Beiträge von Quittengelee

    Ich hänge euch mal das Versagen von KI in Reinform an...

    Und bitte darum: hat jemand eingängige Merksprüche in Reimform?

    (Die Raps der Dichter und Denker kenne ich schon, die kommen leider überhaupt nicht gut an bei meinen SuS..


    Oh man... Danke für menschliche Intelligenz vorab!

    Nicht mal in der Grundschule hat man jedes fach jeden tag. Ab der sek I wird's doch auch bisschen tiefer. Da sind immer nur 45min auch zu wenig. Ist generell zu wenig meiner Meinung nach.

    Zumindest Deutsch haben Grundschulkinder schon jeden Tag, sie sollen ja in erster Linie den Schriftspracherwerb vollziehen. Und die Konzentrationsfähigkeit steigt doch auch erst allmählich, da sind viele und dafür kürzere Phasen schon sinnvoll. In der 3./4. Stunde ist Kunst, Sport, Musik etc. eher üblich.

    Danke für die Antworten, ich bin allerdings (glücklicherweise!) nicht mehr Ref. Also, dass Kinder sich nicht mehr in der 3./4. Stunde konzentrieren können ist mir klar. Mit Materialeinsatz meinte ich, dass ich Material zur Veranschaulichung vorne habe, welches alle betrachten können bzw. einzelne nach vorne kommen (meist eben die fitten). Ich setze auch zunehmend weniger auf den Sitzkreis.. Frontalunterricht mache ich auch, eben weil die Kinder auf den Plätzen sitzen bleiben. Ich denke die ganze nur, dass es doch noch was anderes geben könnte oder müsste anstatt stumpf alle auf ihren Plätzen zu lassen, weil es sonst nicht ehr funktioniert. Bewegungspausen sind drin, Rituale sind drin.

    Hm, wieso ist es stumpf am Platz, wenn sie sich Anschauungsmaterial holen können, mit Partnern arbeiten, Bewegungsübungen und Spiele zwischendrin machen? Was genau soll eine erste Klasse in deiner Vorstellung leisten?

    Aber sie ist ja keine Pause, weil die Schüler davon 2-3 Minuten brauchen, bis sie das Zimmer verlassen haben, dann nochmal 2 Minuten zum Lehrerzimmer. 5 Minuten weg. Dann 3 Minuten vor der nächsten Stunde los. Sind 8 Minuten weg. Bleiben rechnerisch 7 Minuten.

    Ich verstehe nicht so recht, warum du die Diskussion mit uns führst. Wir wissen alle, was Pausen im Schulalltag sind und was sie nicht sind.

    Du wirst deinen Weg finden müssen, Vorschläge gab es. Manches kann man strukturell ändern, anderes muss man für sich persönlich regeln, aber mit Arbeitszeitgesetzen zu wedeln wird dir aus den genannten Gründen nichts bringen.

    ...

    Der Wunsch, nach den Prüfungen zumindest am nächsten Tag die ersten beiden Stunden frei zu bekommen, wurde von der SL abgelehnt.

    Ich kann das nicht beurteilen, weil andere Schulart. Allerdings würde ich wahrscheinlich gucken, dass ich selbst reduziere, wo möglich. Elternsprechtag beginnt 14 Uhr? Dann blocke den ersten oder weitere Slots. Die Lehrkräfte meines Kindes sind da schmerzfrei, die fünf schnellsten Eltern kriegen einen Platz, die restlichen 90 Interessierten haben Pech gehabt.

    Und ich versuche, die Hofpausen zwischen den Unterrichtsstunden wirklich als Pause zu nutzen, auch wenn nur 13 Minuten übrig bleiben oder so. Getränk holen, im leeren Klassenzimmer sitzen und durchatmen...

    Wenn man Aufsicht hat, ist es aber wirklich sehr intensiv, die "kleinen Pausen" sind natürlich auch keine.

    Irgendwie muss man den Spagat schaffen zwischen den Wochen, in denen besonders viel los ist und den Ferien, die man ja auch hat.

    Was wir für spannender halten ist für die Kinder ja oft noch mehr mit Fokus und Konzentration verbunden. Im Sitzkreis zum Beispiel hat man wesentlich mehr Ablenkung als alleine am Tisch, Material ist nur hilfreich, wenn man schon damit arbeiten kann und nicht mehr damit rumspielt.

    Allerdings darf man sie auch nicht überfordern mit 45 min Stillsitzen und das Problem der Heterogenität kennen wir bestimmt auch alle, es bleibt also herausfordernd :).

    Vielleicht könntest du versuchen, so wie Grundschullehrerinnen in den 80ern, bewusst mehr Phasen einzubauen, die sich wiederholen? Also etwa wie in der Sendung mit der Maus, aller paar Minuten kommt die Maus...

    Zum Beispiel:

    - Immer zu Beginn 10 Wiederholungs-Aufgaben von der Tafel abschreiben und in einem Übeheft rechnen lassen

    - Bewegungsübung einbauen (ein paar Wochen lang dieselbe in etwa derselben Unterrichtsminute-/ phase)

    - Rechenspiel einbauen und ein paar Wochen lang dasselbe Spiel

    - kurze Phase der Präsentation vorne, dann stille Arbeitsphase am Platz. Wer Material braucht, holt es sich von hinten in vorbereiteten Körbchen

    - Einzelerklärungen oder in Kleingruppen ggf. in einer Förderstunde oder einzeln am Platz vertiefen

    - fitte Kinder können sich ein Selbstlernheft nehmen oder einen LÜK-Kasten oder was du vorbereiten und stehen lassen kannst

    Je genauer Kinder wissen, was als nächstes kommt, desto besser können sie meiner Erfahrung nach zuhören.

    Edit: Ich hatte nicht gesehen, dass du im Referendariat bist. Dann noch mehr auf Unterrichtsphasen achten und diese vorher aufschreiben und planen. So etwa 10 min pro Phase der hohen Konzentration. Dann wieder "itzen ditzen Silberspitzen, alle Finger dürfen sitzen."... ein kurzes Fingerspiel, dass die Aufmerksamkeit wieder neu gesammelt wird.

    Finde ich nicht. Die Kinder vollziehen es auf der Ebene nach ... und es ist auch eine Lösungsmöglichkeit, wenn man Teilen mit Rest erklären will. Man sortiert zu oder kreist ein und ermittelt, wie viele Teile übrig bleiben.

    Zusortieren ist aber Aufteilen, es ging um das Verteilen und die ikonische Darstellung.

    Denke dir ein Bild aus, mit dem man Teilen mit Rest durch Verteilen lösen soll, es ist verwirrend :D

    Ui, kommt hier.

    Ich habe eben festgestellt, dass auch in diesem Song der Satz fällt "jeder sieht, dass du kein Kind mehr bist..." Wie viele mittelalte Männer haben wohl in den 70ern das Angraben von Teenagern besungen?

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    Gibt es jemand, der an das Ebola-Virus denkt?

    Ich hab zumindest an die Leute gedacht, die sich in voller Schutzmontur bei der Hitze um Erkrankte und Verstorbene kümmern und dass man nach dem Satz "keine Bedrohung für uns" erleichtert den anderen Nachrichten zuwendet... Aber es gibt noch viele andere eklige Erkrankungen durch Parasiten verursacht, durch mangelnde Krankenhaushygiene usw. usf., da ist man auch bloß froh, dass man in Europa lebt.

    Was sagen denn die anderen dazu? Ich hätte gerne noch ein paar Rückmeldungen. Alle haben ja mal angefangen :)

    Ich kann ja mal die Gegenposition einnehmen und sagen, dass du besser einen anderen Job suchen solltest. In anderen Berufen gibt es kein Gefühl des Perfektionismus. Man wird nicht kritisiert und nicht bewertet. Das Arbeitspensum ist überschaubar und mit Kollegen in teams zu arbeiten viel einfacher als Disziplin in der Klasse herzustellen. Man muss keine Berufserfahrung sammeln, alles fliegt einem zu. Fehler macht man keine und sie hätten wenn, keine gravierenden Folgen.

    Also studiere einfach nochmal was komplett anderes.

    Ironie off

    Das Ding ist doch: wenn im Arbeitsheft oder auf einem AB eine solche Aufgabe zu finden ist, dann ergibt sie allenfalls Sinn, wenn der Divisor im Bild schon einmal beispielhaft eingekreist ist. Bei einer größeren Menge müsste man zumindest Anschauungsmaterial legen können, eine ikonische Darstellung mit unstrukturierten Mengen zu nehmen, ist m.E. sinnbefreit. Wenn man die Lösung schon weiß, kann man sich die Äpfel und Buntstifte auch sparen, wenn man ausprobieren möchte, braucht man bewegliches Material.

    Eben, dass jedes Kind den mathematischen Unterschied zwischen Auf- und Verteilen versteht, ist unmöglich.

    Bin ich nicht sicher, in dem Falle könnte man sich derlei Aufgaben auch sparen. Wenn sie das Verständnis vom Prozess der Division aber fördern sollten, nutze ich sie gerne.

    Ob du Namensschilder oder Teller nimmst, macht keinen Unterschied, die Frage ändert sich grundlegend.

    Wenn ich das Kind bitte, die Aufgabe 10:5=? zu lösen, müsste ich ihm beide Wege erläutern:

    1. Zehn Orangen werden auf 5 Teller verteilt, auf jedem liegen wie viele? (... Jedes Kind bekommt wie viele?)
    2. Die andere Erklärung wäre: wenn du 10 Orangen hast und jeder soll x bekommen, brauchst du 5 Kinder, damit die Prämisse stimmt. Oder 10 werden so verteilt, dass immer 5 je wie viel haben? :sterne:

    Das muss man zumindest besprechen und deutlich machen. Allein das Arbeitsblatt mit der Aufgabe 10:5=? und dem Bild von 10 Orangen, bei denen immer 2 eingekreist werden sollen, ist, so finde ich, nicht intuitiv der erste Lösungsweg, der einem in den Sinn kommt. Dann muss man wenigstens dazu schreiben: "immer 2 ins Netz, wie viele Netze braucht man?", was bei der nächsten Aufgabe mit Stiften und 8:4=x nicht mehr stimmt.

    Puh, bin verwirrt, ich hoffe, das ergibt Sinn.

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