Alles anzeigenDer Artikel ist von 2017. Seitdem gab es eine Reform der Studienplatzvergabe für Medizin (Human-, Zahn- und Tier-). Damals gab es bspw. noch eine Wartezeitquote, die es heute nicht mehr gibt.
Auch damals hat ein 1.2er oder 1.3er Abi noch direkt ohne Wartezeit für einen Studienplatz in Medizin gereicht. Je nach Uni auch mal eine 1.4. Nur je nach Bundesland nicht über die Abiturbestenquote, sondern über das AdH. Zu behaupten, man bekäme keinen Studienplatz für Medizin, weil man über AdH oder ZEQ und nicht über die Abiturbestenquote zugelassen wird, ist absurd. Mit 1.5er Abi und gutem TMS klappt es im aktuellen Verfahren an jeder Uni via AdH.
Die Dame, um die es in dem Artikel auch geht, hat einen Fehler gemacht der damals beliebt war: bei der Bewerbung hat sie nicht angegeben, dass sie auch am AdH teilnehmen will, wenn es über die Abiturbestenquote nicht klappt. Da ist sie nicht die einzige.
An der Charité lag die Auswahlgrenze bswp. im letzten WS bei 69,4 Punkten. Wenn man sich darauf vorbereitet und z.B. während der Schulzeit schon ehrenamtlich im Rettungsdienste/der Feuerwehr/dem THW tätig ist (20 Punkte), ein 2.0er Abi hat (ca. 13 Punkte) und beim TMS zu den besten 40% gehört, was durch entsprechende Vorbereitung gut leistbar ist (ca. 37 Punkte), klappts dort mit dem Studienplatz.
Ich habe schon mehr als einen Abiturienten bei uns durch ein wenig Unterstützung bei der Planung ins Medizinstudium bekommen.
Ich empfehle ernsthaft, sich mit der Studienplatzvergabe von Hochschulstart zu beschäftigen. Insbesondere, wenn man Schüler dahingehend beraten will.
Jaaaaa, aber wenn die 1.0er den TMS auch machen, wird die benötigte Punktzahl doch immer höher für den 2.0er.