Nein, es ist ein fundamentaler Unterschied, ob ich zwei Klassenleitungen und 'mehrere Jobs' übernehme, ohne mit der Wimper zu zucken und davon ausgehe, dass doch alle wissen müssten, dass ich ein Kind habe und mir alles zu viel ist und noch mutmaßen, dass der Stundenplaner mir wahrscheinlich einen ganz gemeinen Stundenplan reindrücken wird, um mich zu ärgern, oder ob ich zum Arzt gehe, weil ich krank vor Überlastung bin. Bis man krank ist, weil man unter Burnout leidet, gibt's sowohl psychische Vorstufen als auch Kommunikationsstufen am Arbeitsplatz.
Beiträge von Quittengelee
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Wenn es dir jetzt akut zu viel ist, darf man auch Mal mit einer Krankschreibung eine kleine Pause einlegen.
Das darf man, wenn man krank ist. Im ersten Berufsjahr mit Krankschreibung zu winken, weil man überlastet ist, halte ich für keine gute Idee.
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Quittengelee, ich nehme an, dass du wenig zu korrigieren hast. In meinem Job bringt TZ schon eine deutliche Entlastung, da eine Deutschklasse und auch eine Geschichtsklasse in der Oberstufe weniger einfach eine starke Reduktion meiner Korrekturen bedeutet. Da ist der freue Tag dann gar nicht so entscheidend.
Das stimmt natürlich, aber was der gute bzw. miese Stundenplan ist, das kommt doch ganz darauf an. Und wenn die TE gleich mehrere Zusatzaufgaben im ersten Jahr bekommt, die sie überlasten, frage ich mich, ob das Reduzieren so viel bringt. Da geht es doch auch gnz stark um Kommunikation und darum, nicht alles mit sich machen zu lassen.
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Ich befand mich in der Probezeit, als mir die Zusatzaufgaben "aufgedrückt" worden sind. Dass ich Klassenlehrerin werden würde, wusste ich, dass ich Stammkursleiterin bin, habe ich am 1. Schultag erfahren dieses Jahr. Da war ich auch noch in der Probezeit.
Und?
Nur wir wissen alle, dass ein guter Vollzeit-Stundenplan im Zweifel sogar besser ist als ein schlechter Stundenplan mit einer 70%-Stelle.
Was ein guter Stundenplan ist, ist individuell sehr verschieden. Ich mag zum Beispiel Hohlstunden, andere hassen das. Der eine will früh anfangen, der andere lieber spät. Der eigentliche Sinn von TZ ist weniger zu arbeiten, das ist aber faktisch kaum der Fall, eben weil viele Aufgaben nicht teilbar sind. Deswegen arbeite ich nicht in TZ.
Der freie Tag wäre das einzige, was mich dazu bewegen könnte, wenn du deutlich reduzierst, sollte das wohl machbar sein. Wie gesagt, stell dich mit dem PR gut.
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...habe aber auch Angst, dass mir die Stundenplanerin das "heimzahlen" könnte, mit einem Stundenplan ohne freien Tag, vielen Freistunden und viel weniger Geld.
Warum um alles in der Welt sollte sie das tun? Das würde sie im Zweifel selbst Zeit und Energie kosten.
Ich frage mich, warum du dir einen Haufen Zusatzaufgaben aufdrücken lässt, um dann Unterrichtszeiten und somit Bezahlung und Rente zu kürzen. Ich weiß nicht, was du oben für Abkürzungen genannt hast, aber vielleicht solltest du das nächste mal klipp und klar sagen, dass du das als Berufsanfängerin mit Kind nicht schaffst. Oder auch ohne Begründung nicht bei jedem 'Job' *hier* schreien. Wende dich im Zweifel an den Personalrat und bitte um Unterstützung, wie man sowas macht.
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Der Satz ist ... wirr.

Die Mehrheit der Deutschen denkt wohl nicht anders als der Großteil der Bevölkerung?
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Ich habe keine Ahnung, was s3g4 im Fernsehen ansieht oder im Radio
anschautanhört. Wovon sonst könnte ich Ahnung haben oder auch nicht, sprich was ist die Frage an mich? (Entschuldige, falls ich das gerade überlese. Bin ziemlich verschnupft.)Verzeihung, meine Frage ist, welche Rolle die dpa spielt. Und was genau mit den Rundfunkgebühren passiert, Transparenz, Mitspracherecht, Kontrollorgane, Frage der Wirklichkeitskonstruktion von öffentlich-rechtlichen Medien, rechtliche Grundlagen und ob andere Länder bessere Systeme haben und weiß der Geier, was man da alles wissen kann. Kritik und Kontrolle ist ja immer gut und wichtig, ich frage mich nur, inwieweit sich Leute mit der ganzen Thematik auseinandergesetzt haben, die sich pauschal aufregen, dass ihnen das Vorabendprogramm nicht gefällt oder der Angriffskrieg auf die Ukraine zu russlandfeindlich dargestellt wird oder gar Begriffe wie Zwangsfinanzierung in Kombination mit Meinungsmache und einfach pauschal rausgehauener Skepsis in den Raum werfen.
Aber du musst jetzt nicht zur großen Erklärerin werden. Gute Besserung

Edit: eine verständliche Zusammenfassung findet man hier. Also wer sich einbringen will in die Programmgestaltung, kann ja mal damit anfangen, sich zu informieren:
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aber eine Quelle erfinden, die es nicht gibt (weder Name, noch Artikel), ein Gedicht erfinden, das es nie gegeben hat, das Gedicht einem Autor zuschreiben, das ist doch eine Lüge?!
Das ist doch nur zusammwürfeln von Wörtern unter Wahrscheinlichkeitsaspekten. Lügen hat für mich mit Bewusstsein zu tun, ich sage etwas in dem Wissen, dass es nicht stimmt, um mir auf irgend eine Weise einen Vorteil zu verschaffen.
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Mir geht es um direkte Mitbestimmung am Programm. Will das Volk den Tatort, Fernsehgarten oder sonst was? Dafür wird das Budget ja ausgegeben (und in meinen Augen Teilweise verschwendet).
Und wenn das Volk das wollte, würdest du dann lieber die Abgabe leisten? Offenbar schauen mehrheitlich ältere Menschen fern, Fernsehgarten könnte ja durchaus bei einer Umfrage mehrheitlich rauskommen.
Davon abgesehen sind öffentlich Rechtliche nicht nur ZDF-Vorabendprogramm, sondern auch Arte und die Landesrundfunkanstalten. Da wird wesentlich mehr geboten, guckst du manchmal Arte oder hörst DLF Radio?
Vielleicht hat hier ja jemand Ahnung, CDL oder so, wenn ich es richtig sehe, ist die dpa die unabhängige Agentur, die von allen gleichermaßen finanziert wird, sowohl von Zeitungen als auch von uns als Gebührenzahlenden. Und igendwo muss die Kohle für möglichst unabhängigen Journalismus halt herkommen.
Demokratie ist anstrengend und auf langwierige Prozesse ausgelegt, wenn du mehr Beteiligung willst, z.B. in der Finanzierungsfrage, dann mach dich doch stark dafür. Aus Trotz Arbeit zu erzeugen, halte ich nicht für besonders demokratisch. Das ist vielleicht eine Art ziviler Ungehorsam, das auf-die-Straße-Kleben des Rundfunkgebührenzahlers. Nur wie wirksam das im Sinne deiner Ziele ist, wage ich zu bezweifeln.
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@golum , ich sprach von der Uni, die offenbar ihre Studierenden nicht so engmaschig begleitet und kontrolliert, wie wir das als Lehrkräfte tun. Das hat mich einigermaßen erstaunt, unsere Seminargruppen, in denen Hausarbeiten geschrieben wurden, waren nicht größer als eine Klasse. Ich habe allerdings keine Ahnung, wie das in anderen Fakultäten aussieht und wie viel Zeit Dozent*innen zur Korrektur zur Verfügung steht.
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Und wer entscheidet auf welche Minderheiten Rücksicht genommen wird? Gerade im Kontext vom ÖRR macht eine Mehrheitswahl sehr wohl Sinn.
Was willst du denn eigentlich wählen lassen? Welche Informationen die Leute am liebsten hören wollen? Der Sinn von gemeinschaftlich finanzierten Medien ist größtmögliche Unabhängigkeit und größtmögliche Klarheit. Es ist nicht Sinn, Falschmeldungen zu verbreiten, weil Einzelpersonen finden, dass diese richtig sein müssen, die eigene Telegramchatgruppe hat sich darin ja schließlich lang genug gegenseitig befeuert.
Das ist eine ähnlich krude Denkweise wie die Vorstellung, dass manche Wissenschaftler*innen ethisch gefühlt Recht haben und welche, die falsch liegen, es ginge um Meinungen und gefühlte Wahrheiten und Forschende würden nicht tun, was Forschung tut, sondern sie wollten unbedingt ihre eigene Meinung zu irgendwas beweisen.
Schlussfolgerung scheint bei manchen Menschen zu sein, Medien müssten auch genauso häufig Gäste einladen, die das erzählen, was man gerade hören möchte, völlig egal, ob das Sinn ergibt, was sie von sich geben.
Und weg von der Pandemie hin zum Krieg, hier mag man tatsächlich unterschiedliche moralische Vorstellungen davon haben, wie man eine Situation bewertet. Sieht man ja an der russischen Propaganda, wie das in einer Diktatur mit wirklich gleichgeschalteten Medien funktioniert.
Ich will keine Medienlandschaft, die nur von Werbung oder reichen Parteien finanziert wird. Wenn du eine bessere Idee als Rundfunkgebühren hast, dann lass es uns wissen.
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...Da wäre ich aber auf die Quellengabe der SuS gespannt, an welcher Stelle Sie diese Infos wirklich alle gefunden haben.
Das wird wohl künftig noch wichtiger werden. Wobei ich von einer Dozentin las, die meinte, an der Uni habe keiner Zeit, Hausarbeiten ernsthaft zu lesen und Quellen zu kontrollieren. Da war ich ein bisschen überrascht, ich dachte, das sei ein wesentlicher Teil der Lehre.
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Die KI erfindet nicht, sie setzt Dinge nach einem Muster zusammen, welches anhand der Daten, mit denen sie trainiert wurde, die höchsten Wahrscheinlichkeiten haben. So ganz ganz grob gesagt.
Deswegen finde ich auch 'Lüge' in diesem Zusammenhang etwas seltsam. Aber wenn man mit Siri redet, hat man ja auch ein etwas befremdliches Gefühl von Menschlichkeit. Und wenn selbst die Entwickler von virtuellen Influencerinnen von 'sie' reden, was sie tut und welche Ziele sie verfolgt, scheint das Wissen um informatorische Zusammenhänge allein nicht vor solchen Gefühlen zu schützen...
Ein völlig anderes Konzept als z.B. die Anfrage über eine Suchmaschine.
Inwiefern, suchen nicht beide nach Textbausteinen im Internet?
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Meine Erfahrung — und die deckt sich mit der vieler Alltagsradlerinnen, mit denen ich im Gespräch bin — zegt, dass man umso enger überholt wird, je weiter man rechts fährt. Es dazu auch mal eine Untersuchung. Detail liegen mir nicht mehr vor. Ich weiß auch nicht, ob das in der Forschung weiter verfolgt wurde.
Das, was ich zitiert habe, nämlich, dass jemand fahrbahnmittig radelt. Ich mein, das Rechtsfahrgebot gibt schon her, dass man auf dem zugeordneten Fahrstreifen bleibt (außer z. B. beim Überholen).
Seit wann hat eine 3,5 m schmale Fahrbahn einen Mittelstreifen?
Du, ich weiß langsam nicht mehr, von wie vielen Zentimetern du redest und welche Fahrbahnbreite, ob mit oder ohne Mittelstreifen.
Zu weit rechts zu fahren als Radfahrer*in ist problematisch, sind wir uns soweit einig? Und Kreisverkehre sind so breit nicht, dass ich nicht ganz rechts aber trotzdem nicht mittig fahren kann

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Was hast du denn nach dem letzten Vorfall unternommen? Dir hatten ja einige geantwortet, aber von dir kam nichts mehr.
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Ich weiß nicht, ob ich das richtig verstehe. Aber meinst du, dass bestimmet Überlegungen dazu führen können, dass man eine Radlerin (zu) eng überholt? Das Ergebnis eine irgendiwe gearteten Abwägung ist das "Jo, da fahr' ich mal eng vorbei." Das ist aber kein böser Wille? ja, was denn sonst?
Das Ergebnis des Denkvorgangs ist: 'Da passe ich noch vorbei.'
Das habe ich noch nie erlebt.
Was genau? Ich fahre inzwischen mit dem Rad im Kreisverkehr in der Fahrbahnmitte, damit mich kein*e Autofahrer*in überholt, um dann in der nächsten Ausfahrt den Weg abzuschneiden.
Die meisten Menschen haben es eilig und sind gestresst, betrifft ja nicht nur den Verkehr.
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