Beiträge von Quittengelee

    Ist diese Lehrkraft für "Problemfälle" jemand, der dann in einem Klassenraum oder einer Art Trainingsraum, Konfliktgespräche mit den Schülern führt oder für was genau?

    Etwa so, man kann auch mal ein Kind in einer Pause dort hinbringen, wenn es in der Pause vorher Krawall gab, damit es über die Missetat nachdenke.

    So viele Möglichkeiten hat man als Schule ja nicht, die immergleichen Gruppeninkompatiblen zu maßregeln.

    Solltest du nicht besser anders an die Frage des Umstiegs rangehen? Du eierst son bisschen um die Hauptthemen rum, so mein Eindruck. Entscheidend ist doch erst mal...

    • Willst du den Rest deines Berufslebens unterrichten?
    • Wenn ja, welche Altersstufe?
    • Wenn das geklärt ist, welche Schulart?
    • in welchem Bundesland und bist du bereit, einen kompletten Neustart zu machen und umzuziehen?
    • Wenn nein, umgekehrt, was bieten die Unis im Umkreis von 100 km an Studiengängen an bzw. Was hat dein Bundesland im Quereinstieg für Optionen?

    Hinterhertragen wird dir das Lehramt niemand. Vielleicht liege ich auch total falsch aber nach all deinen Beiträgen habe ich eher das Gefühl, dass du eigentlich nur deine Ruhe willst.

    Ich habe bereits einen Schulwechsel hinter mir und möchte daher nicht viel Aufmerksamkeit auf mich ziehen. Mein Stand ist ohnehin eher schlecht, nachdem ich Missstände offen benannt habe und da bei uns leider alle sehr miteinander bekannt sind, kämpft man - besonders in meiner Position - gegen Windmühlen.

    Ich habe einfach Angst am Ende nicht zu bestehen oder es mental nicht mehr zu schaffen. Mein Körper spielt schon völlig verrückt...

    Dann such dir eine (Lebens-)Beratungsstelle, wo du wieder einen klaren Kopf bekommst. Man bekommt dort relativ kurzfristig Termine.

    Ansonsten würde ich dir raten, keine Missstände anzukreiden, das ist der denkbar schlechteste Zeitpunkt dafür.

    Wer kann die helfen, die nächsten Stunden zu planen? Was ist das für eine Schulart? Die Differenzierung mit noch mehr Arbeitsblättern zu gestalten wird nichts werden. Um deinen Sprechanteil zu minimieren, brauchst du klare Handlungsanweisungen, regelmäßig wiederkehrende Symbole und Gesprächstechniken, die Kinder mehr sprechen zu lassen. Das kann man lernen.

    Konzentriere dich nicht auf die Leute, bei denen du irgendwas Unkoscheres vermutest, sondern auf die nächsten Stunden und die Kinder. Dann kann auch langsam wieder mehr Lockerheit Einzug halten.

    Wenn ich nicht kopieren kann, gibts Materialien nur noch digital. Ein Handy haben alle Schüler. Dass sie auf einem winzigen Bildschirm nicht vernünftig arbeiten können, wissen wir alle, aber anders geht es dann eben nicht.

    Verrückte Idee: Unterricht entsprechend vorbereiten -> Tafelbild erarbeiten -> mit Stift auf einen Collegeblock übertragen.

    Gehörst du nicht auch zu denen, die sich regelmäßig über miese Arbeitsmoral und mangelnde Textkompetenz beklagt? Mich wundert's immer weniger.

    Ich dachte ja tatsächlich, dass es in jedem Bundesland das Punktesystem 0-15 in der Sekundarstufe II (und an der Uni) gäbe. Ist dem nicht so? Dementsprechend bin ich ein klein wenig überrascht, dass hier die Einordnung der Aussage "5 Punkte" für solche Konfusion sorgt...

    Nein, ich verstehe den Ausgangsbeitrag auch nicht. Vor allem die Frage "war das bei euch auch so?" Was, ob wir alle dieselben Noten hatten?

    "Ein 15-jähriger Schüler prügelt auf einen anderen, deutlich jüngeren Schüler ein. Als dieser
    verletzt zu Boden geht, tritt der 15-jährige diesen in die Nieren und gegen den Kopf. ...

    Ich kann mir beim besten Willen auch nicht vorstellen, dass ich nicht wenigstens versuchen würde, den älteren Schüler auf körperliche Weise davon abzuhalten, auf den am Boden Liegenden einzutreten. Eine zartere Kollegin als ich würde das wahrscheinlich auch, dass Zuschauen keine Option ist, gilt doch sicher für jeden von uns?

    Du hattest da sehr deutlich gemacht, dass solche Extraausgaben aus der Klassenkasse für dich nicht ok sind. Ich glaube, dass Du "befremdlich" geschrieben hast. Aber du findest es "fair" wenn (nach Rückfrage) Dinge für die Klassenraumgestaltung gekauft werden?

    1. Ich halte Klassenkassen generell für falsch. Insbesondere wenn man Bargeld in der Schule liegen hat, ist es auch rechtlich eine Grauzone.
    2. Ich sage die ganze Zeit dasselbe: gebt nicht ungefragt Geld anderer Leute aus. Völlig egal, ob es Eis, Taschentücher oder Blumen für die Fensterbank sind.

    Dein Geld, deine Entscheidung, Frau Müllers Geld, Frau Müllers Entscheidung.

    Was meinst Du damit? Der Unterricht wird schlechter, wenn der Arbeitgeber die Weihnachtsfeier bezahlt und deswegen zahlen die Lehrkräfte selbst?

    Nee, aber in der umfassenden und komplizierten Debatte um "Arbeitsbedingungen und Vergleiche mit anderen Berufsgruppen" ist mir die Jobsicherheit 1000x mehr Wert als das vom Arbeitgeber bezahlte Buffet oder strippendem Weihnachtsmann-Karaoke-Event.

    Wo hast du denn vorher gearbeitet, wo so fantastische Bedingungen geherrscht haben und warum bist du in den Schuldienst gegangen?

    Bringen die Kinder auch Material für den Werkunterricht mit? Also zum Beispiel das Holz? Bei uns müssen die Lehrkräfte das kaufen ... sogar die Sägeblätter ... und bekommen das Geld aus der Klassenkasse zurück ...

    Genauso wie Wolle, Watte, Perlen usw.

    Wo ist denn "bei uns", welches Bundesland? Oder ist das eine Privatschule? Du fragst immer wieder nach den Materialkosten, hast bereits Threads dazu erstellt. Es gibt recht genaue Vorgaben für staatliche Schulen, die solltest du als erstes für dich rausfinden.

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