Beiträge von SteffdA

    Ich finde mit Ventil asozial...

    Nö, ich finde diejenigen asozial, die durch ihr Verhalten andere dazu bringen sich eher für Eigenschutz zu entscheiden.

    Als ich Anfang des Jahres meine FFP3-Masken mit Ventil bestellte, habe ich mich vorher natürlich auch kundig gemacht über deren Schutzwirkung etc..

    Und dann habe ich mich gefragt bzw. erinnert, wie dich ein großer Teil der Passagiere im ÖPNV in der normalen Husten- und Schnupfensaison verhält und wie es auch etliche Kollegen tun. Meine Schlußfolgerung zu diesem Zeitpunkt war, dass ich etwas haben wollte, was in erster Linie mich schützt.

    Wie organisieren sich andere und bekommen die 3 Sachen gleichzeitig auf einem Gerät hin?

    Wir nutzen ein E-learning-System. Wenn man da "richtig" macht, kann man dort erstellte Kurse sowohl für Distance-Learning, als auch für Blended-Learning, als auch für Präsenzunterricht nutzen.

    "Richtig" in Tütelchen, weil es das eine Richtig da natürlich auch nicht gibt.

    Aber was hat ein Kind davon, dieses tolle Gerät zu haben und bei Fragen..... kann ihm keiner helfen?

    In der Sek1 können sie schon lesen. Das geht nicht nur bei Harry Potter, sondern auch bei einer Bedienungs- oder sonstigen Anleitung. Sowas findet man auch im Netz.

    ...ich sehe keinen Anlass, das Gerät täglich zur Schule zu schleppen und wieder zurück. Ich habe ja kein Transportunternehmen.

    Och... wenn ich statt 10kg Papier 'n knappes Kilo Laptop hin und her schleppe, wäre das für mich ok.

    In Hessen sind ab dem kommenden Schuljahr Masken außerhalb der Klassenräume Pflicht, im Klassenraum aber nicht (so ich das richtig verstanden habe). Abstandsregeln soll es auch nicht mehr geben.

    D.h. dort, wo sich die Erreger konzentrieren (im Klassenraum) brauchts keine Schutz und dort wo sich die Erreger verflüchtigen soll man sich schützen. So interpretiere ich das jedenfalls.

    Viele Eltern sind es heute nicht mehr gewohnt, die Konflikte mit ihren Kindern auszuhalten. Sie waren also sehr schnell genervt und somit sauer auf die Lehrer, die ihrer Meinung nach die Verantwortung für den ganzen Stress zu Hause tragen.

    Die Mutter ist offensichtlich nicht in der Lage, die Konflikte ihrer Kinder zu begleiten und auszuhalten.

    Und es sind immer weniger Eltern bereit, in Widerspruch mit ihren Kindern zu gehen.

    Ich zitiere mal Artikel 6 Absatz 2 Grundgesetz (fett und unterstrichen von mir):

    (2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.

    1. Auch im Präsenzunterricht vor Corona hat nicht jeder Schüler in jeder Unterrichtsstunde ein Feedback vom Lehrer bekommen. Dann hätte nämlich vor lauter Feedback kein Unterricht mehr stattgefunden. Es ist ein völlig überzogene Anspruchshaltung das jetzt auf die Ferne zu fordern.

    2. Es ist vollkommen illusorisch, 8 Schulstunden Präsenzunterricht 1:1 durch 8 Schulstunden Videokonferenz ersetzen zu wollen. Das gelingt den Schülern nicht und das kann auch kein Lehrer sinnvoll leisten. Wer das macht/probiert ist in kürzester Zeit Burn-out-Kandidat.

    3. Meiner Erfahrung nach ist eine Anlehnung an das Flipped-Classroom-Modell sinnvoll, wobei der Classroom durch eine Videokonferenz ersetzt wird.

    Das setzt neben dem Videokonferenzsystem eine E-Learning-Plattform voraus, auf der dann Arbeitsaufträge verfügbar sind, alternative Kommunikationsformen angeboten werden (z.B. wenn die Videokonferenzen technisch nicht funktionieren oder auch zwischen den Videokonferenzen), Feedbacks gegeben werden etc..

    Was wäre denn, wenn die besagte Klasse nicht auf eine mehrtägige Klassenfahrt will bzw. die Eltern der Schüler dieser Klasse?

    Kann die SL eine Klassenfahrt dann trotzdem anordnen?

    Wenn nicht könnte man ja mit den Eltern bzw. Schüler mal reden.

    Als Ersatz macht man dann halt mal 'nen klassischen Wandertag.

    Ich habe mir mal ein Surface 3 Pro zugelegt, genau um die Tablet-Funktionen auszuprobieren. Mein Fazit: Ich habe für mich bisher keine Anwendung gefunden, bei der ich Tablet-Funktionen und Stift brauche bzw. bei denn sie mir gegenüber Tastatur und Maus echte Vorteile bieten.

    Ich würde bei einer Anschaffung darauf achten, dass es immer möglich ist auch ganz klassisch per Tastatur und Maus zu arbeiten.

    Leider haben einige Schüler ihren Dateien Computerviren angehängt (natürlich nicht absichtlich) und die Computer der betroffen Lehrkraft gecrasht.

    Welche Dateiformate wurden den genutzt?

    Ich warte immer noch gespannt darauf, dass einzelne Gastwirte, etc. auf die Idee kommen die App als Einlassnotwendigkeit zu deklarieren (gesetzlich problemlos möglich).

    Dann warte ich darauf, dass die mangels Kundschaft pleite gehen. Auch das ist gesetzlich problemlos möglich.

    ...dass das Leben von Schwarzen eine Rolle spielt,...

    Warum spielt nicht jedes Leben eine Rolle? Würde des Menschen und so...


    ...dass Rassismus oder Diskriminierung für gewöhnlich von Weißen ausgeht und sich gegen Nicht-Weiße richtet.

    Die in letzter Zeit oft gebrauchte Phrase vom "weißen, alten Mann"? Drei Dirkriminierungsmerkmale (Hautfarbe, Alter, Geschlecht), die in einer Phrase genutzt werden, von denen, die sich dem grünen und linken politischen Spektrum zuordnen. Also maßgeblich von denen, die das AGG mit auf den Weg gebracht haben. Soviel Hirnakrobatik muß man erstmal hinkriegen.

    ...sondern schlicht darum zu signalisieren: "Wir dulden an dieser Einrichtung keine menschenfeindliche Gesinnung."

    Sorry, aber das ist m.E. Blödsinn. Du stellst ein Kriterium auf, was weder überprüfbar, noch durchsetzbar ist. Außerdem hat die Frage nach der Gesinnung aus unserer historischen Erfahrung heraus einen sehr schalen Beigeschmack.

    Was man allerdings nicht dulden muss, sind menschenfeindliche Handlungen. Und ja, Sprachhandlungen zählen auch dazu.

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