Beiträge von Dr. Caligiari

    Jaaaaa, aber wenn die 1.0er den TMS auch machen, wird die benötigte Punktzahl doch immer höher für den 2.0er.

    Dass es an Gymnasien keinen Mangel gibt, kann man so pauschal nicht sagen. An meinem hatten wir Quereinsteiger in den Naturwissenschaften,

    Heißt nix. Mein Refkollege hatte Chemie/Bio, er war 6 Monate vor seiner UPP, da wurde ein Quereinsteiger eingestellt. Als er dann 6 Monate später fertig war hieß es “Leider haben wir keine Stelle für dich“.

    Liebe Lehrerinnen und Lehrer,

    Ich brauche Eure Unterstützung. Ich arbeite für die Wochenzeitung DIE ZEIT und recherchiere gerade zum Thema Lehrermangel/Quereinsteiger. Für eine Reportage im Dossier der ZEIT würde ich gerne einen Quereinsteiger/eine Quereinsteigerin ein Schuljahr lang begleiten, um auf die Herausforderungen und die Chancen eines Quereinstiegs aufmerksam zu machen. Hat jemand von Euch Interesse? Oder kennt Ihr jemanden, der vielleicht Lust darauf hätte? Das würde mich sehr freuen, unsere Leser sicherlich auch.[Blockierte Grafik: https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/teb/2/16/1f642.png]
    Schreibt mir gerne hier, kommentiert oder mailt mir:
    miguel.helm@zeit.de
    Danke
    Herzliche Grüße

    Ich freue mich, von Euch zu hören!
    Miguel

    Was mal neu wäre für so einen Artikel: Definitiv auf den nicht vorhandenen Mangel am Gymnasium hinweisen. Außerdem wird hier im Forum gern die Frage diskutiert, ob das Lehramtsstudium noch sinn ergibt, wenn auch Quereinsteiger Lehrer werden möchten. Wozu dann noch auf Lehramt studieren und sich eingrenzen? Viele Lehramtsstudis fühlen sich verschaukelt, wenn sie zum Praktikum in die Schule kommen und von einem Quereinsteiger lernen sollen, wies geht.

    2) eine rotierende Abordnung soll um jeden Preis verhindert werden, mit der ich dann wieder zurück komme und ein anderer Kollege geht.

    Würde ich als Dezernent auch nicht wollen, ist doch murks. Lieber ein Ende mit Schrecken. Eine Woche vorher sind die Schulleitungen idR wieder im Laden, telefoniert dann halt mal rum und schau wer dich nimmt. Gesamtschulen sind auch keine Höllenpfründe, kann man durchaus überleben.

    Alles bis 1,5 garantiert einen Medizin Studienplatz. Mit gutem TMS bzw. HAM-Nat und/oder einer einschlägigen Ausbildung kann es auch mit schlechterem Abi klappen.

    Quark. Der TMS ist doch so konzipiert, dass nur eine immer gleiche Zahl an Prüflingen die erforderliche Punktzahl bekommt.

    Wie gut die Punktzahl ist, hängt nicht von deiner Leistung ab, sondern wie gut die Leistung im Vergleich mit den anderen Teilnehmen ist.

    Die Anzahl der Leute, die damit hochgehieft werden können, bleibt also konstant.

    Der 1.0-Abschluss wird bald kein Medizinstudium mehr garantieren, weil die die SuS einfach zu schlau werden und zu viele es schaffen. Dann dürfen die Unis eine Art „Nach-Abitur“ für einführen oder man kommt mal auf den Trichter, die Anforderungen für 15 Punkte zu erhöhen. Gerade in den Naturwissenschaften sehr einfach machbar.

    pasted-from-clipboard.pngKrass, wie doof die SuS in SH sind, einfach keine Leistungsträger dort. Der Föderalismus jedenfalls ist fair.

    Es ging um die Behauptung, dass es sich doch als Arbeitsloser (mit Kindern) ganz komfortabel lebt.

    Was ich nie behauptet habe.

    Geringverdiener können auf Hartz IV/Bürgergeldniveau aufstocken.

    Yeah! Ein richtig gutes Gefühl!

    Was genau ist also eigentlich deine Aussage?

    An welcher Stelle weist du sachlich auf etwas hin?

    Ich wies darauf hin, dass Klassenfahrten für Empfänger von Bürgergeld bezahlt werden. Du kannst dies bei

    nachlesen. Sachlich und ausschließlich.

    Schlimm, dass Kinder armer Eltern an Klassenaktivitäten teilnehmen können. Wäre besser, wenn das arme Pack daheim bliebe. Viel zu komfortabel hier bei uns.

    Danke fürs Beleidigungen in den Mund legen.

    Es ging hier um einen nüchternen Vergleich von Kosten, die gerade auch Geringverdiener zu tragen haben, die kein Bürgergeld beziehen. Darauf kann man nicht mehr sachlich hinweisen, ohne dass unterstellt wird, man würde die untere Mittelschicht gegen die Unterschicht ausspielen.

    Grund ist, so denke ich, die Abschaffung des gesetzlichen Lohnabstandsgebotes im Rahmen der Agenda 2010 , was meiner Einschätzung nach den sozialen Frieden im Land substanziell beeinträchtigt.

    Wenn man darauf hinweist, welche Kosten Bürgergeldempfänger nicht tragen müssen, ist das keine Hetze, wie du hier suggerierst.

    Wer studiert hat, sollte einen objektiven Austausch von Argumenten aushalten, ohne mit Schaum vorm Mund mit Polemisierungen um sich zu werfen, gerade bei so einem sensiblen Thema.

    Ja sicher, meine Hausärztin und mein Orthopäde sind Deutsche. Von beiden weiss ich, dass sie primär wegen der besseren Arbeitsbedingungen hier sind. Allein, dass ich das weiss, spricht wahrscheinlich Bände. Wie viel Zeit hat ein Arzt in Deutschland über sowas überhaupt mit einem Patienten zu tratschen?

    Ja, aber das ist irgendwie auch eine Form der Vergütung, die eben pro Patientenabrechnung einfach höher ist. Zeit ist auch Geld.

    A propos "Sozial" denken - hast du da weiter oben wirklich zwischen den Zeilen die These vertreten, dass "Arme Menschen keine Kinder bekommen sollten"?

    kl. gr. frosch

    Was, solange es nicht um „dürfen“, sondern um „sollten“ geht, eine völlig legitime Ansicht ist.

    Wenn mir eine Empfängerin von “Bürgergeld“ beim Kaffee erzählte, sie und ihre Frau wollten nun ein Kind bekommen, dann finde ich, ist dies ihr gutes Recht. Wie ich das angesichts ihrer finanziellen Situation moralisch sehe oder welchen Rat ich ihr geben würde, steht auf einem ganz anderen Blatt.

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