Beiträge von SteffdA

    Was meint ihr dazu wie das wohl einzuordnen ist?

    Gewaltsamer Demokratieexport funktioniert halt nicht. Das war aber schon lange vorher bekannt. Außerdem sollten wir (der Westen) mal aufhören unsere Vorstellung von Demokratie und Zivilisation als maß aller Dinge zu sehen und es anderen aufdrücken zu wollen.

    Wenn ich mir die Zustände In diesen Ländern Der letzten 20 Jahre insgesamt ansehe, so kommt in mir unweigerlich ein Bild hoch, dass sehr an eine immerwährende Sissyphusarbeit erinnert.

    Diese Sissyphusarbeit sollte in den entsprechenden Staaten und von den Menschen dort geleistet werden.

    Bis dahin konnte ich folgen und zustimmen, aber da wird es albern, fast schon wahnhaft. Da verlässt du die Außensicht und schreibst eine Innensicht zu, und keine mir bekannte Zeitung, kein Sender versteht sich so.

    Dass du derartige Medien nicht kennst, heißt ja nicht, dass es die nicht gibt bzw. gab. Wahnhaft ist dein Beißreflex.

    Ich habe meine Aussage absichtlich nicht eingeschränkt.

    Wirklich regelmäßigen, unprofessionellen Journalismus...

    ...sehe ich dort, wo (fast) nur noch irgendwelche Agenturmeldungen abgeschrieben werden, ohne Hintergründe zu beleuchten, dort, wo Meinung/Kommentar und Nachricht vermischt werden, Menschen diffamiert und ausgegrenzt werden, inhaltlicher Diskurs nicht mehr statt findet, wo Falschmeldungen nicht richtig gestellt werden, wo man sich als Propagandaorgan der Regierung versteht und deren Handlungen nicht kritisch hinterfragt werden ...

    Also ich kenne aus der Elektrotechnik mit einer Tür verbundene Räume, einer ein normaler Klassenraum, der andere das Labor. Direkt vom Labor ging es in die Sammlung, soweit ich das erinnere. Vielleicht ist so eine Aufteilung auch für die Chemie sinnvoll?

    Es gibt zwar ausreichend seriöse Medien, deren politische Tendenz im akzeptablen Rahmen bleibt (Link), aber die Entscheidung muss natürlich jeder für sich treffen.

    Und diesen Rahmen bestimmt jetzt wer?

    Ich halte es aber einerseits für billig fragwürdig, pauschales Medienbashing zu betreiben (s. Dein Posting vom 11.04.). Andererseits ist es ziemlich dreist, anderen Menschen vorzuwerfen, in einer zu engen Blase zu leben, nur weil sie sich nicht regelmäßig mit rechtspopulistischen Wutbürgerportalen auseinandersetzen möchten.

    Und ich finde es ziemlich dreist anderen ihre Medienauswahl vorzuwerfen, während man selbst bei seiner Medienauswahl offensichtlich auf eine Denkhilfe angewiesen ist (sie deinen Link aus Beitrag #23.426).

    Ansonsten lese ich wieder nur Quellendiskreditierung, keinen inhaltlichen Diskurs.

    Mueller Luedenscheidt Das hast das scheinbar immer noch nicht verstanden: Ich lese Zeit online regelmäßig (täglich) und die anderen ab und an eben um etwas andere Meinungen und Berichte zu lesen, als bei Zeit-online stehen. Stünde da das gleiche bräuchte ich nicht auch dort zu lesen.

    Und ja, ich bilde meine Meinung nicht nur aus den Infos bei Zeit-online.

    Was ist jetzt so schlimm dabei? Das dir die Quellen nicht passen? Dass dir die Inhalte nicht passen? Oder ist es einfach nur so, dass du dich über die Diskreditierung der Quellen nicht mit den Inhalten auseinandersetzen willst?

    Ich denke, in einem pluralistischen Land sollte sowas möglich und legitim sein ohne dass man in eine bestimmte Ecke gestellt wird.

    Und nein, dass heißt nicht, dass ich mit allem dort geschriebenen übereinstimme.

    Interessant jedenfalls, dass Du offenbar "Tichys Einblick" für ein lohnenswertes journalistisches Angebot hältst, über die "Bild" jedoch die Nase zu rümpfen scheinst. Vielleicht, weil Tichy es besser versteht, seinen (Rechts-)Populismus unter dem Deckmantel der Seriosität zu verbreiten?

    Nun... ich schaue halt ab und zu mal über meinen Tellerrand hinaus. Deine Blase scheint dafür wohl etwas eng zu sein.

    Ist das denn wirklich eine Diskriminierung oder ist das ein berechtigtes Interesse? Kann ich verlangen als Atheist als Priester eingestellt zu werden? Ich glaube es ist sehr schwierig dort die Grenzen zu ziehen. Dort trifft die Interessen und Rechte des AG und die des AN aufeinander.

    Ich gehe mal davon aus, dass z.B. Krankenschwestern genug Professionalität haben, ihren Job unabhängig von der eigenen Weltanschauung entsprechend gut zu machen.

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