Pünktlich zu Weihnachten habe ich mir einen Bandscheibenvorfall eingehandelt. Obwohl ich seit Samstag die vom Hausarzt verschriebenen Medikamente schlucke, tritt keine Besserung ein. Und Orthopäden befinden sich kollektivem Ferienstand - PKV hin, PKV her. Jetzt meine Frage: hat irgendjemand hier schon mal (direkte oder indirekte) Erfahrungen mit sowas gemacht? Wie lange kann es dauern, bis man wieder fit ist, also fit für unseren Job? Danke.
Beiträge von Ragnar Danneskjoeld
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Dazu würde mich dann mal die Rechtsgrundlage interessieren.
Tut mir leid, die habe ich nicht mehr präsent.
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Ich kenne einen Fall. Der Kollege hatte das Fach sechs/sieben Jahre nicht mehr unterrichtet und sollte dann einen Grundkurs übernehmen. Dagegen hat er sich erfolgreich gewehrt, indem er gegen das Deputat remonstriert hat. In diesem Zusammenhang wurden wir informiert, dass man nach fünf Jahren seine Fakultas abgeben kann. (Der Dienstherr müsste also regelmäßig abfragen, ob so ein Kollege freiwillig besagtes Fach nicht unterrichtet, so dass die Fakultas nicht "erloschen werden" kann.)
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Die Zeiten sind seit ca. 8 Jahren vorbei.
Ich zitiere:
Beförderungsprogramm Abendsonne
Außerdem können laut eines Schreibens des KM vom 4. Juli 2008 (Az. 14-0311.23/480) im Rahmen des Beförderungsprogramms Abendsonne alle verbeamteten Lehrkräfte an Gymnasien ab Vollendung des 60. Lebensjahres außerhalb der Kriterien des jeweiligen Beförderungsprogramms nach A 14 befördert werden, wenn sie in der Dienstlichen Beurteilung mindestens die Note 2,0 haben. Hintergrund: Damit eine Beförderung pensionswirksam ist, muss das Beförderungsamt mindestens zwei Jahre vor der Pensionierung ausgeübt worden sein. Eine solche Beförderung kann unabhängig davon erfolgen, ob der Beförderungsjahrgang der betreffenden Lehrkraft bereits geöffnet wurde. Aufgrund des Beförderungsstaus und der damit verbundenen immer längeren Wartezeit bis zur Beförderung erfüllen inzwischen vermehrt Lehrkräfte die Kriterien des Beförderungsprogramms Abendsonne.
Quelle: https://rpt.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/RP-I…ktober-2025.pdf
Das Problem bei vielen "Altfällen" ist, dass sie sich selbst aus dem Bewerbungsverfahren genommen haben.
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Die schönsten Ausschreibungen an meiner Schule:
Leitung der Imkerei-AG
Leitung der Informatik-AG
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Wer eine geringe Chance auf A14 will, nach BW
Am Gymnasium wird man (in BW) im Regelfall irgendwann A14. Die Frage ist wann. Da der Rückstau so groß ist, haben die Regierungspräsidien mittlerweile die "Aktion Abendsonne" ins Leben gerufen. Wer 60 Jahre alt ist und mindestens eine 2,0 im Gutachten hat, hat quasi eine Beförderungsgarantie. Ich persönlich hätte die Bezeichnung "Aktion Abdecker" passender gefunden, aber mich fragt ja keiner.
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Bei uns wurde vor Jahren einmal eine ähnliche Stelle für A14 ausgeschrieben. Es war allerdings allen klar, dass sie hausintern an eine Kollegin vergeben wird. Ich vermute hier ähnliches.
Dann hätte der TE (wahrscheinlich) keine positive Rückmeldung der ausschreibenden Schule erhalten. Die meisten SL sind da relativ ehrlich ("Wir rechnen mit internen Bewerbern.") weil sie sich Zeit und Einflussnahme von außen sparen wollen.
Regelbeförderung oder ähnliches gibt es bei uns schon sehr lange nicht mehr. Die letzten Regelbeförderten Lehrkräfte sind (fast) alle im Ruhestand.
Ich finde das wenigstens ehrlich von der Schulverwaltung. In meinem Bundesland ist seit vier Jahren der letzte Jahrgang offiziell eröffnet worden, aber noch immer wurde niemand aus ihm regelbefördert. Jedes Jahr lassen sich somit ahnungslose/verzweifelte Kollegen von der Schulleitung beurteilen, um nicht einmal in Betracht gezogen zu werden, trotz 1,0. Kein Wunder, dass mittlerweile hunderte von Kollegen im gesamten Land den Verzicht auf Beförderung erklärt haben obwohl sie mittlerweile sogar realistische Chancen hätten.
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Bei 50% Versicherungspflicht gibt es bei mir einen Anstieg von 379 auf 424 Euro - eine vergleichsweise noch harmlose Erhöhung.
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Hallo,
letzte Woche habe ich im Lehrerzimmer ein Gespräch mit angehört. Immer mehr Berufsanfänger (Lehrer:innen) möchten in Teilzeit beginnen.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
An meiner schule starten alle Berufsanfänger mit Volldeputat.
Als ich vor knapp 20 Jahren angefangen habe, haben sich die Regierungspräsidien mit Händen und Füßen gegen den Volleinstieg gewehrt. Daher bin ich mit 19 Stunden gestartet, im zweiten Jahr waren es dann 22 und ab Jahr 3 dann Vollzeit. Aus der Rückschau betrachtet war das nicht die schlechteste Wahl.
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Zunächst muss man fragen, ob es sich um eine Genehmigungspflichtige Nebentätigkeit handelt. Dies wiederum ist abhängig von der Frage, ob es für sie etwas eine Entlohnung gibt oder nur im Falle eines Gewinns. Wäre Letzteres der Fall würde ich die These vertreten, dass es nicht genehmigungspflichtig ist.
Im Regelfall erhält der Kollege eine Aufwandsentschädigung. Allein deshalb wäre die Tätigkeit zumindest meldepflichtig - egal ob Gewinn oder nicht.
Unabhängig davon sollen Beamte ja auch außerhalb ihrer dienstlichen Tätigkeit keinen Anlass zum Zweifel geben (sorry, genauer Wortlaut liegt mir gerade nicht vor). Da kann ich angesichts der Umstände schon verstehe, dass da bei dem einen oder anderen zumindest beide Augenbrauen hoch gehen. ("Kuck mal Helmut, is' datt nich' der Sportlehrer vom Kevin?" - "Ja, Helmut, ich dachte der is' schon seit langem krank.")
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Über 5000€ hat es ihn jetzt gekostet und er hat schon mit Klage gedroht.
Da würde mich die Fortsetzung sehr interessieren. (Eine Kollegin hat vergessen, rechtzeitig die Buchung zu unterschreiben, weshalb sich die eh schon grenzwertig hohen Reisekosten nachträglich pro Schüler um über hundert Euro erhöht haben. Jetzt zahlt die SL aus eigener Kasse um die 2500 Euro. Soll mal einer sagen, es gibt keinen Gott.)
Wobei eine amtsärztliche Untersuchung per se ja nicht schlimmes ist. Nur dann, wenn der Amtsarzt die Wiederherstellung der vollen Dienstfähigkeit in den nächsten sechs Monaten für nicht wahrscheinlich hält.
Ja, das kann man so sehen...
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Das größte Problem liegt darin, das sie glaube ich das ganze (wie Unterricht funktioniert) nicht versteht. Auch den Lehrplan.
Das hat dann aber wirklich nichts mehr mit der Frage "fachfremd" zu tun, sondern mit fehlendem Leseverständnis.
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PaPo Ich teile deine Antipathie gegenüber der Redaktion dieser Seite vollumfänglich und auch meine Beiträge (u.a. zum Blumen-Bob) wurden gelegentlich nicht freigeschaltet. Sei's drum. Aber mir wäre das den ganzen Aufwand nicht wert, mich mehr als zwei Minuten darüber aufzuregen. Bestenfalls.
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Um auf die Ausgangsfrage zu antworten:
1) Die SL muss mit gutem Beispiel vorangehen. Meine SL interessiert sich erschreckend wenig für unser Kerngeschäft (Unterricht), den ihrigen sitzt sie gerne in zwei parallelen Mittelstufenklassen eines Nebenfaches ab, wo sie eine Stunde vorab mit den Schülern eine enorm ähnliche "Übungsklassenarbeit" macht und dann keine Note südlich der 3 vergibt. Oberstufe? Gibt's nicht - jedenfalls in ihrem Deputat. Unser stellvertretender Chef hat hingegen jedes Jahr Oberstufe - den nehmen wir im Kollegium auch ernst.
2) Akzeptieren, dass Kollegen unterschiedliche schulinternen Prioritäten haben. Ich war früher lockerlässig im oberen Drittel, mittlerweile segle ich ganz bequem im untersten Drittel. Dabei habe ich mein Engagement nur begrenzt reduziert, aber Schulentwicklung ist für mich zu 90% Gedöns, da nehme ich mich raus. Wer auf einer GLK gegen einen Vorschlag stimmt, ist deswegen kein Querulant. Und es macht aber nicht zu einem schlechten Lehrer, aber so wird es immer wieder wahrgenommen. Mich kümmert's minder.
3) Offensichtliche Manipulation beenden. Unser Kollegium hat den Kollegenausflug ausfallen lassen um stattdessen einen pädagogischen Tag zu machen. Ziel: dringend nötige Fachschaftsarbeit für das wiederkehrende G9. Das fand die SL natürlich toll. Nur dann dehnte sie den Tag von 9-15 zu 8-17 Uhr aus und drückte ihre eigenen Themen durch. Also wieder mal Ringelpietz mit Anfassen ohne greifbare Ergebnisse.
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gutes Beispiel: Projekttage. 5 Leute möchten die, 100 Leute müssen mitmachen.
Bei uns sind Projekttage von der GLK genehmigungspflichtig, es muss sich also die Mehrheit dafür ausgesprochen haben.
Was sind denn das eigentlich für Projekte, die andere an Land ziehen, sie dann aber nicht betreiben wollen?
An meiner Schule ist es die zahlreichen mehrtägigen Fahrten. Mittlerweile schreibt unsere SL Bettelmails, man möge doch mitfahren.
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Ich wiederhole mich ungern, aber:
Was denn noch?
Nichts, alles gut. Ihr dürft natürlich weiter darüber sprechen, wenn ihr wollt, ich habe keinen Bedarf.
Das ist nett. Danke. Dafür dass du keinen Bedarf hast, sprichst du aber relativ viel.
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Für den Termin der Ersatzleistung liegt keine Entschuldigung vor und nach dem Elterngespräch heute wird auch keine mehr kommen. Meine SL stützt das Vorgehen, ich kann mit 6 bewerten.
Damit ist doch alles in Butter und zudem die Signalwirkung an andere Schüler gegeben. Schicht im Schacht. Was denn noch?
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Das zu erfassen und zu verarbeiten sollte keine Lehreraufgabe sein, sondern über das Sekretariat laufen. Dort sollten alle Krankmeldungen eingehen, erfasst werden, regelmäßig an die Klassenlehrer berichtet werden, Fertig.
Die Sekretärinnen haben aber Arbeitszeiterfassung, wir Lehrer nicht. Also drückt man es uns eben aufs Auge.
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Bei Schulbuchverlagen kommt man sowieso nur als "Klinkenputzer" (Verlagsvertreter/in) unter und wandert dann mit den Angeboten des Verlages von Schule zu Schule - falls diese überhaupt Einlass gewähren.
Ich kenne zwei Kolleginnen, die mittlerweile und ausschließlich bei Schulbuchverlagen im "Innenbereich" arbeiten.
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Die Väter in meinem Kollegium waren auf jedenfall allesamt immer in Vollzeit.
In meinem Kollegium jedenfalls nicht. Überwiegend - ja. Aber nicht wenige in Vollzeit würden lieber gestern als heute Teilzeit arbeiten.
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