Partner oder einer Partnerin abhängig zu machen im Leben. Das hat meine Mutter meinen Geschwistern und mir beigebracht, weil ihr das ungemein wichtig war, genau wie ihr Bildung immer wertvoll war, weil dass nun einmal der Weg ist, Grenzen zu durchbrechen die andere einem setzen wollen.

    unangenehm. Frau muss gar nichts, was andere nicht auch müssen, da gibt es nichts zu betonen. Oder anders: "Mann muss auch für sich selbst kämpfen und es sich selbst wert sein, eigene Ziele zu erreichen, statt sich nur von einem Partner oder einer Partnerin abhängig zu machen im Leben."

    Zitat

    ... Aufgelaufene Restbeträge, wenn es sich lohnte, habe ich zurück gezahlt, ansonsten wurde es am Schuljahresende verpulvert (für Knabbereine oder Eisessen etc.). Als mal beides nicht möglich war, habe ich eine Spende an den Förderverein gemacht...

    Ich habe mich übrigens schon mehrfach als Mutter gewundert, wie Lehrerinnen mit dem Geld der Eltern umgehen. Einmal wurde unser Bargeld aus dem Lehrerzimmer geklaut und wir sollten Kuchen backen, um es wieder reinzuspielen. Einmal wurde von irgend einem Restgeld Geschenke für einen Zeugnistag gekauft und dann nicht mal für alle dasselbe sondern für bessere Zeugnisse die teureren Blumen :daumenrunter: Das ist einfach nur unverschämt.

    ...

    Aber davon abzuleiten, dass fremdes Geld auf dem eigenen Konto generell "kriminelle Machenschaften" sind, ist ein wenig übertrieben.

    (Dein Beispiel kam übrigens auch beim letzten Mal schon, als es hieß: Geld auf Privatkonto ist illegal. Da habe ich das gleiche schon geschrieben gehabt.)

    Möglicherweise ist die Formulierung übertrieben. Vielleicht auch nicht, ich bin keine Juristin. Die Untreue wurde übrigens schon 2018 von Valerianus ins Gespräch gebracht.

    ...

    Wenn man weiß, dass man in Gefahr ist, gepfändet zu werden, sollte man natürlich tunlichst vermeiden, fremdes Geld auf sein Konto zu packen. ...

    würde ich es nicht so formulieren, dass ich "fremdes Vermögen in meins überführe". Ich parke es nur zwischen.

    Ist diese Formulierung vielleicht untertrieben? Man kann auch sagen "ich habe das schöne Fahrrad, das unangeschlossen am Bahnhof stand, auf unbestimmte Zeit ausgeliehen. Ich weiß ja, wo es stand und bringe es irgendwann zurück".

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