Ich mache seit 20 Jahren knapp massive Mehrarbeit. Ob als Fachberater damals an einer integrativen Ganztagshauptschule oder im Schulleitungsteam. Niemals habe ich mehr als ca 2 Entlastungsstunden erhalten. Es geht mir nicht um Posten wie : ich teile die Schulmilch aus und möchte befördert werden. Solche Stellen würden bei STELLA NRW niemals ausgeschrieben. Es geht um Beförderungsstellen im 1. Beförderungsamt, die landesweit ausgeschrieben waren und die man durch Leistung, Prüfung, dienstliche Beurteilungen usw erhalten hat. Warum soll ich eine aufwändige, verantwortungsvolle Sonderausgabe übernehmen, wenn andere das für das selbe Geld nicht müssen?
Und die Größe eines Systems impliziert natürlich auch eine heftigere Anforderung an die Aufgaben, die zu erledigen sind. Zum Beispiel, ob es 1500 Schülerinnen und Schüler an einer Schule mit 2 Standorten gibt inclusive Pendelfahrten in den Pausen, inklusiv, Ganztagsschule, usw usw!
Das hat nix mit Neid zu tun. Das hat etwas mit dem erreichten Beförderungsamt zu tun. Ich persönlich habe vor 10 Jahren die Gruppe A13 Z für ALLE gegründet. Vor 3 Jahren erhielt ich dann, nach fast 20 Jahren massiver Mehrarbeit, endlich meine Beförderungsstelle. 14 Jahre an Hauptschulen. Da gab es leider fast nie eine Stellenausschreibung.
Die Frage, die sich mir stellt: soll ich diese Mehrarbeit einer Beförderungsstelle zukünftig noch für taube Nüsse machen. Es gibt noch genug Posten wie Fachkonferenzvorsitz, Steuergruppe, Teamsprecher usw, die man auch ohne befördert zu sein übernimmt.
Ich stehe zu meiner Aussage: A13 für ALLE ist das Minimum!