Beiträge von Finnegans Wake
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Ohne richtige Vorbereitung führt das zu Fehlverhalten und Verwirrung, Fehlentscheidungen (Schokoeis!), geistiger Überlastung durch
MethodenSortenvielfalt (Conni?), körperlichen Folgen durch zu viele Kugeln (Finnegans Wake?) oder gar zum "Genuss(???) zusätzlicher Sahne oder Streusel!Beitrag ist gemeldet. Argumentation ad hominem. pepe sagt: Tim Finnegan hat die Figur eines Eisbällchens.
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Vielleicht ist es an der Zeit, sich mehr darauf zu konzentrieren, Vanilleeis auch wirklich zu essen, statt ständig über Schokoeis zu diskutieren...
Wir sind bei lehrerforen.de und MÜSSEN alles zerreden, bevor wir e(i)s essen!
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Eis-Bällchen?!? Hier im Norden wird das Eis wenigstens in/als "Kugeln" verkauft.

Das ist unterschiedliche Fachsprache

Ich bestelle zwar: eine Kugel Vanille-Eis (ok, das Beispiel ist nicht realistisch
EINE Kugel...), bekomme dann aber ein Eisbällchen. Das fällt mir jetzt erst auf, dass ich zwar von einer Kugel Eis, aber zusammengesetzt eher von Eisbällchen spreche... -
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Palim hatte doch den Link eingestellt, wie mit Eis in Niedersachsen umgegangen werden soll.
Dass Suchtprävention unbedingt in der Schule thematisiert werden muss, sollte auch Finnegans Wake mit seinem unstillbaren Kugelhunger und ständig geforderten Zuschlägen klar werden!
Ich diene gerne als Beispiel für Suchtverhalten. Ich bin aber kein großes Vorbild, was den reflektierten Umgang damit angeht

Und den Eisbecherfamilienzuschlag habe ich verdient!!!
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Kann man, macht man aber nicht. Zuhause fehlt der Druck und die Gruppendynamik dahinter.
Und beim Bund war das Motto der meisten: Täuschen, tarnen und verpissen. Das wurde da von vielen gelernt.
Um mich gesittet zu benehmen, habe ich keine BW gebraucht. Im Gegenteil: Was ich da an asozialem Verhalten, Sauferei etc. erleben konnte, hat mich vor allem eines gelehrt: Menschenkenntnis im eher negativen Sinn. Positives konnte ich nicht mitnehmen. OK, zwei Dinge kamen mit: Fahrpraxis mit BW-VW-Bussen und ein paar anerkannte Monate für das Grundpraktikum des Studiums.
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Das sind ja die bekannten Methoden... leider. Und das aktuell hier irgendwo angepriesene "punktuelles Aktivieren" (Mal wieder eine neue durchs Dorf getriebene Sau?) gehört letztendlich auch dazu. Strukturen zu ändern, ist halt schwieriger.
Hierzu folgender Artikel, der das Vorgehen zusammenfasst:
https://www.hessenschau.de/gesellschaft/n…sbaden-100.html
Und daraus das Zitat, das zeigt, dass die Probleme der einzelnen Schule zugeschrieben werden:
ZitatAuch das Kultusministerium wollte nur ein schriftliches Statement abgeben. Auch hier sieht man sich auf Kooperationskurs: "Es ist gut und wichtig, dass das Staatliche Schulamt in Wiesbaden mit seiner Zuständigkeit jetzt vor den Ferien mit den betreffenden Schulen in einen engen Austausch kommt, um passende Maßnahmen vor Ort abzustimmen. Das entspricht auch ganz dem Zweck einer Überlastungsanzeige."
Während die Personalvertretung die strukturellen Ursachen adressiert:
Zitat41 der insgesamt 66 Grundschulen im Schulamtsbezirk Wiesbaden Rheingau-Taunus-Kreis unterschrieben die Überlastungsanzeige und gaben sie vergangene Woche beim Staatlichen Schulamt in Wiesbaden und im Kultusministerium ab. Die Schulen begründeten das damit, dass die angezeigten Missstände sich nicht individuell klären ließen, sondern strukturell bedingt und als sinnvoll nur politisch anzugehen seien. Konkrete Lösungsvorschläge lieferten sie gleich mit.
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Tja, vorher umfassend informieren hilft... Ich glaube, der Zivildienst (und der Weg dahin) hat bei mir sehr geholfen, selbständig zu denken und zu handeln. Ich bin da wirklich für eine *Pflicht, sich zu entscheiden, egal ob Männlein, Weiblein oder dazwischen und außerhalb.
Tatsächlich dachte ich, ich wäre umfassend informiert. Geplant war der Einsatz in einer technischen Einheit, um in der Reparatur von Geräten eingesetzt zu werden. Das Ziel war, damit vor dem Ingenieursstudium praktische Erfahrungen zu sammeln und die nötigen Praktikumszeiten zu sammeln. Die Realität und diese Planungen klafften immens auseinander und der militärische Drill war soweit von meiner Persönlichkeit entfernt, wie ich mir das im Vorfeld nicht habe vorstellen können (an der Stelle war ich wirklich etwas naiv).
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In Watte nicht, aber man muss nicht selbst Entscheidungen treffen, das ist ja das Wesen von strengen Hierarchien. Und kochen usw. muss man auch nicht, oder meinst du sowas wie Klamotten auf A4 falten?
Und das ist leider keine Satire gewesen!

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Ja, kann sein. War im Zivildienst aber auch nicht anders. Sich dem Betrieb (oder der Schule) anpassen zu können ist aber für nicht wenige Kinder eine nahezu unmögliche Aufgabe. Diese Freigeister immer...
Hätte ich die Erfahrungen der Wehrdienstzeit vorher gehabt, hätte ich verweigert. Vorher dachte ich: Wird schon nicht so schlimm sein. Ich war dann aber vom Ausmaß der Sinnlosigkeit und dem Verhalten der Vorgesetzten echt entsetzt.
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Und wo hast Du genau gedient? Ich kann das so nicht bestätigen.

Fernmeldeinstandsetzung
Und ergänzend: Weil nicht instand gesetzt wurde, die Vorgesetzten aber keine entspannten Wehrdienstler ertragen konnten, wurden permanent sinnlose Aufgaben erfunden, wie bspw. den kompletten Inhalt einer Halle in eine andere Halle zu transportieren. Und dann eine Woche später in die nächste Halle etc.
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Ich persönlich vermute, dass das am Ende zwei verschiedene Baustellen sind.
Das eine ist die allgemeine Arbeitszeiterfassung. Da wird sich der Dienstherr das einfach machen und sagen, teilen sie die Aufgaben so auf, dass das passt.
Das ist durchaus spannend, wie das vom Dienstherrn aus geregelt sein soll. Wann schreitet der Dienstherr ein? Bei einer täglichen Überschreitung der Zeit? Dann kann er/sie aber Korrekturen in Prüfungsphasen gleich unterbinden. Bei einer wöchentlichen Überschreitung? Nach einem Monat? Ich kenne Arbeitszeiterfassung so, dass durch das Erfassen zunächst Arbeitszeit aufs Konto fließt. Wenn der Dienstherr mir dann mitteilt, dass ich in Zeitraum X zu viel gearbeitet habe und jetzt mal das Maß reduzieren soll, dann werden interessante Konstellationen eintreten. Welche meiner Pflichten soll ich dann bitte vernachlässigen? Das würde durchaus spannend werden (wobei ich hier betone: Als VZler hätte ich in der Jahressumme sicher eine schwarze Null, aber gerade bei den TZ-KuK wäre die Erfassung hilfreich.)
edit: Wenn die SL darauf besteht, an jedem Tag, an dem die AZ überschritten wird, Überzeit zu beantragen, dann kann das - wirklich - lustig werden. Dann stelle ich nachmittags um 17 Uhr den Antrag, Mehrarbeit leisten zu dürfen, weil ich sonst den Unterricht am nächsten Tag nicht mehr vorbereiten kann
Und ein solches System - bei dem das Stellen der Anträge natürlich auch in die AZ fällt und einen wunderbaren Verwaltungsaufwand produziert, wäre ja herrlich absurd. Also realistisch betrachtet: Der Dienstherr wird Überzeit kaum per ordre du mufti so einfach wegbefehlen können.Das zweite ist die Aussage, dass wir generell zu viel arbeiten. Aus meiner Sicht kommt man da nur mit Druck und/oder Gerichte weiter. Die Gewerkschaften müssen sich Leute nehmen und dann mit einzelnen Klagen.
Und da denke ich dennoch, dass die AZ-Erfassung ein scharfes Schwert wäre, um dies nachzuweisen.
Und Druck könnte man erzeugen, indem man zusammenarbeitet. In Nds haben die Gymnasien mal alle Klassenfahrten boykottiert, weil sie eine Stunde länger arbeiten sollten. So stelle ich mir das auch vor. Erstmal gemeinsame Überlastungsanzeige und dann gemeinsam mit der Gewerkschaft prüfen, was man weglassen kann, um auf eine passende Arbeitszeit zu kommen. Keine Ausflüge, kleine Klassenfahrten, ... Wenn da alle mitziehen und die Begründung öffentlich deutlich wird, könnte da viel mehr passieren. Aber zu viele Lehrkräfte sind mit dem Status quo zufrieden.
Wie wir zuletzt bei den KuK in Wiesbaden gesehen haben: Dort wurden massenhaft Überlastungsanzeigen gestellt. Das Ergebnis war, dass individuell Druck ausgeübt wurde und dass insbesondere die strukturellen Ursachen geleugnet und die Überlastungen auf eine schulindividuelle Ebene heruntergebrochen wurden, wo die Probleme eben nicht gelöst werden können.
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Kann ich mir hingegen gut vorstellen. Viele Kinder sind gerade deshalb so unselbstständig, weil sie nie gezwungen wurden einfachste Aufgaben zu übernehmen.
Ich mir nicht. Ich habe den Fehler gemacht, Wehrdienst zu leisten und habe diese Zeit vor allem so in Erinnerung, dass viele - so schien es - ihr Denken am Kasernentor abgegeben hatten. Und das zeigte sich dann auch in der Fülle komplett sinnloser einfacher(!) Aufgaben, die sehr häufig in sich völlig widersinnig waren. Sie dienten vor allem dazu, die Wehrdienstleistenden zu schikanieren, weil sich viele daran aufgeilten, ein kleines bisschen Macht zu haben.
Die Erfahrungen dort waren gerade nicht geeignet selbständig zu werden, sondern erzogen zu einem stoischen Abarbeiten sinnloser Tätigkeiten.
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Bei dem Titel dachte ich, du schreibst von einem Alter 35-45, mit dem du dich zu alt fühlst

Mit deinem Alter: Nee, du bist jung

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Mir nicht und ja: Diesen Post kann man definitiv anders lesen!
Ich persönlich möchte und könnte auch nicht in der Grundschule (oder in der Sek I) unterrichten - genau wie s3g4 es beschreibt. Weil ich mit älteren SuS arbeiten möchte, habe ich ja schließlich das Lehramt BBS studiert! Ich wäre in der Grundschule sehr schnell an meinen Grenzen, weil ich nicht gut mit kleineren Kindern "kann". Die Arbeit dort würde auch mir keinen Spaß machen, eben weil ich als Typ dafür total ungeeignet bin. Viele der Dinge, die an einer Grundschule und in der Sek I üblich sind - z. B. die viele Elternarbeit, der stark ritualisierte Unterricht, das ständige "Sich-auf-die-Klasse-konzentrieren-müssen" - was ja nun mal eine ständige Aufmerksamkeit der Lehrkraft erfordert, usw. - würden mich überfordern. Und gerade deshalb bewundere ich diejenigen, die in der Grundschule, Förderschule und Sek I tätig sind, ganz besonders für ihre Arbeit!!! Wie gesagt: Ich könnte das nicht.
Das kann ich zu 100% unterschreiben! Ich habe allergrößte Hochachtung vor der Arbeit der KuK an GSen. Ich wäre davon überfordert und freue mich über die angemessene A13-Besoldung. GS ist eben kein verlängerter Kindergarten, sondern vielmehr eine Schulform mit enormen didaktischen und pädagogischen Herausforderungen.
Wir haben andere Herausforderungen an BBSen. Diesen bin ich aber - glaub ich - gewachsen.
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