Beiträge von SteffdA

    Ab 24:00 min wird es für mich gruselig. Sinngemäß, nicht wörtlich:

    "Selbst wenn es in Deutschland keine Infizieren mehr gibt, müssen die Sicherheitsmaßnahmen erhalten bleiben, da ja das Virus aus anderen Ländern eingeschleppt werden könnte".

    Was soll das bedeuten?

    Nun... das Deutschland ein eigenes Hoheitsgebiet hat, wäre auch steuerbar wer dieses betritt und wer nicht...

    Und jetzt kommt mit bitte nicht mit "das Virus macht ein keiner Grenze halt", ja, klar, aber die Überträger kann man an einer Grenze stoppen.

    Das ist einzig eine Frage des politischen Willens.

    Mir ist immer noch nicht klar, wozu man unoconf tatsächlich braucht....

    Das Abgabeformat für Dateien kann ich im Arbeitsauftrag definieren und den Schülern frei lassen, welches Tool sie für die Erstellung nutzen.

    Das ergibt dann gleich eine Diskussionsgrundlage dazu, welches der Tools geeignet ist und warum bzw. welche Tools nicht so gut geeignet sind.

    Da kriegt man gleich noch etwas Medienkompetenz zu den Schülern.

    Meine Referendarin muss im Juni Prüfung machen. Sie darf sich nicht mehr als 1.5m den Kindern nähern. Keine Gruppen-oder Partnerarbeit. Mit Prüfungskommision nur 15 Personen. Etc. pp. Wie das gehen soll?

    Sie zeigt, dass sie in einer solchen Situation unter Einhaltung der Hygieneregeln einen angemessenen Unterricht durchführen kann und damit die Gesundheit ihrer Schüler sowie ihre eigene schützt.

    Das ein solcher Unterricht nicht das gewohnte, erwartete Methodenfeuerwerk werden kann, sollte auch den Prüfern klar sein.

    Beispiele: unoconv - Paket (Software muss auf Server installiert werden), STACK-Plugin (Software muss auf Server installiert werden)? Was macht ihr wg. Videokonferenz-Software?

    Diese Packete kenne ich nicht und habe sie auch nicht installiert.

    Was die Videokonferenz-Software angeht, werden wir nicht um einen Server herumkommen, denke ich.

    Ich installiere ja schon nicht dieses h5p (?) Plugin. Da können Lehrer irgendwie selber was scripten (soweit ich das verstanden habe). Wenn ich auf moodle.org lese, was andere da für Probleme haben, kommt das auch nicht auf unser Produktivsystem. Wenn sich da nämlich jemand ver-scripted landen die Probleme auch auf meinem Tisch.

    Bei uns war damals das Problem, dass erstens das ein virtueller Server war,...

    Ich meinte schon Webspace (also ein Webhosting-Paket), keinen virtuellen Server. Auch da (bei einem virtuellen Server) musst du dich um Betriebssystem, Webserverumgebung, Patches etc. selber kümmern.

    Ich würde halt gerne wissen, was so ein Server mit moodle für eine Schule können muss.

    Guckst du hier:

    https://docs.moodle.org/38/en/Installation_quick_guide

    Schaut euch an, was auf den zentral administrierten Plattformen passiert.

    Wir haben an unserer Schule ganz bewußt auf eine eigene Moodle-Plattform gesetzt. Diese läuft auf einem angemieteten Webspace.

    Das u.a. den Vorteil, dass ich mich als Moodle-Admin eben um Moodle kümmern kann und nicht noch Hardware, Betriebssystem, Webserverumgebung (Datenbanksystem, diverse Scriptsprachen etc.) an der Backe habe.

    Außerdem ist die Bandbreite der Internetanbindung kein Problem.

    Habt ihr Kompetenzen im Bereich MOodle?

    Ja, wir haben etliche Jahre Erfahrung in Administration und Nutzung von Moodle und wir lehren das.

    Zitat

    Bitte informieren Sie die SuS, dass sie bei Erkältungssymptomen auf keinen Fall in die Schule kommen dürfen. Die Hygieneregeln im Anhang, ... , sind von allen einzuhalten. Zuwiderhandlung führt zum Ausschuss vom Unterricht.

    O.g. Aussage kam gerade in einer E-Mail von der Schulleitung. Ich bin positiv überrascht.

    Der dbb schrieb (mit Verweis darauf, dass er sich auf Bundesbeamte bezieht):

    "... Der Dienstherr schützt die Beamtinnen und Beamten bei ihrer/seiner amtlichen Tätigkeit und in ihrer/seiner Stellung und hat alle zumutbaren Vorsichtsmaßgaben (je nach Tätigkeit z.B. Zurverfügungstellung von Schutzkleidung, Atemschutzmasken, Desinfektionsmitteln etc.) zu treffen. Bei Beachtung dieser Vorgaben haben Beamtinnen und Beamte auch in Gefahrenbereichen ihren Dienst zu erbringen. ..."

    Das ist doch ok. So muss das auch für die Landesbediensteten sein (und sinngemäß für die angestellten Lehrer selbstverständlich auch).

    Wird die Weisung aufrecht erhalten, musst du sie ausführen, bist aber nicht für die Konsequenzen verantwortlich.

    Das Problem ist, dass in diesem Fall der Schulleiter oder auch das Schulamt die Verantwortung gar nicht übernehmen können.

    Wie soll die im Falle einer Ansteckung auch aussehen? Mit den gesundheitlichen Folgen muss dann der einzelne Lehrer klarkommen.

    ...bis zum 29. ein Hygienekonzept vorlegen sollen und wie froh alle sind, dass es diesen Konsens gibt - oder habe ich das falsch verstanden?

    Und jetzt sagt unser Held Laschet, dass ab Montag alle Prüfungsklassen wieder Unterricht haben - das ist doch absurd...

    NRW hat doch schon längst ein Hygienekonzept: "Keine Seife reicht aus und die Lehrer sollen sich mal nicht so haben..."

    Hygienekonzept heißt ja nicht zwangsläufig, dass es im Sinne von Infektionseindämmung/-verhinderung funktional sein muss.

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