Beiträge von Quittengelee
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Für em-soz:
- Ich würde damit rechnen, dann auch zumindest einige Jahre dort zu arbeiten, weil häufig Leute gebraucht werden
- Jugendliche sind tendenziell ruhiger als Grundschulkinder, haben aber natürlich trotzdem extreme Lebensgeschichten und zeigen mitunter extremes Verhalten, deswegen sind sie ja da. Angst sollte man also grundsätzlich keine haben und auch mit Lustlosigkeit leben können
- Oft gibt es Tendenzen, manche bleiben gerne in der Unterstufe, andere sind lieber bei den Großen. Hör auf dein Bauchgefühl. Lieber ein Fach vertieft lernen und unterrichten und mit Teenies z.B. Berufsvorbereitung machen? Oder lieber Grundlagen Schriftspracherwerb/mathematischen Anfangsunterricht? Letzteres brauchst du im Bereich Lernen jedenfalls immer und in allen Klassen...
- ehrliche Selbstreflexion, ob du selbst eine stabile Persönlichkeit hast, ist sinnvoll. Techniken kann man lernen, wenn man aber dazu neigt, Konfrontationen zu vermeiden und inkonsequent zu sein, die Tendenz hat "gemocht werden zu wollen", hat man es schwerer. Ein gesundes Selbstbewusstsein, Humor, Klarheit, sicheres Auftreten helfen, dort zurechtzukommen.
Kurz: wenn du dir die Erziehungshilfe als Arbeitsort nicht vorstellen kannst, würde ich es nicht studieren.
Was ist mit den anderen Förderschwerpunkten? Ich vermisse Sprache inzwischen immer öfter (also würde es wahrscheinlich heute zusammen mit L wählen). Und im Bereich Sehen/Hören ist es bestimmt auch sehr nett.
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Mein Vater macht (inzwischen eher ironisch) ein Problem daraus, dass seine Frau (meine Mutter ist vor über 10 Jahren gestorben) auf dem Friedhof neben ihm auf der falschen Seite liegen wird. Nicht links von ihm, wie in den 5 Jahrzehnten ihrer Ehe... Er meinte kürzlich, dass er sich wohl daran gewöhnen wird, wenn es mal so weit ist. Ich bin so froh, dass er sich auch mit 101 seinen Humor bewahrt hat.
Jetzt sitze ich hier und heule vor mich hin. Berührend

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Das Album ist kein Social-Media-Auftritt, ich persönlich würde zum Internet die Grenze ziehen. (Also wenn das Kind überhaupt mitmachen möchte.)
Wenn du aber Bauchschmerzen dabei hast: lass es. Rückgängig machen geht halt nicht mehr. Klar, es ist immer blöd, wenn das eigene Kind als einziges irgendwo nicht mitmachen darf, es ist aber auch kein Weltuntergang fürs Kind.
Oder, wenn mehrere Eltern hadern: normalen Fotografen engagieren und Profifotos anfertigen lassen, bei dem jeder nur seine Abzüge erhält.
Der Verein kann auch andere Aktionen zum Spendensammeln planen- vielleicht mögen sich die Eltern, die dagegen sind, gleich konstruktive Alternativen überlegen.
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Theoretisch schon, denn sie schrieb:
Meine Kinder wären da in der 4 und 5 Klasse. Der erste Sommer Termin ist vielleicht ein wenig ungünstig weil da die Klasse nach den Sommerferien wieder zusammenkommt.
Ist aber letztlich alles nicht dramatisch auf den Rest aller Zeiten gesehen. Wenn das Gefühl ist: "so schnell wie möglich" schließts halt direkt an die Ferien an, hat bestimmt auch Vorteile.
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Ich mag die schriftlichen Verfahren übrigens. Sie geben einem ein gutes Gefühl, weil man systematisch zum Ziel kommt. Ich finde ihre Erfindung ziemlich genial, warum sollte man Kinder um diese Fähigkeit nicht bereichern?
Klar muss man immer abwägen, was wichtig ist und es kann nicht immer noch was dazu kommen, ohne dass etwas anderes wegfällt. Deswegen braucht es umso bessere Begründungen, ein Thema unwiderruflich zu streichen.
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Ich habe ja vor vielen Jahren einige Jahre in NRW unterrichtet und anschließend seit über 20 Jahren in Baden-Württemberg, habe Fortbildungen für Abiaufgabenerstellung in beiden Bundesländern besucht und Abiaufgaben selbst erstellt. In NRW damals ohne zentrales Abitur notwendigerweise, in Baden-Württemberg ist man nur alle paar Jahre dran. Aus den zig jedes Jahr erstellten Aufgaben von Kollegen werden dann ein paar für das zentrale Abitur ausgewählt.
Beide Seiten haben recht.
Die Schüler ohne zentrales Abitur konnten im "Steckenpferd" ihres Lehrers mehr, in allen anderen Themen weniger. Beim zentralen Abitur muss alles gleichermaßen vertieft unterrichtet werden nicht nur einzelne Bereiche.
Wenn man sich alte Aufgaben ohne zentrales Abitur ansieht und den Unterricht nicht kennt, kann man leicht dem Irrglauben aufsitzen, damals wüssten die Schüler insgesamt mehr. Auch ein Beweis ist einfach, wenn er vorher im Unterricht ausführlichst behandelt wurde.
Was doch eindeutig dafür spricht, dass das zentrale Abi schwieriger zu bewerkstelligen ist.
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Welches Arbeitsverhalten spricht denn für die Hauptschule, gibt's da Kriterien, Vorgaben? Oder eher Bauchgefühl?
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Naja, Klassismus und so. Es gibt sicher mehr Ärzte in Millionärsfamilien als Lehrer. Nutze bewusst die männliche Form.
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Donaudampfschiffahrtskapitän
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Gibt es zumimindest für Schüler keine entsprechenden Belehrungen mehr an den Schulen?
Zu meiner Schulzeit wurde vor den Ferien und ich meine auch vor/bei Wintereinbruch besonders belehrt über:
1. Verhalten an offenen Gewässern
2. Verhalten bei Fundmunition
3. Verhalten an zugefrohrenen Gewässern
4. Verhalten auf dem Schulhof bei Schneefall (keine Schneebälle, Rutschbahnen etc.)
...
Das ist jetzt das, was ich noch auf dem Schirm habe. Das war im Prinzip ein etablierter Standard und kam jedes Schuhljahr.Wir müssen, ob es Pflicht ist, habe ich mich auch schon gefragt. Ich weiß nicht, ob Lehrkräfte für die Belehrung für alle Freizeitaktivitäten verantwortlich gemacht werden sollten. Schutz vor Erkältungskrankheiten gehört noch dazu, Drachensteigen...
Dass man kein Getränk offen stehen lassen sollte im Club und Pipitröpfchen wegwischt auf dem WC, gehört aber nicht dazu.
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Oh Gott, nein, dann müssten mich ja alle live sehen, die mich hier genervt blockiert haben. Wobei ich durchaus gerne raten würde, wer wer ist.
DUum hat schon mal an einem Forentreffen teilgenommen und fand's großartig.
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Ich meinte weniger die technischen Möglichkeiten sondern eher sowas Konzeptionelles wie
- Wissen alle SuS, was von ihnen erwartet wird
- Wissen alle LuL, welche Formen von Distanzunterricht vorgesehen sind
- Wird den SuS und LuL das dafür notwendige Wissen systematisch beigebracht
- Gibt es sowas wie eine einheitliche Linie, auf die sich SuS und Eltern verlassen können
- etc.
unabhängig von der Technik.
Bei uns gibt es das nicht, und von Mails über Chatnachrichten bis zu Videokonferenzen (und sogar totstellen) ist alles dabei. Als Schüler und Elter würde mich das einigermaßen anfressen, wenn jeder Lehrer da was eigenes backen würde.
Anderes Bundesland, selbes Problem: nein, kein Konzept, jede Lehrkraft, wie sie mag.
Finde es allgemein toll, wenn du sowas anleierst, weil ich nur Eltern kenne, die davon genervt sind. Inzwischen sollte jedes Bundesland einen Grundstock an Möglichkeiten haben und es wird kaum eine Familie geben, die nicht zumindest ein Handy hat.
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Das geht wohl nicht mehr. Irgendwie bekam ich da ne Info bei meiner Chemotherapie. Das Krankenhaus konnte auch nicht mehr direkt abgerechnet werden.
Da muss dann wahrscheinlich die 2. Mahnung abwarten und hoffen, dass die Beihilfe bald zahlt.
Aber stationäre Aufenthalte müsstest du direkt abrechnen lassen können, oder? Da liegen Rechnungen ja mitunter bei mehreren Zehntausend Euronen.
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Das Halbgefrorene wird wieder flüssig und trotzdem laufen Leute auf fließenden Gewässern herum. Gestern Abend saßen Jugendliche an der Abbruchkante einer Eisschicht auf dem Fluss. Die Vorstellung, dass so eine Scholle wegbricht und jemand darunter gerät finde ich unerträglich. Muss man als Rettungsschwimmer*in eigentlich hinterherspringen, auch wenn man sich selbst in Gefahr bringt und andere aus Leichtsinn in Gefahr gerieten?
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