Beiträge von Quittengelee

    Humblebee , im Ausgangspost stand:



    Die Schule möchte gerne mit den Eltern ein Gespräch führen, jedoch dürfen da nicht die Kinder mitgenommen werden.

    Zum Mitnehmen von Vertrauenspersonen: Natürlich darf jemand mitkommen, wenn ein Elternteil einen neuen Partner ohne Sorgerecht hat, setzt man den doch auch nicht vor die Tür.

    Aber wie gesagt, da ist sowieso nichts zu retten, es geht doch offenbar nur um Überbrücken von Zeit.

    Mich würde ja doch die Diagnose interessieren und warum die Schule so mauert. Wäre es denn möglich, dass die Eltern tatsächlich etwas sehr überbehütend sind und die Schule dem Kind einen Ausflug mit I-Kraft an der Seite zutraut?

    Wenn die Eltern keinen Frieden damit finde, ist es sowieso egal, würde mich trotzdem interessieren.

    Oder: kann die Schule den Eltern verbieten, ihre Kinder mit zum Gespräch zu nehmen, damit beide teilnehmen können?

    Dass das nicht günstig ist, ist klar, aber ein Gespräch alleine zu führen würde ich unter diesen Umständen ablehnen.

    Ich würde nicht groß fragen, das Kind mitnehmen und wenn ein Teil seines Verhaltesrepertoires zum Vorschein kommt, kann man die Dringlichkeit gleich verdeutlichen.

    Ob ein Psychologe beim Gespräch helfen kann, sei sowieso dahingestellt. Insbesondere Schulen, die sich als schwierige Gesprächspartner herausstellen, lassen sich von niemandem was sagen. Dann lieber gleich ein Anwalt...

    Das nicht, aber ein Entwicklungshelfer oder Sozialarbeiter hätte wellenlängentheoretisch besser zu ihr gepasst. Wahrscheinlich konnte der Wirtschaftsjurist besser zuhören, wenn sie ihm von ihrem Jahr in den Favelas erzählt hat.

    Wie hat sie ihn denn kennengelernt? Hat sie Soziale Arbeit studiert aber bewusst über Elite-Partner bestimmte Typen mit bestimmten Berufen gedatet?

    Ich finde diese Beispiele immer schwierig, weil damit irgendwas (meist die persönliche Sichtweise) bekräftigt werden soll, ohne dass man a) was über die Details weiß und vor allem b) null statistische Aussagekraft hat. Eine Freundin kocht brasilianisch und heiratet trotzdem einen Mann, der Anzüge mag, naja.

    Interessant fände ich übrigens mal einen Ost-West-Vergleich, hier gibt es ja tatsächlich nennenswerte gesellschaftliche Unterschiede zwischen 1950 und 1990. In Ostdeutschland durften beispielsweise viele nicht studieren, weil sie die falsche politische Einstellung hatten, diese sind als Erwachsene natürlich trotzdem gebildet und haben einen bestimmten sozialen Status, ohne Wirtschaftswissenschaften studiert zu haben.

    Ich würde mal sagen, es gibt Verfahren, die helfen und solche, die es nicht tun. Und dann gibt's noch gefährliche Anwendungen, dazu gehört, Sauerstoff ins Blut zu pumpen, was ja zum Glück inzwischen verboten ist.

    Soweit ich weiß, muss man, um eine Gesundheitsleistung anbieten zu dürfen, die Heilpraktiker-Ausbildung machen, damit man ein Grundverständnis des Körpers und seiner Funktionen hat und lebensgefährliche Erkrankungen erkennt und Patient*innen dann in die Arztpraxis weiterschickt.

    Das Problematische ist halt, dass Heilpraktiker*innen nicht immer eine Zusatzausbildung für Vernünftiges wie Akupunktur haben, sondern einen bunten Strauß an ausgedachten Verfahren anbieten, die sie rein aus dem Bauch heraus für eine gute Idee halten und vehement gegen "Schulmedizin" verteidigen, weil die ja bloß nicht sehen, wollen, wie toll das ist.

    Mir hat neulich eine mir unbekannte Heilpraktikerin im Gespräch ungefragt "Vitamin B17" empfohlen, was ja bloß angeblich so schädlich sei, aber die dummen Mediziner wüssten ja nicht, dass das in Bittermandel enthalten und daher ungefährlich sei. Dass das erwiesenermaßen nicht nur nutzlos sondern auch noch giftig ist, kann man z.B. hier nachlesen:

    https://www.krebsgesellschaft.de/media/position…n-b17-amygdalin

    Abgesehen davon, dass sie nicht mal verstanden hatte, von welcher Krankheit ich sprach und ins Blaue hinein ein Medikament anpries... hier wird's gefährlich. Wenn ich als Anwenderin erst mal recherchieren muss, ob mich eine gutmeinende Heilpraktikerin umzubringen gedenkt, sollte man die Person und ihre Methoden lieber genauestens überprüfen oder gleich ganz verbieten.

    M.a.W.: Wer Akupunktur anbieten will, dafür ein Zertifikat hat und die Heilpraktikerausbildung absolviert hat, der soll das gerne tun. Leuten aber ausgedachte Bauchgefühlmethoden anbieten zu lassen sollte jedoch untersagt werden.

    12 für die 12 Apostel, 11 für die Fußballmannschaft, 10e muss man putzen, 9 für die Kegel auf der Bahn, 8 gibt der Schutzmann, 7 für die Stern am Himmelswagen, 6 für 6 Tage Arbeit, 5 für die Finger an der Hand, 4 für die Jahreszeiten, ja 4 für die Jahreszeiten, 3 sind aller guten Dinge, 2 für den Tag und die Nacht, Tag und Nacht sind zweie. 1 ist 1 und war schon eins und wird's auch immer bleiben.

    Edit: Kommt das aus der Mundorgel?

    Eltern, die ihre drei Kinder zwischen 7 Monaten und 4 Jahren schreiend und heulend sich selbst überlassen, während sie aufs Telefon gucken, als ob sie aus Versehen dort säßen. Also wahrscheinlich wurden die Kinder schon aus Versehen gezeugt.

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