Beiträge von Super112

    Das ist ganz nüchtern betrachtet durchaus korrekt. Allerdings war dieses Argument, keiner verliere etwas, natürlich eher auf die anderen Schulformen bezogen, die schon immer A13 als Einstiegsbesoldung hatten. Und tatsächlich haben die ja auch nichts verloren - außer diejenigen, die wirklich die Gymnasien als "etwas Besseres" sehen.

    Innerhalb des gleichen Systems ist das natürlich eine andere Gemengenlage, aber das ist dir ja sicherlich bewusst.

    Kleine Richtigstellung:

    Die Kollegen an anderen Schulformen haben in NRW A13 + Amtszulage von ca 100 Euro pro Monat.

    VG

    Mal zur Info:

    Ein Kollege unserer Schule hat seine A13-Stelle vor 4 Jahren zurückgegeben, weil er die zusätzlichen, verpflichtenden Aufgabe nicht mehr machen wollte.

    Er bekam eine Aberkennung vom 1. Beförderungsamt und eine neue Urkunde "Lehrer A12".

    Ich habe 2022 eine Beförderung auf A13 erhalten, da ich Koordinierungsarbeiten zwischen (zum Beispiel) der Bezirksregierung und der Schule an zwei Standorten übernehme. Diese Aufgabe habe ich 15 Jahre lang für 0 - 1 Entlastungsstunde übernommen.

    Habe irgendwann dann gesagt, dass die Verantwortung und der Aufwand so viel Zeit einnimmt, dass ich nicht mehr bereit bin, diese Dinge zu übernehmen.

    Plötzlich gab es dann eine Stellenausschreibung 1. Beförderungsamt, A13 mit einer passenden Aufgabenbeschreibung. NRW-weit gab es keinen weiteren Bewerber, da die Aufgaben schon recht umfangreich sind und waren und man da schon wirklich tief in der Materie stecken muss.

    Die Arbeitsbelastung ist konstant hoch.

    Die Beförderung bringt mir nun quasi nix mehr. Die Frage an die SL zwecks Entlastungsstunden wurde damit beantwortet, dass die SL nix dafür könne, dass ich nun keinen Vorteil mehr habe und keine Entlastungsstunden zur Verfügung stünden. Ich müsse mich an das Land NRW wenden, wenn mir das nicht passt. Es wäre nachvollziehbar blöd, aber nicht zu ändern.

    Ganz klasse!!!

    Ich erwarte mindestens eine Zulage zu A13.

    Kollegen, die an der Gesamtschule -ebenso wie ich- ins 1. Beförderungsam befördert wurden aber Studienräte mit A13 Z ( Sek 2) waren, bekommen A14 und behalten ihren monetäre Ausgleich weiterhin.

    Was ist das bitte für ein Schwachsinn.?!

    Ich arbeite in NRW und habe Einblick in das Grundschullehramt und in die SEK1 einer Gesamtschule.

    Ich empfinde die Gesamtschule als sehr belastend. Große Klassen mit bis zu 33/35 SuS. Altersgruppen von 10-18.

    Dort ist das große Problem der Respektlosigkeit, null Frustrationstoleranz und elendig laaaange Tage.

    Unterricht an 3- 4 Tagen auch bis ca 16.00 Uhr. Super viele weitere Konferenzen, Projekte, Berufsorientierung,Praktika, Quartalskonferenzen, Jahrgangskonferenzen, Dienstbesprechungen, Laufbahnkonferenzen, KAoA, Übergang Schule Beruf....! Viele Prüfungen, Klassenarbeiten, Tests, Vergleichsarbeiten....

    Das alles natürlich ohne Ende differenziert und in größerem Umfang als in der Grundschule.

    Und der heftige, tägliche Wechsel: 2 Stunden 5. Klässler, dann 10. Klasse, dann 7.oder 8. ( Vollpubertät...)!

    Oft riesen große Systeme. Wir haben 1400 SuS, 140 Kolleginnen und Kollegen.

    Oft wünschte ich, ich wäre an einer Grundschule. Da ist immerhin nicht bis 16.00 Uhr "Unterrichtsterror...."

    Bin seit über 20 Jahren Lehrer. Was sich da in 20 Jahren negativ verändert hat, ist nicht zu unterschätzen.

    Meine Frau berichtet von den Kleinen ihrer Grundschule immer ganz verzückt, da sie das als deutlich angenehmer empfindet, als sich mit 180 cm großen pubertierenden, pöbelnden, rauchenden, usw Jugendlichen auseinandersetzen....

    Bayern will wohl erst mit 6-monatiger Verzögerung übernehmen.

    Insgesamt haben alle eine Nullrunde von November bis März.

    Aktuell:

    In NRW gibt es folgende Aussagen:


    Wüst erneuerte dabei sein Bekenntnis, den angestrebten Tarifabschluss in der laufenden Einkommensrunde eins zu eins auf die Besoldung der Beamtinnen und Beamten in Nordrhein-Westfalen zu übertragen. Ausreichend ausgestattetes Personal sei eine zentrale Voraussetzung für einen krisenfesten, modernen Staat. „Ohne sie wird es nicht gehen. Dieser Staat braucht das Berufsbeamtentum“, sagte der Ministerpräsident.

    "1:1" - Wüst kündigt vollständige Übernahme des Tarifergebnisses auf Beamte an - News4teachers https://share.google/GdJSpKWwO3SNSLZDj


    Tarifabschluss steht: 5,8 Prozent mehr für Länderbeschäftigte. Die Tarifparteien einigten sich auf 5,8 Prozent mehr Gehalt in drei Schritten über 27 Monate für 925.000 Beschäftigte. Ab April 2026 steigen die Entgelte um 2,8 Prozent (mindestens 100 Euro), ab März 2027 um 2,0 Prozent, ab Januar 2028 um 1,0 Prozent.

    Wüst erneuerte dabei sein Bekenntnis, den angestrebten Tarifabschluss in der laufenden Einkommensrunde eins zu eins auf die Besoldung der Beamtinnen und Beamten in Nordrhein-Westfalen zu übertragen. Ausreichend ausgestattetes Personal sei eine zentrale Voraussetzung für einen krisenfesten, modernen Staat. „Ohne sie wird es nicht gehen. Dieser Staat braucht das Berufsbeamtentum“, sagte der Ministerpräsident.


    "1:1" - Wüst kündigt vollständige Übernahme des Tarifergebnisses auf Beamte an - News4teachers https://share.google/GdJSpKWwO3SNSLZDj

    Wichtige Details zum Fachabitur an Gesamtschulen in NRW:

    Voraussetzung: Sie müssen in der gymnasialen Oberstufe der Gesamtschule sein und die Qualifikationsphase besuchen.

    Schulischer Teil: Er wird durch bestimmte Leistungen in der Qualifikationsphase (Q1) erbracht.

    Beruflicher Teil: Zum Erhalt der vollen Fachhochschulreife ist zusätzlich ein einjähriges, gelenktes Praktikum oder eine abgeschlossene Berufsausbildung notwendig.

    Alternative: Auch Berufskollegs in NRW sind spezialisiert auf den Erwerb des Fachabiturs.

    Wichtige Information zur Unterscheidung:

    Es ist wichtig, das Fachabitur (Fachhochschulreife - berechtigt zum Studium an Fachhochschulen) nicht mit der Fachoberschulreife (Mittlerer Schulabschluss/FOR - oft Klasse 10) zu verwechseln. Die Gesamtschule ermöglicht den Weg zum Fachabitur durch die gymnasiale Oberstufe.

    Der Schlüssel zum Erfolg ist m.M.n, dass die Klassengrößen 20-25 nicht übersteigen darf.

    Dazu muss der Lehrplan entschlackt werden um Stunden freizuschaufeln und Personal freizusetzen.

    Natürlich braucht das auch mehr Räumlichkeiten.

    Ich glaube, dass in sehr vielen Fächern in der Sek 1 zu viel unnützes Zeug vermittelt wird. Einige Fächer halte ich auch leider für überflüssig in Zeiten des akuten Lehrermangels. Dazu fressen diese Ganztagssysteme unfassbar viele Stunden auf. Eigentlich bräuche es auch ein Fach "Lebenswirklichleit" wo Wirtschaft, Beruf, allgemeine Kompetenzen, Gesundheit, usw. vereint werden sollte. Mit vielen praktischen Anteilen.

    Die Kinder können Textstellen in der Bibel aufspüren und zitieren oder wissen, was die Bergbauern in Peru anbauen, wissen aber nix über Kredite, Verträge, Mietnebenkosten, Arbeitsverträge, ETF, Altersvorsorge, gesundheitsbewusste Lebensführung, Sozialversicherungen usw...

    Katastrophe! Es wird einfach kein Geld in die Hand genommen. Der Beruf des Lehrers ist massiv unattraktiv geworden.

    Jeder 3. Lehramtsstudent bricht ab. Später nochmal jeder dritte Referendar.

    Bei uns wird sich mittels spezieller Krankmeldungsadresse per Email über iserv abgemeldet.

    Vorher ging es nur telefonisch morgens zwischen 7.15 und 7.30.

    Bei 150 Kollegen etwas heftig.

    Und dort mussten Eltern auch die Kinder abmelden.

    Das geht nun ebenfalls über iserv.

    An einer anderen Schule gab es eine spezielle Telefonnummer, auf der man seine Krankmeldung auf einen digitalen Anrufbeantworter aufsprechen konnte...

    Soll das eher Richtung kooperative oder eher Richtung integrative Gesamtschule gehen? Bei erster Option hättest du sicher einige Befürworter (m/w/d), auch weil die Durchlässigkeit sehr hoch ist, dadurch dass alles unter einem Dach wäre.

    Ich meine eher die integrative Gesamtschule!

    Guten Abend,

    vielen Dank für die zahlreichen Beiträge. Ich habe sehr aufmerksam mitgelesen.

    Heute hatte unsere Schulleitung ein Telefonat mit der Bezirksregierung. Demnach wird es im Sommer bei sieben entsprechenden Stellen insgesamt eine A13Z-Stelle geben. Die übrigen Kolleginnen und Kollegen gehen leer aus, wobei dennoch erwartet wird, dass die Aufgaben weiterhin übernommen werden.

    Die Schulleitung zeigte sich darüber sprachlos und hat uns unmittelbar zu einem Gespräch eingeladen, um uns diese Informationen mitzuteilen. Nun arbeitet man schulintern an möglichen Lösungen.

    Hallo...


    Wieso kann die Bezirksregierung eine Äußerung zu dem Umgang mit den Kolleginnen und Kollegen im 1. Beförderungsamt A13 tätigen, wenn das Land ( NRW?) noch gar keine Aussagen dazu getätigt hat ???

    Also gab es diese Beförderungen in der Grundschule ohne Aufgabenprofil und in der Sek. I mit?

    Ja, das hört sich so an.

    Dieser Beförderungen der Grundschule gab es so an Gesamtschulen wohl nicht.

    Bei meiner Stellenausschreibung stand eine klar definierte Aufgabe dazu. Diese könne sich auch im Rahmen der Schulentwicklung jederzeit ändern. Grundsätzlich hängt die Stelle an einer klar definierten Aufgabe.

    Als eine ebenfalls beförderte Kollegin ihre zugewiesenen Aufgaben mit A13 nicht mehr erledigen wollte, hat sie ihre Beförderung zurückgegeben und bekam eine neue Urkunde mit " Lehrerin A12". Da war die Beförderung weg.

    Es geht mir zum Beispiel um die Beförderung von A12 auf A13.

    Stelle war landesweit in NRW ausgeschrieben. Dann Bewerbung, Revision, Bestenauslese.

    Es handelt sich um eine Beförderung mit Aufgabenbeschreibung und Übernahme von umfangreichen und verantwortungsvollen Zusatzaufgaben. Es geht um die Gesamtschule in der Sekundarstufe 1.

    Da hat man nun eine Beförderungsurkunde bekommen und nun steht die Frage im Raum, WAS nun? Für taube Nüsse und 0 Entlastungsstunde macht das ja keiner mehr.

    Ich glaube hier wird etwas verwechselt.

    Es geht um die Debatte, was die A12 Gesamtschullehrer ( Sek 1 Lehrer), die sich auf eine ausgeschriebene A13- Beförderungsstelle mit Zusatzfunktionen beworben haben, eine Revision gemacht haben und nach Bestenauslese NRW-weit diese Stelle bekommen haben. Sie machen oft deutliche Mehrarbeit, übernehmen Zusatzaufgaben und Verantwortung, die oft keiner mal so im normalen Dienstbetrieb übernehmen möchte. Oft haben diese Lehrer diese Ämter schon jahrelang übernommen bis sie irgendwann die Möglichkeit haben, sich auf eine Stelle zu bewerben.

    Diese Kollegen haben eine Beförderungsurkunde für das 1. Beförderungsamt, die nun nix mehr wert ist.

    Förderschullehrer haben da gar nix mit zu tun.

    A13 für alle: Hamburg zahlt Grundschullehrkräfte nun nach A13 (entspricht E13), womit sie die gleiche Besoldungsgruppe wie Lehrkräfte an Gymnasien oder an der Sekundarstufe I (als erstes Beförderungsamt) erhalten.

    Ernennung zum/zur Studienrat/rätin: Zusätzlich zur finanziellen Angleichung werden die Lehrkräfte offiziell zu Studienräten/Studienrätinnen ernannt, was auch mit dem Titel einhergeht und die Aufwertung unterstreicht.

    Ziel: Die Maßnahme soll die Attraktivität des Grundschullehramts erhöhen und eine langjährige Forderung der Gewerkschaften erfüllen.


    Da dachte ich, ich hätte auch gelesen, dass die KuK im 1. Beförderungsamt ( in der Sek 1) nach A13 Z oder 14 befördert werden.

    6 Monate hat die Regierung noch zum Prüfen ....

    Danach arbeiten alle Beförderten mit umfangreichen Zusatzaufgaben zum Nulltarif ohne Geld und ohne Entlastungsstunden.

    Andere Bundesländer haben einfach alle A13- Beförderten nach A14 besoldet und ihnen den Titel Oberstudienrat verliehen. Fertig.

    Kollegen, die als Studienrat mit A13Z eine Revision für ein Beförderungsamt gemacht haben, hatten die gleichen Revisionen wie jemand,der von A12 auf A13 befördert wurde.

    Deshalb wäre das ne ganz logische Konsequenz.

    Beide im 1. Beförderungsamt, beide A14.

    6 Monate hat die Regierung noch zum Prüfen ....

    Danach arbeiten alle Beförderten mit umfangreichen Zusatzaufgaben zum Nulltarif ohne Geld und ohne Entlastungsstunden.

    Andere Bundesländer haben einfach alle A13- Beförderten nach A14 ode A13 Z besoldet. Ich meine u.a. in Hamburg....

    Kollegen, die als Studienrat mit A13Z eine Revision für ein Beförderungsamt gemacht haben, hatten die gleichen Revisionen wie jemand,der von A12 auf A13 befördert wurde.

    Deshalb wäre das ne ganz logische Konsequenz.

    Beide im 1. Beförderungsamt, beide A14.

    Wenigstens aber ein Z !

    Moin..

    War schon geschockt, als ich grad die Besoldungsmitteilung aus dem Briefkasten genommen habe.

    90 Euro netto weniger.

    Hier die Lösung:

    Dein Nettogehalt im Januar 2026 ist niedriger, weil eine technische Panne beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) zu einer falschen Berechnung der Lohnsteuer geführt hat, wodurch zu viel einbehalten wurde, und die Nachberechnung automatisch im nächsten Monat erfolgt. Betroffen sind bundesweit Beamte, die aufgrund der neuen Melderegel für private Krankenversicherungen eine fehlerhafte Lohnsteuerabführung hatten.

    Fehlerhafte Lohnsteuerberechnung in der Gehaltsabrechnung Januar 2026 https://share.google/TUwd7sWYh6Xe0hgZR

    Frohe Weihnachten

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