Beiträge von SteffdA

    Die Sache ist relativ einfach:

    Zentral bereitgestellte Moodle-Instanzen bieten dem Nutzer (und auch der "Admin" einer Schule, die ein solches System nutzt, ist da erstmal nur Nutzer) nahezu keine Administrationsmöglichkeiten.

    D.h. Installationen von Plugins, Themes etc. sind i.d.R. nicht möglich. Inwieweit man so etwas anfordern kann, muss mit den Admins geklärt werden.

    Um neue Nutzer (z.B. Lehrer, Schüler) einzurichten braucht es entsprechende Rechte. Ob die dem "Admin" einer Schule zugebilligt werden ist auch mit den Admins der Moodle-Instanz zu klären.

    Außerdem muss man sich darauf einstellen, dass die Strukturen (z.B. Kurbereiche, Blöcke, Dashboard etc.) in einer zentral administrierten Moodle-Instanz festgelegt und für die einzelnen Schulen nicht veränderlich sind.

    Wenn man das alles nicht will (und ich z.B. will das nicht), dann bietet es sich an, Webspace zu mieten, der die entsprechenden Vorraussetzungen erfüllt.

    Das ist nicht teuer und man kann sich um seine Moodle-Instanz kümmern, ohne mit der Server-Administration belästigt zu werden (die macht der Webspace-Hoster).

    In diesem Artikel...

    Ich finde diesen Artikel mehr als lesenswert

    https://www.msn.com/de-de/nachrich…BbRJ?li=BBqg6Q9

    ...habe ich folgendes gefunden:

    "Bisher jedoch verbietet das NRW-Schulministerium Atemmasken und Einweg-Handschuhe: Deren Einsatz sei "nicht zielführend," heißt es in einer Mail an alle Schulleitungen."

    Ganz allgemein gefragt: Kann man tatsächlich verbieten sich selbst zu schützen?!?! Auf welcher Rechtsgrundlage?

    Mitte Januar hätte man schon hellseherische Fähigkeiten gebraucht um den weiteren Verlauf richtig zu erahnen.

    Ich habe auf die Schnelle nur diese Meldung gefunden (die Suchfunktion dort ist ziemlich unterirdisch):
    https://www.tagesschau.de/ausland/china-…nkheit-105.html

    Wenn man dann die Reisebewegungen berücksichtigt und 1+1 zusammenzählt, braucht es keinerlei Glaskugel.

    Vielleicht bin ich da besonders sensibel, aber als gelernter DDR-Bürger hat man gelernt zwischen den Zeilen zu lesen/ zu hören. Bei mir führte das dazu, dass ich am 04.02. (habs extra nochmal nachgeschaut) den ersten Teil meiner persönlichen Schutzausrüstung bestellt habe (und nein, nicht palettenweise!), zu einem Zeitpunkt also, als alles noch verfügbar war. Davon liegt in Set in der Schule, eins im Auto und eins zu Hause.

    Von meinen lieben Kollegen wurde ich dafür ausgelacht und gefragt, ob so zum Karnevall gehen wolle.

    Ich gehe auch davon aus, dass unsere Politiker noch über andere Informationsquellen verfügen, als das, was dem "Normalbürger" per Massenmedien zur Verfügung steht.

    Und bei der letzten Pandemie hatten die westlichen Staaten Milliardensummen für den Kauf von Vorräten an Tamiflu ausgegeben, die später ungenutzt vernichtet wurden, dafür gab es auch reichlich Kritik.

    Ich schrieb nicht von Milliardenausgaben für ein Medikament, welches es im übrigen bis jetzt nicht gibt.

    Über das Popeln (genau das werfe ich, ihr wisst schon wem, vor) müssen wir uns nach der Krise aber noch sehr ausführlich unterhalten. Und genau das wird, so meine Befürchtung, nicht geschehen.

    Natürlich wird das nicht geschehen. Man wird sich hinstellen und sagen "es ging doch auch so", noch ein bissel Selbstbeweihräucherung dazu, fertig ist der Laden.

    Hätte man Ende Februar alle Spielplätze rot-weiß abgesperrt, hätte z.B. Panik ausbrechen können oder großen Widerstand in der Bevölkerung ob der Bevormundung...

    Man hätte aber ab Mitte/Ende Januar Einreisende nach Deutschland konsequent unter Quarantäne stellen und testen können und ggf. die Flüge auf diese Quarantäne-Kapazitäten herunterfahren. Und das meine ich für alle Verkehrsmittel und Grenzen, ebenso für Flüchtlinge. Beendigung der Quarantäne erst nach negativem Test oder Inkubationszeit.

    Das hätte die Ausbreitung m.E. effektiv einschränken können. das wäre auch der Zeitpunkt gewesen, an dem entsprechende Schutzkleidung etc. noch verfügbar war und angeschafft hätte werden können. Und es hätte allen Beteiligten noch zeit gegeben sich vorzubereiten.

    Ich vermute, dass das deswegen getan wurde, weil zu diesem Zeitpunkt schon Hamsterkäufe und Diebstahl von Masken das Problem verschärften, dass Krankenhäuser und Praxen unterversorgt waren.

    Dann kann man das auch so kommunizieren und muss da keine pseudowissenschaftliche Propaganda draus machen. Die Leute versuche für blöd zu verkaufen in m.E. nämlich erheblich Wind in die Segel der Hamsterkäufer VTler etc.. Da ist viel Glaubwürdigkeit verloren gegangen.

    Ist das nicht widersprüchlich? Die Rede kam dir zu spät, gleichzeitig hat sie dafür gesorgt, dass du den Eindruck bekamst, dass "denen der Arsch auf Grundeis geht". In jedem Falle musste doch die erste Rede dazu Besorgnis erregen. Wie hättest du dir denn eine öffentliche Reaktion der Regierung gewünscht?

    Das ist nicht widersprüchlich. Die Politik hat m.E. zu spät reagiert und als sie dann von den Ereignissen quasi überrollt wurde kam Frau Merkel.

    Eine gute Kommunikation versucht nicht, sein gegenüber für blöd zu verkaufen, eiert nicht rum, macht klare Ansagen und sagt auch, wenn man etwas nicht weiss und deshalb aus Vorsicht/zum Schutz der Bevölkerung die und die Maßnahmen empfiehlt.

    Das ist eigentlich nicht so schwer, man muss sich dafür vorher nur mal ehrlich machen, insbesondere auch sich selbst gegenüber.

    Im übrigen Beginnt Katastrophenschutz/Krisenvorsorgen nicht erst, wenn die Krise/Katastrophe da ist. Ich betrachte die Geschehnisse auch besonders unter diesem Aspekt und da ist es m.E. sehr gerechtfertigt von einem Totalversagen der Politik zu sprechen.

    Ich frage mich, ob ich irgendwie was verpasst habe

    Merkel: Wir dürfen nicht zu früh lockern, sonst sind die Erfolge der letzten 2 Wochen dahin.

    Mehrere Ministerpräsidenten stimmen ihr zu

    Laschet: Lockerungen möglich Geschäfte KÖNNNEN öffnen, wenn Mundschutz etc. vorhanden.

    Wenn der Söder nicht vor einiger zeit eine Entscheidung für sein Bundesland getroffen hätte, würde der Laschet heute noch Sitzkreise abhalten. So meine Außensicht.

    Sondern wir haben rechtzeitig und besonnen reagiert.

    Die deutsche Politik hat m.E. nicht im Ansatz besonnen reagiert.

    Da wurde als ersten verbreitet "der Virus kommt niemals nie nach Deutschland" (sinngemäß), dann war nur 'ne leichte Grippe. Dann wurde verbreitet "Masken wirken nicht" und zwar genau in dieser Pauschalität, ohne auf Schutzklassen einzugehen etc.. Vor diesen Karren haben sich dann auch genug "Experten" spannen lassen.

    Auf unteren den Verwaltungsebenen (beispielsweise den Schulleitungen) wurde den Verantwortlichen gesagt "entscheidet mal selber", obwohl die in diesem Bereich gar nicht so kompetent sind (können sie nicht, und brauchen sie auch nicht, Schulleitungen haben andere Aufgaben).

    Als dann Frau Merkel aus der Versenkung mit ihrer ersten Rede zu diesem Thema auftauchte, was (zumindest mir) klar, dass der Politik der Arsch auf Grundeis geht. Was folgte war war zunächst mal ziemlich blinder Aktionismus.

    Also ich sehe da in keiner Weise eine rechtzeitige und besonnene Reaktion.


    Jeder weiß es besser, auch ohne jegliche Expertise.

    Das ist doch ganz einfach. Der einfachste Gefahrenschutz ist der, nicht da zu sein, wo die Gefahr ist. Um das rauszukriegen muss man nicht studiert haben.

    Ds ist ja alles richtig, aber es gibt kein verbrieftes Recht für Menschen über 60 und Vorerkrankte sowie mit Angehörigen mit Vorerkrankungen zu Hause zu arbeiten.

    Aber es gibt ein Recht auf leben und ein Recht auf körperliche Unversehrtheit! Und kann ich erwarten, dass mein Dienstherr alles unternimmt, um mich zu schützen, genauso, wie mein Dienstherr erwarten kann, dass ich mich gesund erhalte.

    Für HIV gibt's bis heute keinen.

    Hier gibt es andere Ansteckungswege und gute Medikamente, die die Viruslast unter die Nachweisgrenze drücken. Inzwischen sogar mit sehr wenigen Nebenwirkungen.

    Siehst du dich in deinem Beruf gefährdeter als jemand, der eine pflegerische Tätigkeit ausübt?

    Warum soll sich denn hier immer an denen orientiert werden, die noch schlechter dastehen?

    Klar, wenn meine Gesundheit gefährdet ist, dann muss ich handeln. Da kann es kein Maßstab sein, dass die Gesundheit anderer Berufsgruppen auch gefährdet bzw. gefährdeter ist.

    Das trinke ich nicht einmal im Jahr weg.

    Eine Flasche Wein (0,75l) geht gut an einem Abend weg.

    Und bevor jetzt jemand kommt mit "zu viel" oder "Alkoholiker":

    Eine 0,75l-Flasche Wein enthält 4 - 5 Gläser. Wenn der Abend um 20:00 Uhr beginnt und bis 24:00 Uhr geht, dann ist das jede Stunde ein Glas. Das fünfte Glas verteilt sich.

    Wo also ist das Problem?

    Du bist Informatiker, ich gehe mal davon aus, dass dir bewusst ist, dass es hochgradiger Unsinn ist ein exponentielles Wachstum unbegrenzt bis zum erreichen der Gesamtpopulation von 80 Millionen anzusetzen. Bereits bei 70% wäre ja eine Herdimmunität erreicht, selbst bei einem völlig ungebremsten Verlauf hätte sich das Wachstum bei 25 Mio. bereits halbiert. Was bezweckst du mit dem Verbreiten solcher Horrorszenarios?

    Bitte lies doch meinen ganzen Beitrag und nicht nur das Zitat. Und beim Zitat berücksichtige bitte den Zeitpunkt zu dem ich das schrieb. das jetzt andere Erkenntnisse vorliegen liegt doch wohl in der Natur der Sache.

    Verdoppelung in 6 Tagen von unseren Zahlen?

    Ich erlaube mir mal, mich selber zu zitieren...

    Das habe ich am 11.03. gepostet. Und nein, ich habe nicht die viel gerühmte Glaskugel. Das war eine Antwort auf Dieter Nuhrs "...wir haben bloß 1500 Infizierte auf 80 Millionen Einwohner, wo ist das Problem?" (sinngemäß). Das zeigt sehr deutlich, wie Entwicklungen, die einer Exponentialfunktion folgen, unterschätzt werden.

    Wenn ihr Cloud-Plattformen nutzt: Habt ihr eigentlich so etwas wie Nutzervereinbarungen mit den SuS/Eltern oder nutzt ihr die Plattformen einfach so? Bei uns ist gerade eine riesige Diskussion im Gange, ob man nicht vorher alle eine Vereinbarung unterschreiben lassen müsste, dass man z. B. kein illegales Filesharing etc. über die Office 365 betreibt.

    Für unser Moodle-System gibt es Nutzungsbedingungen und eine Datenschutzerklärung.

    Darin ist das alles geregelt und es muss beim erstmaligen einloggen bestätigt werden.

    Wenn ich jetzt aber anschaue, was manch andere Kollegen sich beim Online-Learning für einen wahnsinnigen Aufwand mit Videokonferenzen und Lernplattformen mache, frage ich mich ehrlich, ob ich es mir nicht ein bisschen einfach gemacht habe. Wie seht ihr das?

    Wenn die Materialien und Arbeitsaufträge so gestaltet sind, dass die Schüler damit weitgehend selbstständig arbeiten können ist doch alles ok.

    E-Learning heißt doch nicht, dass der Lehrer die Lehrbücher neu erfindet und schreibt. Es reicht, wenn auf vorhandene Ressourcen (online und offline) verwiesen und eine klare Struktur gegeben wird. Eine Lernplattform kann dabei sehr unterstützen.

    Ein Vorteil von E-Learning ist die zeitliche Asychronität, man muss nicht gleichzeitig physisch anwesend sein bzw. vor dem Computer sitzen.

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